Die List der Königstochter

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Schon seit einer geraumen Zeit habe ich ja vor, eine der „Schreib mit mir“- Geschichten von Offenschreiben zu entwickeln. Und genau so lange wie ich das vor habe, wußte ich auch bereits, welche es sein sollte.

Aber irgendwie war die Muse mir nicht hold. Und die Suche nach einem entsprechenden Kleid in SL für die Bilder war erfolglos. (Nicht, dass ich keine langen, mittelalterlichen Kleider dort besäße, aber da meine Kill the Cliché Prinzessin ja reiten soll, und mein neues Pferd nicht über einen Damensattel verfügt, war das einfach technisch ein wenig suboptimal. Denn nichts sieht dämlicher aus als wenn sich ein langer Rock in ein Pferd hinein senkt! Da ich nun aber so lange erfolglos gesucht habe, habe ich beschlossen dass sie ihr Pferd auf den Fotos eben nur am Zaumzeug führen wird, grins.)

Ups, so verplaudert man sich.

Ja! Genau. Es ist Teil 10. Hier die Vorgaben:

Hier kommt eine Kill-the-cliché-Runde. In diesen Runden wollen wir Klischees umdrehen und verbiegen. Vielleicht mit Charakteren die klischeebehaftet sind und etwas vollkommen Untypisches tun. Oder mit einer klischeebehafteten Situation in der die Charaktere aus der Reihe fallen.

Setting:
Ein großer Held wird von einem Drachen entführt. Der König braucht seinen besten Ritter allerdings unbedingt am Hof. Also reitet seine Tochter die Prinzessin aus, um den Helden zu retten.  Wird sie es schaffen? Wer stellt sich ihr in den Weg?

Gegenstände:
ein wertvolles Schwert, ein weißes Pferd, ein silberner Helm

Charaktere:
Der Held. Er ist ein typischer Ritter in schimmernder Rüstung. Er ist mutig, kampferprobt und stark. Seine Loyalität zeichnet ihn besonders aus. Trotzdem hat es der Drache geschafft ihn zu entführen. Aber wie nur?

Die Prinzessin. Sie ist eine typische Prinzessin. Sie hat weder Kampferfahrung noch Waffen und trägt immer lange fließende Kleider. Warum reitet sie aus um den Helden zu retten? Wird sie es schaffen den Helden zu retten?  Und wenn ja, wie stellt sie das an, obwohl sie keine typischen Fähigkeiten für eine solche Tat besitzt?

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Die List der Königstochter

Nun komm‘ mir nicht schon wieder mit der vermaledeiten Artus Sage!“

Die Stimme des Königs klang so cholerisch, dass Maya leicht zusammenzuckte, obwohl sie den Jähzorn ihres Vaters ja gewohnt war.
Es geht mir nicht um König Artus, Vater! Aber Ihr erwartet ein wenig zuviel von mir nur um den besten Ritter Eurer Tafelrunde wieder am runden Tisch zu sehen! Wie oft habe ich Euch in meiner Jugend gebeten, im Kampf unterrichtet zu werden? Und wie oft habt Ihr Euch über diesen meinen Wunsch ohne Ende echauffiert?“

Da die Antwort auf diese rhetorische, leicht aufsässige Frage ausblieb, fuhr Maya – den Faden wieder aufnehmend – etwas weniger ärgerlich fort: „Nein, es geht mir nicht um Artus oder Camelot! Aber ich bin mir sicher das dieses Schwert, welches Euer erster Ritter Sir Rutherford trägt, aus der Linie von Uther Pendragon stammt. Was die Vermutung nahelegt das es zum Kampf gegen einen Drachen denkbar ungeeignet ist. Im Gegenteil, als es geschmiedet wurde dürfte Drachenmagie im Spiel gewesen sein!“

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Man konnte sehen, wie König Ferdorn sich bemühte seine Verärgerung niederzukämpfen.
Maya – das wäre, so Du denn recht hast, eine Erklärung warum Rutherford nichts gegen das Biest ausrichten konnte und nun in dessen Höhle in Eisen liegt. Aber die Erkenntnis bringt ihn mir nicht zurück. Und seit wir jede Sekunde mit Heribert’s marodierenden Horden rechnen müssen, brauche ich jedes verfügbare Schwert genau HIER!“ Beim letzten Wort krachte seine lederbehandschuhte Faust auf den kleinen Tisch neben dem Thron auf der er ruhte. „Und einen anderen Ritter zu schicken ist mir viel zu gewagt. Genau aus dem gerade genannten Grunde! Ich brauche sie allesamt an meiner Seite!“

Vor dem Spitzbogenfenster zirpte ein Vogel. Maya wandte ihren Blick dorthin um zu verbergen das sie nunmehr gar nicht anders konnte als die Augen zu verdrehen. Als sie sich ihrem Vater wieder zuwandte, war ihr Blick überraschend sanft.

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Nun gut. Ihr möchtet das ICH ihn befreien gehe. So sei es denn. Aber ich werde ein gerüttelt Maß an List aufbringen müssen um meine fehlenden Fertigkeiten im Kampf auszugleichen. Und dafür fordere ich einen Preis, Vater!“
Einen Preis?“
Exakt. Einen Preis. Ich werde mit den Hühnern aufstehen und gen Norden aufbrechen. Wenn Ihr Glück habt, gelingt meine List. Wenn nicht, habt Ihr eine Tochter und Eure einzige Thronfolgerin zu beerdigen. Seid Ihr nicht der Meinung, das Sir Rutherford’s Rettung einen Preis wert ist, Vater? Schließlich scheint Euch ja immerhin der Preis meines eventuellen Ablebens noch nicht hoch genug zu sein!“

Trotzig hielt Maya den Blick des Königs, der in erneutem Zorn feurig aufflammte. Schließlich fragte er zähneknirschend „….und was soll das für ein Preis sein, den Du für etwas forderst, was ich als Deine Pflicht unserem Königreich gegenüber bezeichnen würde, hm? Bedenke wie viele Untertanen in Gefangenschaft geraten würden wenn Heribert’s Horden hier brandschatzend, mordend und vergewaltigend einfallen würden!“

maya 1_001Zwei Dinge nur, Vater. Ich möchte das Ihr mich von dem Verlöbnis mit Rutherford entbindet. Ich fordere das Recht mir meinen Zukünftigen selbst wählen zu dürfen. Und ich brauche für diese Mission den silbernen Helm aus der Vitrine am Kamin. Denn auch bei ihm gehe ich davon aus, dass er mit Hilfe von Drachenmagie geschmiedet wurde!“

Selten hatte man den König derart sprachlos erlebt.

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Das Schweigen das auf Maya’s Worte folgte, zog sich unendlich in die Länge. Nach einer halben Ewigkeit hörte sie wie durch einen Nebel der Anspannung ein halb gemurmeltes, halb geknurrtes „So sei es denn!“. Im gleichen Moment in dem er ausgesprochen hatte, erhob sich der König brüsk und verließ mit langen, hektischen Schritten den Raum als wolle er vermeiden den Triumph in den Augen seiner Tochter schauen zu müssen.

