Isar und Jamie RPen noch….

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….. und erleben gerade mal wieder eine große Herausforderung.

Manchmal bin ich traurig, dass es mir zuviel geworden ist das RP des niedlichen Satyrs und des Jungmagiers,  (der inzwischen ja gar nicht mehr soooo jung in dem Job ist), in Romanform mitzuschreiben.
Es hat immer Spass gemacht. Aber es war halt eben auch sehr, sehr zeitintensiv. Ausserdem hat mein RL gerade so richtig fette Tücken sowohl finanzieller als auch gesundheitlicher Art.
Wenn Isar’s Steuereinheit und ich keine Zeit fürs RP haben, schreiben wir uns schonmal gegenseitig kleine Episoden auf. Das ist wie RP, nur alleine 🙂

Für alle die das RP gerne lasen, und ja auch ein wenig aus Wehmut heraus, hier einige Auszüge von dem was gerade vor sich geht.

Sharing Something Special

Die kleine Halbdämonin Minnie war ja von Beginn an in den Wolf Sigurson tierisch verknallt. Inzwischen haben die Beiden sich einander angenähert. Und sich sogar gedatet! In London……wie ramontisch!
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Ein Date in London

Der Kleiderschrank hatte ein kurzes Shirtkleid und eine relativ edle Jacke ausgespuckt, und die kleine Dämonin war ein Casualtraum in Silbergrau.

Während Minnie mit Sigurson zum Globe stöckelte, wünschte sie sich insgeheim sie hätte flachere Schuhe angezogen. Manchmal hätte Mannsein wohl Vorteile – zumindest verdarben die Schwanzträger sich nicht die Füße, nur um das andere Geschlecht zu beeindrucken. Andererseits waren die Dinge mit denen sie das versuchten teilweise auch nicht viel sinnvoller….

Sie sprachen nicht viel. Ob das daher rührte das jeder von ihnen versuchte, sein „Schwimmgefühl“ über Bord zu werfen, oder ob es schlicht der jeweilige Kloß im Hals war, war Minnie nicht klar.
Sie griff nach ein paar hundert Metern nach seiner großen, warmen Hand. Und war glücklich, als er sie mit einem kurzen Blick bedachte in dem wohl eine Art verunsicherte Zufriedenheit ruhte, und ihr die Hand überliess.
„Weisst Du, ich bin nicht wirklich gebildet. Ich habe nie etwas gelernt, und nur sehr kurz die Schule besucht.“ Während sie das sagte, versuchte sie es nicht so zu sagen, dass es etwas anderes als normales Menschsein offenbaren würde.
„Aber ich hatte……einen……naja nennen wir es einen Mäzen. Und der war ersten verrückt nach Theater und Oper, und zweitens ein absoluter Fan von Immobilien und aussergewöhnlichen Einrichtungsideen.“
Sie erklärte nicht näher zu welcher Zeit und an welchem Ort das gewesen war. Unwichtige Details!

Es ging auf acht Uhr zu und sie verließen Mayfair Richtung Soho, überquerten dann die Themse auf der Waterloo Bridge und nahmen, da Minnie fußmüde wurde – verdammte HighHeels!- ein Boot zum Bankside Pier. Durch die Geschwindigkeit der Bootsfahrt waren sie natürlich zu früh an, und so spazierten sie ein wenig den New Globe Walk auf und ab und gönnten sich kurz vor der Vorstellung in dem Starbucks schräg gegenüber vom Globe noch einen Iced Cinnamon Almondmilk Macciato. Es war Minnie’s Idee gewesen, aber Sigurson bezahlte. Die Halbdämonin genoss das. Nicht weil sie klamm gewesen wäre, (was sie ständig war und was sie somit nicht weiter mit Sorgen erfüllte, sie hatte sich im Laufe der Jahrhunderte daran gewöhnt), sondern weil sie fühlen konnte das es für ihn alles andere als Routine war ein Mädchen auf diese Weise auszuführen.
Im Laufe des Weges hatten sie zu einer Art unverfänglichem und dennoch hoch interessantem Smalltalk gefunden – fast stellte sich eine gewisse Leichtigkeit ein.
„Oh schau, eine blühende Magnolie! Sind die nicht einfach atemberaubend?“
Und so weiter.
Ihr Herz klopfte nicht mehr als würde sie jeden Moment einen Infarkt erwarten können, Minnie war von einer fröhlichen Beschwingtheit.

Diese verstärkte sich, nachdem sie ihre Plätze eingenommen hatten und sich der Vorhang hob, aufgrund der Beschaffenheit des Stückes. Für Erwachte und Bewohner diverser Welten war es durchaus zusätzlich erheiternd zu sehen, wie offensichtlich unerwachte Theaterregisseure das Reich der Fey inszenierten!
Zuweilen schaffte Minnie es nicht, der Handlung zu folgen (was nicht tragisch war, da sie das Stück ja durchaus kannte, ihr „Mäzen“ hatte es geliebt jeden der vier Handlungsstränge in einer Art Rollenspiel mit ihr nachzuspielen), es war schwer sich auf die Bühne zu konzentrieren wenn ihre sensible Nase immer wieder mit kleinen Sigurson-Duftwellen überschwemmt wurde. So vital.
Außerdem war sie hingerissen von dem Parfum das er offenbar trug.
Ledernoten in der Basis…..ein wenig Moos gepaart mit Zitrusfrüchten….war da am Ende sogar ein erdiger Hauch von Patchouli?
Auf jedenfall war es das Aroma der Haut des blonden Mannes, welches dieses Parfum erst zu einem unverwechselbar sinnlichen Erlebnis machte, welches ihre Nasenflügel immer wieder hungrig beben liess.

Ob er bemerkt hatte, dass sie heute sogar ihre Ohren im Griff hatte?
Na gut, es war ein wenig gemogelt – Jamie hatte ihr großzügigerweise ein wenig von seiner Weberseide abgegeben als er sie ins Hotel brachte.

Langsam neigte sich der Sommernachtstraum seinem Ende, und Minnie fühlte sich so lebendig wie selten zuvor. Ihr Magen erinnerte sie leise knurrend daran, dass sie seit dem Frühstück nichts gegessen hatte, und während sie sich leicht errötend umschaute -hoffentlich hatte das niemand gehört – leckte sie sich die Lippen bei der Vorstellung von dem Steak im Hawksmoore. Gottlob war es ja nicht arg weit, ihre Füße würden ihr NICHT den Abend verderben!! Für den Rückweg ins Hotel würde sie Sigurson um ein Taxi bitten.
Minnie liebte die Einzigartigkeit der Londoner Taxis.

I want our love to be something special!

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Jamie hingegen hat sich in den Kopf gesetzt, den vom Dämon Pazuzu besessenen Zachary endlich aus den Klauen der Bestie zu befreien. Wochenlang wurde ein Masterplan geschmiedet. Und diesmal lässt sich Isar nicht vom Helfen abhalten. Es gelang Jamie nicht, ihn wieder an den Hof seines Vaters des Satyrkönigs Oberon zu schicken. Aber Jamie ist beruhigt, denn Isar’s Hilfe wird darin bestehen, sich selbst während der Rettungsaktion in eine Art künstliches Koma zu versetzen und Jamie in dieser Zeit die eigenen Heilerfähigkeiten über einen sogenannten „focus“ zu überlassen. Der Magus hat dann eben auch noch die Fähigkeiten seines Geliebten zur Verfügung.

Doch Jamie ist unruhig, denn Isar ist extrem lange unterwegs um diesen „Focus“ zu besorgen. Als er dem Magus von diesem Vorhaben berichtete klang das so easy und einfach. Als sei es binnen einer Stunde erledigt. Doch nun sind schon Stunden vergangen….
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Focus (verfasst von Isar’s Steuereinheit, die ihr ja als Zasta aka eatsbluecrayon kennt.)

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Das Bild geht natürlich auf Isar’s Konto und entstammt nicht meiner Bilderschmiede. Auf mein Konto geht lediglich der unsaubere schwarze Strich am linken Rand, sorry Zasta!

Die Luft war so kalt, dass jeder Atemzug nach Metall schmeckte.
Isar rannte. Schneller, als er je gerannt war. Nicht fliegen. Nicht. Fliegen. Sonst hätten sie ihn. Er schlug Haken, setzte über einen gefallenen Baumstumpf, dem eine Hülle aus Eis eine glitzernde haut verpasst hatte. Hinter sich hörte er das Trappeln von Pfoten. Das Kratzen, wenn Krallen den Halt auf dem verharschten Schnee verloren.
Keine Zeit. Viel zu wenig davon … Er musste es zum Übergang schaffen. Und dann Jamie klarmachen, dass die Zeit drängte. Ohne … ja, ohne.
Das Gebell und Geheule hinter ihm hatte aufgehört. Und das war ein schlechtes Zeichen. Denn es bedeutete, dass sie all ihre Energie darauf konzentrierten, ihn zu erwischen.
Ein unbarmherziger Blutmond tauchte den Wald ohne Wärme in rosiges Licht. Unter anderen Umständen wäre es vermutlich romantisch gewesen. Aber nicht, wenn man um sein Leben rannte. Stumm flehte er zu Medbh „Ich mach´s doch aus den selben Gründen wie du … lass mich gehen, bitte!“
Die Antwort waren huschende Pfoten auf schneidendem Schnee. Medbh war nicht seiner Meinung.
Isar rannte.
Griff in einen der Beutel an seinem Gürtel und zog eine handvoll Pulver heraus. Er mochte Heiler sein, kein Krieger wie Medbh – aber das gab ihm auch ein paar Tricks in den Ärmel. Cantrips … winzige Fünkchen im Vergleich zum mächtigen Feuer der Magick, zu den lebensprallen Gaben der Wölfe oder den dunklen Disziplinen der Blutsäufer. Aber auch Funken konnten zu einem Waldbrand werden. Er schnappte nach Luft wie ein Ertrinkender, warf das Pulver hinter sich. Wärme für Muskeln und Gewebe .. sonst heilsam und sanft .. nun ein Zischen und mehrere Quadratmeter Schnee verwandelten sich unter Pfoten der Verfolger in heißen Matsch.
Erschrecktes Jaulen hinter ihm gab Isar die Kraft, die letzten Meter zum sanft glühenden Riss zwischen den Welten zu stolpern. Das Taschenmesser aus dem Gürtel zu reißen und wieder auf die andere Seite zu hechten. Einige hektische Gesten und der Riss war versiegelt.
Er hatte es geschafft.
Zitternd griff er nach dem Ledersäckchen, das den Fokus enthielt. Spürte die glatte Schwere. Seufzte tief.
Medbh lachte.

