Die Games und die Mucke….

…passen häufig Null zusammen.

Bei TESO, Skyrim und Konsorten ist das anders. Und da wir gestern so schön beim Thema waren………
Ich forste mich eben durch die neuesten Vorschläge meines Mixtape 2 bei Spotify. Und habe dort eine Skyrim Version gefunden die mir noch nicht bekannt war. (Mein Favorit ist diesbezüglich immer noch Lindsey Stirling und Peter Hollens.) Hier:

Aber die Version die ich gerade entdeckte, nämlich „Himmelsrand“ von Equilibrium, ist wirklich auch nicht übel. Hat vor allem Schmackes. Zum Vergleich:

Ja.
Das war’s schon.
Nee, wirklich! Man muss sich doch auch mal kurz fassen können 😀

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The Elder Scrolls Online und die Grafik….

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…sind ein Thema welches mich immer wieder von neuem begeistert. In der Tat werde ich nicht müde mir diese Welt in den unterschiedlichsten Wetter- und Tageslichtbedingungen anzuschauen.

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Manchmal wünschte ich mir, TESO wäre eine virtuelle Welt anstatt eines online Games. Und man könnte sich ein eigenes Land gestalten, so wie es in Second Life, SineSpace, Sansar, AltSpaceVR (und so weiter) möglich ist. Dafür müsste man dann einfach allen Content nutzen dürfen, den die Ersteller der Welt genutzt haben um das Spiel zu bauen. Und natürlich müsste man terraformen dürfen. Dafür könnte dann die Spieleschmiede auch durchaus die Plus Mitgliedschaft verlangen, also Geld kassieren.

Sicher, es gibt ja bei TESO inzwischen das „Housing“, sodass man sich wenigstens kleine Zimmer oder stattliche Anwesen gestalten kann. Die Sache hat nur einen Haken: Entweder man zahlt sowohl für das Zimmer / Anwesen einen Haufen Geld (Summen welche man sich im Spiel nur mühsam aufbauen kann. Und bereits möbilierte Versionen gibt es nur gegen RL Geld.)
Zweitens muss man für diverse Anwesen irgendwelche Errungenschaften/Quests vorweisen können.
Und den Möbelcontent muss man ebenfalls entweder bezahlen oder aber man baut ihn selber, was aber voraussetzt das man im Spiel mit viel Glück die entsprechenden Baupläne findet.

Einloggen und loslegen ist nicht. Und das würde ich mir wünschen. Ausserdem ist es sehr schade, dass man interaktive Möbel, also welche auf die man den Avatar setzen kann, nur als Stühle oder Sofas findet. Ich kenne kein einziges Bett auf dem man seinen Avatar mal ablegen könnte.

Aber zurück zum Thema: Die Art und Weise wie das Licht in diesem Spiel gemacht ist haut mir regelmässig wieder den Vogel vor lauter Begeisterung raus! Und zwar jedwedes Licht. Ob es sich nun um Sonnenstrahlen handelt oder Kerzen, Lampen und sonstige Lichtquellen. Auf Bildern kann man das teilweise leider gar nicht wiedergeben, da das „Flackern“ und „Reflektieren“ der Lichter (also die nicht statische Seite von det Janze) einen erheblichen Teil zum immersiven Feeling beitragen.
Und manchmal lassen mich auch die Landschaften einfach jauchzen. Obwohl es ja ein Fantasy Thema ist, und einige Landstriche sehr irreal sind, so wirken sie dennoch alle extrem „natürlich“. Zumindest in meiner Wahrnehmung.

Hier mal einfach einige der Screenshots (unbearbeitet), die ich mit der Zeit angesammelt habe:

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Natürlich habe ich inzwischen auch fast alle kleinen Gästezimmer in den entsprechenden Schänken ergattert. Wenn man daran gewohnt ist, drei D Content in Second Life aufzustellen, ist die Handhabung des „Wohneditors“ in TESO echt eine Herausforderung. Aber mit ein wenig Übung geht es irgendwann mehr schlecht als recht 🙂

Irgendwann bin ich dann auch schwach geworden und habe für echtes Geld ein paar Möbel gekauft. Inzwischen fange ich aber auch an diverses selbst herzustellen, da meine Charaktere einige Blaupausen und Vorlagen gesammelt haben. Ich verfüge inzwischen über fünf der Zimmer, und zwar (neueste oben) diese hier.

meine Teso zimmer

Abgesehen von meiner Einrichtungsfreude hat das natürlich den Vorteil, das man schnell und ohne Spielgeld auszugeben in unterschiedliche Gebiete reisen kann. Aber ich bn auch wirklich bestrebt, die Räume wohnlich zu machen, was mit den begrenzten Mitteln oft gar nicht so einfach ist. Ich möchte natürlich so wenig echtes Geld wie möglich in sowas hinein stecken.

Mein erstes Zimmer, das im Gasthaus Rosenlöwen, ist ja nicht sehr groß.

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Den Thron bekam ich geschenkt, das Bett war das erste Möbel das ich für Geld kaufte. Tisch und Hocker sowie die Truhe habe ich für Spielgeld erstanden. Den Becher habe ich selbst gemacht und den Brief auf dem Tisch beim Stehlen „gefunden“ 🙂

Nach und nach schaltete ich also die diversen Zimmer frei bis ich das Zimmer der Sande entdeckte. Und da vergass ich alle anderen. Denn das Zimmer der Sande ist erstens geräumig und zweitens mein absoluter Favorit geworden. Ich erhob es zu meinem Hauptwohnsitz, (soll heissen, da wo auch Freunde und Besucher auftauchen dürfen), und gab mir mit der Einrichtung wirklich alle Mühe. Und da ich mich sowieso gern in der Alik’r Wüste aufhalte, ist es schlicht mein „Herzensdomizil“ geworden.

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Natürlich würde ich furchtbar gern eins der großen Häuser freischalten. Es gibt ein Haus in der Alik’r Wüste welches mir gut gefällt und noch relativ erschwinglich für Spielgeld ist, sofern man es unmöbiliert nimmt. (Möbilierte kosten immer echtes Geld.) Das werde ich möglicherweise noch ergattern, denn dann hätte ich auch einen netten Außenbereich in dem ich mein Pferd und mein Senchepantherjunges parken könnte 🙂 Und mal Luft schnappen! Möglicherweise auch Werkbänke kaufen und aufstellen sodass ich zuhause Dinge erschaffen könnte anstatt dazu immer Werkstätten aufsuchen zu müssen, an denen bekanntlich jederzeit ein Riesengedränge herrscht.

Und es gibt so viele wunderbare, gewaltige, große, verschiedene Häuser die ich natürlich gern hätte. Aber da wird es mit Einrichten dann schon schwierig sofern man keine Euro verwenden möchte um Möbel zu erstehen. Also bescheide ich mich mit meinen „Schänkenzimmern“. Und spare auf das Wüstenhaus. Spielgeld ist ne feine Sache.

So……das soll für heute genügen. Und vielleicht mache ich ja noch ein paar Screenshots von meinen „weniger geliebten drei Zimmern“, welche ich Euch nun noch nicht präsentiert habe. Nicht das es jemanden interessieren könnte, grins, aber mir macht es Freude!

SL Ausstellung über die Titanic

LEA 25: A Night to Remember: A Titanic Experience Like Never Before

„Travel back in time and experience the wonder and tragedy of Titanic. This exhibit tells the story of the ship, crew, and passengers who embarked on the voyage of a lifetime, only to be part of one of the greatest disasters in history.“

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Soeben habe ich auf dem Blog von Maddy Gynoid (Echt Virtuell) etwas entdeckt, das mich zugegebenermaßen beeindruckt.
Es geht um eine schon museal zu nennende, interaktive Ausstellung über die Titanic, welche im Rahmen der LEA Installationen in dieser 31. Runde enthalten ist.

(Wer nicht weiss, was mit LEA gemeint ist und für alle jenseits von SL: Linden Endowment for the Arts ist gemeint, die Homepage dazu gibt es hier. Linden Lab stellt turnusmässig ganze Regionen für Künstler/Creators zur Verfügung damit dort eine Installation/Ausstellung stattfinden kann. Um diese Region müssen sich die Künstler beim LEA bewerben. Falls ihr Projekt überzeugt dürfen sie dann die Region kostenlos für die Dauer einer LEA Runde nutzen.)

Ich habe die Ausstellung natürlich besucht.
Und dieser Blogpost richtet sich fast eher an die Menschen die SL noch nicht kennen (aber tausend Vorurteile im Hinterkopf haben), als an SL Bewohner. Einfach weil man so oft hört „phhhh SL! Da geht es doch nur um komische Rollenspiele und Sex“.
NEIN geht es nicht! 🙂
Es gibt nachweisbar auch „Kultur“!
Second Life ist eben so viel mehr als man denkt!

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Und ich bin von dieser Ausstellung begeistert.
Erstens weil ich je nach Thema Museen mag, zweitens weil das genau das veranschaulicht was im Zusammenhang mit Sansar so oft erwähnt wird: „Educational purposes“!
Soll keiner sagen, SL sei dafür nicht geeignet.
Drittens weil ich die Umsetzung der interaktiven Möglichkeiten kreativ finde. Aber dazu später mehr.
Und last not least weil ich mir vorstelle dass es wirklich ein ganzer A….von Recherchearbeit war. Und falls der künstlerische Direktor der Arcade, welcher das ja offenbar ‚verbrochen‘ hat, es mit den Copyrights ernst nimmt muss es auch ein ziemlicher Aufwand gewesen sein selbige für die Bilder zu erhalten. Vom Herstellen von Props wie zum Beispiel dem Essgeschirr und den Kabinenbeispielen gar nicht zu reden. Da steckt Herzblut drinne!

Und in der Eingangshalle findet man dann auch ein kurzes SL Portrait von Emery Milneaux, dem Kurator.

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Die Eingangshalle versorgt einen auch mit allem was man über die interaktiven Elemente wissen muss um sie nutzen zu können.

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A Night To Remember bringt den Besucher wirklich sehr sehr nahe an die Titanic, vor allem die damit zusammenhängenden Schicksale und Menschen heran. Und da diese Installation dazu eben nicht nur Bilder und Texte nutzt sondern auch viel Interaktives, hat man nach kürzester Zeit das Gefühl „mitten dabei“ zu sein.

Beispielsweise stehen Bots herum (Bots sind Avatare hinter denen kein User sitzt sondern die schlicht eine Art ‚informative Schaufensterpuppen‘ sind.) welche, wenn man sich ihnen nähert im open chat zu erzählen beginnen. Natürlich auf Englisch – was die Freude für Besucher die dieser Sprache nicht mächtig sind verringert. Aber das ist ja ein Thema welches sich generell durch ganz SL zieht. Und nicht nur durch SL…….wer kein Englisch kann hat es in Zeiten einer zunehmend globalisierten Welt sowieso nicht leicht.

Ich möchte, falls jemand sich berufen fühlt die Ausstellung zu besuchen, ja nicht spoilern. Dennoch werde ich hier ein Beispiel für einen solchen Bot wiedergeben. Einen von vielen. Und nein ich werde mir nicht die Mühe machen den Text den die Lady spricht zu übersetzen, wie gesagt, wer kein Englisch spricht hat leider eh wenig Freude auf der Ausstellung……..
Also lasst uns hören was Madeleine Astor uns zu erzählen hat:

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Madeleine Astor: Good day to you! My name is Madeleine Astor and I simply must go on about how grand the ship really was! Well, at least for her first class passengers. The ship had numerous facilities of which we had been given a tour.
However, while terribly fascinating, it was quite taxing on me as I was five months pregnant at the time. But please don’t tell anyone I said so. My husband John and I are keeping it a secret for now.
To the point, the facilities included a gymnasium, squash court, Turkish and electric baths, a swimming pool, and even a darkroom for photographers! They did charge for their use but with John being the wealthiest man on the ship, money was no concern. Of course the ship’s staff was available around the clock to meet any request by first class passengers. Oh, and the Grand Staircase! Such a marvel of elegance.

(Schaut euch das schwarz-weiss Bild der berühmten Treppe an, und dann den Nachbau – ich bin immer wieder total verblüfft wie originalgetreu man RL Dinge in SL nachbauen kann, sofern man die Skills dazu hat!) Ihr könnt übrigens wie immer die Bilder meines Blogs durch Anklicken vergrössern.