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Dumpf polternd fiel die schwere Tür des Thronsaals hinter ihm ins Schloss und brachte die Luft um Maya herum zum Vibrieren.

Nachdem die Nacht im Reich Einzug gehalten hatte, versuchte Maya erfolglos Schlaf zu finden. Sie wusste, sie würde den nächsten Tag nur überleben wenn sie frisch und ausgeruht wäre. Doch floh der Schlaf sie so beharrlich wie sonst die Jagdhunde ihres Vaters bei Gelagen um Hühnerknochen zu betteln pflegten!

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Unruhig drehte sich die Prinzessin in ihrem Bett von einer Seite auf die andere. Die Luft in ihrem Alkoven schien stickig, und gleich welche Haltung sie einnahm, keine davon führte zur Entspannung. Schließlich erhob sie sich entnervt mit einem leisen Fluch, welcher einer jungen Dame ihres Standes ganz und gar nicht gemäß war. Mit fliegenden Händen stopfte sie den hell glänzenden Silberhelm in einen Beutel.

Wenn sie sowieso nicht schlafen konnte, so konnte sie auch auf der Stelle aufbrechen!

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Der Stallbursche staunte nicht schlecht, als Maya etwa eine Stunde vor der Morgendämmerung ihre Stute Luna gesattelt haben wollte. Noch verwunderter wurde sein Blick, als er sah, was sie mit sich führte……….
Hell glänzte der silberne Helm im Schein der Fackeln vor den Stallungen als Maya ihn vor den verblüfften Augen des Stallburschen aus dem Beutel zog und in eine Satteltasche stopfte.
Was gaffst Du?“

Schnell senkte er den Kopf und zog den Sattelgurt fest. Einige Minuten später starrte er ihr kopfschüttelnd nach. Die Wege der Herrschaften waren immer wieder ziemlich mysteriös! Der erste Hahn krähte nachdrücklich, als wolle er seine Gedanken bestätigen.

Das Donnern der Hufe hallte dumpf aus der noch nachtfeuchten Erde zurück, als Maya in gestrecktem Galopp über die Felder preschte. Doch nach einer Weile besann sie sich. Wenn sie Luna nicht zu sehr erschöpfen wollte, würde sie langsamer machen müssen!

Der kleine See, etwa eine Stunde vom Schloß entfernt, lag spiegelglatt und still vor ihnen und reflektierte die Morgenröte auf eine gar mystische Weise. Nachdem die Prinzessin abgestiegen war um Luna am Ufer trinken zu lassen, ließ sich sich auf einem kleinen Findling nieder und zog die kleine Kladde aus einer Tasche ihres Gewands. Wenn der Spruch sitzen sollte, durfte sie keine Silbe davon auslassen! Wieder und wieder glitten ihre Augen über den verblichenen Text, wobei sie stetig „Draco, audite verbum dominae cura molesta tua!“ murmelte.

Eine kleine Blindschleiche die in der Nähe unter einem flachen Stein ruhte, hob aufmerksam züngelnd den Kopf als erwarte sie Befehle von einer unsichtbaren Macht, doch sie war zu gut getarnt als das Maya sie hätte wahrnehmen können………..

Der Wind spielte mit den vergilbten Blättern der kleinen Kladde, die Maya vor langer Zeit von einer Magd erhalten hatte, mit der sie im Backfischalter gerne Pläne geschmiedet und gemeinsam geträumt hatte. Was junge Mädchen halt so träumen……
Man hatte die Magd hingerichtet. Sie sei eine Hexe gewesen, hatte es geheißen.

Luna senkte den großen Kopf und begann, in den Falten des Gewandes der Prinzessin nach dem Apfel in ihrer Tasche zu schnuppern. Maya lachte leise und hielt ihn Luna vor die Nüstern.
„Ich bin mir nicht sicher ob Liane wirklich eine Hexe war, und ob dieser Drachenzauber funktionieren wird, Luna. Aber, weisst Du, wenn es schiefgeht und mich der Drache als Zwischenmahlzeit vernascht, dann ist das besser als weiter zu leben und mit Rutherford verheiratet zu sein. Sicher, er sieht gut aus. Und er ist tapfer. Und Vater hält große Stücke auf ihn. Aber….er ist so alt! Mindestens fünfunddreissig!…….Du verstehst mich, nicht wahr, meine Süße? Schließlich dürfen die Hengste welche nicht Dein Interesse wecken, ja auch immer wieder Deine auskeilenden Hufe küssen!………ich liebe ihn nicht. Wenn ich es überlebe, dann darf ich Rutherford auch die Hufe vor den Latz knallen und mir meinen Hengst selbst aussuchen! Und das ist das Risiko wert! Denn ein Leben an Rutherford’s Seite wäre keins. Dann lieber tot!“

Luna hatte nur leise geschnaubt nachdem der Apfel verzehrt war, und die Prinzessin nahm den Weg zur Drachenhöhle wieder auf.

maya 12_001Es war später Nachmittag, als Maya den Waldrand und somit auch das erste Schild erreichte. Sie zügelte Luna. Auch wenn die Farbe bereits abblätterte, die Warnung an Ortsfremde diesen Waldweg besser nicht zu beschreiten, es sei denn sie wären lebensmüde, war noch gut lesbar.

Wir sind am Ziel, Süße. Ab jetzt müssen wir auf der Hut sein, ich war noch niemals an der Drachenhöhle.“ Herrjeh, wie oft hatten Mütter und Ammen den Kindern eingeschärft, sich von diesem Wald nur ja fernzuhalten!

Im Schritt ritt die Prinzessin nun langsam den engen Waldweg entlang. Die Schatten waren lang um diese Zeit, nur wenig des bereits eine rötliche Färbung annehmenden Sonnenlichts erreichte den Waldboden. Hier und da duftete es nach Waldmeister.

Je weiter sie kam, desto stiller und düsterer schien der Wald zu werden, und desto dichter standen die Bäume. Mehr und mehr gewaltige, dunkle Tannen und immer weniger Laubbäume. Selbige verschwanden schließlich zur Gänze, und Maya nahm wahr das sich ein Wind erhob, der die Tannen leise drohend rauschen ließ.

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Mit leicht zitternden Händen band sie sich die blonden Locken zu einem Schwanz und fummelte den Helm aus der Satteltasche. Es gelang ihr nicht auf Anhieb ihn aufzusetzen, doch schließlich hatte sie ihn übergestülpt. „Meine Herren, dass die Ritter überhaupt kämpfen können mit sowas auf dem Kopf! Man sieht ja kaum was!“ rief sie leise. Und klappte genervt das Visier hoch während die Stute als Antwort ein leises, verhaltenes Wiehern von sich gab.

Nach weiteren zehn Minuten vorsichtigen Vordringens machte der Waldweg eine scharfe Biegung. Dahinter wuchs die Höhle des Drachens aus dem Zwielicht, welches der Sonnenuntergang hervorrief. Steile Wände aus einem lehmartigen Material erhoben sich vor Maya. In ihrer Mitte eine düstere Öffnung, etwas mehr als eine Pferdelänge breit und etwa drei Mann hoch.