 

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Da ich Redbarnes den Technokraten aus dem Verkehr gezogen hatte, und auch Redrai, der Lehrer von Jamie inzwischen verstorben ist und nur noch ab und an als Geist mit meinem Magus kommuniziert, war es Zeit für mich einen neuen Charakter ins Spiel zu bringen. Hier ist er:
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Der True Brujah

Nun war er seit exakt drei Tagen, vier Stunden, achtzehn Minuten und 36 Sekunden aus Tunis zurück. Und mußte feststellen, dass die kleine Halbdämonin, die sich auf seinem Land eingemietet hatte, seitdem verschollen war.
In ihrem Trailer vergammelten einige Lebensmittel, aber da die Bewohner der Trailer meist gemeinsam grillten oder sich Essen liefern ließen, (kaum einer von ihnen hatte eine Küche), war es nicht genügend Material um zu stinken. Also griff er nicht ein.

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Es war eine Wohltat dem tunesischen Klima einmal mehr entkommen zu sein.
Z’Ador schloss das Tor zu seinem Haus auf und trat gemessenen Schrittes in den Hof. Nachdem er das Tor wieder sorgfältig verriegelt hatte, (das Haus im Stil eines modernen japanischen Sommerhauses war trotz seines luftig offenen Erscheinungsbildes eine wahre Festung), sah er zuerst nach seinen Kois.

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Er hatte die Zeit für sie angehalten, da er bei seiner Abreise nicht sagen konnte wann er sie wieder würde füttern können, aber nun war er ja wieder vor Ort.
Während er den normalen Zeitfluss für seine Prachtschätze wieder in Gang setzte, murmelte er leise „Gerüchte. Nichts als Gerüchte. Je mehr man sich selbst mit Seinesgleichen umgibt, desto mehr Gerüchte tauchen auf. Ich wollte, wir würden ehrlicher mit uns selbst sein.“

 

Z’Ador war nicht verwundert, dass die Kois sich nicht auf das Futter stürzten. Für sie war keine Sekunde seit seiner Abreise vergangen, wie hätten sie also Hunger entwickeln sollen? Der Trujah liess sich auf dem Hocker in der Nähe des Koiteichs nieder und beobachtete sie ohne Leidenschaft, aber dennoch mit dem Anflug eines Gefühls von Stolz.
Sie waren beinahe perfekt. Und wenn ein Trujah überhaupt fähig war zu lieben, so liebte er diese schuppig glänzenden Leiber wahrhaftig.

Es entsprach einfach nicht der Wahrheit, dass Seinesgleichen keine Emotionen empfanden. Wahre Brujah beherrschten sie. Natürlich. Was sonst? Was man davon hatte, wenn man sich ihnen hingab, in Raserei geriet, und diableriert wurde hatte die Historie ja deutlich gemacht. Also war es schlicht eine Frage des Überlebens bzw. des Über-Unlebens und der Bewahrung des kleinen Restes des Clans, die Emotionen zu beherrschen. Die wenigen, die im Laufe eines mehr oder minder langen Unlebens nicht verkrüppelt waren.
Z’Ador empfand einen leichten Anflug von Verärgerung wenn er einem Trujah begegnete, der anderen und sich selbst in die Tasche log und behauptete, emotionsfrei zu sein. Anstatt offen stolz darauf zu sein, dass man die eigene Emotionalebene so perfekt beherrschte wie nichts anderes, und sich somit der Vollkommenheit annäherte, verleugneten diese Feiglinge ihre Gefühle! Die Wahrheit war vollkommen – nicht die Negierung derselben!
Sicher, es wäre wundervoll keinerlei Emotionalität mehr handeln zu müssen. Aber Hand aufs Herz – fast kein Trujah hatte das wirklich geschafft! Die Lüge entstand aus der Weigerung die eigene Unvollkommenheit anzuerkennen, Seinesgleichen hatten einfach keine Eier in der Hose! Sonst hätten sie dazu gestanden dass bei fast jedem von ihnen hin und wieder leichte Gefühle auftauchten, und sie mitnichten völlig emotionslos waren.
Er selbst mochte die Anflüge von Gefühl die hier und da spürbar wurden. Sicher, sie waren selten. Aber sie waren gleichzeitig eine Herausvorderung. Was sollte er denn ohne sie beherrschen? Wie sollte er sich weiter der Vollkommenheit, dem völligen Einklang von Körper und Geist nähern und sich somit entwickeln, wenn da keine Herausvorderung mehr wäre?

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Seine Kois zogen ruhig ihre Bahnen. Z’Ador beobachtete die zarten, im Licht der Laternen glänzenden Wellen, die ihre Flossen an der Wasseroberfläche hinterließen.
Die abwinkende Handbewegung war ruhig, wirkte beinahe abgeklärt, sein junges Gesicht unter dem fast weißen, langen Haar zeigte keinerlei Regung. Sollten sie doch machen was sie wollten, es würde glücklicherweise jede Menge Zeit vergehen bis zum nächsten Treffen.
Welches hoffentlich nicht ausgerechnet wieder in Tunis stattfinden würde. Afrika war laut, emotional, chaotisch und was das Thema Zeit anging……….tunesische Uhren gingen anders als die vom Rest der Welt.
Wie angenehm war dagegen die Ruhe und Reinheit seines Zuhauses……..puristisch geordnet, klar strukturiert.

Z’Ador erhob sich um ins Haus zu gehen, legte die Reisekleidung ab und streifte sich einen Kimono über. Naja – nicht wirklich. Nicht im traditionellen Sinne. Ihm war nicht nach Arbeit, und das Anlegen eines traditionell korrekten Kimonos war wirklich Arbeit. Dies hier war mehr eine Art Herrenmorgenrock aus Seide, im asiatischen Stil geschnitten.

Taking A Rest

Er musste herausfinden, wo Minnie abgeblieben war! Denn nur über sie würde er den Weg zu Pazuzu finden. Aber Morgen war ja auch noch eine Nacht. Der Horizont färbte sich verdächtig violett! Zeit eine Mütze Schlaf zu finden.
Z’Ador schaltete die Lampen aus, wobei er die Schalter in der Zeit einfror, und zwar für die Dauer bis zum Sonnenuntergang. Selbst wenn er ein wenig in den kommenden Abend hineinschlafen würde, von außen betrachtet würden sich die Lampen mit dem Sonnenuntergang einschalten und somit wäre „Normalität“ vorgegaukelt und die Maskerade seines Hauses perfekt gewahrt.
Er griff nach dem Mechanismus zur Geheimtür und begab sich in sein unterirdisches Schlafzimmer unter dem kleinen Zengarten zwischen Küche, Wohnraum und offiziellem Schlafraum.
Er würde sie finden. Und dann würde man weitersehen.
Als er sich ausstreckte, lag ein angedeutetes Lächeln auf seinem üblicherweise unbewegten Gesicht. Es war herrlich, wieder daheim und Nordafrika entronnen zu sein!
Die Gefühle mit der Geschmacksnote „freudig“ zu beherrschen war in der Tat das Schwierigste an der Königsdisziplin! Auch wenn es ihm kein schlechtes Gewissen bescherte, sie durchzulassen, zuzulassen, sein zu lassen………….denn Gewissensbisse beherrschte er wirklich mit extremer Routine.

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Es hatte sich als Segen erwiesen, dass Blunt ihm noch etwas schuldete.
Z’Ador hatte keine Ahnung, welcher Tradition sie angehörte! Sie war eine sonderbare Mischung und hatte Grundkenntnisse in fast jeder der Sphären. Und sie war nicht nur selten hässlich sondern auch selten verschlossen. Sie sprach niemals über sich selbst, es sei denn es wäre um ihre Fähigkeiten gegangen. In dreien war sie richtig gut: Forces, Matter und………das verband sie irgendwie mit ihm ……Time!