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Weitere Bots die zu Wort kommen (und ich betone noch einmal das sie die Namen von real existierenden Personen tragen die an Bord waren, es steckt wirklich viel Recherche Arbeit hinter dem Ganzen!), sind ein Offizier, ein Zeitungsjunge, sowie der Matrose der vom Ausguck den Eisberg entdeckt und gemeldet hatte…….

Der erste Raum der Ausstellung befasst sich hauptsächlich mit Grundinformationen und technischen Details zum Schiff selbst. Hier steht auch ein Modell der Titanic welches extra für die Ausstellung gefertigt wurde, und es gibt viele Bilder zu sehen die beispielsweise Baupläne zeigen. Da kommen auch technisch Interessierte auf ihre Kosten.

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Der Besucher erfährt in einem der Ausstellungsräume viel über das oft erwähnte Orchester der Titanic……die Musiker die bis zum tatsächlichen Untergang nicht aufhörten zu spielen, um mit Hilfe ihrer Musik die Panik der Passagiere ein wenig einzudämmen….

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Beispielsweise findet man Portraits mit Namen und Alter der Orchestermitglieder.

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Man kann auf die kleinen Texttafeln neben Bildern klicken um den Text im open chat angezeigt zu bekommen, was einem das „hinzoomen“ auf die Schilder erspart. Eins der vielen Bilder hat mich besonders gerührt. Es steht mit der Band in Verbindung und zeigt ein Schild mit einer Gravur auf einer Violine.

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Der Text zum Bild lautet:

Wallace Hartley’s Violin, 2013
Photograph

The violin used by Wallace Hartley was thought by some to have been lost in the Atlantic in the 1912 disaster.
But in 2006, the son of an amateur musician found it in an attic, complete with a silver plate showing its provenance. Identifying the violin as Hartley’s was greatly helped by an engraving on the German-made instrument.
In 1910, Hartley’s fiancée (Maria Robinson) had the tailpiece of the violin engraved, reading: “For Wallace on the occasion of our engagement, from Maria.”
Further tests by a silver expert confirmed that the plate on the base of the violin was original and that the metal engraving done on behalf of Maria Robinson was contemporary with those made in 1910. Courtesy of Tim Ireland/PA Wire URN:17949792 (Press Association via AP Images.)

Ganz in der Nähe davon findet man einen Raum in dem vier Säulen stehen an denen Kopfhörer hängen. Klickt man die Säulen an, erhält man einen Hud.
Es geht um eine musikalische Reise in die Zeit der Titanic.
Nachdem man den Hud angelegt hat, kann man fünf verschiedene, bekannte Weisen hören (oder besser gesagt, man kann sie sich für dreissig Sekunden anspielen lassen, und zwar in absolut hervorragender Qualität.)

Die Hudausgabestelle

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Und hier ein Bild mit dem Viewer Interface um den HUD zu zeigen. (Der übrigens auch einen Link zu Spotify enthält bei dem sich Spotify User dort noch mehr „Titanic Zeit Musik“ anhören können.)LEA Titanic 10_001

Wer sich nun fragt, was da für ein kleines Kärtchen unter dem Musical Voyage Hud hängt………auch das ein sehr liebevolles Detail:

Sobald man am Eingang der Ausstellung die Absperrung passiert hat, (die im RL die Stelle wäre an der man bezahlt, was in SL natürlich nicht nötig ist), bekommt man eine „Eintrittskarte“.
Diese Karte lautet auf den Namen eines tatsächlichen Passagiers und gibt zudem sein Alter und die Klasse an in der er reiste. In meinem Fall war es ein zweijähriges Mädchen in der ersten Klasse.
Am Ende der Ausstellung steht man vor einer Bilderwand, neben der die Passagierlisten hängen. Diese Listen führen exakt auf wer überlebte und wer vermisst blieb bzw. tot geborgen wurde. Dort kann man dann nachschauen, wie es dem Passagier erging dessen Schiffskarte man am Eingang bekommen hatte.
(Laut dieser Liste hat der Vater des Kindes wohl überlebt, das Kind selbst und die Mutter wohl nicht…….jedenfalls wenn ich die Liste richtig interpretiert habe.)

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Sehr interessant und aufwändig fand ich beispielsweise auch den Vergleich einer Kabine erster Klasse und dritter Klasse………die man von Bildern der Titanic in SL nachgebaut hat.

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Hat man im Viewer die automatische Wiedergabe von Medien aktiviert, so kann man an dieser Leinwand eine National Geographic Channel Simulation des Untergangs der Titanic ansehen.
Darunter befindet sich, sofern man die Medienwiedergabe nicht aktiv hat oder es nicht funktionieren sollte, ein Link der einem das entsprechende Video auf youtube öffnet.

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Als ich mir das ansah, passierte etwas das mich eigentlich in Second Life nicht mehr verblüffen sollte, und das mich doch immer wieder den Kopf schütteln lässt.

Ein Noob kam des Wegs. Ich erkannte ihn als solchen weil er erstens einen Linden Lab Avatar trug und zweitens die Haut unter seiner Hose durchflackerte, da er offenbar noch nicht verstanden hatte wie man einen Avatar anzieht und an den nötigen Stellen die Alphas des Meshbodies aktiviert. Soweit, so gut. Als eine IM von ihm aufging, dachte ich zuerst das er mich möglicherweise um Hilfe fragen möchte. Denn wer ganz neu in SL ist, weiss womöglich nicht was er tun muss um die ganzen interaktiven Prozesse in Gang zu bringen.

Weit gefehlt. Er lobte das Aussehen meines Avis, ich sei ja nun echt ein Eyecatcher wo er doch schon so viele Avatare gesehen hätte, wollte wissen woher ich komme, und als ich „Germany“ sagte ließ er sich darüber aus wie sehr ihn doch Frankfurt begeistern würde, wo er dienstlich oft zu tun habe. Ich stoppte ihn mit dem Hinweis er möge es nicht persönlich nehmen aber wir seien schließlich in einer Ausstellung, und das mir das nicht der geeignete Ort für „Socializing“ zu sein schien. Ausserdem sei ich damit beschäftigt Bilder für mein Blog zu schiessen. Daraufhin kam sofort „Darf ich Dich dann bitte adden damit wir uns später unterhalten könnnen?“ Auch den Zahn zog ich ihm. Nicht, dass ich Noobs nicht helfen würde. Aber wer mich ausgerechnet an einem solchen Ort auf diese Weise anspricht, der beweist mir damit schon das er nichts mir mir gemeinsam hat, würde ich doch auch im RL in Museen und/oder Ausstellungen keine fremden Leute anlabern!

Im letzten Raum der Ausstellung, der in dem die Passagierlisten hängen und einige Fotos von Passagieren zu sehen sind, steht auch ein kleines Schild. Es gibt keinen Ausgang, klickt man aber auf das Schlild bietet sich ein Teleport zu einem „Andenkenlädchen“.

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Ich musste schmunzeln, denn genau so ist es ja auch im richtigen Leben oft. Und auch wenn ich keine Titanic Tasse, kein Shirt und auch nicht das Orgininal Tischgedeck der Titanic benötige, beschloss ich eine kleine Spende dort zu lassen. Was ich zugegebenermaßen höchst selten in SL tue. Da ich generell immer knapp an Linden Dollars bin, und da mich etwas wirklich sehr beeindrucken muss. In diesem Falle aber tat es das, was inzwischen auch jedem durch diesen durchaus enthusiastischen Blogpost klargeworden sein dürfte. 🙂

Und wie Freund Zasta immer sagt: Nein dieser Beitrag wurde mir durch niemanden gesponsort und es hat mich keiner dafür bezahlt…. 😉

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Und falls jemand nun Lust bekommen hat, sich das selbst anzuschauen – Hier ist das Taxi zu „A Night To Remember“.

Bitte vergesst nicht, dass LEA Ausstellungen nur für einen begrenzten Zeitraum existieren, in diesem Fall bis zum 31. Dezember.

Sim Tip: Sol – „Brand New Colony“

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WOW!

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Ich gebe es zu, es kommt extrem selten vor, dass die Gestaltung einer Sim in Second Life mich derart flasht.
Dabei hatte ich nicht einmal nach fotogenen Orten gesucht sondern bin über dieses Schmuckstück in einem ganz anderen Zusammenhang gestolpert. Es ist eine adulte Region namens „Sol“, Sim Name „Brand New Colony“. 

Ich will auch ausnahmsweise gar nicht viel reden. Die Bilder die ich dort aufgenommen habe, sprechen sicherlich für sich. Und nein – ich habe sie nicht bearbeitet. Meine Grafik stand auf mittel – hoch mit Licht und Schatten aktiviert, als Windlights habe ich lediglich die üblichen SL Sonnenaufgang, Mittag und Sonnenuntergang verwendet, und die Sichtweite variiert zwischen 200 und 250 Metern.
Das allein ist schon verwunderlich, denn bei den meisten Sims die mich beeindrucken, hätte ich bei diesen Einstellungen mit meinem bescheidenen Rechner höchstens noch drei FPS :). Soll heissen, diese Region ist nicht extrem render-intensiv wenn mein Computer das noch so locker gepackt hat.
Und das obwohl das Sim Surround eines der herrlichsten ist, die mir je unterkamen. Okay, es hat etwa fünf Minuten gedauert bis die Sim komplett gerendert war, und das Sim Surround war das letzte das sich „ergab“ und sich rendern ließ. Aber hach…….ich bin immer noch hin und weg. Genug geredet………….

Bitte tut mir einen Gefallen, klickt die Bilder für eine Großansicht an! Denn die herrlichen Details werden vermutlich erst dann so wirklich sichtbar.

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Hier nochmal das Taxi zu Sol. Und ich muss Euch erfahrenen SL-lern ja nicht sagen, dass Bilder die Atmosphäre einer Sim mit rauschendem Wasser, fliegenden Seevögeln, sich sanft im Wind bewegenden Habayusa Bäumen und wunderschönen Wasserfällen nur sehr ungenügend wiedergeben können. Also viel Spass beim Entdecken!

Kuriositätenshow (oder: Ich bin eine Mißgeburt). Pornographische Kurzgeschichte

Zuallererst eine durchaus ernst gemeinte Warnung.
und NEIN das ist kein clickbaiting. (Wir sind ja auch nicht auf youtube…)

Es folgt eine kleine Bildergeschichte. Aber sie ist alles andere als harmlos. Nicht, dass Gewalt vorkäme, auch kein Blut, keine Innereien und kein Horror, nichtmal sanftes BDSM Gedöhns. Aber: 

Dies ist wohl mit Abstand mein schmutzigster, härtester, bizarrster und pornographischster Blogpost ever.
Wenn ich pornographisch sage, dann meine ich nicht subtile Erotik oder auf edele Art Erregendes.
Und auch wenn er von der Prämisse her gut gemeint ist (welche da lautet: …aber nein, ich sollte nicht spoilern!), so könnte er doch den einen oder anderen Spontanleser brüskieren, verunsichern oder einfach nur abstossen. Also soll niemand sagen er wäre nicht gewarnt.

Und falls nun aufgrund dieser Warnung jemand erst recht neugierig geworden ist, so sage ich bloß: LESEN AUF EIGENE GEFAHR. 

*+*+*+*

 

Des Sultans Kuriositätenshow

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Es sah ganz nach einem Unwetter aus. Eigentlich war es zu früh für einen Hurricane, aber trau schau wem!
Da mein Besitzer, der Sultan, ziemlich empfindlich war was Beschädigung seines Eigentums anging, waren wir Sklaven angewiesen, uns bei den ersten Anzeichen eines Unwetters in einem der vielen den Palast umgebenden Sklavenräume einzufinden und zu versammeln.

Als ich auf den Eingang zuschritt, bemerkte ich das offenbar bereits jemand vor mir hier Schutz gesucht hatte. Der bleierne Himmel verunsicherte mich, denn die Wolken waren viel zu spärlich für einen Unwettertag. Das Licht war von einem sonderbaren Sepia, die Reh- und Hirschskulpturen, welche Lampen trugen, zeigten mir das es dämmerig genug war….irgend jemand hatte sich veranlasst gefühlt die Kerzen darin zu entzünden. Durch dieses Zwielicht konnte ich nicht erkennen wer da am Feuerplatz stand um sich ein wenig zu wärmen.

Auf Geheiß unseres Gebieters hatten wir alle nackt zu sein. Maximal Schuhe, (damit die Fußsohlen keinen Schaden nahmen), und ein wenig Schmuck waren erlaubt. Natürlich machte uns das ausgenommen anfällig für Witterungseinflüsse. Kalt war der Wind der die Palmkronen zum Rauschen brachte nicht. Aber auf unbekleideter Haut fühlte er sich unangenehm kühl an wenn man, wie wir, an tropisches Klima gewöhnt war.

