Infiziert!

Jaaaaaa ich bin infiziert. Womit?

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Mit dem „Elder Scrolls online – Virus“!
Zasta hat mich angesteckt, dank ihm habe ich jetzt TESO auf meinem Rechner und ich muss sagen…….ich habe jahrelang keine MMORPGS gezockt weil mich keins mehr überzeugte. AAAABER………
(……..Die unglaubliche Freiheit die ein Avatar in Second Life hat – wobei ich immer noch Wert darauf lege, dass SL in meinen Augen kein Spiel ist, sondern eine drei D Community – , hat man halt nirgends sonst.)
AAAABER……….. jetzt weiss ich, warum Zasta drauf abfährt. 😉

StichwortAugentier. Wenn man ein Augentier ist, so wie ich, dann haut einen die Grafik tatsächlich um. Es ist nicht umsonst eines der erfolgreichsten Games! Aber eins nach dem anderen.
An der Grafik faszinieren mich besonders die Lichteffekte, besonders die (siehe oben) bezaubernden Godrays bei Sonnenauf- und Untergang. Auch die Magie Effekte sind wunderschön anzuschauen. Und die Musik wird nie „lästig“, was mir bei vielen anderen Games schnell so geht.
(Ich habe alle Screenshots dieses Beitrags absolut unbearbeitet gelassen. Sie sind so wie man sie im Spiel auf Grafikeinstellung „hoch“ sieht, also nichtmal ultra oder so.)

Die Bedienung ist für mich nicht ideal aber besser als sie es in den meisten anderen Spielen für mich ist. Ich mag es, wenn man die Kamera so stellen kann, dass sie einen aus der Third Party Perspektive zeigt, nicht aus der Ego Perspektive.
Bei TESO kann man sich das aussuchen. Allerdings gibt es für mich einen Haken: Man kann beim Kämpfen und Laufen das Gesichtsfeld nur mit der Maus steuern. Was bedeutet, dass man zweihändig spielen muss. Und einen ähnlichen Effekt hat wie bei SL wenn man im sogenannten „mouselook“ spielt. In SL komme ich damit überhaupt gar nicht klar. In TESO geht es sonderbarerweise.
Ideal wäre für mich, wenn man beim Kämpfen die Kamera irgendwo über dem Spielfeld fixieren könnte und den Gegner durch Anklicken anreifen. (So wie es beispielsweise bei Sacred war, das ich sehr lange zockte. Damals. In den Ardennen…… 😀 )

Vor drei Tagen habe ich also meinen ersten Charakter erstellt, einen Bretonen, Nachtklinge. Hier isser…….tataaaa

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Mit Nori Don habe ich das Tutorial durchlaufen, wobei man eigentlich nicht ernsthaft von einem Tutorial sprechen kann. TESO wirft einen da ziemlich ins kalte Wasser. Aber irgendwie ist learning by doing ja auch ne feine Methode. Inzwischen habe ich ihn auf Stufe elf gelevelt.

Heute dann war mir danach einen zweiten Char zu erstellen, bei dem ich die Anfängerfehler die ich mit Nori machte vermeiden konnte.

Es wurde ein Rothwardon, Templer, namens Idriss Djibril.

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Den habe ich heute mal bis vier gelevelt, und mit Sicherheit werde ich mir in den nächsten Tagen auch noch einen weiblichen Charakter erstellen. Vielleicht eine Khajiit, aber das weiss ich noch nicht genau.

TESO ist umfangreich und komplex. Genau deshalb gibt es ne Menge zu lernen. Und wie es Noobs nunmal so geht, die ersten zwei Tage war ich nur am „hääää?“en. Zasta hat mir aber ’ne Menge Tips und Kniffe verraten, mich auch mit Dingen gepampert, und so habe ich inzwischen bereits nur noch ein „halbes Noobfeeling“ wenn ich ingame bin.

Da das Game so beliebt ist, gibt es auch eine Menge Infomaterial über Onkel Google zu finden, bisher gab es keine Frage auf die es im Internet für mich keine Antwort gegeben hätte.

Was finde ich am genialsten bei dem Spiel?
Nun es ist die unglaubliche Freiheit die man geniesst. Klar, nicht so groß wie in Second Life, das ja ein völlig anderes Konzept hat. Aber gross genug…..man MUSS nicht Gilden beitreten oder sich Freunde suchen, nein, man kann ganz nach Gusto alleine, zu zweit oder in großen Gruppen spielen.
Wenn man an einen Gegner gerät der zu stark für einen ist, sich lange genug die Zähne an ihm ausgebissen hat, ein paarmal gestorben ist und irgendwann einsieht das man den noch nicht wuppt, dann lässt man es halt eben und verschiebt diese Sorte Gegner auf „mach ich wenn ich fünf Stufen höher bin“.

Questgeber verschwinden nicht einfach wenn eine Quest zu lange unbearbeitet blieb. Und wenn man keinen Bock zum Questen hat, dann lässt man es, bewundert einfach die Aussicht oder plündert Fässer, Kisten, Truhen und die Natur nach Brauchbaren Gegenständen oder  Zutaten.
Man gibt also schlicht sein eigenes Tempo vor, das je nach Laune schnell oder auch mal sehr lazy sein kann. TESO zwingt den Spieler zu gar nix. Und insofern hat man beim Spielen auch keinen Druck, was ich in vielen anderen PC Games in die ich hinein geschnuppert hatte durchaus so empfand. Und Zugzwang ist ein Aus für ein Spiel bei mir.

Ich gestehe, SL hat mich in den letzten zwei Wochen ein wenig gelangweilt. Mag sein, dass das normal ist wenn man mal fast sieben Jahre lang in einer virtuellen Welt steckt. Dazu hätte ich viel anzumerken, aber das würde locker einen eigenen Blogpost füllen.

Man muss also nicht questen. Zumindest nicht jedes Mal wenn man einloggt. Man sollte aber hin und ab eine annehmen, denn erstens will man ja Spielgeld sammeln, zweitens gibt es für einige Quests wirklich tolle Sachen und drittens läuft es sich vermutlich irgendwann tot wenn man nicht wenigstens der Hauptquest folgt. Wie gesagt, das Tempo in dem man das tut ist irrelevant.

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Was mir auch gut gefällt, ist das Verhalten der NPCs.
Erstens sind sie nicht so starr wie in vielen anderen Games, sie laufen herum, setzen sich auch mal hin. Es gibt NPCs die wirklich nur der Zierde dienen, was das Spiel recht immersiv macht. Andere sind nicht als Questgeber gekennzeichnet, allerdings kann man sich mit ihnen unterhalten und wupps Überraschung, dabei kann eine Quest entstehen. Einige sind einfach nur zum Unterhalten gut, aber dabei erfährt man mit Sicherheit etwas Sinnvolles fürs Spiel.  Und einige führen Selbstgespräche wenn man in Hörweite an ihnen vorbei geht – bei denen ist es häufig so dass sie auch eine kleine Nebenquest vorzuschlagen haben.

Ich könnte nun stundenlang weiterschwärmen, aber mein Nudelauflauf duftet so fein, dass ich jetzt lieber an den Eßtisch laufe 🙂

Statt weiter Loblieder zu singen, poste ich Euch schlicht meine ersten Screenshots noch zum Abschied für heute.

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Ein Gedanke zu “Infiziert!

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