Vor einem Jahr, drei Nächten, sechs Stunden und achtzehn Sekunden hatte er Ellen Blunt aufgesucht um die Schuld einzufordern. Das hatte sie getan, indem sie seinen Laptop manipulierte. Sie hatte seinem Rechner einen Spirit verpasst….die Grundidee war, dass man sich entweder über eine Art Headset mit Sonden oder auch über Magick mit dem Computer verbinden konnte. (Ersteres war sinnvoll wenn es um nicht Erwachte ging). Und dann musste man dem Rechner lediglich ein bestimmtes Datum und einen Ort eingeben. Sofort saugte dieser dann die Informationen aus dem kollektiven Bewusstsein der Menschheit. Es war als lese der Laptop im Gedächtnis der Welt und das Ergebnis spielte er wie einen Film ab. Als hinge eine Kamera an dem Zielort, die in Echtzeit ab dem eingegebenen Moment mitschnitt. Eine Überwachungskamera eben. Aber das alleine wäre noch nichts Besonderes gewesen…….da hätte man auch schlicht eine solche installieren können. Nein, die „Magick Überwachungskamera“ konnte jeder beliebigen Person folgen. Egal wohin diese sich begab. DAS war das eigentliche Herz des von Ellen Blunt implizierten Spirits.

Während Z’Ador sich gefragt hatte wie er eruieren könnte wo die kleine Halbdämonin abgeblieben war, fiel ihm nun dieser Laptop wieder ein. Also war er in den Geheimkeller gestapft, wo es neben seinem verborgenen Schlafzimmer auch eine Art Abstellkammer gab, und hatte das Ding hoch in den Wohnbereich geschafft, ihn angeschlossen und die Koordinaten von Minnies Trailer angegeben, sowie das Datum seiner Abreise nach Tunis.

Nun lehnte er sich entspannt zurück und beobachtete das Treiben auf seinem Land mit halb geschlossenen Augen in einer art „Fast Forward“ Geschwindigkeit. Das Gute war, dass er auf diese Weise natürlich auch die Vorgänge im Tageslicht beobachten konnte!
Nach drei Stunden, zwanzig Minuten und neunundfünfzig Sekunden wusste Z’ador, dass ein blonder Mann Minnie besucht hatte, eine Weile mit ihr auf der Veranda ihres Trailers verbracht und sich schliesslich fast widerwillig wieder verabschiedet hatte.

Her Hero
Er hatte sich auf Minnie fokussiert und beobachtet wie sie Tage später eine Tasche gepackt hatte, nach London geflogen war, und auf dem Parkplatz des Flughafens Heathrow von einem braungebrannten Magus abgeholt worden war.
Z’Ador vermochte nicht zu sagen wieso, aber meist erkannte er intuitiv was Menschen oder Wesen waren. Nicht immer. Aber sehr oft.
Möglicherweise war das schlicht eine Fähigkeit, die seinem enormen Alter geschuldet war. Man wird weiser mit der Zeit.

Der Magus hatte sie zu einem Hotel in der Nähe des Hyde Parks gefahren, wo sie wenig später von dem Blonden besucht wurde, um einen Abend mit ihm zu verbringen und schliesslich in seinem Appartement zu landen.
Leidenschaftslos beobachtete der die Beiden im Fast Forward drei Tage lang. Sie liebten sich offenbar.
Das verblüffte den Trujah.
Als Minnie auf sein Land gezogen war, hatte er ihre Vita überprüft, (natürlich auch unter Einsatz von ein wenig Magie), und so herausgefunden dass sie von diesem Dämonen abstammte, den er schon so lange jagte. Danach war es keine Frage mehr gewesen ob er ihr einen seiner Trailer vermieten sollte.
Er brauchte die Mieteinnahmen nicht für den Lebensunterhalt, die Sache mit den Vermietungen war eher eine Art Spiel welches ihm Kurzweil bescherte. Es gab ja nicht immer und ständig wichtige Dinge zu tun.
Seine Mieter glaubten, dass er tagsüber in der Stadt auf seinem Arbeitsplatz war, und natürlich hatte Z’Ador niemals erwähnt wo genau das sein sollte. Lediglich das er in Immobilien machte.
Er hatte im Umgang mit Minnie hin und ab ein wenig Präsenz eingesetzt. Aber interessanterweise schien sie in keinster Weise darauf zu reagieren.

Was ihn nach einer Weile zu der Überzeugung gebracht hatte, dass sie ihre Emotionen in einer ähnlichen Weise zu beherrschen wusste wie ein Wahrer Brujah. Der Vampir wäre erstaunt gewesen, hätte er gewusst welch ein riesiger Irrtum dies war. Und genau das schwante ihm nun während er zusah, wie Minnie und der Blonde, den er erst beim dritten oder vierten Hinsehen als Wolf identifizierte, sich umkreisten wie zwei Katzen den heissen Brei!

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Nachdem ihre Zärtlichkeit nach drei Tagen immer noch lediglich in Knuddeleien und ziemlich heissen Pettingaktionen bestanden, stellte Z’ador fest woran es lag: Sie hatte Angst. Angst, dass die Liebe zerbrechen würde wie ein umgefallener Spiegel, sobald sie dem Blonden erlaubte sie zu ficken.
In den Abkühlungsphasen nach den Pettingaktionen unterhielten sie sich anfangs nur über Alltägliches und ihre Gefühle. Doch mit der Zeit wurden die Gespräche interessanter!

Als Z’Ador den Laptop ausschaltete, wusste er wie er Pazuzu auf die Spur kommen konnte. Und dass er vermutlich für das Auslöschen des Dämons unerwartet viel Hilfe bekommen würde.
Er musste diesen Magus kontaktieren.
Der Nachtflug nach London war relativ schnell gebucht…… er tat es nebenher während er seine Kois fütterte.
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Und während Jamie unruhig auf seinen Gefährten wartet………..
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Nächtlicher Besuch

Jamie betrachtete die ziemlich schwarz gewordenen Bananen – da hatte er wohl einfach zu viele gekauft! An sich waren die immer schnell weg. Ebenso wie die Erdnussbutter.

Um sie nicht wegwerfen zu müssen, beschloss der Magus eine Bananenmilch draus zu mixen, und begann sie zu pürieren. Verdammt, draußen begann es bereits zu dämmern!
So allmählich sorgte er sich. Isar hätte längst zurück sein müssen. Oder hatte er ihn falsch verstanden?

Nach dem Liebesspiel am Morgen hatten sie geduscht und noch ein gemeinsames Frühstück eingenommen, und sein Gefährte war aufgebrochen den Focus zu besorgen. Nein, er hatte nicht gesagt wie lange das dauern würde aber Jamie hatte nicht das Gefühl gehabt, dass das nun ein besonders schwieriges Vorhaben sei und ihn relativ schnell zurück erwartet.
Er fühlte sich im Druck.
Er musste noch so vieles erledigen!
Jamie schüttete das Bananenpüree in den Mixer und warf eine Tüte Vanillezucker dazu, während er die Milch darüber goss fluchte er leise.
‚Ich habe keine Ahnung ob der Anker den ich für Sig gemacht habe auch funktionieren wird!‘
Das Ding sah unspektakulär aus. Auf den ersten Blick war es ein Photo. Die Vorderseite zeigte Minnie, die Rückseite Zachary.
Es war auf harten Karton gedruckt, der unten ein Loch eingestanzt hatte, so wie die Passbilder auf uralten Ausweisen.

In dem Loch befestigt war eine kurze Silberkette mit einem Anker daran. Wenn Sig diesen Anker auf eine gewisse Weise reiben würde, die er ihm noch erklären musste (weshalb er den Wolf dringend aufsuchen sollte), dann wären sowohl der Toreador als auch das „Mädchen“ magisch an dieses Foto gefesselt. Sie würden sich automatisch nur noch da aufhalten können wo auch das Bild war. Und zwar so lange bis Jamie den Zauber aufheben würde oder Sig den Anker erneut in gegenläufiger Richtung rieb. Die Herstellung hatte Jamie Tage gekostet! Und so war viel zu viel Zeit vergangen.
Zach war dabei auszubrennen………..und Pazuzu würde nicht mehr lange bereit sein abzuwarten das der Magus sich mit einem guten Plan melden würde! Er durfte auf gar keinen Fall Verdacht schöpfen, nur weil zu viel Zeit verstrich!
In seine Gedanken über die Zeit und das Brummen des Mixers hinein schallte ein dumpfes Klopfen.
Oder?
Sein Finger löste sich vom Mixerknopf und sein Kopf wandte sich zur Tür.
Isar wohnte hier, der würde nicht anklopfen! Tat er nie. Und Jamie erwartete doch niemanden! Er hatte sich das sicher eingebildet.

Inzwischen war es dunkel geworden. Jamie’s innere Unruhe stieg, und er zuckte zusammen als es erneut klopfte, diesmal nachdrücklicher. Zeitgleich ertönte ein „Hallo? Jemand zuhause?“

Die Stimme war eine von der Sorte die, wenn sie gesungen hätte, sich wohl als klarer Tenor entpuppt hätte. Kraftvoll, nicht sehr dunkel, dennoch deutlich männlich.
Stirnrunzelnd machte Jamie die wenigen Schritte zur Türe und öffnete sie einen Spalt, spähte misstrauisch hindurch.
„Ja bitte?“

Nächtlicher Besuch 1

Das weissblonde Individuum vor ihm war ihm gänzlich unbekannt.
„Z’Ador Flame. Guten Abend. Sie sind Mr. Journalist, nicht wahr?“
Der Magus nickte verblüfft.
„Guten Abend Mister Flame. Was führt Sie her?“
„Meine Sorge um die Welt wie sie ist, Sir. Wir sollten uns unterhalten.“

Jamie stand nicht auf kryptische Andeutungen. Der Mann wirkte jung, fast androgyn und aalglatt. Er war auf eine sonderbare Weise attraktiv, strahlte dabei aber eine unglaubliche Kälte aus. Ihm war noch nicht ganz klar was er da vor sich hatte, aber ein „simpler Mensch“ war das definitiv nicht.
„Viele Leute sorgen sich um die Welt und kommen dennoch nicht auf den Gedanken mich aufzusuchen, Mister Flame. Geht es auch etwas genauer?“
Ein trockenes „Sicher. Wenn Sie mich hineinbitten würden…..!?“
Und dann traf Jamie eine sanfte Welle von Präsenz.
Die er sofort erkannte, da er sie bei Zach oft genug erlebt hatte. Seine Vernunft sagte ihm glasklar, dass er never ever so begeistert auf einen völlig Fremden reagieren würde. Also ignorierte er dieses begeisterte „Fan Gefühl“ und kniff die Augen zusammen.
Na gut. Der Typ hatte weder Manieren noch schien er Skrupel zu haben. Dann also Klartext!
„Mr. Flame……..ich habe keinen Dunst welcher Blutlinie Sie angehören mögen, oder wie Sie mich gefunden haben, noch was Sie von mir wollen. Aber eines sollten Sie wissen: Der Versuch mich zu manipulieren wird Ihnen eher meine Ablehnung einbringen und Ihnen meine Tür verschließen!“
Innerlich kämpfte er gegen den emotionalen Impuls den Mann zu umarmen und ihn herein zu bitten.