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Ich kniff die Augen zusammen.
Wer war das? Diese sehr helle Haut………aber Mathilda, die Germanin schied aus. Sie hatte langes Haar von der Farbe reifen Weizens. Das Individuum am Feuertisch trug das dunkle Haar kurz geschnitten.
Und überhaupt, auch der Körperbau erschien mir sonderbar. Und absolut nicht bekannt. Ohne ein Geräusch zu verursachen trat ich näher. Im Rauschen des Windes nicht bemerkt zu werden war einfach.

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Der Himmel bekam allmählich die Farbe von zerschmolzenem Blei.
Stirnrunzelnd betrachtete ich die Person aus der Nähe, sie hatte mich immer noch nicht bemerkt.
Kaum größer als ich selbst, aber deutlich muskulöser. Vor allem fielen mir die breiten Schultern und für eine Sklavin recht schmalen Hüften auf. Sicher, der Po war ziemlich knackig. Aber, mein Besitzer liebte alles was drall und voluminös war – da passte dieses Bild schlicht nicht hinein.
Es sei denn…….
….konnte es sein, dass er einen neuen Fund für sein Kuriositätenkabinett gemacht hatte?

Der Sultan liebte nicht nur dralle Frauen, er hatte auch ein Faible für alles „Ungewöhnliche“.
So nannte er zum Beispiel einen Eunuchen sein Eigen, welcher an einer Schulter zwei Arme trug. Einen männlichen Zwerg. Eine sehr behaarte, überaus muskulöse Sklavin mit Bartwuchs. Ein Kalb mit zwei Köpfen gehörte als einziges Tier der Sammlung an, wenn man von dem Falken ohne Flügel absah.
Sultan Renilo liebte es, diese Besitztümer dann seinen erlauchten Gästen auf einer seiner beliebten Soiréen vorzustellen.

Als die Person sich nun langsam etwas zur Seite drehte und gedankenverloren in den Sepiahimmel starrte, wobei sie ein leises Seufzen vernehmen ließ, erkannte ich das sich der ungewöhnliche Körperbau auch recht schlüssig auf der Front fortsetzte. Es waren kaum Brüste vorhanden. Wer auch immer das war, es war keine „handelsübliche Sklavin“!

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Es wurde höchste Zeit für einen Gruß. Also sagte ich halblaut, um sie nicht zu erschrecken, „Salaam aleikum, ich bin Aida.“

Natürlich hatte ich sie doch erschreckt. Mit einem fast ulkigen, kleinen Satz sprang die Person herum, die kornblumenblauen Augen die sowieso schon zu groß für ein Durchschnittsgesicht schienen, noch zusätzlich verblüfft aufgerissen.
Als sie sich gefasst hatte, lächelte sie verhalten.
„Aleikum salaam!“, gab eine Stimme die weder eindeutig weiblich noch eindeutig männlich war zurück, „ich werde Famo gerufen. Als Abkürzung von Fata Morgana. Meine Mutter allerdings pflegte mich Pat oder Pati zu nennen.“

Gerade wollte ich nachfragen wieso denn ausgerechnet Fata Morgana, als mein Blick zu Famo’s Köpermitte glitt. Und dann hatte sich die Frage erübrigt.
Da wo man eine Feige erwartet hätte, befand sich ein………..nunja…….eigentlich ein Penis. Aber keiner der in irgend einer Weise als solcher abgehakt werden konnte.
Nein. Das hier war ein monströser, viel zu langer Schwanz der über relativ kleinen Hoden baumelte. Offenbar war meine Überraschung mir anzusehen, denn ein dunkles Lachen entglitt Famo’s Kehle.

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„So schauen sie alle beim ersten Mal. Keine Angst, ich fresse Sklavinnen mit Milchschokoladenhaut nur an Feiertagen.“

Ruhig stand er-sie-es da. Ließ sich mustern. Ich bekam eine Ahnung davon, wie oft Famo das wohl erlebt hatte, dieses verblüffte Augenaufreissen. Dieses kurze, heftige Erschrecken etwas zu sehen, was man nicht zu sehen erwartete. Dieses deutliche Befremden in den Augen des Gegenübers.
Um das Schweigen nicht unangenehm werden zu lassen, ächzte ich ohne den Versuch meine Verblüffung zu verhehlen „Du bist………ungewöhnlich, Famo.“
„Ja. Ich weiss. Leider.“ Die Miene zeigte leichten Überdruss.
„Bist Du……… männlich oder weiblich? Ich meine, bitte verzeih ich will Dir nicht zu nahe treten aber ich sollte wissen ob ich Dich als „er“ oder „sie“ zu betrachten habe…..“ Vermutlich zeichnete sich meine Überforderung in meinen Zügen ab, denn Famo vollführte eine leichte, beruhigende Bewegung mit der Hand, als wolle er-sie-es mich beschwichtigen, verschränkte dann die Arme vor der kaum vorhandenen Brust.

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„Keine Ahnung. Das frage ich mich seit diese kleinen Brüste mir mit 12 Jahren zu sprießen begannen.“
„Das…….tut mir……….“ Ich biss mir auf die Lippen. Bedauern auszudrücken würde lediglich die Botschaft transportieren, dass dieser durchaus faszinierende Körper etwas war unter dem der Träger zu leiden hatte.
„…Ähhm also das….muss schwierig gewesen sein in Deiner Kindheit. Dennoch muss ich Dich ja irgendwie anreden können. Als was fühlst Du Dich denn? Wie sprechen andere Dich an?“
„Ich selbst fühle mich seitdem als „Es“, an guten Tagen als Mann,……..die meisten anderen reden von einer „Sie mit Anhängsel“. Und meine Eltern warfen mich damals aus dem Haus. Einer der Gründe warum ich dann zum Unfreien wurde.“

So ganz definitiv klar war das nun für mich noch nicht. Famo war als Junge aufgewachsen, fühlte sich als undefinierbar und nur an guten Tagen als Mann? Dann würde ich, ungeachtet aller anderen Leute, von ‚Famo dem Typen‘ sprechen. Was angesichts dieses abnormal langen Glieds ja auch auf der Hand lag………
(……..hm………das weckte Neugierde). Wie das wohl IN der Hand lag? Ob das im Falle einer Erregtheit einfach nur ein wenig dicker werden würde? Oder konnte das tatsächlich noch an Länge zulegen? Kaum vorstellbar – das war sicherlich ein Fleischpenis!

Das ich näher trat bemerkte ich erst, als sein Körperduft mir in die Nase stieg. Er roch lecker. Famo wich nicht zurück. Ruhig beobachtete er mein Taxieren. Ich hasste mich dafür aber auch wenn ich mit aller Macht versuchte nicht dauernd auf diesen Schwanz zu starren……er zog meine Augen auf fast magisch-hypnotische Art und Weise an.

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Meine Arme verschränkten sich reflexartig vor meiner Brust, so als würde ich unbewusst versuchen eine verringerte Blick- und Körperdistanz durch eine verschlossene Körperhaltung auszugleichen. Das wohlbekannte, heisse Ziehen machte es sich in meinem Unterleib bequem.

Es klang warm und weich. Als zöge jemand ein dunkeles Samttuch über meine Haut und meine Ohren.
„Ich gefalle Dir. Du findest mich geil. Ja…..ich sehe es; ich mache Dich an. Schade. So beginnt es immer………….“
Ich muss wohl mit einem recht dämlichen Augenaufschlag auf die Worte reagiert haben, während ich zeitgleich fühlte wie meine innere Quelle anfing zu sprudeln…….., denn Famo’s zu große Augen blitzten halb amüsiert, halb wehmütig auf und er lachte bitter.
„Was fängt immer wie an?“
„Menschen beiderlei Geschlechts finden mich spannend. Erregend. Werden scharf auf mich. Und dann muss ich anfangen mich zu wehren……….“

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Ich gestehe: Ich begann zu kokettieren.
Meine Arme lösten sich aus der Verschränkung, ich stemmte sie weit hinten auf meine Hüften, spreizte leicht die Beine und straffte meinen Rücken, sodass meine vollen Brüste Famo lustig entgegenwippten. Dann versuchte ich nicht mehr auf den Monsterschwanz zu starren sondern lenkte meinen Blick über die deutlich definierten Bauchmuskeln hinauf zu den leicht erigierten Warzen mit den Minihöfen. Meine Augen glitten über die für eine Frau zu breiten und für einen Mann zu schmalen Schultern.

Inzwischen war ich nass. Und das hörte man meiner Stimme zweifelsohne an. Aber es war mir egal.
„Wehren? Wieso musst Du Dich wehren? Das ist doch herrlich………..oder magst Du keinen Sex?“
„Doch doch, durchaus. Genau da liegt ja das Problem.“
„ich fürchte, ich verstehe nicht…………..nervt es Dich von beiderlei Geschlechtern angemacht zu werden? Wie bist Du denn orientiert?“

Famos winkte nur müde ab. „Ich bin pansexuell, ich würde alles ficken wenn es nur ginge!“
„Wie, es geht nicht? Bist Du impotent?“
Ein zynisches Lachen, knapp und hart. „Das würde das Problem teilweise lösen. Nein, bin ich nicht.“

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Im Nachhinein bin ich mir sicher, dass meine Augen immer größeres Unverständnis ausstrahlten.
Meine Clitoris pochte wild und ich hatte zwischenzeitlich ausreichend Liebessaft produziert um zu spüren wie er langsam zu ihr hochkroch, sich zwischen den inneren Lippen empor hangelte um sie zu umspülen. Unglücklicherweise geilte mich das weiter auf, ich liebte dieses Gefühl wenn meine gut geölte Perle sich an ihrer Umgebung rieb! Meine Hände wanderten hinter meinen Kopf und ich versuchte nicht darüber nachzudenken das Beischlaf zwischen Sklaven absolut untersagt war. Da verstand der Sultan keinen Spass.
Allerdings musste er sich wenig sorgen, denn keins seiner Mädchen stand auf eine der Kuriositäten. Nur der Eunuche war attraktiv. Der mit den beiden Armen an einer Schulter. Doch logischerweise stellte er keine Gefahr für den Sultan dar, da er höchst selten aus Testosteronmangel heraus eine Erektion produzierte. Zwei oder dreimal im Jahr genügte wohl die Hormone, welche die Nebennieren produzierten…..aber er hing zu sehr an seinem Leben um sich zu Unüberlegtem hinreissen zu lassen!
Manche Sklavinnen liessen sich von ihm oral befriedigen, was unserem Besitzer allerdings nur wenig Verdruss bescherte.

Famo könnte allerdings wirklich gefährlich werden. Mein Herr würde sehr darauf achten wie er sich verhielt. Dennoch – wahrscheinlich war mein leicht beschleunigter Atem deutlich zu hören und ich konnte nicht anders; ich zeigte ihm das ich ihn begehrte indem ich meinen Oberkörper leicht zurückbog, die Lippen aufwarf und mich noch etwas breitbeiniger vor ihm aufbaute. Wobei ich das Becken leicht vorschob.

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Famo stöhnte leise auf.
„Ist ja gut……hör‘ auf! Ich hab doch längst verstanden, dass Du heiss bist!“
„Warum? Weil es verboten ist? Hier ist kein Mensch ausser uns! Der Rest ist offenbar in den anderen Sklavenhäusern. Und der Herr ist bis übermorgen hunderte Meilen weit weg in der Falknerei!“

Allmählich hatte der Wind zugenommen, kam jetzt bereits einem Sturm recht nahe. Das Rauschen der Palmwipfel übertönte mein heiseres Gemurmel beinahe.
Der Zwitter drehte sich brüsk von mir weg und knurrte mit einem leicht aggressiven Unterton „Nein! Nicht weil es verboten wäre! Du verstehst gar nichts, Aida!“
Mit langen Schritten stapfte er zu einem der Sitzkissen und ließ sich genervt darauf fallen. Für einen Augenblick stand ich da wie ein begossener Pudel, und seine Reaktion dämpfte in der Tat meine Geilheit auf ein wieder erträgliches Maß. Natürlich folgte ich ihm und ließ mich ebenfalls nieder.