Zischend sog Maya den Atem ein.
Was da so glänzte waren die Ketten von Sir Rutherford, die von eisernen Manschetten an seinen Handgelenken zu zwei riesigen Ösen an der Seite des Höhleneingangs führten.
Der entführte Held sass matt an der Höhlenwand und schien eingenickt zu sein. Ohne ein Geräusch zu machen stieg Maja ab.
Es hatte etwas durchaus Groteskes, wie die zierliche junge Frau in dem prächtigen Gewand nun da stand und die Zügel ihrer Stute an einen Ast band……..während ein martialisch wirkender Helm das bedeckte, was eigentlich ein zartes, blondes, jungfräuliches Haupt sein sollte.

Als Luna schnaubte, riss Rutherford den Kopf hoch. Erstaunlicherweise erkannte er im Zwielicht sofort wen er da vor sich hatte.
Lady Maya!“, raunte er verblüfft, „fort mit Euch! Es ist gefährlich hier! Da drinnen haust ein Drache!!“
Ich weiss“, gab sie leise zurück und näherte sich ihm unbeirrt, „ruft ihn heraus, Sir! Ich möchte mit ihm sprechen.“
Ihr möchtet WAS??????“
Mit ihm sprechen.“ Es kam recht trocken zwischen ihren Lippen hervor, und sofort begann der Ritter heftig den Kopf zu schütteln.

Nicht doch, seid Ihr denn vom Wahnsinn besessen? Reitet heim so lange Ihr noch könnt!“
Ich bin auf Geheiß meines Vaters hier um Euch zu befreien! Also spart Euch den Atem für die Warnungen, wo ist Euer Pferd?“
Rutherford’s Mimik glich mit einem Schlag der des debilen Wechselbalgs der Köchin. Als er schließlich ungläubig zu einer Antwort ansetzte, ging diese in einem mächtigen Getöse aus dem Höhleninneren unter.

Mit einem gleitenden Geräusch wie es nur Schuppen auf Sand verursachen können, schob sich der Kopf des Drachen langsam aus der Öffnung, während er laut und dunkel knurrte „WER STÖRT MEINE RUHE?“ Die Stimme war so tief, dass sie sogar in Maya’s Magengrube eine vibrierende Resonanz hervorrief!
Für den Bruchteil einer Sekunde stockte der Prinzessin der Atem. Doch dann konzentrierte sie sich todesmutig auf den Gedanken der Freiheit……..der Selbstbestimmtheit……. und stemmte ihre Hände fest in ihre Hüften. Breitbeinig schaute sie dem Untier entgegen, holte tief Luft und rief mit überraschender Selbstsicherheit:

Draco, audite verbum … dominae cura molesta tua!“
Die Zeit schien still zu stehen.
Dehnte sich wie eine stille Blase in einem geräuschlos siedenden Universum aus Sternenstaub.
Als erstes fiel der Ritter in Ohnmacht. Ob aus Scham darüber das eine unbewaffnete Königstocher sich anschickte ihn retten zu wollen, oder aus Angst um selbige – wer wusste das schon zu sagen?

Als nächstes wurde Maya bewusst, dass ihr Leben gerade noch an einem seidenen Faden hing, und als den Nüstern des Drachens eine Feuerlohe entfuhr, welche haarscharf an Maya vorbei zischte, nässte sie sich ein.

Und schließlich begann der Drache laut und dämonisch zu lachen. Erheitert musterte er die nun doch leicht zitternde Prinzessin mit dem Silberhelm, welche nicht einmal ein korrektes Latein zustande brachte. „Du willst meine Herrin sein? Hahaha……..beim Barte des Höllendrachens! Das ist guuuuuut…..hohhohaahaaaaaaaaa guuuuuut! Welcher Hofnarr hat sich das augedacht, eh?“

Maya versuchte standhaft zu bleiben und ihre Knie nicht unter sich wegsacken zu lassen. „Schweig, Du Wurm! Ab sofort unterstehst Du meinem Befehl. Und Du wirst diesem Ritter nun freies Geleit geben!“
Das Lachen wurde frenetisch. „Und Dich dafür behalten, Herrin?“ Der Drache stiess das Wort ‚Herrin‘ zwischen zwei Lachsalven auf eine äusserst ironische Weise hervor.

Noch bevor Maya antworten konnte, verschluckte er sich an den eigenen Worten, die Luft wurde ihm knapp. Maya konnte sehen, wie der schlangenartige Hals des Drachen begann, spastische Zuckungen zu vollführen. Und genau in dem Augenblick, in dem Luna scheute, und sich von dem Baum lossriss, knallte der Drachenkopf mit blind werdenden Pupillen in den Staub vor dem Höhleineingang.

Ein mächtiger Rumms, Staub wirbelte auf und brachte Maya zum Husten……….
und als er sich endlich legte und die staubige Szene wieder sichtbar wurde, starrte Maya ungläubig auf das Bild das sich ihr bot.

Das Untier hatte sich tatsächlich totgelacht. Ihre List war aufgegangen, wenn auch ganz ganz anders als geplant. Von Luna sah man nur noch den hellen Schweif in der Ferne zwischen den Bäumen wehen, dann war die Stute ausser Sicht. Der Rückweg würde mühsam werden.
Aber erst einmal galt es, den ohnmächtigen Helden zurück ins Bewusstsein zu holen. Und sich der nassen Unterwäsche zu entledigen.

Hach, das Leben konnte so schön sein!

 

 

Nicht ausreden lassen….

… ist etwas das ich liebe! Ich bin immer völlig begeistert und aus dem Häuschen wenn man mit jemandem ein Problem lösen möchte und derjenige dann einfach den Telefonhörer auflegt oder die Tür hinter sich schließt und „blockt“.

Dann werde ich cholerisch. So richtig böse cholerisch. Denn diese Ohnmacht, die dadurch hervorgerufen wird, die kann ich nicht händeln, die packe ich nicht!
Und dann löst die Ohnmacht einhergehend mit „aber wir müssen das doch klar kriegen!!!“, sprich der Dringlichkeit, einen ungeheuren Schub heisser Wut aus.

Ich gestehe, als Kind habe ich in solchen Momenten sogar Gipsmadonnen gegen Waschtisch-Spiegel geschleudert. Sehr zur Erquickung meiner Frau Mutter.

Und gerade bin ich am Toben! Wegen der Flickr Gruppe aus dem letzten Blogpost.

Sieht hier irgendjemand einen Link zu einem Lied in der Beschreibung unter dem Bildtitel „Vessa“?

https://gyazo.com/13d10a8fe36b84f36619396020f5b721

Also ich nicht. Und er behauptet steif und fest er hat da einen. Dabei haben wir um die zwanzig mails ausgetauscht, und so wie er schrieb bin ich nach wie vor fest davon überzeugt, dass er überhaupt nicht verstanden hat um was es geht.
Als ich diesen Screenshot aufnahm, und ihm den schicken wollte, sagt mit Flickr das er mich geblockt hat. Hallo? So lösen wir das Problem sicher nicht!