Die weissblonde Braue auf der gar nicht vampirhaft blassen Stirn hob sich leicht nach Spock-Art.
„Faszinierend! Sie sind heller als ich dachte. Meine Blutlinie tut hier nichts zur Sache, Magus!“
Jamie fühlte die Welle abebben und die Begeisterung im Inneren abflachen.
„Also, worum geht es, Sir?“
„Ich möchte mit ihnen über Pazuzu sprechen. Und über Minnie und ihren blonden Verehrer!“

Jamie’s Unterkiefer klappte hinab.
Z’Ador konstatierte, dass der Magus ihn exakt sieben Komma drei Sekunden leicht dümmlich anstierte.
Dann öffnete er mit einem „Scheisse verdammt“ die Tür und machte eine einladende Handbewegung in Richtung Küchentisch.

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Jamie war sich nicht bewusst laut gedacht zu haben „John hat wohl recht…….ich bin irgendwie ein verbindendes Element in dem Ganzen!“
Erst die Reaktion des Vampirs verriet ihm dass sein Gedanke tatsächlich gemurmelt gewesen war, und Jamie ermahnte sich selbst zur Konzentration.
„John? Ach ja stimmt, Watson ist ja auch engagiert! Ventrue haben selten recht! Aber gut, auch blinde Hähne finden mal ein Korn, in diesem Fall stimmt es wohl. Ich möchte meine Hilfe beim Kampf gegen die Dämonen anbieten, Mr. Journalist!“
Der Magus erkannte einen ganz gelinden Ausdruck von Abscheu als der Vampir „Ventrue“ sagte.
Was konnte er schon anbieten? Und was wusste er?
Die Sorge um Isar trat angesichts dieses mysteriösen Besuchers in den Hintergrund.
„Also gut. Ich höre, Sir………..!“

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Ich hoffe ich konnte irgendwem damit ein wenig Kurzweil bescheren. Und wenn nicht – naja dann ist es halt für die Nachwelt im Netz! 😉

Und hier noch einige Pics vom neuen Vampir, allerdings nicht ‚in character‘,  sondern völlig ohne Zusammenhang zur Story. Mir war einfach nach wild herum knipsen und dabei entstanden dann diese drei Bilder.

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Swords to plowshares

Nightly Revenge

 

Verliert Deutschland den Verstand?

Wir galten mal als das Land der Dichter und Denker.

Ich fürchte wir sind davon weiter entfernt denn je! Heute fand ich auf Facebook einen Eintrag der Seite „Enough is Enough, open your mouth“, die sich eigentlich für die LGBT Community einsetzt, folgendes:

Böhmermann Naidoo

Meine Güte! Ich kann mir nicht helfen aber………ich glaube Deutschland verliert allmählich den Verstand. Sicher, Naidoo hat eine sehr subtile und intelligente Art von Ironie, Sarkasmus und manchmal auch Zynismus. Man muss denken können um seine Texte nicht falsch zu verstehen.
Und die Idioten die nur an dumpfe Parolen gewöhnt sind, die hören wohl auch dumpfe Parolen wo gar keine sind!
Naidoo und rechts – dass ich nicht lache! Naidoo ist so weit von rechts entfernt wie ein Einhorn von Gozilla!


Und das irgendjemand Böhmermann lustig findet habe ich noch nie wirklich verstanden. Was kann der Mann denn, ausser auf sehr kreativem Niveau Schläge unter die Gürtellinie verteilen?
Dass die Seite Enough is Enough nun auf den Böhmermann Zug mit aufspringt, sorgt dafür, dass ich sie nicht mehr abonniere. Und wenn sie noch so sehr für die Rechte der LGBTI Community kämpft, welche mir ja wahrhaftig am Herzen liegen.
Armes Deutschland, echt! Daumen runter für alle die wahrhaftig glauben das Naidoo ein Volksverhetzer sei!

Es macht mich traurig, dass ein Mensch der so tiefsinnig und sensibel für völlig korrekte Ziele kämpft wie Xavier Naidoo, mehr und mehr missverstanden wird weil das geistige Niveau in diesem unserem Lande offenbar unter eine Marke gesunken ist, wo die breite Mehrheit nur noch in Stammtischparolen denkt und Parteien wie die AfD Zulauf haben.

Naidoo hat auf einer Reichsbürgerversammlung gesungen? Ich habe nicht recherchiert ob das stimmt. Wenn es aber stimmt, dann hat er es mit Sicherheit nicht getan weil er einer wäre, sondern weil er sich bewusst ist wie man die Höhle des Löwen betritt um sie zu unterwandern.

Ich spreche Böhmermann nicht seine Intelligenz ab. Ein Mann mit dieser Rhetorik muss intelligent sein. Ich würde mir nur wünschen er würde sie nutzen indem er nicht nur seinen Verstand sondern auch sein Herz in den Kreativitätsprozess mit einbindet. Denn dann würde auch er die feinen Nuancen erkennen, die zwischen weiss und schwarz liegen. Und aufhören unter dem Deckmantel von Comedy und Satire auf alles drauf zu hauen, das einen Grauton anstelle von klarem Weiss oder Schwarz hat.

Von Japan nach Westafrika!

Es macht Freude, Bilder mit Liedern zu verbinden. Und weil es solche Freude macht, und ich ein großer Fan von afrikanischer Musik bin, lag eigentlich nichts näher als meine schwarze Schönheit zu aktivieren und mit ihr ein wenig in die Savanne zu gehen um dort Bilder zu schießen.

Savannah

Viele Menschen machen sich gar keine Vorstellung von der unglaublichen Vielfalt der afrikanischen Musikstile, besonders wenn man es pan-afrikanisch betrachtet. Es ist nun mal ein großer Kontinent mit extrem vielen Ethnien.
Und jede Ethnie hat ihre musikalischen Besonderheiten – egal ob es sich um eher traditionelle Weisen handelt, also dem was wir hier als „Volksmusik“ bezeichnen würden, oder ob es Afro Pop, Afro Rock oder ein mixed Genre ist.

Die Zahl der Berühmtheiten, die bereits mit dem ein oder anderen afrikanischen Sanges-Star zusammen produziert haben, ist viel höher als man glaubt. Sicher, selten schafft es eine solche Produktion ins Radio und schon gar nicht in die Charts (so wie „7 Seconds“ dazumal. 1984 stürmte Youssou N’Dour zusammen mit Neneh Cherry damit ja die Charts, in denen es gleich europaweit mehrere Wochen blieb. Am längsten in Frankreich mit 16 Wochen!).
Ein anderes Beispiel ist Peter Gabriel, und das wiederum mit Youssou N’Dour, „Shaking The Tree“.  Was aber kaum jemandem bekannt ist, ist die Tatsache, dass Peter Gabriel ein Album aufgenommen hat und auch ein Plattenlabel gründete,  in dem es ausschliesslich um „Weltmusik“ geht.

The Lodge

(Tante Wiki sagt hierzu: „Gabriels großes Interesse an Weltmusik seit seinem dritten Album ließ ihn das Projekt WOMAD (World of Music, Arts and Dance) ins Leben rufen, bei dem Musik, Kunst und Tanz aus verschiedenen Kulturen aufgeführt werden. Das erste WOMAD-Festival fand im Jahr 1982 in Shepton Mallett, England statt. Bis heute folgten rund 145 Veranstaltungen in 22 verschiedenen Ländern.

Ende der 1980er Jahre gründete Gabriel die an sein gleichnamiges Plattenlabel gekoppelten Real World Studios, um unbekannte Künstler aus fremden Kulturen in die Musik der westlichen Kultur zu integrieren. Die Studios befinden sich in einer alten Mühle im Dorf Box in der Grafschaft Wiltshire und dienen Musikern aus aller Welt als Sprungbrett, um ihre Musik in Gebiete und Kulturen zu bringen, die sie selber nicht erschließen können, speziell in die Vereinigten Staaten, in denen Musik aus Afrika, Asien und Lateinamerika selten über die gängigen Sender verbreitet wird. Bekannt geworden sind dadurch Musiker wie Yungchen Lhamo, Nusrat Fateh Ali Khan und Youssou N’Dour.“)

Ich selbst habe etliche CDs vom Real World Label, und da sind wahre Perlen dabei. Aber genug abgeschweift…………

Africa

To make a long story short: Es gibt einen Haufen verschiedenster afrikanischer Stilrichtungen. Und ich mag verdammt viele davon. Das beginnt in Nordafrika mit dem Rai und endet bei einer südafrikanisch-westlichen Melange wie sie beispielsweise Johnny Clegg und seine Band Savuka produzieren.
Dazu kommen dann noch die karibischen Musikstile, die ja im Grunde von den aus Afrika verschleppten Sklaven ‚erfunden“ wurden und sich häufig mit lateinamerikanischen Einflüssen vermengten.