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Fragend beäugte ich die breitbeinig dort hockende Gestalt. Sein Gesicht zeigte immer noch deutlich seinen Unwillen, er hatte sich nach hinten abgestützt und wirkte fast wie ein Bollwerk. In diesem Moment ging mir der unpassendste aller Gedanken durch den Kopf – im Vergleich zu dem riesigen Pimmel wirkten seine Eier geradezu niedlich…………

„Du starrst ja schon wieder drauf! Vergiss es, Aida. Du hast mir nichts getan. Also gibt es keinerlei Grund Dich unglücklich zu machen!“
„Ich fürchte ich verstehe nicht………….“
„Ja. Scheint mir auch so.“ Wieder ein halb unterdrücktes Aufseufzen. Langsam wich der Ärger aus seinen Zügen und machte einer breitflächigen Frustration Platz.
Dann griff er nach seinem Geschlecht und hob es etwas an, während er mir provokant in die Augen sah. Damit herumwedelnd als wolle er einen Feind erdrosseln, knurrte er leise „Schau hin! Jaaa schau hin! Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich Dich ficken könnte ohne Dir Schmerz zu bereiten?“

Heldenhaft ignorierte ich die Botschaft und konterte mit einem relativ naiven „Ooooch……ich nehme nicht an dass er erigiert noch zulegt, oder?“

„Doch verdammt, das tut er! Glaub mir, es gibt in dieser Welt keine einzige Frau und keinen einzigen Mann den ich so poppen könnte, dass auch ICH etwas davon hätte. Ich kann mich nicht fallen lassen…………denn dann würde ich nicht mehr fähig sein Rücksicht zu nehmen. Ich kann meiner Lust, meiner Gier, meinem Drang doch niemals nachgeben, Aida!“
Betroffen schlug ich die Augen nieder. Der noch arbeitende Rest meines Gehirns verstand seine Argumentation durchaus. Ich schwieg.

„Würde ich das, so würde ich zum Berserker. Ich hasse meinen Schwanz! Den Jungs würde er den Arsch aufreißen im wahrsten Sinne des Wortes — eine Koloskopie wäre Zuckerschlecken dagegen, schliesslich ist ein Koloskop lediglich etwa 1,5 cm im Durchmesser. Und dabei schmerzhaft genug. Dieser Prügel hier kommt aber locker auf 3 bis 4!“ Fast angewidert ließ er ihn wieder fallen. Es gab ein leises Geräusch als er auf dem Sitzkissen landete, ein angedeutetes „plopp“.

Tief einatmend beugte Famo sich nach vorn und dann wurde seine Stimme wieder sanft. „Nein Aida, schmink Dir das ab. ICH BIN EINE MISSGEBURT und als solche nicht zumutbar!“

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Betroffen schwieg ich weiter. Die Vorhänge vor dem kleinen Alkoven blähten sich flatternd. „flap…….flapp!“
Staubkörner wirbelten durch den Raum. Ich bezweifelte das mein Gefühl der Atemnot von ihnen herrührte. Meine Geilheit hatte sich in ein Schneckenhaus geflüchtet. Lediglich das leichte Kitzeln an meinen Schenkelinnenseiten, das entsteht wenn Körperflüssigkeiten auf der Haut trocknen, erinnerte mich daran das ich eben noch fast einen Fremden angesprungen hätte.
Nun weitete sich statt dessen mein Herz, eine Welle von Mitgefühl mit der in sich zusammen gesunkenen Gestalt überspülte mich.
Nicht genug, dass es extrem hart sein mußte als elf oder zwölfjähriger Junge auf einmal Brüstchen zu entwickeln und die bisher angeeignete Identität zu verlieren, von den Eltern verjagt und in der Folge versklavt zu werden – –
Nicht genug, den sonderbarsten Herren dienen zu müssen um dann im Kuriositätenkabinett des Sultans zu landen, angestarrt zu werden wo immer man auftauchte – –
Nicht genug von den meisten Männern vermutlich verächtlich oder mit Neid beäugt und gemieden zu werden, und von den Frauen Misstrauen zu ernten oder aber extrem schnell begehrt zu werden – – nein!
Es lief auch noch darauf hinaus, die eigene Sexualität nicht leben zu können ohne jemandem weh zu tun oder ihn/sie sogar ernstlich zu verletzten.

Famo’s Worte durchschnitten das Heulen des Sturms. „Ich werde niemals irgendwo jemanden finden der gleich ist. Ich bin der ständige Aussenseiter. Ich gehöre zu nichts und niemandem dazu………gehöre keinem an!“ Dann lösten sich glitzernde Tränen aus den großen Augen, rollten die Wangen hinab und hinterließen feuchte Spuren in dem androgynen jedoch durchaus attraktiven Gesicht. Fast wirkte es als wolle er sich jeden Moment zu einer Embryonalkugel zusammenrollen.

Der Anblick schnitt mir ins Herz. Als er tatsächlich Anstalten machte, auf den Boden zu gleiten und sich selbst zu umarmen übermannte mich der zweite Affekt des Tages! Diesmal war es keine Geilheit, sondern der ungestüme Drang zu trösten, aufzufangen, ihn zu halten und zu wiegen so wie man ein hilfloses Baby wiegen würde.
Ich ließ es zu, gab dem Affekt nach und glitt auf sein Kissen kaum das er auf dem Teppich angekommen war.

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Famo wehrte sich nicht als ich seinen Kopf gegen meine Brust zog und ihm mit ruhigen Strichen den Rücken zu massieren begann.
Und während ich ihn so hielt, lösten sich -sehr mädchenhaft- wahre Sturzbäche an Tränen aus dem bebenden Körper. Ich schluckte diese ganze Verzweiflung. Die Trostlosigkeit. Die Bitterkeit.

Eine lange Weile später, der Sturm war inzwischen wieder zu einem leisen Säuseln abgeklungen, hob Famo den Kopf und sah mich mit verquollenen, leicht geröteten Augen an. Schniefte ein „Danke!“

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Zärtlich strich meine Hand über die noch feuchte Wange.
„Nicht dafür. Wenn Du wüsstest, wieviele Tränen dieser Harem täglich produziert…… …….und wieviele Freunde man immer wieder tröstet………man könnte Felder bewässern!“

Erleichtert hörte ich, wie das Lachen zu ihm zurückkehrte. „Mit SALZWASSER?“
Kichernd stimmte ich ein.

Eine Weile saßen wir einfach so da, er völlig passiv während ich ihn streichelte, und tauschten niedliche Belanglosigkeiten aus, die schließlich von ebenso niedlichen Geschichten aus unseren Lebensläufen abgelöst wurden.
Ich sah den Himmel aufklaren. Der Vorhang hatte aufgehört unruhig in den Raum hinein zu greifen und der Wind flüsterte nur noch.

Und dann kam es, wie es kommen musste.
Und am Ende immer nach solchen Tröstungsaktionen kommt………..
Unsere Lippen trafen sich zu einem Kuss.
Ein Kuss der in aller Unschuld begann.

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Ein Adagissimo welches sich allmählich zu einem Adagio steigerte. In ein Allegro überging. Und letztendlich in einem absoluten Apassionato endete.
Wir schafften es nicht, diesen Kuss enden zu lassen.
Zum allerersten Mal seit der Begegnung, die Äonen her zu sein schien, nahm ich etwas wie Erregung bei Famo wahr.

Sein Kuss wurde fordernder, spiegelte die wachsende Leidenschaft. Ich begann zu schmelzen. Ließ zu das unsere Zungen in einer gemeinsamen, wilden Choreographie unsere heissen Mundhöhlen erforschten. Apassionato! Mein Herzschlag lieferte den Rhythmus zu diesem Tanz, meine Hände glitten zu den kleinen, überraschend festen Brüsten, umrundeten die Nippel welche sich in Zeitlupe unter meinen Fingern aufzurichten begannen.

Und wieder fühlte ich meine innere Quelle sprudeln, die Hitze welche sich in den Muskeln meines Unterleibs breit zu machen begann. Famo tat nichts. Nichts außer mich zu küssen. In diesem Kuss lag sein gesamtes Begehren, während ich meine Hände nicht davon abhalten konnte seinen Körper zu erforschen. VERDAMMT, ich wollte ihn. Hier. Jetzt. Sofort. Auf der Stelle! Ich würde schon nicht zerbrechen!

Als er sich plötzlich von mir löste, schnappte ich nach Luft. Blitzgeschwind umrundete er das Kissen halb, um sich dann zu mir zu setzen. Besitzergreifend schlang seine Hand sich um meinen Nacken, warm, fest, unmissverständlich.
Ich folgte ohne jeglichen Widerstand der Aufforderung, schmiegte mich gegen seinen warmen, samtigen Körper und umfasste seinen Kopf um ihn erneut zu küssen.

Gierig. Wild. Mit Gänsehaut am ganzen Leib.

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Es war ungeheuerlich einen Körper zu kosen dessen Geschlecht sich nicht in eine der bekannten Kategorien ablegen liess. Für den es keinerlei Schublade gab. Es war……….exotisch. Aufregend. Ungewohnt.
Meine Nippel schmerzten, so hart und lang standen sie von meinen schweren, warmen Titten ab. Es war ein süßer Schmerz, einer der willkommenen Sorte. Natürlich.

Inzwischen waren auch meine Schenkelinnenseiten wieder nass. Und in meinem Rücken konnte ich fühlen, dass das Corpus Delicti in der Tat bei Erregung erigierte. Und das nicht zu knapp. Ich hatte keine Zeit hinzuschauen, aber ich langte hinter mich um mir ein haptisches Bild zu machen.

Oh Gott! Er musste annähernd so lang wie mein Unterarm sein. Inklusive meiner Hand. Nun begann ich zu begreifen. Derweil meine Finger sich um den mächtigen Schaft schlossen, mein Herz sich an dem Gefühl ergötzte, welches nur ein Harter hervorrufen kann…….seidig weich und dennoch fest – biegsam und doch starr –  warm und pulsierend…………derweil ich sprudelnd vor Lüsternheit und mit klopfender, pochender Clit den Rhythmus fand in dem ich ihn wichsen wollte……erkannte ich das antike Worte häufig viel Wahrheit enthalten.

Gemächt!
Das hier war in der Tat ein Gemächt. Macht. Soviel Macht lag darin. Auch die Macht zu zerstören. Nur – leider war es zu spät. Die Erkenntnis wurde von meinem Trieb von dannen gescheucht wie ein scheues Reh!
Famo stöhnte auf, seine Zähne gruben sich leicht in meine Unterlippe und er begann meiner reibenden Hand entgegen zu stoßen.
Der Teil meines Hirns, der genau wusste das ich dieses Monster nie und nimmer würde aufnehmen können, ging in den Streik. Und meine Libido flüsterte eindringlich „Wird schon gut gehen. Du solltest ihn einfach reiten! Aus der Hocke heraus. Dann ist es Dir selbst überlassen wie tief Du ihn einlässt, eh?“

Mitten in diese Einflüsterung hinein erklang seine Stimme. Reibeisenrau.
„Du warst gewarnt. Sag nicht ich hätte Dich nicht gewarnt. Jetzt will ich Dich.“ Dabei strich sein feuchtheisser Atem in kleinen Wellen über meine Wange, streichelte das Ohr und generierte neue Gänsehaut.
„Oh Scheisse, und ich Dich!“

Da er nun angestachelt war und seine Hemmungen über Bord geworfen hatte, kam es leider nicht mehr dazu den Plan meiner aufgekratzen Libido zu verwirklichen. Denn kaum hatte ich geantwortet, übernahm er die Regie. Und das verantwortungsvoller als der Grad seiner Lust hätte vermuten lassen. Mit hastigen Bewegungen zog er mich halb zwischen seine muskulösen Schenkel und griff mir zielsicher zwischen meine. Die sich natürlich reflexartig und all zu bereit weit öffneten. Stellte ein Bein auf damit mein Rücken halt fände. Und sog zischend die Luft zwischen die Zähne als seine Fingerspitzen den Grad der Überschwemmung meines Feuchtgebietes ertasteten.

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Seinen Ständer presste und rieb er dabei heftig an meinem rechten Schenkel.
Mir war als würde ich jeden Moment schlichtweg verglühen als er mein Schnatterzäpfchen, welches zu voller, stolzer Größe aufgeschwollen war und sich anfühlte als wolle es in Bälde platzen, zwischen zwei Finger nahm und es dann rieb und leicht zwirbelte.

Ich hatte niemals erlebt, dass ein mir fremder Sexpartner auf Anhieb das für mich passende Maß an Druck fand. In der Regel waren erste Begegnungen nicht der Bringer weil man unbeholfen versuchte sich aufeinander einzustellen und darum intensiv beobachtete was das Gegenüber an Feedbacksignalen gab. Nicht so jetzt.