Schliesslich könnte es ja auch an Flickr liegen, das System darf ja auch mal spinnen. Naja gut, nun könnte man sagen ab dafür! Nur, da er mich geblockt hat kann ich ihn jetzt nichtmal mehr aus der Gruppe werfen!

Und die Zahl der Leute, die völlig am Gruppenthema vorbei, Bilder ohne Musik einstellen nimmt nicht ab. Ich bin ständig damit beschäftigt solche Bilder aus der Gruppe zu werfen. Wenn das nicht besser wird muss ich die Gruppe so einstellen, dass ich alle Neuzugänge erst absegnen muss bevor sie sichtbar werden. Oh Mann.

Wundert sich da noch irgendjemand, dass wir bei einem solchen Haufen Oberlfächlichkeit, Sturheit und Uneinsichtigkeit im „Menschenpool“ keinen Weltfrieden haben? Wenn nichteinmal die simpelsten Dinge sich regeln lassen?

 

Neue Ufer – und die Dummheit der Menschen

Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich ein Bild gemacht, zu dem ich dann eine Idee bekam: Ich taufte es „Blinded By The Light“, nach dem Lied von Manfred Mann’s Earth Band.

blinded by the light

Als ich es bei Flickr einstellte, kam mir die Idee eine Gruppe zu gründen. Denn es könnte ja Menschen/Künstler beflügeln auch ihre Second Life Bilder mit Musik zu kombinieren. Oder überhaupt ein Bild zu einem ihrer Lieblingshits zu schießen.

Heute früh eröffnete ich dann eine Flickr Gruppe namens „Pics’N’Tunes Second Life„.

Fröhlich machte ich mich ans Werk, gestaltete ein Gruppen Icon, wählte ein Bild für den Header aus. Ha! Da machte es sich bezahlt, dass ich am „Rezzday“ von Atlan Bade,(Anmerkung d. Redaktion: Geburtstag in SL. Wenn sich der Tag jährt an dem man Second Life beitrat), so viele Bilder des Tribute-to-Marillion Konzertes der Gruppe geschossen hatte die dort auftrat.
Als das Optische erledigt war, machte ich mir Gedanken über die Regeln und Einstellungen der Gruppe, denn ich werde sie ja administrieren müssen.

Zum Beispiel habe ich die Settings für Content auf safe und moderate gesetzt, allerdings darf niemand Bilder in die Gruppe packen welche „restricted“ sind. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte wenn jemand ein versautes Bild einstellt, aber wir armen User in Deutschland bekommen „restricted“ Inhalte auf Flickr schlicht nicht zu sehen. Die ganze Welt kann sie sehen wenn sie ihren Flickr Account so einstellt, dass alles angezeigt wird, nur die Deutschen nicht. An was erinnert uns das wohl? *grins

Als die Gruppe so weit stand, lud ich als erstes meinen Best SL Buddy ever ein (natürlich Zasta, wen denn sonst?), und dann nach und nach einige meiner Follower auf Flickr.

Nachdem die Gruppe gegründet war begab ich mich nach SL, schliesslich ins real life, und nach einer Weile Hausputz und körperlicher Ertüchtigung kreierte ich eine kleine Küche, baute Postkarten aus Los Angeles in Second Life, bappte sie auf einen Kühlschrank und schoss zwei Werke zum Song „Picture Postcards from LA“

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picture postcards from LA 2

Ich hatte noch nie eine Gruppe auf Flickr und habe mich bisher auch dem Community-Geschehen bei Flickr eher enthalten. Mir war allerdings schon öfter aufgefallen, dass viele Leute in tausend Gruppen sind und sich um die Gruppenregeln keinen Deut scheren.
Okay, wenn man viele Gruppen hat, kann man sich natürlich nicht von jeder die Regeln merken, aber man sollte es doch irgendwie schaffen im Zweifelsfall schnell eine bestimmte Gruppe zu öffnen und nachzuschauen. Oder sich Eselsbrücken bauen. Was weiss ich !?

Als ich eben, bevor ich anfing diesen Blogpost zu tippseln, Flickr besuchte war ich erstaunt, ausser meinen schon acht Bilder zu finden. Vier davon waren auch regelkonform mit einem Link zu einem youtube versehen. Sie waren allerdings nicht dem Song gleich betitelt. Doch das fand ich tolerierbar, da diese Bilder mitsamt dem Link zum Song schon lange in Flickr sind und ich ja nicht erwarte das jemand seine Lied-Bild-Kombination umtauft nur weil ich jetzt eine Gruppe habe 🙂

Doch drei davon hatten weder bildlich einen Bezug zu irgend einem Lied das ich kenne, (Okay klar, ich kenne natürlich nicht alle Songs dieser Welt!), noch eine Erklärung oder einen Link zu einem Lied in der Description. Also warf ich sie raus und schrieb den Menschen an, der sie in meiner Gruppe gepostet hatte, erinnerte ihn an die Regeln, bat ihn sie nochmal zu lesen und erklärte ihm so höflich ich konnte, dass ich ihn bei Zuwiderhandlung ohne Kommentar aus der Gruppe kicken werde.

Hm.

Wieso verblüfft es mich eigentlich immer noch, dass der Mensch in der Masse ein thumbes Wesen ist? Wieso bin ich erstaunt festzustellen, dass in der heutigen Zeit sich kaum noch jemand die Zeit / Geduld nimmt, sein Tun sorgfältig auf Regelkonformität zu prüfen? Gerade in Zeiten der Social Media sollte mich das nicht wirklich umhauen!

Naja. Nun hab ich also diese Gruppe. Und es wird sicher spannend zu beobachten, was dort alles so aufschlägt. Die bisher eingegangenen Bilder im Zusammenhang mit der Musik die dazu verlinkt wurde, haben mir jedenfalls Spass gemacht und positiv überrascht. Schaut rein, wenn Ihr mögt. Der Link ist gleich oben im zweiten Absatz 🙂

(Edit, fünf Minuten nach Veröffentlichung dieses Posts:) Gerade habe ich eine Flickr Nachricht von dem User erhalten dessen Bilder ich löschen musste. Darin entschuldigt er sich und sagt er hätte das nicht bemerkt. Hm. Jeder der meiner Gruppe beitritt bekommt im Zuge des Groupjoin-Verfahrens ein Popup geliefert, indem er nochmal die Regeln abhaken muss. Wie kann man das da nicht merken? Er hat sich wohl nicht die Mühe gemacht, sie zu lesen. Ist ja auch ne Zumutung, schliesslich ist Lesen ja ARBEIT! keuch.

Bento-Pferde von Waterhorse die Zweite

Nachdem Ihr gelesen habt, was ich von Zasta rebloggte, hier einfach nur noch ein paar Bilder von mir und dem Pferd, das bereits zwei Wochen nach seiner Release Tendenzen aufweist berühmt zu werden.
(Und für diejenigen, die sich für die Handhabung und Details bezüglich Second Life interessieren: Strawberry Singh hat ein Video darüber auf ihrem kommerziellen Blog veröffentlicht, in dem man auch die Huds und viele Optionen sehen kann. Link dorthin.)