Ich könnte also locker jeden Tag einen afrikanischen Sänger vorstellen, der zu meinen Favoriten gehört, und hätte ein bis zwei Monate täglich was gepostet 🙂
Eine Weile war ich sogar im richtigen Leben an Wochenenden als DJ für „afro-karibische Nächte“ unterwegs……. aber….. das ist lange her! Nun gut, ich möchte Euch jetzt einen meiner Alltime Favoriten unter den afrikanischen Stars vorstellen, und ich tue das indem ich einfach den youtube Link unter die Bilder poste.

Die Ausdrucksfähigkeit seiner Stimme begeistert mich immer wieder aufs Neue, je nachdem welches Lied er singt, hat sie eine völlig andere Farbe.

Dream-Escapes

ISMAEL LÔ
…ist Sänger und Schauspieler, lebt im Senegal und ist Sohn eines senegalesichen Vaters und einer nigerianischen Mutter. Er singt in verschiedenen afrikanischen Sprachen, die meisten seiner Lieder sind aber in „Wolof“, der Sprache der im Senegal mit am stärksten verbreiteten Ethnie.

In „Jammu Africa“ geht es um Frieden in Afrika. „Jamm“ ist das Wolof-Wort für Frieden.

In „Souleymane“ besingt er den Schmerz über das Zerbrechen einer Männerfreundschaft……… Souleymane ist berühmt geworden und hat für seine alten Freunde kein Auge mehr. Mich beeindruckt besonders die Art, wie gegen Ende des Songs die Verzweiflung immer deutlicher hörbar wird.

In „Nafanta“ spricht er mit Fanta, einer Frau, welche über den Tod von Bintou weint. Dennoch ist dieses Lied ein gutes Beispiel dafür wie anders der Tod wahrgenommen wird, denn die Melodie sowie der Rhythmus sind äußerst beschwingt.

Sandstorm

Und jetzt möchte ich zwar in Westafrika bleiben, Euch aber einen ganz anderen Stil präsentieren:

ROKIA TRAORÉ
…ist eine Frau aus Mali und gehört der Ethnie der Bambara an. In vielen Westafrikanischen Kulturen gibt es eine Sängerkaste. Rokia gehört dieser Kaste nicht an, weshalb sie es nicht leicht hatte ihren Traum zu leben und zu singen. Ihre Eltern waren strikt dagegen, dass sie eine „Griotte“ wurde, oder wie es in Bambara heisst, eine „Jeli“. 

Die Westafrikanischen Sängerkasten haben traditionell die Aufgabe eines Historikers. Da bis zur Kolonialisierung die wenigsten Sprachen eine Schriftform hatten, und es somit auch keine Geschichtsbücher gab, waren es die „Griots“, die die Historie einer Ethnie oder eines gesamten Landstrichs in ihren Liedern festhielten. Noch heute gibt es das Sprichwort „wenn ein Griot stirbt, ist es als brenne eine ganze Bibliothek ab“.

Nun, Rokia hat sich gottseidank durchgesetzt. Sie singt häufig über soziale oder auch feministische Themen und bezeichnet ihren eigenen Stil als „zeitgenössische Musik aus Mali“, ich persönlich finde aber, dass sie von den Rhythmen und auch von der Harmoniegebung her sowie vom Instrumentarium doch sehr dicht an dem was ich an traditionellen Weisen aus Mali kenne, bleibt. Im Afropop bedient man sich doch eher selten einer Kora oder eines ähnlich traditionellen Instruments….

Fragt mich nicht worum es genau in dem Song geht, grins…………ich spreche kein Bambara. Und ich konnte auch keine Quellen finden. (Was nicht heisst, dass es keine gäbe. Aber es ist schon spät und ich bin eine faule Socke. Ich höre Rokia oft und gerne zu, und Musik braucht zuweilen auch gar keine Worte….)

Hierzu gibt es die Übersetzung ins Englische eines Kommentators des Videos. Falls Ihr also wissen mögt worum es geht, ruft es auf Youtube auf 🙂

So. Für heute soll das genug sein. Ich verabschiede mich mit dem Rest der Bilder von der Sim Devin2, die mit vereinzelten Eukalyptusbäumen nicht wirklich authentisch afro ist, aber doch ausreichend „savannisch“ für meine Bilder war 🙂

Shelter

Solitude

Wildlife

Michaela, japanische Bands und meine Bilder…….:)

Ich schlafe schlecht in der letzten Zeit. Kann daran liegen, dass schon seit über einer Woche die Heizung hier im Haus kaputt ist. Totalschaden. Dauerte lange das heraus zu finden. Nun weiss es mein Vermieter. Der Arme. Sie ist erst drei Jahre alt.
Am Dienstag und Mittwoch wird die neue Heizung installiert. Also muss ich noch eine Weile weiterfrieren.
Den Wohnraum heize ich notdürftig mit einem elektrischen Heizlüfter. Wenn ich an meine Stromkosten denke, wird mir übel.

Kann aber auch andere Gründe haben, dass der Schlaf mich flieht.

Was tut man dann? Man hockt am Computer. Und hat viel Zeit. Auch um mal in Michaelas Songvorstellungen ihrer japanischen Bands reinzuhören.

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Henne oder Ei? Also eigentlich war zuerst das Bild da. Ich hab einen alten Avatar ein wenig umgestyled. Und mir war so asiatisch zumute, gleichzeitig aber auch irgendwie androgyn und mystisch……….was soll ich sagen? Ich brauchte einen Kontrast zu dem absolut niedlichen Aussehen meines Avatars, und legte die Wunden über das Bild.

Und dann suchte ich nach Musik welche ich für das Bild in meiner Flickr Gruppe „Pics’N’Tunes in Second Life“ verlinken konnte. Es sollte japanisch sein. Und es sollte brutal sein. Was liegt da näher als bei Michaela zu recherchieren?

Ich entschied mich für Saku von Dir En Grey. Die unzensierte Version.

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Die ich ohne Michaela niemals entdeckt hätte.

Hier noch ein paar der Bilder der Fotosession ohne tiefsinniges Gegrowle……….

Ich wollte, es wäre nicht so verdammt kalt!

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Danke Michaela 😉

Die List der Königstochter

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Schon seit einer geraumen Zeit habe ich ja vor, eine der „Schreib mit mir“- Geschichten von Offenschreiben zu entwickeln. Und genau so lange wie ich das vor habe, wußte ich auch bereits, welche es sein sollte.

Aber irgendwie war die Muse mir nicht hold. Und die Suche nach einem entsprechenden Kleid in SL für die Bilder war erfolglos. (Nicht, dass ich keine langen, mittelalterlichen Kleider dort besäße, aber da meine Kill the Cliché Prinzessin ja reiten soll, und mein neues Pferd nicht über einen Damensattel verfügt, war das einfach technisch ein wenig suboptimal. Denn nichts sieht dämlicher aus als wenn sich ein langer Rock in ein Pferd hinein senkt! Da ich nun aber so lange erfolglos gesucht habe, habe ich beschlossen dass sie ihr Pferd auf den Fotos eben nur am Zaumzeug führen wird, grins.)

Ups, so verplaudert man sich.

Ja! Genau. Es ist Teil 10. Hier die Vorgaben:

Hier kommt eine Kill-the-cliché-Runde. In diesen Runden wollen wir Klischees umdrehen und verbiegen. Vielleicht mit Charakteren die klischeebehaftet sind und etwas vollkommen Untypisches tun. Oder mit einer klischeebehafteten Situation in der die Charaktere aus der Reihe fallen.

Setting:
Ein großer Held wird von einem Drachen entführt. Der König braucht seinen besten Ritter allerdings unbedingt am Hof. Also reitet seine Tochter die Prinzessin aus, um den Helden zu retten.  Wird sie es schaffen? Wer stellt sich ihr in den Weg?

Gegenstände:
ein wertvolles Schwert, ein weißes Pferd, ein silberner Helm

Charaktere:
Der Held. Er ist ein typischer Ritter in schimmernder Rüstung. Er ist mutig, kampferprobt und stark. Seine Loyalität zeichnet ihn besonders aus. Trotzdem hat es der Drache geschafft ihn zu entführen. Aber wie nur?

Die Prinzessin. Sie ist eine typische Prinzessin. Sie hat weder Kampferfahrung noch Waffen und trägt immer lange fließende Kleider. Warum reitet sie aus um den Helden zu retten? Wird sie es schaffen den Helden zu retten?  Und wenn ja, wie stellt sie das an, obwohl sie keine typischen Fähigkeiten für eine solche Tat besitzt?