Natürlich waren wir extrem in Fahrt, denn das durch den Trost verzögerte Vorspiel hatte genau genommen in dieser langen, zärtlichen Knutscherei geendet. Nun gab es kein Halten.

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Mein Becken begann unter der Behandlung seiner Finger immer wilder zu zucken und zu beben, das Beben übertrug sich auf meine Möpse, die genau unter seinen Augen einen Tanz aufführten, der ihn dazu brachte mir sein Monster noch fester gegen das Fleisch meines Schenkels zu pressen. Dann wurde es dort feucht und heiss, was nur bedeutetn konnte, dass er einige Freudentropfen absonderte. Mein rechter Nippel küsste seine harte Brustwarze während ich mit dem linken Arm sein aufgestelltes Bein umklammerte.

Hungrig saugte ich die pheromongeschwängerte Luft durch meine bebenden Nasenflügel ein, mein Kopf wurde von einem Impuls nach hinten geschleudert der tief aus meinem Bauch zu kommen schien und ein ziemlich tierhafter Schrei entrang sich meiner überdehnten Kehle. Verdammt, ich konnte mich nicht erinnern jemals jemanden derart gierig begehrt zu haben!
Der nächste Schrei löste sich, als die Welle mich überrollte. Die heiss ersehnte Welle, heftig, heiss, einer Ohnmacht gleich. Von der Süße wilder Früchte. Ich löste mich auf. Sprudelte über. Zuckte extatisch auf diesem weder männlichen noch weiblichen Schoß.

Auf meinen Schrei reagierte Famo indem er meine zuckende Clit losließ und mir, statt sie weiter zu reizen, zwei Finger in meine nasse, weit aufgesperrte Möse rammte. Sofort presste ich die Beine zusammen, gab ein unwilliges Geräusch von mir und versuchte seine Hand von mir weg zu zerren. Ein Blick in sein Gesicht zeigte mir seine Verblüffung. Überdeutlich stand sie in seinen glasigen Pupillen.
Mühsam entrang ich mich dem Nachbeben meines soeben erlebten Orgasmus‘.

„Tut mir leid ……ich mag das nicht.“
„Sagtest doch du wolltest gefickt werden!“
„Nein. Sooo sagte ich das nicht. Tschuldige, ich mag keine Finger. Bin zu empfindlich. Finger haben Nägel. Und egal wie kurz, die tun mir weh. Ich will Deinen Schwanz!“
Schweigen. Dann ein heftiges Kopfschütteln. „Nein.“
„Doch.“
„NEIN. Meine Finger können dir nicht halb so weh tun wie meine Latte!“
„Famo………fick mich! JETZT!“ Auch wenn ich bereits gekommen war, so hatte mein Begehren sich kaum vermindert.

Plötzlich stand Wut in seinen Augen. Vermutlich hatte er sich viel zu lange mir zu liebe beherrscht, sich zurückgenommen und somit kasteit, um nun noch länger herum zu argumentieren. Wir beide waren derart erregt, dass Vernunft nicht mehr das Mittel der Wahl sein konnte. Mit einer Entschlossenheit welche mich nach den langen Weigerungen überraschte stand er auf, griff nach meinen Fußgelenken und zog mich so auf dem Kissen zurecht, dass mein Arsch an der Kantenpaspel ruhte.
Als er auf die Knie ging, tat er das mit einem lauten, animalischen Knurren, in das sich ein kaum verständliches „Nun gut!“ mischte.

Und kaum war das verklungen, drückte er sich zwischen meine Schenkel, langte nach seiner Waffe, zielte und drang mit einem heftigen Keuchen ein.

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Reflexartig riss ich die Arme hinter den Kopf. Meine Muskeln begrüssten ihn gierig, begannen sich um sein lüsternes Fleisch zu winden als wollten sie ihn nie wieder los lassen, und mein Schrei hallte von den Säulen zurück. Sein „Vorsicht!“ ging darin total unter.

Für die Dauer der nächsten zwanzig Stösse war es einfach schlicht und ergreifend nur geil. Er achtete darauf, nie ganz in mich einzudringen, beugte sich hin und wieder hungrig vor um meine vor Wonne schmerzenden, harten Nippel einzusaugen oder zart daran herum zu nagen. Schliesslich biss er sanft hinein, was ich mit einem heftigen Krampfen meiner Fotze beantwortete. Was ihm wiederum ein lautes, langgezogenes Stöhnen entlockte.

Doch dann begann er, sich zu entgleiten. Der letzte Rest seines Hirns legte sich in den Tiefen meiner wild bebenden Pflaume schlafen. Und mit ihm seine heldenhafte Selbstkontrolle.
Die Stösse wurden drängender, härter, zielgerichteter. Es gab für ihn nur noch ein einziges Ziel: Er wollte kommen. Seinen Hammer so lange, hart und tief in meine triefende Möse rammen bis er sie überfluten würde. Im Sekundenrhythmus blinkte dieses grelle, violette Neonschild auf dem nur ein einziges Wort stand:
„Spritzen! Spritzen! Spritzen!“

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Jeden einzelnen seiner heftiger und tiefer werdenen Vorstösse begleitete nun ein Zwischending aus dunklem Lustschrei und heiserem Aufstöhnen, und er starrte mir in mein Gesicht auf der Suche nach der Abbildung meiner Wolllust, Gier, Hitze.

Aber so sehr er sich die wünschte, er bekam sie nicht. Das Einzige was er zu sehen bekam, war eine Maske die sich allmählich zu einem gequälten Ding verzog. Und dann einen Schrei. Er hatte versucht sich nun wirklich bis zum Anschlag in mich zu bohren, er wollte seine Eier gegen meinen Arsch klatschen hören, mich ganz und gar besitzen.

Es fühlte sich an als würden von einer Sekunde auf die nächste glühende Messer in meinen Muttermund getrieben. „AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAhhhh……auuuuuuuu!“
Schlagartig erwachte mein Hirn.
Ich empfing den nächsten ultimativen Stoss dieses Monster Rammbocks. „Auuuuuaaaaaaaa!“

Ihm dämmerte, das das kein Lustschrei mehr war. Im gleichen Augenblick begann ich mit dem Versuch mich ihm zu entwinden.
Was durchaus gelang, da er betroffen innehielt.
Einen langen, langen Moment war Famo erstarrt. In etwa so lange wie es dauerte den Schmerz in meinem Inneren abklingen zu lassen. Danach war es nur noch ein dunkles Wummern, das vom Muttermund durch meinen gesamten Uterus hindurch strahlte um schliesslich irgendwo unterhalb des Nabels zu verklingen.

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Alarmiert löste er sich brüsk von mir und kam auf die Füße. Dann stand er da. Mit flackernden Augen, völlig verkrampft, und zitternd-bebendem Schwengel. Schaute auf mich hinab. Der Schmerz in seinen Augen traf mich heftiger als der Schmerz in meinem Muttermund.
Ich richtete mich halb auf, starrte ihn an, suchte nach Worten.
Sie blieben aus.
Ein Tropfen löste sich von der prallen Eichel, seilte sich an einem silbernen Faden langsam Richtung Teppich ab.
Die Zeit schien still zu stehen!

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Verdammt!
Ein Zittern schien von der Brust aus abwärts durch den ungewöhnlichen Körper zu laufen. Beinahe tonlos formten seine Lippen die Worte…….
„Ich hatte Dich gewarnt. Es ist…….IMMER so.“

„Es tut…….ich………ach Scheisse! Bitte verzeih. Ich wollte Dich glücklich machen und habe Dich mit meinem Dickkopf nur tiefer in Deinen Frust gestossen………ich…………“ Meine Augen senkten sich betroffen. Es war zuviel. Wie er da stand, wie ein waidwund geschossenes Reh!

Das Corpus Delicti senkte sich ganz allmählich in einen halbsteifen Winkel hinunter, wie in Zeitlupe schob sich die Vorhaut tröstend über die Eichel.
„Famo, ich……….bin so eine dumme Kuh! Bitte…………….“
Ein Kopfschütteln war die Antwort. „Nein. Ich hätte es wissen müssen. Du nicht.“

Nun war es an mir den Kopf zu schütteln. „Ach Quatsch. Ich meine, ich kenne doch meinen Körper. Und fast jede Frau kennt auch das Phänomen das ein Schwanz mal………ehm…….etwas zuviel des Guten sein kann………zumindest wenn sie ein wenig Erfahrung hat……….“
„Ich hätte dennoch nicht schwach werden dürfen!“
„Unsinn. Ich habe Dich bedrängt!………Famo, jeder von uns kann nun den Abend damit verbringen die Schuld auf sich zu laden. Ich sag‘ Dir was: Ich mag das Wort ‚Schuld‘ nicht. Mochte es noch nie. Komm her, steh nicht so bedröppelt da! Ich habe etwas gelernt. Hätte ich ohne Dich nicht. Komm!“ Meine Hand klopfte einladend auf das Kissen. „Na komm schon! Ich schulde dir was.“

Ein zaghaftes Lachen. „Du mir? Was denn?“
„Ich bin gekommen. Du nicht. Ich schulde Dir n Orgasmus.“
„Oh herrjeh! Du bist unglaublich!“ Das leise Lachen wandelte sich zu einem breiten Grinsen. Und schliesslich legte sich Famo auf das Kissen.

Meine Zunge hatte seine Lust schnell wieder entfacht. Abwechselnd leckte und saugte ich seine Hoden und blies ihn. Ich war einfach total durchdrungen von dem Bedürfnis, dem Ganzen irgendwie ein Happy End zu verpassen.

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Als ich mich irgendwann kurz nach Anbruch der Dunkelheit auf mein Sklavenlager zurückzog, war Famo um eine Ejakulation reicher. Und ich um ein Stück Weisheit.

Die da lautet: „Size matters! Die Grösse spielt durchaus eine Rolle. Und zwar genau dann, wenn sie dazu geeignet ist, einen in tausend Schmerzscherben zerschellen zu lassen.“
Woraus eindeutig hervorgeht: Männer mit handelsüblichen und etwas kleineren Genitalien sollten sich verdammt nochmal weniger Gedanken um ihren Zauberstab machen!

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Ich hatte an diesem denkwürdigen Tag einen Freund / eine Freundin fürs Leben gewonnen. Gefickt haben wir nie wieder. Aber Ringelpietz mit Anfassen fand fortan bei jeder passenden Gelegenheit statt. Was zugegebenermaßen in einem Harem wie dem des Sultans nicht sehr häufig ist. Pralinen!
Die von der ganz kostbaren Sorte im Goldpapier!

Der Fund

Heute gibt es zur Abwechslung mal wieder einen kleinen Ausflug in unser RP.
Wer mein Blog schon länger verfolgt, wird sich an die Halbdämonin Minnie erinnern, und den Werwolf Sigurson……..die gerade keinen Plot haben und somit im Hintergrund unseres RP Settings sind, um nach den ganzen erlebten Abenteuern endlich mal Urlaub zu machen und sich um sich selbst zu kümmern.

Doch wir wissen ja, der Mensch denkt und der Schriftsteller lenkt 🙂
Zasta, hier ist eine Plotidee für uns. Bin gespannt, ob Du sie aufgreifen wirst.

DER FUND

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Sie mochte die abgeschiedenen Winkel in denen die Einheimischen wohnten lieber als die glänzenden Nobelfassaden der Hotels.
Die Insel auf der ihr Urlaub mit Sig begann, war nicht arm. Aber eben auch nicht so wohlhabend das es jenseits der Touristenzentren viel Prunk oder Glanz gegeben hätte.

Sobald man die Pfade der Touristikindustrie verließ, zeigte sich ein viel authentischeres Bild, hier nahm sie das Leben wahr, hier kämpften Menschen um ihre Existenz, hofften, liebten, stritten, lachten und weinten.
Minnie streifte häufig und mit wachsender Begeisterung mit ihrem Helden über das Eiland, das größer war als es auf den ersten Blick schien. Manchmal kamen sie mit Einheimischen ins Gespräch, ja einmal waren sie sogar zu einer Hochzeit eingeladen worden, die unter freiem Himmel mit viel Alkohol und fröhlich karibischen Klängen gefeiert wurde.