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die Schimmel Textur, welche Zasta zu hell ist.

Bentopferde

Nachdem ich durch einen guten Freund erfuhr, dass am 25. März ein neues Pferd released wurde, und zwar mit Bento Skelett und umwerfend natürlichen Bewegungen, war ich neugierig und schaute es mir an. OMG – ich war völlig geflasht. Sobald ich Isar’s Erfinder online zu greifen bekam, zeigte ich es ihm. Und steckte ihn an. Kurzentschlossen kauften wir beide das Bento Pferd von Waterhorse. Ich wollte drüber bloggen, aber er kam mir zuvor und so zeige ich es Euch eben über Zasta’s Blog:

Über die Eleganz der Vermeidung

Es ist soweit, Second Life ist im Jahrhundert des Flughunds angekommen. Project Bento macht´s möglich.

Vorgestern hat mich Jamies Steuereinheit aufgeregt und fröhlich auf die Water Horse-Bentopferde aufmerksam gemacht. Und was soll ich sagen … sofort gekauft.

3500 Linden (mit Gruppenrabatt, ist aber free to join) sind kein Portogeld, aber erstens immer noch billiger als die bisherigen Platzhirsche von Realistek und zweitens … alter Schlappen, das ist ein Quantensprung!

Die Pferde sind Attachments (und recht günstig vom Draw Weight, deutlich weniger als ein Aeros Cock, wem der Vergleich etwas sagt *hust*), haben vier Gangarten, die völlig weich und absolut realistisch animiert sind und … der Hersteller hatte Ahnung von der Sache! Bei der Piaffe (ein Bonusgadget) gibt der Charakter sogar korrekte Schenkelhilfen! Gar nicht zu reden davon, dass das Pferd sich (zumindest in der englischen Variante) versammeln lässt, im kurzen Galopp eine ordentliche Aufrichtung hat und sich selbst…

Ursprünglichen Post anzeigen 259 weitere Wörter

„Promised Land“, das etwas andere Kinderbuch.

Hey Ihr Lieben,

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Quelle: queer.de

heute einfach nur eine „Randnotiz“ von mir:
Durch einen meiner besten Freunde bin ich heute auf einen Artikel des online Portals „queer.de“ aufmerksam geworden.
Und ich muss sagen, ich hab mich tierisch gefreut über das, was da vorgestellt wird!
Ein Kinderbuch, geschrieben von den Neuseeländern Adam Reynolds und Chaz Harris, das man vielleicht jedem Kind in die Hand drücken sollte…..

Zitat queer.de:

„Bereits der erste Satz in der Geschichte von Jack und Leo, die sich in einem verwunschenen Wald des Königreichs Valeria kennenlernen, macht Lust auf mehr: „Es war einmal in einem gar nicht so fernen Land. Da gab es einen Ort, wo es niemanden kümmerte, ob jemand hetero- oder homosexuell war.“

Wer jetzt neugierig geworden ist, hier geht es zum Artikel, in dem auch ein Link zu Amazon ist wo man das Buch als ebook erwerben kann.

 

As Andro As Can Be….

In Second Life einen Avatar zu bauen, der wirklich so androgyn ist das man auf den ersten Blick nicht so genau weiss ob das nun Männlein oder Weiblein darstellt, ist eine harte Herausforderung. Warum? Weil die üblichen Creators eben hauptsächlich Content herstellen, der eindeutig geschlechtlich zugeordnet ist.
Beispielsweise ist es sehr schwierig eine weibliche Skin ohne (oder mit minimalem) Makeup zu finden oder eine männliche Skin ohne Bart. (Weil Hipsterbärte grad total in sind hehe).

Im Übrigen kann man keine männliche Skin auf eine weibliche Shape ziehen, weil dann die Brustwarzen an der falschen Stelle sitzen. Bei Jungs sind die deutlich tiefer aufgemalt als bei der holden Weiblichkeit. Da es aber am einfachsten ist einen androgynen Charakter auf einem weiblichen Body herzustellen wenn man nicht ganz auf kleine Brüste verzichten möchte, hat man ganz schön was zu basteln. Natürlich gibt es tolle, androgyne Skins und Shapes für metrosexuelle Jungs. Aber das war ja nicht mein Ziel.

Hier ein paar Impressionen aus meinem Flickr:

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„Eure Ideen Challenge“, Frage 3

Die zweite Frage von Michaela lautete
😀 Mir ist noch was Schönes eingefallen: Eine Geisha beim Fächertanz, gibt’s das in SL?“

Als Antwort bekommst Du Bilder aus dem „Second Life Marketplace“, die Dir zeigen was man alles kaufen könnte um eine Geisha beim Fächertanz zu sein. Warum es keine selbstgemachten Fotos sind 😦 erfährst Du in der Folge.

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Liebe Michaela, grins, auch hier komme ich um eine Vorrede nicht herum.
Ich habe in der Tat einen Avatar der asiatisch und weiblich ist. Und dieser Avatar hatte zwei herrliche Kimonos, sehr traditionell, auch diverse Fächer.
Als ich also Deine Frage las, freute ich mich tierisch, denn ich wollte eine der vielen japanischen Sims besuchen, die sich im Augenblick auf das Sakura Fest vorbereiten. Und ihre Regionen mit den wundervollsten Kirschblütenbäumen schmücken.

Dann kam die Ernüchterung: Für Avatare, die lange in SL sind gilt die Regel von Zeit zu Zeit mal das Inventar zu verschlanken. Man hat nämlich viele Dinge die man nicht mehr gebrauchen kann, da sie vom Fortschritt überholt wurden.

Die längste Zeit meines zweiten Lebens gab es einfach nur Avatare….so wie Linden Lab sie anbietet, die Grundavatare von welchen sich jeder Noob einen auswählen kann um überhaupt mal in die virtuelle Welt zu kommen. Die konnte man dann mittels Zubehör aufhübschen und individualisieren. Also die Figur verändern (bis auf die Größe der Ohrläppchen und der Frage ob und inwieweit diese angewachsen sind oder nicht – ehrlich!), eine andere „Skin“ besorgen. Eine Skin ist wie das Wort schon sagt die Haut, also die Farbe mit der der Avatar der ansonsten ja einfach nur weiss wäre, überzogen wird um wie ein Mensch auszusehen………die gleiche „Shape“ (Figur) kann völlig unterschiedlich aussehen je nachdem welche Skin man ihr verpasst…………..

Geisha 2

Und dann, eines Tages erfand jemand den Meshbody. Der Körper aus Mesh ist sozusagen ein „Kleid“, welches man dem eigentlichen Avatar anzieht. Ein Kleid das aussieht wie ein Körper, und welches den eigentlichen Körper verdeckt, sodass der Avatar runder, glatter, natürlicher wirkt als die Standart SL Avatare es die ganzen Jahre vorher taten.

Mit der Einführung der Meshbodies veränderte sich aber auch die Technik für Kleider. Soll heissen, viele der alten Kleidungsstücke die man auf Standartavataren trug, waren technisch nicht auf Meshbodies anwendbar.