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Die List der Königstochter

Nun komm‘ mir nicht schon wieder mit der vermaledeiten Artus Sage!“

Die Stimme des Königs klang so cholerisch, dass Maya leicht zusammenzuckte, obwohl sie den Jähzorn ihres Vaters ja gewohnt war.
Es geht mir nicht um König Artus, Vater! Aber Ihr erwartet ein wenig zuviel von mir nur um den besten Ritter Eurer Tafelrunde wieder am runden Tisch zu sehen! Wie oft habe ich Euch in meiner Jugend gebeten, im Kampf unterrichtet zu werden? Und wie oft habt Ihr Euch über diesen meinen Wunsch ohne Ende echauffiert?“

Da die Antwort auf diese rhetorische, leicht aufsässige Frage ausblieb, fuhr Maya – den Faden wieder aufnehmend – etwas weniger ärgerlich fort: „Nein, es geht mir nicht um Artus oder Camelot! Aber ich bin mir sicher das dieses Schwert, welches Euer erster Ritter Sir Rutherford trägt, aus der Linie von Uther Pendragon stammt. Was die Vermutung nahelegt das es zum Kampf gegen einen Drachen denkbar ungeeignet ist. Im Gegenteil, als es geschmiedet wurde dürfte Drachenmagie im Spiel gewesen sein!“

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Man konnte sehen, wie König Ferdorn sich bemühte seine Verärgerung niederzukämpfen.
Maya – das wäre, so Du denn recht hast, eine Erklärung warum Rutherford nichts gegen das Biest ausrichten konnte und nun in dessen Höhle in Eisen liegt. Aber die Erkenntnis bringt ihn mir nicht zurück. Und seit wir jede Sekunde mit Heribert’s marodierenden Horden rechnen müssen, brauche ich jedes verfügbare Schwert genau HIER!“ Beim letzten Wort krachte seine lederbehandschuhte Faust auf den kleinen Tisch neben dem Thron auf der er ruhte. „Und einen anderen Ritter zu schicken ist mir viel zu gewagt. Genau aus dem gerade genannten Grunde! Ich brauche sie allesamt an meiner Seite!“

Vor dem Spitzbogenfenster zirpte ein Vogel. Maya wandte ihren Blick dorthin um zu verbergen das sie nunmehr gar nicht anders konnte als die Augen zu verdrehen. Als sie sich ihrem Vater wieder zuwandte, war ihr Blick überraschend sanft.

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Nun gut. Ihr möchtet das ICH ihn befreien gehe. So sei es denn. Aber ich werde ein gerüttelt Maß an List aufbringen müssen um meine fehlenden Fertigkeiten im Kampf auszugleichen. Und dafür fordere ich einen Preis, Vater!“
Einen Preis?“
Exakt. Einen Preis. Ich werde mit den Hühnern aufstehen und gen Norden aufbrechen. Wenn Ihr Glück habt, gelingt meine List. Wenn nicht, habt Ihr eine Tochter und Eure einzige Thronfolgerin zu beerdigen. Seid Ihr nicht der Meinung, das Sir Rutherford’s Rettung einen Preis wert ist, Vater? Schließlich scheint Euch ja immerhin der Preis meines eventuellen Ablebens noch nicht hoch genug zu sein!“

Trotzig hielt Maya den Blick des Königs, der in erneutem Zorn feurig aufflammte. Schließlich fragte er zähneknirschend „….und was soll das für ein Preis sein, den Du für etwas forderst, was ich als Deine Pflicht unserem Königreich gegenüber bezeichnen würde, hm? Bedenke wie viele Untertanen in Gefangenschaft geraten würden wenn Heribert’s Horden hier brandschatzend, mordend und vergewaltigend einfallen würden!“

maya 1_001Zwei Dinge nur, Vater. Ich möchte das Ihr mich von dem Verlöbnis mit Rutherford entbindet. Ich fordere das Recht mir meinen Zukünftigen selbst wählen zu dürfen. Und ich brauche für diese Mission den silbernen Helm aus der Vitrine am Kamin. Denn auch bei ihm gehe ich davon aus, dass er mit Hilfe von Drachenmagie geschmiedet wurde!“

Selten hatte man den König derart sprachlos erlebt.

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Das Schweigen das auf Maya’s Worte folgte, zog sich unendlich in die Länge. Nach einer halben Ewigkeit hörte sie wie durch einen Nebel der Anspannung ein halb gemurmeltes, halb geknurrtes „So sei es denn!“. Im gleichen Moment in dem er ausgesprochen hatte, erhob sich der König brüsk und verließ mit langen, hektischen Schritten den Raum als wolle er vermeiden den Triumph in den Augen seiner Tochter schauen zu müssen.

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Dumpf polternd fiel die schwere Tür des Thronsaals hinter ihm ins Schloss und brachte die Luft um Maya herum zum Vibrieren.

Nachdem die Nacht im Reich Einzug gehalten hatte, versuchte Maya erfolglos Schlaf zu finden. Sie wusste, sie würde den nächsten Tag nur überleben wenn sie frisch und ausgeruht wäre. Doch floh der Schlaf sie so beharrlich wie sonst die Jagdhunde ihres Vaters bei Gelagen um Hühnerknochen zu betteln pflegten!

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Unruhig drehte sich die Prinzessin in ihrem Bett von einer Seite auf die andere. Die Luft in ihrem Alkoven schien stickig, und gleich welche Haltung sie einnahm, keine davon führte zur Entspannung. Schließlich erhob sie sich entnervt mit einem leisen Fluch, welcher einer jungen Dame ihres Standes ganz und gar nicht gemäß war. Mit fliegenden Händen stopfte sie den hell glänzenden Silberhelm in einen Beutel.

Wenn sie sowieso nicht schlafen konnte, so konnte sie auch auf der Stelle aufbrechen!

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Der Stallbursche staunte nicht schlecht, als Maya etwa eine Stunde vor der Morgendämmerung ihre Stute Luna gesattelt haben wollte. Noch verwunderter wurde sein Blick, als er sah, was sie mit sich führte……….
Hell glänzte der silberne Helm im Schein der Fackeln vor den Stallungen als Maya ihn vor den verblüfften Augen des Stallburschen aus dem Beutel zog und in eine Satteltasche stopfte.
Was gaffst Du?“

Schnell senkte er den Kopf und zog den Sattelgurt fest. Einige Minuten später starrte er ihr kopfschüttelnd nach. Die Wege der Herrschaften waren immer wieder ziemlich mysteriös! Der erste Hahn krähte nachdrücklich, als wolle er seine Gedanken bestätigen.

Das Donnern der Hufe hallte dumpf aus der noch nachtfeuchten Erde zurück, als Maya in gestrecktem Galopp über die Felder preschte. Doch nach einer Weile besann sie sich. Wenn sie Luna nicht zu sehr erschöpfen wollte, würde sie langsamer machen müssen!

Der kleine See, etwa eine Stunde vom Schloß entfernt, lag spiegelglatt und still vor ihnen und reflektierte die Morgenröte auf eine gar mystische Weise. Nachdem die Prinzessin abgestiegen war um Luna am Ufer trinken zu lassen, ließ sich sich auf einem kleinen Findling nieder und zog die kleine Kladde aus einer Tasche ihres Gewands. Wenn der Spruch sitzen sollte, durfte sie keine Silbe davon auslassen! Wieder und wieder glitten ihre Augen über den verblichenen Text, wobei sie stetig „Draco, audite verbum dominae cura molesta tua!“ murmelte.

Eine kleine Blindschleiche die in der Nähe unter einem flachen Stein ruhte, hob aufmerksam züngelnd den Kopf als erwarte sie Befehle von einer unsichtbaren Macht, doch sie war zu gut getarnt als das Maya sie hätte wahrnehmen können………..

Der Wind spielte mit den vergilbten Blättern der kleinen Kladde, die Maya vor langer Zeit von einer Magd erhalten hatte, mit der sie im Backfischalter gerne Pläne geschmiedet und gemeinsam geträumt hatte. Was junge Mädchen halt so träumen……
Man hatte die Magd hingerichtet. Sie sei eine Hexe gewesen, hatte es geheißen.

Luna senkte den großen Kopf und begann, in den Falten des Gewandes der Prinzessin nach dem Apfel in ihrer Tasche zu schnuppern. Maya lachte leise und hielt ihn Luna vor die Nüstern.
„Ich bin mir nicht sicher ob Liane wirklich eine Hexe war, und ob dieser Drachenzauber funktionieren wird, Luna. Aber, weisst Du, wenn es schiefgeht und mich der Drache als Zwischenmahlzeit vernascht, dann ist das besser als weiter zu leben und mit Rutherford verheiratet zu sein. Sicher, er sieht gut aus. Und er ist tapfer. Und Vater hält große Stücke auf ihn. Aber….er ist so alt! Mindestens fünfunddreissig!…….Du verstehst mich, nicht wahr, meine Süße? Schließlich dürfen die Hengste welche nicht Dein Interesse wecken, ja auch immer wieder Deine auskeilenden Hufe küssen!………ich liebe ihn nicht. Wenn ich es überlebe, dann darf ich Rutherford auch die Hufe vor den Latz knallen und mir meinen Hengst selbst aussuchen! Und das ist das Risiko wert! Denn ein Leben an Rutherford’s Seite wäre keins. Dann lieber tot!“

Luna hatte nur leise geschnaubt nachdem der Apfel verzehrt war, und die Prinzessin nahm den Weg zur Drachenhöhle wieder auf.

maya 12_001Es war später Nachmittag, als Maya den Waldrand und somit auch das erste Schild erreichte. Sie zügelte Luna. Auch wenn die Farbe bereits abblätterte, die Warnung an Ortsfremde diesen Waldweg besser nicht zu beschreiten, es sei denn sie wären lebensmüde, war noch gut lesbar.