Bisher hatte die Halbdämonin sich nicht getraut, Sig ihren Selbständigkeitsplan genauer zu erläutern, zu sehr fürchtete sie er könne entsetzt sein. Die Urlaubsstimmung wollte sie nicht gefährden. Das Thema Wellness Oase hatte definitiv Zeit bis zum Urlaubsende – jetzt und hier wollte sie schlicht unbeschwert mit ihm das ‚Dolce far niente‘ genießen.
Die tropischen Nächte waren heiß. Nicht nur aufgrund der Nähe zum Äquator!
Die Schmetterlinge in Minnie’s Bauch wurden nicht mehr durch „das Neue“ belebt, wie anfangs. Sig und sie waren ja nun schon eine geraume Zeit ein Paar – und hatten sich einander wirklich vertraut gemacht.
Doch alle beide waren experimentierfreudig. Und so vergnügten sie sich damit, neue Spiele zu entwerfen, aus der Leidenschaft keine Routine erwachsen zu lassen, und auch wenn es fast nichts gab, das Minnie nicht schon einmal gelebt oder erlebt hätte in ihrem mehr als promiskuitiven, langen Leben – mit Sig war der Aspekt des „ehrlich Geliebtwerdens“ die Würze die dafür sorgte das alles immer noch neu schmeckte.

Überhaupt, ihr Geschmackssinn war überaus beschäftigt. Minnie liebte die kreolische Küche. Die war nun wirklich eine sehr gelungene Melange aus diversen europäischen Küchen und der Küche der Karibik. Über Jahrhunderte erprobt und miteinander verschmolzen, war sie eines der wenigen Dinge für das eine Kolonialisierung unter Umständen Sinn machte.

Einmal hatte sie in einer kleinen Garküche am Strand den Fehler gemacht, das Essen mit den Worten „Und immer soooo lecker, was Ihr Antillianer hier kocht!“ zu loben.
Die Antwort von Jaques dem Koch kam mit einem abwertenden Schnauben: „Phhhhh Antillianer! So ein Quatsch!“, und dann korrigierte er mit diesem den Menschen hier eigenen arroganten Blick welcher immer dann auftauchte wenn man ihre Nationalität ansprach: „Wir sind Franzosen, Madame. Franzosen! Nicht gewusst?“
Während Sig nur grinsend weiter seinen gegrillten Fisch kaute, hatte Minnie sich beeilt ein schuldbewusstes Gesicht aufzusetzen und mit entzückendem Akzent beschwichtigt „Natürrelmong, Mösjöh Dschack!“.

Sie wusste, wenn sie jetzt nicht ganz schnell die Beine in die Hand nähmen, so würde Jaques beginnen zu dozieren. Sie kannte die „Arie der Überlegenheit der Kariben über die ach so rückständigen Drittweltafrikaner“ aber bereits zur Genüge. Und da sie wenig Lust hatte sich Arroganzübelkeit anzutun nahm sie, als die Zouk Rhythmen an ihr Ohr drangen, Sig’s Hand und zog ihn von der Garküche fort. „Oh schau doch! Eine spontane Party am Strand!!!“
Dieser ließ sich willig mitziehen, spuckte lässig eine kleine Gräte in den Sand und murmelte sicherheitshalber gedämpft „Toll – aber nein, heute tanze ich nicht. Das kürzlich war die absolute Ausnahme und dabei wird’s auch bleiben!“

Natürlich ahnte keiner der Beiden, dass Tanzen binnen weniger Sekunden kein Thema mehr sein würde.

Auf dem Weg zu der kleinen Menschenansammlung am Strand passierten sie eine alte Garage, die jetzt, am frühen Abend bereits verlassen schien. Wo tagsüber (technisch durchaus verwegen kreative) Mechaniker und Pseudomechaniker Ersatzteile für die in Frankreich nicht mehr begehrten, und daher auf die französischen Antillen verschifften Dieselfahrzeuge herstellten, herrschte friedliche Stille. Die nur von den Klängen von „Impossible pas possible“ durchbrochen wurde welche der Wind heranwehte.
Minnie’s nächste Worte waren „Cä vrämong impossiebel!“, und der niedliche Akzent der ihr Französisch kennzeichnete, machte das Bild vor dem sie standen nachdem sie eine Wellblechwand umrundet hatten, nicht weniger unglaublich.

Er war jung. Höchstens Siebzehn. Flach lag er im Sand als hätte er sich mit Mühe versucht in den Schatten zu zerren……….ein weißer, schlanker Junge mit leicht geöffneten Lippen und fest geschlossenen Augen.

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Sig..ist er tot?“ Minnie kniete sich fast zeitgleich mit dem Wolf neben den etwas verdreht wirkenden Körper.
Das erste was Sig tat, war der rechten Hand die Waffe zu entwinden. Nachdem er sie mit skeptischen Augen in seine Tasche gesteckt hatte, fühlte er dem Jungen den Puls. „Nein. Er lebt.“ kam die knappe und etwas angespannt tönende Antwort.
Hilflos begann Minnie dem Fund die Wangen zu tätscheln „Hey, hallo…..kannst Du mich hören?“ Nicht einmal die Lider flatterten. Nichts.

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Bekleidet war er mit einer für das karibische Klima deutlich zu warmen Jeansjacke und einem grauen Shirt. Darunter trug er lediglich eine Unterhose, ein paar Socken auf deren schwarzem Grund kleine, weisse Wölfe aufgedruckt waren, und einen dunklen Turnschuh aus Leinen. Von dem anderen Schuh fehlte jede Spur.

Seine blasse Nase zierte eine sehr frische, noch leicht blutenden Wunde und unter dem linken Auge zeichnete sich ein beginnendes Veilchen ab.
Hilflos versuchte Minnie es mit ihrem unbeholfenen Französisch „Tü pöh m’ongtondre?“ Aber auch darauf reagierte der reglose Junge in keinster Weise. Minnie wusste nicht, woran Sig es sah. Ihr wäre es nicht aufgefallen. Sie hörte ihn bloss knurren „Verdammt, der ist von meiner Art!“.
Kaum hatte er es gemurmelt, erhob sich ihr Held und schaute sich um. Etwas abseits der Garage entdeckte er einen alten Leiterwagen. „Hol mir das Ding, Minnie. Schnell!“

Vorsichtig in alle Richtungen spähend lief sie und zerrte den Leiterwagen durch den Sand zu Sig, nachdem sie sicher war nicht beobachtet zu werden.
Ich hoffe er hat nix gebrochen ausser der Nase“……..brummte der Wolf und bugsierte den nicht sehr kräftigen Körper in den Wagen.
Geh vor und schau ob die Luft rein ist. Wir nehmen ihn mit in unser Strandhaus. Und wenn nötig, rufen wir einen Arzt!“

Ohne nachzufragen und ohne zu zögern tat Minnie was Sigurson wollte……….jedesmal wenn sie um eine Ecke bog wartete er bis sie auffordernd winkte bevor er sich wieder in Bewegung setzte.
Die Zouk Klänge verloren sich schließlich im entfernten Rauschen des Meeres, und so hörte sie Sigurson fragen „In welche Scheisse bist Du wohl geraten, Du Welpe? Na komm‘ erst mal wieder zu Dir, dann werden wir sehen…….“

„Kennst Du schon diese AFK Sex Sims?“…

…fragte mich kürzlich einer meiner drei wichtigsten Menschen in Second Life. Wäre diese Frage im RL erfolgt hätte ich wohl ziemlich dämlich geguckt.

„Nee, erzähl mal!“
Was ich dann erfuhr, brachte mich zum Lachen. Und es machte mich auch neugierig. Also begann ich gestern, ein wenig nachzuforschen.

(Nein, es geht nicht um das Schmuddelimage von Second Life. Warum nicht? Das ist einfach: Sex als schmuddelig bezeichnen können eigentlich nur Leute die nen Stock im A…. haben und übelst verklemmt sind. Vermutlich bekämpfen alle SL Schmuddelplatform-Kritiker ihre eigenen, natürlichen Triebe, ficken nur bei Dunkelheit unter der Bettdecke und haben auch sonst noch etliche 50er Jahre Moralregeln. Was? Du findest das ich Vorurteile habe? Wie kommst du den darauf ?????? 🙂  )

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Es geht darum, wie findig Leute in SL immer wieder dann sind, wenn sie die Möglichkeit auf schnelle Kohle wittern. Aber meines Erachtens ist bei dieser neuen Methode tatsächlich keine Chance gegeben Geld zu machen. Aber eins nach dem anderen………..

Worum geht es?
Wir alle kennen die Sex Sims in Second Life. Adult Regionen die ausschließlich geschaffen wurden damit notgeile Noobs und sonstige User mit Hormonüberschuss dort hin gehen und Sexpartner finden können. Der Sim Besitzer stellt dafür die nötige Umgebung und die erforderlichen Sexmöbel auf, welche mal besser mal schlechter gemacht sind. Ein alter Hut. Ja.

Auch kennt jeder die Escort Sims wo sich „SL Prostituierte“ aller Geschlechter in mehr oder weniger noblen Clubs anbieten, an der Stange tanzen in der Hoffnung einen spendablen Freier zu begeistern, und dann mit ihm auf ein Zimmer in einer Skybox zu verschwinden wo sie – unterstützt von seiner Geilheit – ihm die Linden Dollars aus der Tasche ziehen können. Ein Gewerbe das in der Regel eher schlecht läuft weil kein Individuum das alle sieben gebackenen Birnen zusammen hat Geld für etwas ausgibt, das es auf den Sex Treffpunkt Regionen völlig kostenlos haben kann!
Im Übrigen ist das für die SL Huren absolut unerquicklich, da sie ja ständig Gewehr bei Fuss stehen müssen für den Fall das dann doch mal ein Big Spender auftaucht, und dann ist es Glückssache einen Freier zu erwischen der auch schön emotet anstatt den blossen Posenhopper zu machen. Soll heißen, in den meisten Fällen in denen man mal Kundschaft hat, wird es tödlich doof und ist somit relativ freudlos verdientes Geld. (Ja, ich spreche aus Erfahrung. In meinen SL Anfängen dachte ich, ich könne von meiner Aufgeschlossenheit dem Thema Sex gegenüber mein SL Dasein finanzieren. Meine Arbeit mit einem eigens dafür geschaffenen Avatar in einem Escort Club gab ich nach einem halben Jahr dann recht desillusioniert auf.)

Viel angenehmer wäre es doch, wenn man den eigenen Avatar einfach auf ein Sexmöbel packt, ein Schild für Spenden aufstellt und dann afk geht…………und somit den eigenen Avatar zum Sextoy für andere macht!
Und genau das ist das Prinzip der AFK Sex Sims.

Man geht hin, nimmt die Gruppe damit man in ein Tipjar einloggen kann, sodass andere einen bezahlen können. Nimmt auf einem Sexmöbel Platz, schaltet die AO aus um sicher sein zu können, dass sie keine der Möbelanimationen überschreiben kann, und enfernt sich vom Rechner. Geht schlafen oder Fernsehen, Einkaufen oder was auch immer. Und hofft das zwischenzeitlich jemand des Weges kommt, der den Avatar als Gummipuppe betrachten darf und sich darüber her macht indem er sie per Möbelmenü ganz nach seinem Gusto benutzen kann. Und der DANN auch noch die Großzügigkeit besitzt, für diesen Dienst zu zahlen. Denn die Trinkgelder sind nicht mandatory…………man darf spenden, muss aber nicht. Wie man auf dem nächsten Bild unschwer erkennt, sind die meisten Tipjars allerdings leer (ich habe extra mal das Interface mit fotografiert).

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(Da ich sowohl gestern Nachmittag als auch gestern Abend recherchierte, und dann heute früh noch einmal dort on war um die Bilder zu machen, kann ich definitiv sagen das der gute Flint locker 14 Stunden auf seinem Sessel eingeloggt war.)