Der langen Rede kurzer Sinn: Als ich voller Vorfreude meinen Kimono im Inventar suchte, fand ich ihn nicht. Und dann erinnerte ich mich, dass ich vor etwa zwei Monaten rigoros alles im Inventar an Kleidung gelöscht hatte, das „vor Meshbodies“ war, weil ich es sowieso nicht trug. Das Inventar muss aber jedesmal voll geladen werden wenn man einloggt. Je voller es ist, desto mehr Rechenarbeit für Server und Computer. Damals verschlankte ich mein Inventar auf diese Weise auf die Hälfte, von circa 65.000 Sachen auf 34.000, was dafür sorgt das der Login deutlich schneller vonstatten geht. Und ich mich in meinem Inventar auch wieder besser zurecht finde, da es natürlich übersichtlicher geworden ist. Ehm……..ja. Aber nu is der Kimono weg. Und für die Aufnahmen hätte ich durchaus auf meinen Meshbody verzichtet, den Kimono mit Standartavatar getragen und schöne Bilder für Dich gemacht.

Satz mit X. 😦Geisha 3

Dennoch, so ganz tatenlos möchte ich ja nicht bleiben. Und so habe ich mir einen nicht wirklich traditionellen, aber halbwegs glaubhaften Kimono angeschafft. Der ist nicht halb so schön wie der mit dem Fächer für Fächertanz, den ich hatte, aber die Frage ist ja mit einem
Ja, man kann in Second Life eine Geisha sein die Fächertanz macht. 
beantwortet.
Ich lege weder Geisha makeup auf, noch eine Geisha Frisur, denn bei den Bildern die ich machen werde geht es mir mehr um die Kirschblüte. Ich glaube, dass Geishas in SL machbar sind, und sogar tanzen können indem sie animierte Fächer nutzen kam rüber. Und beim nächsten Mal passe ich besser auf, was ich lösche! grins.
(Du kannst übrigens auf Flickr mal schauen, wie das aussehen kann. Ein altes Bild mit „vorsintflutlichen Avataren“von 2012, und die Geishas wie sie heutzutage ausschauen können.)

Und jetzt gehen wir gemeinsam mal die Kirschblüte ehren hm?

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Was darf’s denn sein, Hirako San? 😉

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Die Regionen die ich besucht habe waren nur ein kleiner Teil dessen, was „SL Japan“ an Sakura zu bieten hat. Manche Besitzer lassen ihre Kirschblüte das ganze Jahr über, andere richten sich nach den RL Jahreszeiten und ändern die Regionen dementsprechend. Ich glaube ich hätte locker noch hundert Bilder schiessen können. Aber irgendwann muss ein Blogpost ja auch mal wieder enden 😉

„Eure Ideen Challenge“, Frage 2

Die erste Frage von Michaela lautete:
„Können Vampire in SL eine Kirche betreten? Du weißt schon, so eine richtig schöne, gotische Kirche mit Spitzbogenfenstern und so … Und am liebsten natürlich gutaussehende, männliche Vampire 😉 Alternativ wäre es auch interessant zu sehen, ob Engel in die Hölle hinabsteigen können, hehehe …“

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Ich gestehe, es war viel schwieriger als gedacht. Und zwar was das Finden von entsprechenden Locations angeht. Ich habe nun drei Tage lang gesucht. Und jede Menge Kirchen gefunden. Aber wenn sie schön waren, waren sie nicht gotisch. Und wenn sie gotisch waren, waren sie in der Regel irgendwie dämonisch. Und eine Hölle? Ich fand hunderte von Danceclubs die auf Unterwelt getrimmt sind. Unterwelt pur. Unterwelt mit BDSM, Unterwelt mit Zombies, Unterwelt mit weiss der Geier was. Immer mit jeder Menge Schilder und Plakaten, wie sie für Läden, Danceclubs und ähnliches üblich sind.
Oder aber Biker Clubs von den Hell’s Angels und Konsorten, deren Bike – Race – Tracks und alles was man als böser Biker nunmal so braucht 😉

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Im Augenblick ist „dark urban roleplay“ das Zauberwort. Viele der Suchergebnisse nach Hölle oder Unterwelt, brachten mich auf Regionen in denen Zombies durch apokalyptische Landschaften taumeln. (Mein Gott, wie ich als Fotograf diese Zombie NPCs hasse, die den Avatar herumschubsen, langweilige Stöhner von sich geben und verhindern das man ein gescheites Bild knipst…….die wird man ja nicht mehr los!)

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Aber eine Sim in der einfach nur Höllenfeuer, vielleicht ein Thron für Lucifer, und ein paar hübsche Dämoninnen wären, also eine Fotosim  – nee Fehlanzeige.
Ich weiss genau, das es so etwas schon gab. Also bleiben nur zwei Feststellungen: Entweder gibt es diese Sims nicht mehr (SL ist, wie wir wissen, schnellebig), oder aber ich habe die falschen Suchwörter eingegeben (als da wären Hell, Underworld, Lucifer, Devil).

So bin ich nun mit meiner Ausbeute an Bildern nicht wirklich happy, aber mehr kann ich leider nicht anbieten. (Zudem wollte ich ja einen Freund bitten mir als Engel Modell zu stehen, aber leider machte ihm eine RL Erkrankung einen Strich durch die Rechnung. An dieser Stelle rufe ich mal „Gute Besserung!“)

Na gut. Okay. Ich bin nicht zufrieden. Egal. Vermutlich hatte ich einfach viel zu enge Ideen darüber was ich knipsen wollte. Und dass mein Vampiravatar leider noch keinen Meshbody hat, sondern „nur“ einen klassischen Systemkörper der halt ein wenig eckig wirkt, das wird sich auch nicht ändern. Meshbodies sind nämlich viel zu teuer um jeden meiner  Accounts damit auszustatten. Die „Schläfer“ unter meinen Avataren, die ich selten online nehme, gehen leider leer aus. Dennoch……..wenn ich es recht überlege….sooooo übel isser gar nicht, mein Vampi.

Und wie das mit den Vampiren eben so ist, liebe Michaela, wenn man ihnen das erste Mal begegnet, wirken sie so harmlos! Tja, sie wissen sich halt gut zu tarnen. Da machst Du einen Einkaufsbummel und in einem Café oder in einer Geschäftsstraße begegnet Dir dieser gutaussehende Fremde……

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(Nein, ich fürchte er sieht nicht aus wie der Bandleader Deiner japanischen Lieblingband. Aber das liegt nur daran, dass ich keine Ahnung habe wie Dein Lieblingsbandleader ausschaut, grins)
Man kommt ins Gespräch, er lädt einen schließlich charmant auf einen Latte ein………..und so verbringt man eine Weile mit ihm in dieser Bäckerei in der die Eclairs so traumhaft schmecken. Und wundert sich, wieso er nichts isst und nur sehr sporadisch mit einem subtilen Widerwillen an seinem Latte nippt…..