Wir sind am Ziel, Süße. Ab jetzt müssen wir auf der Hut sein, ich war noch niemals an der Drachenhöhle.“ Herrjeh, wie oft hatten Mütter und Ammen den Kindern eingeschärft, sich von diesem Wald nur ja fernzuhalten!

Im Schritt ritt die Prinzessin nun langsam den engen Waldweg entlang. Die Schatten waren lang um diese Zeit, nur wenig des bereits eine rötliche Färbung annehmenden Sonnenlichts erreichte den Waldboden. Hier und da duftete es nach Waldmeister.

Je weiter sie kam, desto stiller und düsterer schien der Wald zu werden, und desto dichter standen die Bäume. Mehr und mehr gewaltige, dunkle Tannen und immer weniger Laubbäume. Selbige verschwanden schließlich zur Gänze, und Maya nahm wahr das sich ein Wind erhob, der die Tannen leise drohend rauschen ließ.

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Mit leicht zitternden Händen band sie sich die blonden Locken zu einem Schwanz und fummelte den Helm aus der Satteltasche. Es gelang ihr nicht auf Anhieb ihn aufzusetzen, doch schließlich hatte sie ihn übergestülpt. „Meine Herren, dass die Ritter überhaupt kämpfen können mit sowas auf dem Kopf! Man sieht ja kaum was!“ rief sie leise. Und klappte genervt das Visier hoch während die Stute als Antwort ein leises, verhaltenes Wiehern von sich gab.

Nach weiteren zehn Minuten vorsichtigen Vordringens machte der Waldweg eine scharfe Biegung. Dahinter wuchs die Höhle des Drachens aus dem Zwielicht, welches der Sonnenuntergang hervorrief. Steile Wände aus einem lehmartigen Material erhoben sich vor Maya. In ihrer Mitte eine düstere Öffnung, etwas mehr als eine Pferdelänge breit und etwa drei Mann hoch.

Zischend sog Maya den Atem ein.
Was da so glänzte waren die Ketten von Sir Rutherford, die von eisernen Manschetten an seinen Handgelenken zu zwei riesigen Ösen an der Seite des Höhleneingangs führten.
Der entführte Held sass matt an der Höhlenwand und schien eingenickt zu sein. Ohne ein Geräusch zu machen stieg Maja ab.
Es hatte etwas durchaus Groteskes, wie die zierliche junge Frau in dem prächtigen Gewand nun da stand und die Zügel ihrer Stute an einen Ast band……..während ein martialisch wirkender Helm das bedeckte, was eigentlich ein zartes, blondes, jungfräuliches Haupt sein sollte.

Als Luna schnaubte, riss Rutherford den Kopf hoch. Erstaunlicherweise erkannte er im Zwielicht sofort wen er da vor sich hatte.
Lady Maya!“, raunte er verblüfft, „fort mit Euch! Es ist gefährlich hier! Da drinnen haust ein Drache!!“
Ich weiss“, gab sie leise zurück und näherte sich ihm unbeirrt, „ruft ihn heraus, Sir! Ich möchte mit ihm sprechen.“
Ihr möchtet WAS??????“
Mit ihm sprechen.“ Es kam recht trocken zwischen ihren Lippen hervor, und sofort begann der Ritter heftig den Kopf zu schütteln.

Nicht doch, seid Ihr denn vom Wahnsinn besessen? Reitet heim so lange Ihr noch könnt!“
Ich bin auf Geheiß meines Vaters hier um Euch zu befreien! Also spart Euch den Atem für die Warnungen, wo ist Euer Pferd?“
Rutherford’s Mimik glich mit einem Schlag der des debilen Wechselbalgs der Köchin. Als er schließlich ungläubig zu einer Antwort ansetzte, ging diese in einem mächtigen Getöse aus dem Höhleninneren unter.

Mit einem gleitenden Geräusch wie es nur Schuppen auf Sand verursachen können, schob sich der Kopf des Drachen langsam aus der Öffnung, während er laut und dunkel knurrte „WER STÖRT MEINE RUHE?“ Die Stimme war so tief, dass sie sogar in Maya’s Magengrube eine vibrierende Resonanz hervorrief!
Für den Bruchteil einer Sekunde stockte der Prinzessin der Atem. Doch dann konzentrierte sie sich todesmutig auf den Gedanken der Freiheit……..der Selbstbestimmtheit……. und stemmte ihre Hände fest in ihre Hüften. Breitbeinig schaute sie dem Untier entgegen, holte tief Luft und rief mit überraschender Selbstsicherheit:

Draco, audite verbum … dominae cura molesta tua!“
Die Zeit schien still zu stehen.
Dehnte sich wie eine stille Blase in einem geräuschlos siedenden Universum aus Sternenstaub.
Als erstes fiel der Ritter in Ohnmacht. Ob aus Scham darüber das eine unbewaffnete Königstocher sich anschickte ihn retten zu wollen, oder aus Angst um selbige – wer wusste das schon zu sagen?

Als nächstes wurde Maya bewusst, dass ihr Leben gerade noch an einem seidenen Faden hing, und als den Nüstern des Drachens eine Feuerlohe entfuhr, welche haarscharf an Maya vorbei zischte, nässte sie sich ein.

Und schließlich begann der Drache laut und dämonisch zu lachen. Erheitert musterte er die nun doch leicht zitternde Prinzessin mit dem Silberhelm, welche nicht einmal ein korrektes Latein zustande brachte. „Du willst meine Herrin sein? Hahaha……..beim Barte des Höllendrachens! Das ist guuuuuut…..hohhohaahaaaaaaaaa guuuuuut! Welcher Hofnarr hat sich das augedacht, eh?“

Maya versuchte standhaft zu bleiben und ihre Knie nicht unter sich wegsacken zu lassen. „Schweig, Du Wurm! Ab sofort unterstehst Du meinem Befehl. Und Du wirst diesem Ritter nun freies Geleit geben!“
Das Lachen wurde frenetisch. „Und Dich dafür behalten, Herrin?“ Der Drache stiess das Wort ‚Herrin‘ zwischen zwei Lachsalven auf eine äusserst ironische Weise hervor.

Noch bevor Maya antworten konnte, verschluckte er sich an den eigenen Worten, die Luft wurde ihm knapp. Maya konnte sehen, wie der schlangenartige Hals des Drachen begann, spastische Zuckungen zu vollführen. Und genau in dem Augenblick, in dem Luna scheute, und sich von dem Baum lossriss, knallte der Drachenkopf mit blind werdenden Pupillen in den Staub vor dem Höhleineingang.

Ein mächtiger Rumms, Staub wirbelte auf und brachte Maya zum Husten……….
und als er sich endlich legte und die staubige Szene wieder sichtbar wurde, starrte Maya ungläubig auf das Bild das sich ihr bot.

Das Untier hatte sich tatsächlich totgelacht. Ihre List war aufgegangen, wenn auch ganz ganz anders als geplant. Von Luna sah man nur noch den hellen Schweif in der Ferne zwischen den Bäumen wehen, dann war die Stute ausser Sicht. Der Rückweg würde mühsam werden.
Aber erst einmal galt es, den ohnmächtigen Helden zurück ins Bewusstsein zu holen. Und sich der nassen Unterwäsche zu entledigen.

Hach, das Leben konnte so schön sein!

 

 

Nicht ausreden lassen….

… ist etwas das ich liebe! Ich bin immer völlig begeistert und aus dem Häuschen wenn man mit jemandem ein Problem lösen möchte und derjenige dann einfach den Telefonhörer auflegt oder die Tür hinter sich schließt und „blockt“.

Dann werde ich cholerisch. So richtig böse cholerisch. Denn diese Ohnmacht, die dadurch hervorgerufen wird, die kann ich nicht händeln, die packe ich nicht!
Und dann löst die Ohnmacht einhergehend mit „aber wir müssen das doch klar kriegen!!!“, sprich der Dringlichkeit, einen ungeheuren Schub heisser Wut aus.

Ich gestehe, als Kind habe ich in solchen Momenten sogar Gipsmadonnen gegen Waschtisch-Spiegel geschleudert. Sehr zur Erquickung meiner Frau Mutter.

Und gerade bin ich am Toben! Wegen der Flickr Gruppe aus dem letzten Blogpost.

Sieht hier irgendjemand einen Link zu einem Lied in der Beschreibung unter dem Bildtitel „Vessa“?

https://gyazo.com/13d10a8fe36b84f36619396020f5b721

Also ich nicht. Und er behauptet steif und fest er hat da einen. Dabei haben wir um die zwanzig mails ausgetauscht, und so wie er schrieb bin ich nach wie vor fest davon überzeugt, dass er überhaupt nicht verstanden hat um was es geht.
Als ich diesen Screenshot aufnahm, und ihm den schicken wollte, sagt mit Flickr das er mich geblockt hat. Hallo? So lösen wir das Problem sicher nicht!

Schliesslich könnte es ja auch an Flickr liegen, das System darf ja auch mal spinnen. Naja gut, nun könnte man sagen ab dafür! Nur, da er mich geblockt hat kann ich ihn jetzt nichtmal mehr aus der Gruppe werfen!

Und die Zahl der Leute, die völlig am Gruppenthema vorbei, Bilder ohne Musik einstellen nimmt nicht ab. Ich bin ständig damit beschäftigt solche Bilder aus der Gruppe zu werfen. Wenn das nicht besser wird muss ich die Gruppe so einstellen, dass ich alle Neuzugänge erst absegnen muss bevor sie sichtbar werden. Oh Mann.