Ich halte dieses Konzept für eines, das relativ schnell wieder verschwinden wird. Aus mehreren Gründen:
– Während meiner Recherche sah ich nur ein einziges Mal auf insgesamt vier verschiedenen Regionen ein Tipjar in welchem sich sage und schreibe 1000 Linden Dollar befanden. Und eines mit 50 L$. Alle anderen waren leer. Und das waren nicht wenige! Im Gegenteil, es wäre schwer, einen freien Platz zu finden wenn man sich anbieten möchte.
– Die Regeln sind sich auf jeder der Sims ähnlich, nur in einem Fall ist festgelegt das man nicht länger als zwölf Stunden einen Platz besetzen darf, und das der Avatar schön sein sollte im Sinne eines Meshbodies. Dort sind alte Systemavatare verboten. Andernorts aber findet man viele von ihnen, was die Augen der Freier wohl kaum sehr attraktiv finden dürften.
– Gestern Abend wollte ich dann die Probe aufs Exempel machen, nahm einen meiner weiblichen Avatare on und packte ihn jeweils drei Stunden lang auf zwei sehr unterschiedlich gestaltete AFK Sex Sims derweil ich im RL auf mein Sofa verschwand um TV zu gucken. Ergebnis: Nix. Gar nix. Da ich auch das Regionsradar immer wieder beobachtete, (ich sehe meinen Monitor vom Sofa aus), konnte ich feststellen dass der hohe Traffic der Sims wohl eher von ein- und ausloggenden Gummipuppen als von Sexsuchern stammt……es hielten sich permanent ungefähr gleich viele Avatare in den Regionen auf. Besucher kamen sporadisch, schauten sich um und gingen wieder. Nur dreimal sah ich tatsächlich jemanden, der sich über eine AFK Sex Puppe hermachte. Und wieder ging. Ohne ein Trinkgeld zu hinterlassen.
Fazit: Absolute Stromverschwendung, kein Gewinn und unnötiger Verschleiss für den Rechner!

Aber wir wissen ja, das besonders die Amis noch nie eine resourcensparende Nation waren – und vermutlich ist der Strom dort auch weniger teuer als bei uns. Wie auch immer – sobald die Betreiber dieser Regionen feststellen das auch ihre Regions Tip Jars sich nicht füllen, und das Geld welches sie für ihre Sim an einen Vermieter oder Linden Lab zahlen absolut verschwendet ist, werden diese Regionen wohl wieder von der Bildfläche verschwinden. Den Versuch war es vermutlich wert. 🙂

Aber wenn man schon afk Geld verdienen möchte, ist das gute altmodische „Campen für Linden Dollars“ wohl immer noch einträglicher (okay, das gibt es nur noch selten….aber es existiert noch.), oder aber man bewirbt sich in einem der großen und bekannten Klamotten oder Skin Läden als Ausstelllungs-Modell. Dort bekommt man dann wenigstens ein Festgehalt für die Zeit in der man seinen Avatar im Laden posieren lässt. Nein, die AFK Sims werden sich nicht durchsetzen, davon gehe ich relativ sicher aus!

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11. Oktober – Coming out Day

Seit 1988 ist der elfte Oktober der „Coming-Out-Day“, und an vielen Orten finden Events zum Thema statt.

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(Quelle: Pixabay)

Natürlich greife ich das gern hier auf, denn auch wenn wir Deutsche inzwischen als eines der Schlußlichter die Ehe für alle eingeführt haben, so gibt es für die LGBT Community mit Sicherheit noch viel zu tun.

In einem Artikel meiner Tageszeitung „Main-Echo“, in dem einige Menschen aus der Region darüber befragt wurden wie sie denn ihre Situation als Homosexuelle hier vor Ort einschätzen, äußerte sich unter anderem ein pansexueller junger Mann dazu, dass er häufig schlicht angebe schwul zu sein. Einfach weil die meisten Leute mit dem Begriff „pansexuell“ nichts anfangen können.
Kann ich gut nachvollziehen, denn wer möchte schon ständig in Erklärungsnot sein? Wobei ich persönlich es vorziehe mich als bisexuell zu bezeichnen. Das ist näher dran und weniger ausschließlich, und es ist deutlich bekannter als pansexuell.

Gestern sah ich mir ein Video aus dem Vlog von Minderesting Pictures an, indem er der Frage nachgeht ob die AfD, da sie ja nun im Bundestag vertreten ist, an dem Gesetz welches die Ehe für alle erlaubt noch etwas ändern könnte. Er kommt zu dem Schluss, dass sie das theoretisch könnte, praktisch allerdings nicht da sie dazu diverse Voraussetzungen gottlob nicht erfüllt.
In den Kommentaren unter dem entsprechenden Video fanden sich natürlich alle möglichen und unmöglichen Stellungnahmen zum Thema, und klar, die Hälfte davon extrem homophob.
Nachdem ich mir die Lektüre etlicher Kommentare angetan hatte, kristallisierte sich eine Sichtweise der homophoben Seite deutlich heraus: Man geht davon aus, dass die „Vorteile der Ehe“ wie beispielsweise Steuervergünstigungen, einem homosexuellen Ehepaar nicht zustünden, da sie ja geschaffen wurden weil Deutschland erwarten könne das aus einer Ehe Kinder hervorgehen und somit der Fortbestand der deutschen Bevölkerung gesichert sei. Die Fragen der Kritiker, was denn mit den ganzen hetero Ehen sei, aus denen KEINE Kinder hervogingen, wurden natürlich von der homophoben Lobby nonchalant ignoriert.

Und so bin ich wie stets, hin und her gerissen zwischen der Freude darüber dass die gleichgeschlechtliche Liebe generell viel akzeptierter ist als sie es beispielsweise in den siebziger und achtziger Jahren noch war – und der Verbitterung darüber wie viele Menschen sich dennoch so sonderbar „rechthaber-homophob“ aufführen.

Kein Wunder also, dass das Coming-Out immer noch schwierig ist. Wenn auch sicher nicht mehr so extrem schwierig wie zu den Zeiten meiner Jugend.

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Meine Zukunftsvision ist ganz eindeutig eine Gesellschaft, in der sich niemand mehr umdreht wenn ein gleichgeschlechtliches Paar Händchen hält oder öffentlich einen Kuss austauscht. In der das ungefähr so spektakulär wäre wie wenn der berühmte Sack Reis in China umfällt.

In diesem Sinne wünsche ich der LGBT Gemeinde viel Kraft beim Outen, denn nur wenn diese Bilder Alltag werden, werden sie auch zum Sack Reis. Und viel Power für die Aufklärungs- und Akzeptanzarbeit die noch geleistet werden muss.
Desweiteren den betroffenen Eltern und sonstigen Personen die Gelassenheit die es braucht.
Happy Coming-Out-Day, ihr Regenbögen da draußen! 🙂

 

 

Men Only Hunt 10

Vorsicht, Rant!

Leute ehrlich, ich mache die MOH in Second Life nun seit meinem ersten Jahr in SL mit. Soll heissen an sieben von den zehn Hunts die es gab, nahm ich teil. Und keine, keine einzige hat mich so schnell die Lust verlieren lassen wie die Diesjährige.

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Das fängt schon mit dem Bild an……….nicht weil ich keine Hipster mag. Also ja ehm, die mag ich auch nicht sonderlich, so wie ich jeden Modetrend der zur „Uniformierung“ führt, ablehne. Nein aber das ist Geschmackssache.
Allerdings bin ich der Meinung eine Hunt in SL sollte auch ein Bild aus SL zeigen und kein Bild eines RL Models. Egal ob es sich nun den Schnurres zwirbelt oder nicht. Haarspalterei? Mag sein.
Aber das Geile an meinem Blog ist: Es ist MEINS. Hier darf ich Haare spalten bis die Kuh heimkommt. 🙂

Das eigentliche Problem oder besser gesagt, die eigentlichen Probleme liegen aber anderswo:

1) Es war früher, egal bei welcher Hunt so, dass man die Surls auf der Internetseite des Huntbetreibers finden konnte. Neuerdings gibt es dafür einen Hud. Was ja nicht schlimm wäre wenn er einem die Chance böte sich den Laden in den man jagen gehen möchte auszusuchen. Tut er nicht. Wenn man ihn anzieht, öffnet er sobald er bereit ist, die Map. Und aus der Map, das wissen SL Kundige, erfährt man ja nur den Regionsnamen und nicht etwa den Namen des Shops.
(Es sei denn der Shop Betreiber wäre so bekannt, dass er sich ne eigene Sim leisten kann und die dann auch gleich mal regionstechnisch mit seinem Markennamen versehen hätte.)

Man sucht sich also den Laden der von den 64 teilnehmenden Läden besucht werden soll nicht aus. Sondern der Hud lässt sich nur mit einem Pfeil durchblättern. Manchmal ist das Shoplogo dann als Bild abgebildet. Oft aber auch nicht, dann sieht man nur das Hunt Logo und wenn einem der Name der Region auf der Map nix sagt, tpt man hin und lässt sich überraschen in welchem Laden man landet. HÖCHST suboptimal!

Denn ganz ehrlich – mich interessiert längst nicht jedes Huntgift. Auf das von Gild beispielsweise war ich super scharf weil ich deren Sachen sehr mag – auf das von Altamura kann ich gut verzichten. Denn egal was es ist………..ich mag den Laden schlicht nicht.
Wenn man also anhand des Huds nicht immer sehen kann um welchen Laden es sich handelt, für den man einen TP per Map angeboten bekommt, dann ist das schonmal entsetzlich umständliches, wildes Sim-Gehoppe.

2) Mir dünkt, die Hersteller werden immer geiziger mit den Hunt Items. Bekam man früher wirklich tolle Klamotten, so sind es heute oft „nur“ kleine, nichtssagende Accessoires. So war ich beispielsweise bei Gild enttäuscht, denn es ist weder ein Hose noch ein Hemd geschweige denn ein ganzes outfit, nein es ist eine Halskette. Hübsch zwar, (Lederkordel mit einem antiken Türschlüssel dran), aber eben nur ein Accessoire.

Beim näheren Darübernachdenken ging mir aber ein Licht auf. Und zwar an der Stelle, als ich mich in die Hersteller hinein versetzte. So ein Huntitem soll ja etwas sein, mit dem jeder etwas anfangen kann (technisch gesehen……..Geschmack ist was anderes.)

Da wir zwischenzeitlich in SL aber eine Vielzahl von Meshbodies haben, müsste ein Creator ja, (so er denn Kleidung anbieten will als Huntitem), jegliche Bodyfits dafür herstellen. Zu der Zeit als es genügte Standartsizes von xxS bis xxL einzutüten war das sicher noch eine leichte Übung. Heute leider nicht mehr. Da haben es Haar und Skin Hersteller deutlich besser, die müssen nur ihre Haare eintüten, bzw. die Skinhersteller eine skin als omega applier anbieten.
Wäre ich also ein Hersteller, würde ich mich wohl auch eher dafür entscheiden einen Hut, einen Schal, eine Halskette oder vielleicht ein Armband zum Huntitem zu erklären. Kaum ein Creator von Kleidung bedient die ganze Meshbody Palette! Riesenaufwand. Und wer full perm prefabs von Klamotten benutzt um diese nur noch individuell zu texturieren, der ist nochmal eingeschränkter, da er ja nur die fits nehmen kann, welche das prefab anbietet.
Okay okay, überzeugt. Ich nehme das mit dem Geiz zurück und schulde es der immer unübersichtlicher werdenen Vielfalt von Avataren mit und ohne Meshbodies.

Dennoch – der Hud ist super unpraktisch und hat mich so sehr genervt, dass ich beschlossen habe ihn zu vergessen und die paar Läden die mich besonders interessieren per Suche aufzurufen und anzusteuern. Beispielsweise möchte ich noch zu Rebellion und Nivaro (da habe ich sowieso eine Landmarke im Inventar).

Die kleinen, schwarzen Schnurrbärte die man suchen muss, sind teilweise aber auch derart übel versteckt, dass auch das mir dieses Jahr die Lust nimmt. Ich war heute in acht Läden. In dreien davon habe ich nach etwas über einer halben Std. des Suchens einfach aufgegeben. Wenn der Hint nicht aussagekräftig ist, wie zum Beispiel „achtet auf die großen Wände“, wobei an keiner einzigen der unzähligen Wände in dem Laden der Schnurres hing, dann überlegt man ernsthaft ob man seine Zeit nicht für was Gescheiteres verwenden möchte. Da lobe ich mir Hinweise wie „ring, ring. Telefon für Dich“. Ein antikes Telefon an der Kasse des Ladens. Und wer hätte das gedacht? Unter der Wählscheibe: Der Schnurres. Heureka!