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Da es Sonntag ist, fragt er einen ob man ihn vielleicht zum Hochamt begleiten möchte…….und da man lange nicht in der Kirche war und eh ein schlechtes Gewissen deshalb hat, stimmt man zu. Offenbar hat er Geld, denn der Wagen zu dem er einen führt, ist ein glänzender, schwarzer Bugatti………und er fährt zwar halsbrecherisch, aber traumwandlerisch sicher, als wäre die Geschwindigkeit mit der er durch die Stadt düst nicht etwa der reinste Irrsinn, sondern für ihn profane Alltäglichkeit. Von außen wirkt die Kirche die man sonderbarerweise gar nicht kannte, (obwohl die Stadt doch gar nicht groß ist und man sich einbildete man kenne die wenigen Kirchen allesamt), gewaltig. Riesig. Aber auch auf eine sonderbare Weise düster.

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Besonders gegen den hellen Schnee auf den umliegenden Bergen erscheint sie fast schwarz, kein Lichtstrahl fällt darauf obwohl die Sonne scheint….

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………..und während man ihm durch den düsteren Eingang folgt, flirrt die Luft auf einmal in einem grünlichen Licht. Der Blick ist getrübt, verwirrt reibt man sich die Augen……was zur Hölle?…………..benommen folgt man seiner Silhouette ins Innere. Und als er sich umdreht und einen anlächelt, da endet das Flimmern und Flirren. Man erkennt mit einem Schauer sein wahres Gesicht, denn in der Zeit in der man nicht klar sehen konnte, hat er sich verändert. Die Maske ist gefallen und man steht einem Vampir gegenüber.

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Während man sich noch von dem Schrecken erholt, schaut man sich hektisch um auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit. Halbherzig. Denn man ist von dieser morbiden Schönheit um einen herum durchaus fasziniert, und bisher ist er immer noch am Lächeln….

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Doch als er einen an einem Rollstuhl vorbei führt in dem eine blasse, blutleere Frau halb ohnmächtig vor sich hin vegetiert, wird der Fluchtreflex recht dominant! Auch bemerkt man auf einmal die Spinnweben im Hintergrund, und die Details fallen einem auf welche darauf hinweisen, dass es sich hier bei Gott nicht um ein handelsübliches, geweihtes Gotteshaus handelt!

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…….und während man noch mit seinem Schicksal hadert und nicht weiss ob man sich wünschen sollte, dass dieser Vampir einen küsst oder sich lieber in Luft auflöst und man schweissgebadet im häuslichen Bett erwacht und seufzt „war nur ein Traum!“, erhält andernorts ein himmlischer Kampfengel in seiner Homebase, der Regenbogenkirche, einen Auftrag.

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Mit einem knappen Nicken zu dem Auftrag gebenden Erzengel macht er sich auf den Weg, und landet kurze Zeit später in einem düsteren Landstrich, um Seelen zu retten.

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„Eure Ideen Challenge“, Frage 1

Im Blogbeitrag vor diesem hatte ich ja die Idee entwickelt, Euch Fragen über Second Life zu beantworten, und zwar in Form von Bildern. Und die erste Frage kam von Offenschreiben und lautete

„Ich mag die Idee sehr und möchte mich gleich mal einbinden. 🙂
Kann man in SL zur See fahren? Am besten als Wikinger oder Pirat.“

 

Genau genommen sind das ja zwei Fragen. Ob man in SL zur See fahren kann, ist eigentlich eine technische Frage, ob man es als Wikinger oder Pirat kann, eine Frage des in SL vorhandenen Contents. Oder sind es am Ende drei?
Hier bestand die Herausforderung nun weniger im Bilder knipsen sondern in der Frage wie ich einem SL-Fremden etwas kurz und bündig erkläre, das mich eigentlich zum Ausschweifen verführt. (Und wer mich schon ein wenig kennt weiss, das „auf den Punkt kommen“ nicht unbedingt meine größte Stärke ist.) 😉

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Eine Region meiner Lieblings-Sim-Bauer, Beric und Nea Narstrom: Helvegen im Thorwaldsland. Zum Thema Vikings würde mir keine bessere Region einfallen, auch wenn sie in SL Legion sind!

 

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Na gut, ich versuche es kurz. Aber Ihr habt nicht die Erlaubnis mich zu hauen wenn es mir nicht gelingt :p
(oh Gott, wenn ich das ganze theoretische Zeugs VOR der eigentlichen Antwort schreibe, dann spanne ich Offenschreiben vermutlich richtig auf die Folter!! Aber bei dem Thema Seefahrt, lässt sich das echt nicht vermeiden. Denn wer weiss ob ich sie nicht anfixe und sie sich einen Account macht falls meine Antwort ihr behagt? Kicher)

Ja, man kann in SL zur See fahren.
Allerdings muss man dazu 1. ein Boot oder Schiff haben, welches nicht nur „statisch“ ist und reinen Deko Zwecken dient, sondern so gebaut und gescriptet wurde, dass es sich tatsächlich fortbewegen kann. Und nicht nur das, es muss auch „Sim Grenzen“ überwinden können.
Was eine Sim Grenze ist? Second Life wurde zwar als wirklich zusammenhängende Welt konzipiert, die unglaublich viel Landmasse hat. Aber dieses ganze Land würde unmöglich auf einen einzigen Server passen. Dazu ist es viel zu gross und enthält viel zu viel unterschiedlichsten Content. (Wir erinnern uns wie alt diese virtuelle Welt bereits ist……im Juni wird SL seinen 14. Geburtstag feiern. Und vor 14 Jahren dachte eigentlich noch niemand über VR nach, Second Life war vom Konzept her definitiv seiner Zeit voraus!)
Ergo besteht die grosse Landmasse aus vielen kleinen Regionen, auch Sim genannt (für Simulation). Somit kann Linden Lab die Sims, (welche alle exakt die gleiche Größe haben, nämlich 65.536 m2 (256 x 256 m2) pro Region/Sim), auf verschiedenen Servern unterbringen.

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Den Avatar hier kennt Ihr als „Technokrat Redbarnes“ aus den Geschichten um Jamie. Glücklicherweise hat er die Wikingersachen bereits im Inventar, so musste ich nichts kaufen.

Will man nun von einer Sim auf die nächste Sim, so muss man natürlich die Grenzen zwischen den beiden überschreiten.
(Denn wirkliche Freude käme nicht auf, wenn man die Seefahrt auf 265 x 265 Quadratmeter beschränken wollte!)
Technisch gesehen bedeutet das, diese zwei Regionen können auf verschiedenen Servern liegen. Also muss alles (von der Landschaft über die Wettereinstellungen falls sie sich unterscheiden, bis hin zum Avatar, seiner aktuellen Kleidung und allem was an Content existiert) erstens von Deinem Rechner neu geladen werden und zweitens muss der Server der zu betretenden Region Deinen Avatar und was er trägt, sowie das Schiff auf dem er sich befindet ruckzuck von der Region die Du gerade verlässt übernehmen. Je größer ein Schiff ist, je mehr Scripte es hat (für die Fahrtüchtigkeit und gute Lenkbarkeit) und je schneller du damit unterwegs bist, desto mehr Rechenleistung fällt sowohl auf Deinen Rechner, (dessen Grafikkarte ja alles was Du siehst rendern muss), als auch auf die Server von Linden Lab, die Dein Schiff und Deinen Avatar (oder sogar mehrere falls du Gäste an Bord hast) ja auf der einen Sim integrieren und auf der vorherigen abmelden müssen.