Wundert sich da noch irgendjemand, dass wir bei einem solchen Haufen Oberlfächlichkeit, Sturheit und Uneinsichtigkeit im „Menschenpool“ keinen Weltfrieden haben? Wenn nichteinmal die simpelsten Dinge sich regeln lassen?

 

Neue Ufer – und die Dummheit der Menschen

Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich ein Bild gemacht, zu dem ich dann eine Idee bekam: Ich taufte es „Blinded By The Light“, nach dem Lied von Manfred Mann’s Earth Band.

blinded by the light

Als ich es bei Flickr einstellte, kam mir die Idee eine Gruppe zu gründen. Denn es könnte ja Menschen/Künstler beflügeln auch ihre Second Life Bilder mit Musik zu kombinieren. Oder überhaupt ein Bild zu einem ihrer Lieblingshits zu schießen.

Heute früh eröffnete ich dann eine Flickr Gruppe namens „Pics’N’Tunes Second Life„.

Fröhlich machte ich mich ans Werk, gestaltete ein Gruppen Icon, wählte ein Bild für den Header aus. Ha! Da machte es sich bezahlt, dass ich am „Rezzday“ von Atlan Bade,(Anmerkung d. Redaktion: Geburtstag in SL. Wenn sich der Tag jährt an dem man Second Life beitrat), so viele Bilder des Tribute-to-Marillion Konzertes der Gruppe geschossen hatte die dort auftrat.
Als das Optische erledigt war, machte ich mir Gedanken über die Regeln und Einstellungen der Gruppe, denn ich werde sie ja administrieren müssen.

Zum Beispiel habe ich die Settings für Content auf safe und moderate gesetzt, allerdings darf niemand Bilder in die Gruppe packen welche „restricted“ sind. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte wenn jemand ein versautes Bild einstellt, aber wir armen User in Deutschland bekommen „restricted“ Inhalte auf Flickr schlicht nicht zu sehen. Die ganze Welt kann sie sehen wenn sie ihren Flickr Account so einstellt, dass alles angezeigt wird, nur die Deutschen nicht. An was erinnert uns das wohl? *grins

Als die Gruppe so weit stand, lud ich als erstes meinen Best SL Buddy ever ein (natürlich Zasta, wen denn sonst?), und dann nach und nach einige meiner Follower auf Flickr.

Nachdem die Gruppe gegründet war begab ich mich nach SL, schliesslich ins real life, und nach einer Weile Hausputz und körperlicher Ertüchtigung kreierte ich eine kleine Küche, baute Postkarten aus Los Angeles in Second Life, bappte sie auf einen Kühlschrank und schoss zwei Werke zum Song „Picture Postcards from LA“

picture postcards from LA 1

picture postcards from LA 2

Ich hatte noch nie eine Gruppe auf Flickr und habe mich bisher auch dem Community-Geschehen bei Flickr eher enthalten. Mir war allerdings schon öfter aufgefallen, dass viele Leute in tausend Gruppen sind und sich um die Gruppenregeln keinen Deut scheren.
Okay, wenn man viele Gruppen hat, kann man sich natürlich nicht von jeder die Regeln merken, aber man sollte es doch irgendwie schaffen im Zweifelsfall schnell eine bestimmte Gruppe zu öffnen und nachzuschauen. Oder sich Eselsbrücken bauen. Was weiss ich !?

Als ich eben, bevor ich anfing diesen Blogpost zu tippseln, Flickr besuchte war ich erstaunt, ausser meinen schon acht Bilder zu finden. Vier davon waren auch regelkonform mit einem Link zu einem youtube versehen. Sie waren allerdings nicht dem Song gleich betitelt. Doch das fand ich tolerierbar, da diese Bilder mitsamt dem Link zum Song schon lange in Flickr sind und ich ja nicht erwarte das jemand seine Lied-Bild-Kombination umtauft nur weil ich jetzt eine Gruppe habe 🙂

Doch drei davon hatten weder bildlich einen Bezug zu irgend einem Lied das ich kenne, (Okay klar, ich kenne natürlich nicht alle Songs dieser Welt!), noch eine Erklärung oder einen Link zu einem Lied in der Description. Also warf ich sie raus und schrieb den Menschen an, der sie in meiner Gruppe gepostet hatte, erinnerte ihn an die Regeln, bat ihn sie nochmal zu lesen und erklärte ihm so höflich ich konnte, dass ich ihn bei Zuwiderhandlung ohne Kommentar aus der Gruppe kicken werde.

Hm.

Wieso verblüfft es mich eigentlich immer noch, dass der Mensch in der Masse ein thumbes Wesen ist? Wieso bin ich erstaunt festzustellen, dass in der heutigen Zeit sich kaum noch jemand die Zeit / Geduld nimmt, sein Tun sorgfältig auf Regelkonformität zu prüfen? Gerade in Zeiten der Social Media sollte mich das nicht wirklich umhauen!

Naja. Nun hab ich also diese Gruppe. Und es wird sicher spannend zu beobachten, was dort alles so aufschlägt. Die bisher eingegangenen Bilder im Zusammenhang mit der Musik die dazu verlinkt wurde, haben mir jedenfalls Spass gemacht und positiv überrascht. Schaut rein, wenn Ihr mögt. Der Link ist gleich oben im zweiten Absatz 🙂

(Edit, fünf Minuten nach Veröffentlichung dieses Posts:) Gerade habe ich eine Flickr Nachricht von dem User erhalten dessen Bilder ich löschen musste. Darin entschuldigt er sich und sagt er hätte das nicht bemerkt. Hm. Jeder der meiner Gruppe beitritt bekommt im Zuge des Groupjoin-Verfahrens ein Popup geliefert, indem er nochmal die Regeln abhaken muss. Wie kann man das da nicht merken? Er hat sich wohl nicht die Mühe gemacht, sie zu lesen. Ist ja auch ne Zumutung, schliesslich ist Lesen ja ARBEIT! keuch.

Bento-Pferde von Waterhorse die Zweite

Nachdem Ihr gelesen habt, was ich von Zasta rebloggte, hier einfach nur noch ein paar Bilder von mir und dem Pferd, das bereits zwei Wochen nach seiner Release Tendenzen aufweist berühmt zu werden.
(Und für diejenigen, die sich für die Handhabung und Details bezüglich Second Life interessieren: Strawberry Singh hat ein Video darüber auf ihrem kommerziellen Blog veröffentlicht, in dem man auch die Huds und viele Optionen sehen kann. Link dorthin.)

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Ani & Roamer 3_001

Ani & Roamer 6_002

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Ani & Roamer 8_001

Ani & Roamer 7_001

die Schimmel Textur, welche Zasta zu hell ist.

Bentopferde

Nachdem ich durch einen guten Freund erfuhr, dass am 25. März ein neues Pferd released wurde, und zwar mit Bento Skelett und umwerfend natürlichen Bewegungen, war ich neugierig und schaute es mir an. OMG – ich war völlig geflasht. Sobald ich Isar’s Erfinder online zu greifen bekam, zeigte ich es ihm. Und steckte ihn an. Kurzentschlossen kauften wir beide das Bento Pferd von Waterhorse. Ich wollte drüber bloggen, aber er kam mir zuvor und so zeige ich es Euch eben über Zasta’s Blog:

Über die Eleganz der Vermeidung

Es ist soweit, Second Life ist im Jahrhundert des Flughunds angekommen. Project Bento macht´s möglich.

Vorgestern hat mich Jamies Steuereinheit aufgeregt und fröhlich auf die Water Horse-Bentopferde aufmerksam gemacht. Und was soll ich sagen … sofort gekauft.

3500 Linden (mit Gruppenrabatt, ist aber free to join) sind kein Portogeld, aber erstens immer noch billiger als die bisherigen Platzhirsche von Realistek und zweitens … alter Schlappen, das ist ein Quantensprung!

Die Pferde sind Attachments (und recht günstig vom Draw Weight, deutlich weniger als ein Aeros Cock, wem der Vergleich etwas sagt *hust*), haben vier Gangarten, die völlig weich und absolut realistisch animiert sind und … der Hersteller hatte Ahnung von der Sache! Bei der Piaffe (ein Bonusgadget) gibt der Charakter sogar korrekte Schenkelhilfen! Gar nicht zu reden davon, dass das Pferd sich (zumindest in der englischen Variante) versammeln lässt, im kurzen Galopp eine ordentliche Aufrichtung hat und sich selbst…

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„Promised Land“, das etwas andere Kinderbuch.

Hey Ihr Lieben,

promised-land-cover

Quelle: queer.de

heute einfach nur eine „Randnotiz“ von mir:
Durch einen meiner besten Freunde bin ich heute auf einen Artikel des online Portals „queer.de“ aufmerksam geworden.
Und ich muss sagen, ich hab mich tierisch gefreut über das, was da vorgestellt wird!
Ein Kinderbuch, geschrieben von den Neuseeländern Adam Reynolds und Chaz Harris, das man vielleicht jedem Kind in die Hand drücken sollte…..

Zitat queer.de:

„Bereits der erste Satz in der Geschichte von Jack und Leo, die sich in einem verwunschenen Wald des Königreichs Valeria kennenlernen, macht Lust auf mehr: „Es war einmal in einem gar nicht so fernen Land. Da gab es einen Ort, wo es niemanden kümmerte, ob jemand hetero- oder homosexuell war.“

Wer jetzt neugierig geworden ist, hier geht es zum Artikel, in dem auch ein Link zu Amazon ist wo man das Buch als ebook erwerben kann.