Mein Fazit: Ich werde etwa fünf ausgewählte Läden ohne Hud und auf eigene Faust besuchen. Danach kann mich die MOH mal. Ich warte voller Hoffnung auf die diesjährige Menstuff Hunt, die schon immer etwas angenehmer organisiert war. Und diese kleinen blauen Shirts, die dort Huntitem sind, sind auch vieeeel besser zu erspähen! 🙂

 

Die deutsche Politik und der „Faktor Mensch“ (offener Brief an den Bundestag)

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Quelle: Pixabay

nachdem die Wahlen abgeschlossen sind und etliche Fernsehsender sich dem Thema Jamaika in diversen Talkshows angenommen haben, höre ich einen ständig wiederkehrenden Satz. Von allen Parteien. In allen Talkshows.
Fast wie ein Mantra taucht er immer wieder auf:
„Wir müssen den Bürgern wieder mehr Gehör schenken und ihnen zeigen, dass wir sie und ihre Probleme wahrnehmen!“. 
Klingt traumhaft. ‚Die Botschaft hör‘ ich wohl – allein, mir fehlt der Glaube.‘

Sie fragen „warum?“ Nun,

  • erstens gehe ich zwingend davon aus das ein Mitglied unseres Bundestags einen Terminkalender hat, in welchem eine einzige Dienstwoche ein Pensum umfasst das geeignet wäre einen Normalbürger wie mich mindestens zwei Wochen lang zu überfordern.
  • Zweitens gehört zu Ihren Aufgaben ja nicht nur die Innenpolitik.
  • Und last not least liegt mit Sicherheit die Versuchung nahe, in dieser schnellebigen Zeit und der äußerst schrägen Weltlage die Bürgernähe erst einmal an die Kommunen abzuschieben. (Und das kann ich sogar absolut nachvollziehen.)

Ebenso nachvollziehbar ist für mich der Umstand, dass mancher im Rahmen seiner mannigfaltigen Pflichten und seines sich vom Otto Normalbürger doch extrem unterscheidenden Lebenswandels,
(hier gönne ich mir den Luxus die Existenz eines „Otto Normablbürgers“ schlicht als gegeben hinzunehmen, und zu vergessen das jeder ein Individuum mit einer einmaligen Vita ist! Zuweilen erleichtern Pauschalisierungen die Darstellung eines Sachverhaltes ungemein, wer wüsste das besser als Sie, meine Damen und Herren? Daher bin ich mir Ihres Verständnisses für diesen kleinen, bewussten Faux-pas gewiß!),
ehm wo war ich? Ach ja…….des sich extrem vom Otto Normalbürger unterscheidenden Lebenswandels nicht mehr so ganz die Probleme und alltäglichen Herausforderungen des deutschen Norm-Individuums auf dem Schirm haben kann. Psychologisch gesehen betrachten wir als „normal“ was wir täglich erleben. Natürlich.

Also benötige ich ein Beispiel.
Nun ist das soziale Feld ein Weites. Wir sprechen über Themen wie „Gesundheit, Bildung, Erziehung, Renten, Arbeit(slosigkeit), Pflege“.
Und nein, wir sprechen nicht über Themen wie „Einwanderer, Fremdenhass, Islamisierung“ etc.!
Denn ich bin in hohem Maße davon überzeugt, dass eine Gesellschaft der es im sozialen Felde gut geht keinen Bedarf an Sündenböcken hat. Und auch keine übermäßigen Ängste entwickelt wenn Menschen aus Kriegs- und Unruhegebieten mit Flüchtlingsstatus zuwandern. Selbst wenn sie das in großer Zahl tun.
(Wirtschaftsflüchtlinge sind m.E. eine andere Baustelle und somit ein anderes Thema, welchem man sich im Rahmen ausserhalb der Asylthematik widmen müsste und sollte.)
Was läge also näher, als ein Feld zu wählen das mir gerade heute wieder einmal vor Augen geführt hat woran der Umgang der Regierung mit dem „Faktor Mensch und Soziales“ krankt?
(Nicht das ich da nicht genügend Beispiele fände, die sind Legion. Aber das hier sollte kein Buch werden sondern lediglich ein Brief. Also muss, bei allem Bedauern, EIN Beispiel genügen.)

Im Rahmen eines Bewerbungsgespräches in meiner Eigenschaft als Erzieher/in stieß ich im weitesten Sinne zum gefühlt einhundertmillionsten Male auf den Wahnsinn einer Gesellschaft, welche zu wenig Mittel bereitstellt für Bildung und Erziehung.

In der Bewerbung ging es um Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung der Schüler von Ganztagsschulen. Als ich von der vakanten Stelle durch mein Jobcenter erfuhr, stellte es sich so dar das eine Schule eine Kraft für eben jene Betreuung suchte. Im Gespräch mit dem verantwortlichen Personalen durfte ich jedoch lernen, (und es verblüffte mich leider nicht im Mindesten), dass Schulen dafür keine Mittel aufbringen können. Eigentlich logisch, da ja nicht einmal die Mittel für einen ausreichend umfangreichen Lehrkörper zur Verfügung stehen!
(Der Frage was geschehen soll wenn eines schönen Tages die Lehrer dieser Republik einen kollektiven Burnout erleiden weil sie schlicht zu wenige sind und schlagartig wegfallen, dieser Frage müssen wir aus Nichtabschweifungsgründen leider ein anderes Mal nachgehen.)
Also wird die Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung der Schüler zum größten Teil durch paritätische Verbände und Fördergesellschaften übernommen. In meinem Falle Letzteres. Die Fördergesellschaft bei der ich mich beworben hatte erklärte mir, dass sie in einer Stadt und zwei verschiedenen Landkreisen etwa 18 Schulen betreuen. Ähnliches leistet die Caritas im gleichen Einzugsgebiet. Doch es genügt nicht, es reicht nicht aus. Was zur Folge hat, dass die „Pädagogischen Mitarbeiter“ (von denen man nicht genug findet weil es sich „nur“ um 400€ Jobs, bzw. kaum darüber liegende sozialversicherungspflichtige Stellen handelt – wovon ein Mensch ja nunmal nicht leben kann und man daher auch „ungelernte Kräfte“ einstellt) ständig zwischen den diversen Schulen springen müssen.

Ich erspare mir eine detaillierte Schilderung was das aus der Sicht eines pädagogisch verantwortungsvollen Arbeitnehmers bedeutet, welcher gern so arbeiten möchte dass er die zu betreuenden Kinder und Jugendlichen auch wirklich kennenlernen kann. Um auf sie einzugehen. Um sie nicht einfach nur „wirtschaftlich effektiv“ zu verwahren. Und um durch das Eingehen auf das Individuum unter anderem mit dafür zu sorgen, dass Kinder sich gesund entwickeln, keine kriminellen Tendenzen einschlagen sondern Perspektiven für ihr Leben finden. Sie merken sicher bereits……würde ich das nun ausweiten, so würde dieser offene Brief zu einem offenen Roman lancieren – wenn auch sicher mit einem sehr unterhaltsamen Spannungsbogen! Aber ich bleibe Mensch und erspare Ihnen das.

Der langen Rede kurzer Sinn: Diese spezielle Bewerbung habe ich in der Tat zurückgezogen. In der Hoffnung eine Stelle zu finden bei der ich verantwortungsvoll pädagogisch handeln kann ohne von wirtschaftlichen Umständen des Trägers geknebelt zu werden. (Auch wenn mich die Stelle mit so wenigen Wochenstunden nicht aus Hartz IV, sondern lediglich aus der Arbeitslosenstatistik herausgehebelt hätte, so hätte ich sie ansonsten angenommen.)
Also……verantwortungsvoll pädagogisch. Zum Wohle der nachfolgenden Generationen. Klingt pathetisch??? Hm. Wenn Sie meinen……………..!?

Immerhin; Sie möchten die Sorgen der Bürger untersuchen um zu eruieren wieso das deutsche Volk sich für so etwas Kompliziertes wie eine Jamaika Koalition entschieden hat.
(Nein ich bin nicht sarkastisch. Und nein ich negiere nicht, dass das eine selten dagewesene Herausforderung an die involvierten Parteien darstellt. Gegen diese Regierungsbildungsherausforderung dürfte die SPD sich eigentlich glücklich schätzen die nächsten vier Jahre ’nur‘ mit Oppositiondingen verbringen zu können.)
Und nein, ich maße mir auch nicht an es besser zu können als die amtierenden und zukünftig amtierenden Personen. Wäre dem so, würden Sie mich vermutlich schon im Bundestag angetroffen haben. Irgendwo am linken Flügel einer Partei. Schuster, bleib bei Deinen Leisten!

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Quelle: Pixabay

Was ich gewählt habe? Und was ich mir wünsche?

Zugegeben, ich habe selten länger gezögert bei einer Wahl. Schlußendlich traf ich eine Entscheidung die mich nicht befriedigte, mir aber aus zwei Überlegungen heraus als die vernünftigste erschien: Meine beiden Stimmen erhielt die ÖDP.
Zum einen weil ich auf gar keinen Fall zum Nichtwähler werden und somit rein mathematisch betrachtet Parteien unterstützen wollte, welchen ich meine Unterstützung nie und nimmer gäbe. Zum anderen weil ich mir recht sicher war, dass die ÖDP am Ende nicht über die 5% Hürde springen sondern im weiten Feld namens „Andere Parteien“ auf dem grauen Statistikbalken hängen bliebe. Es war nicht wirklich die „Wahl meines Herzens“ sondern eine Art „Verlegenheitswahl“. Und ein Zeichen. Ein hoffentlich klares Zeichen.

Was mich für die Zukunft glücklich machen würde? Nein, ich erwarte nicht das irgend eine real existierende Regierung binnen einer Legislaturperiode alle sozialen Probleme lösen kann. Das wäre vermessen und unrealistisch. Desweiteren gehe ich mit der momentanen Außenpolitik zu etwa 80% d’accord. (Ja das war ein Kompliment!).

Aber dringend erforderlich wäre (und damit stehe ich mit Sicherheit nicht allein auf weitem Felde) der Versuch, die Gelder so zu verteilen das Bildung, Erziehung, Pflege und Soziales ein wenig mehr vom Kuchen abbekommen. Wünschenswert wäre ein deutschlandweit einheitliches Bildungssystem anstelle von einem Haufen Kultusministerien die pro Bundesland ihr eigenes Süppchen kochen, welches dann in puncto Bildungsabschlüsse mit den anderen in keinster Weise kompatibel und im internationalen Vergleich schon gleich gar nicht konkurrenzfähig ist.
Wünschenswert wäre zumindest der Versuch nicht hauptsächlich die Wirtschaft zu subventionieren sondern den Faktor Mensch und Soziales.
Natürlich ist eine gesunde Wirtschaft immens wichtig, natürlich schafft eine gesunde Wirtschaft Arbeitsplätze und dient somit dem Volk.
Ich plädiere auch nicht dafür sie fallen zu lassen. Ich bin in keinster Weise extrem, noch weltfremd, noch ein Stammtischparolenabsonderer.
Aber wenn der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit zu sehr auf der Wirtschaft liegt,
(manche munkeln ja schon das uns in Wirklichkeit eigentlich die Wirtschaft regiert, und nicht Sie, werte Damen und Herren……),
werden am Ende keine Verbraucher mehr übrig sein. Und DAS wäre selbstredend dann auch das Ende der Wirtschaft. Ein kollabiertes Land.

Unsere Zukunft liegt in den künftigen Generationen. Bitte lassen Sie uns diese fördern und nicht nur „verwahren“!
In Würde altern dürfen……….auch wenn die Alterspyramide immer steiler wird, jungen Menschen die gleichen Chancen auf eine gute Bildung gewähren, diese und ähnliche Themen brauchen große Aufmerksamkeit.
Schauen Sie auf die langfristigen Folgen der finanziellen Entscheidungen, nicht nur auf die während der kommenden Legislaturperiode spürbaren Folgen. Nach mir die Sintflut? Don’t even think about it! Sie sind doch besser als Ihr Ruf! Ich glaube, baue und vertraue fest darauf das Sie sich nicht deshalb da befinden wo sie sich nunmal befinden, weil die Macht etwas ist, das Ihre Sinne stimuliert. Sondern weil Ihnen Deutschlands Wohl am Herzen liegt.

Und – gehen Sie die Jamaika Geschichte schnell an! Es gibt viel zu tun. Ich bin ganz und gar bei Frau Merkel………..SIE SCHAFFEN DAS!

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(Nachwort: Nein dieses Blog hat kein Impressum. Weil eine gewisse Privatsphäre im Internet heutzutage kein Luxus ist. Sollte sich aber wider Erwarten auf diesen Brief hin in meinen Kommentaren ein (verifizierbarer) Politiker melden und es würde aus unerfindlichen Gründen nötig, so bin ich im Einzelfall gerne bereit meinen Klarnamen und meinen Wohnort zu offenbaren 🙂 Schaumermal.)