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Furchtbar trocken, ich weiss.
Warum ich so weit ausgeholt habe: Man kann also durchaus in SL zur See fahren. Aber man benötigt eben ein gut gescriptetes Schiff. Die gibt es, aber es gibt sie höchst selten umsonst. Aller Content in Second Life ist ja von Usern gemacht. Das ist die Besonderheit in dieser Virtuellen Welt, die daher auch nicht wirklich ein „Computerspiel“ im Sinne eines MMORPG ist. Denn in einem solchen wird der gesamte Content vom Spiel Hersteller gemacht.
(Was den Vorteil hat, dass ein Computerspiel sehr viel weniger Resourcen frisst was das RAM angeht und die Grafikkarte lange nicht so fordert wie SL, weil ein Tannenbaum im Spiel immer die gleiche Textur hat, vielleich in zwei, drei Variationen was die Farbe angeht, und das wars. In SL jedoch haben tausende von Usern über die Jahre zigtausende Tannenbäume erstellt, und jeder hat eine andere Textur. Vollzeit Job für die Graka, falls sich auf der gleichen Sim viele verschiedene Tannen finden.)
Da die User den Content, also auch die Schiffe erfunden und erstellt haben, und da Second Life zwar kostenlos ist was den Account angeht, aber über eine Währung verfügt die sogar wie alle RL Währungen an der Börse gehandelt wird (weil man Linden Dollars in jede beliebige reale Währung tauschen kann), möchten diejenigen die tolle Sachen basteln natürlich auch dafür bezahlt werden. So ein Schiff müsste man also käuflich erwerben. Und die meisten kosten wirklich eine Menge Geld. Es gibt auch Freebies und Geschenke. Die sind aber selten so gut und schön wie die Qualitätsschiffe der führenden Schiffsbauerläden.

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To make a long Story short: Wenn man bereit ist umgerechnet etwa fünf bis fünfzehn Euro für ein Schiff auszugeben, oder sich mit einem der etwas besseren Freebies/Groupgifts zufrieden gibt, dann ist Seefahrt möglich, und sie ist das Hobby von vielen, vielen Usern in Second Life. Das geht so weit, dass es sogar Segelschulen gibt. Denn ein wirklich gutes Segelschiff ist so gescriptet, dass es den in SL tatsächlich vorhandenen Wind erkennt und von daher sehr realistisch reagiert. Und bei einer Flaute hat ein Segler Pech. (Weshalb ich Motorboote bevorzuge, aber ich fürchte die Wikinger hatten es damit nicht so arg, grins). Und der Umgang mit dem Schiff will eben gelernt sein. Es gibt auch in Echtzeit ausgetragene Regattas etc.

Die zweite Voraussetzung für Seefahrt in SL ist, dass man sie NICHT ÜBERALL stattfinden lassen kann. Es gibt Regionen, welche eine sogenannte „Standalone“ sind. Das bedeutet, auch wenn man bis zum Horizont in alle Himmelsrichtungen Wasser gezeigt bekommt, so endet die Region eben nach ihren 65.536 Quadratmetern. Und wenn keine anderen Regionen genau daneben liegen, dann endet dort auch der Server. Will man eine Standalone verlassen indem man bis zu ihrem Rand segelt, dann prallt man gegen eine unsichtbare Mauer dort wo sie endet. Auch wenn dahinter Wasser ist, das ist eine Sinnestäuschung. Hinter der unsichtbaren Mauer ist nichts. Keinerlei virtuelle Welt. Nichts das auf einem Server und somit betretbar wäre.

Also muss man sich zum Zwecke der Seefahrt (oder auch des Fliegens mit allen möglichen Flugzeugen, Zeppelinen und sonstigem Luftfahrtgerät), auf das sogenannte „Mainland“ begeben. Denn dort liegen die Regionen zu Landmassen zusammengefasst. Und wenn man auf dem Mainland ist, muss man dortselbst in einen Bereich von „sailable waters“. DANN ist Seefahrt möglich. Das berühmteste Beispiel dafür ist die „Blake Sea“, von der ich Dir hier jetzt mal eine Karte präsentiere. (Besser gesagt von einem kleinen Ausschnitt der Blake Sea, sie umfasst mehr Regionen als auf meinen Bildschirm passen.) Die Karte zeige ich deshalb, weil das was ich da nun theoretisch beschrieben habe mit einem Blick auf die Karte sehr anschaulich wird. Man sieht die einzelnen Sims/Regionen mit ihrem Namen. Wo das Wasser Wellen hat, ist es fahrbar. Da wo nur blaue Flächen sind, sind keine Regionen und von daher ist da „Nichts“, also auch kein fahrbares Wasser.

Ausschnitt Blake Sea

Ihr wisst ja, Originalgrösse bei Klick!

Aber, Offenschreiben, ich habe keine Ahnung und konnte das in der Schnelle auch nicht eruieren, ob es unter den fahrbaren Schiffen Piratenschiffe und Wikingerboote gibt! Alle fahrbaren Schiffe die ich bisher in Second Life sah, sind modern.

Ich vermute auch, diese Auskünfte sind erschöpfend genug bis übererschöpfend 😉
Solltest Du dennoch mehr wissen wollen, so kannst Du einen Blick auf das Blog von Atlan Bade werfen. Er ist seit ziemlich genau zehn Jahren in SL und tut dort kaum etwas anderes als sich höchst passioniert mit dem Segeln zu befassen. Atlan’s Pixelwelt
Yaaaay, Theorie Ende!!!

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Das Regionswindlight von Helvegen trägt dem Umstand Rechnung, dass es erst Frühling ist und somit tagsüber noch eher dämmrig als richtig hell. Schliesslich sind wir im hohen Norden!

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Und nun kommen wir zum Thema „Pirat“. Leider bin ich im Augenblick in Second Life etwas pleite, und ich habe keinen Avatar mit einem Piratenoutfit vorrätig gehabt. Also suchte ich gestern zwei Stunden lang nach Freebies, aber für Piraten gibt es  nur uralte kostenlose Klamotten, die meinen inneren Perfektionisten nicht glücklich gemacht hätten. Ich kaufte einem meiner sehr selten genutzten Avatare, der wenig Sachen im Inventar hat, etwas das mit viel Goodwill als Pirat durchgehen kann. Auch wenn es eigentlich mehr an Zorro erinnert. Aber es war günstig 😉

Auch die Suche nach Piraten Regionen war schwierig. Nicht dass es keine gäbe! Es gibt sie wie Sand am Meer. Bloss fand ich die meisten relativ hässlich. 🙂

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Hier ein Beispiel für ein Piratenschiff welches gekauft werden kann. Es ist allerdings statisch, kann also nicht wirklich segeln. Und bereits das statische Exemplar kostet 3.500 Linden Dollars. Das sind in US Dollar zum aktuellen Kurs 13,84 $, und der Euro ist ja fast gleich mit dem US Dollar.

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