Die List der Königstochter

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Schon seit einer geraumen Zeit habe ich ja vor, eine der „Schreib mit mir“- Geschichten von Offenschreiben zu entwickeln. Und genau so lange wie ich das vor habe, wußte ich auch bereits, welche es sein sollte.

Aber irgendwie war die Muse mir nicht hold. Und die Suche nach einem entsprechenden Kleid in SL für die Bilder war erfolglos. (Nicht, dass ich keine langen, mittelalterlichen Kleider dort besäße, aber da meine Kill the Cliché Prinzessin ja reiten soll, und mein neues Pferd nicht über einen Damensattel verfügt, war das einfach technisch ein wenig suboptimal. Denn nichts sieht dämlicher aus als wenn sich ein langer Rock in ein Pferd hinein senkt! Da ich nun aber so lange erfolglos gesucht habe, habe ich beschlossen dass sie ihr Pferd auf den Fotos eben nur am Zaumzeug führen wird, grins.)

Ups, so verplaudert man sich.

Ja! Genau. Es ist Teil 10. Hier die Vorgaben:

Hier kommt eine Kill-the-cliché-Runde. In diesen Runden wollen wir Klischees umdrehen und verbiegen. Vielleicht mit Charakteren die klischeebehaftet sind und etwas vollkommen Untypisches tun. Oder mit einer klischeebehafteten Situation in der die Charaktere aus der Reihe fallen.

Setting:
Ein großer Held wird von einem Drachen entführt. Der König braucht seinen besten Ritter allerdings unbedingt am Hof. Also reitet seine Tochter die Prinzessin aus, um den Helden zu retten.  Wird sie es schaffen? Wer stellt sich ihr in den Weg?

Gegenstände:
ein wertvolles Schwert, ein weißes Pferd, ein silberner Helm

Charaktere:
Der Held. Er ist ein typischer Ritter in schimmernder Rüstung. Er ist mutig, kampferprobt und stark. Seine Loyalität zeichnet ihn besonders aus. Trotzdem hat es der Drache geschafft ihn zu entführen. Aber wie nur?

Die Prinzessin. Sie ist eine typische Prinzessin. Sie hat weder Kampferfahrung noch Waffen und trägt immer lange fließende Kleider. Warum reitet sie aus um den Helden zu retten? Wird sie es schaffen den Helden zu retten?  Und wenn ja, wie stellt sie das an, obwohl sie keine typischen Fähigkeiten für eine solche Tat besitzt?

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Die List der Königstochter

Nun komm‘ mir nicht schon wieder mit der vermaledeiten Artus Sage!“

Die Stimme des Königs klang so cholerisch, dass Maya leicht zusammenzuckte, obwohl sie den Jähzorn ihres Vaters ja gewohnt war.
Es geht mir nicht um König Artus, Vater! Aber Ihr erwartet ein wenig zuviel von mir nur um den besten Ritter Eurer Tafelrunde wieder am runden Tisch zu sehen! Wie oft habe ich Euch in meiner Jugend gebeten, im Kampf unterrichtet zu werden? Und wie oft habt Ihr Euch über diesen meinen Wunsch ohne Ende echauffiert?“

Da die Antwort auf diese rhetorische, leicht aufsässige Frage ausblieb, fuhr Maya – den Faden wieder aufnehmend – etwas weniger ärgerlich fort: „Nein, es geht mir nicht um Artus oder Camelot! Aber ich bin mir sicher das dieses Schwert, welches Euer erster Ritter Sir Rutherford trägt, aus der Linie von Uther Pendragon stammt. Was die Vermutung nahelegt das es zum Kampf gegen einen Drachen denkbar ungeeignet ist. Im Gegenteil, als es geschmiedet wurde dürfte Drachenmagie im Spiel gewesen sein!“

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Man konnte sehen, wie König Ferdorn sich bemühte seine Verärgerung niederzukämpfen.
Maya – das wäre, so Du denn recht hast, eine Erklärung warum Rutherford nichts gegen das Biest ausrichten konnte und nun in dessen Höhle in Eisen liegt. Aber die Erkenntnis bringt ihn mir nicht zurück. Und seit wir jede Sekunde mit Heribert’s marodierenden Horden rechnen müssen, brauche ich jedes verfügbare Schwert genau HIER!“ Beim letzten Wort krachte seine lederbehandschuhte Faust auf den kleinen Tisch neben dem Thron auf der er ruhte. „Und einen anderen Ritter zu schicken ist mir viel zu gewagt. Genau aus dem gerade genannten Grunde! Ich brauche sie allesamt an meiner Seite!“

Vor dem Spitzbogenfenster zirpte ein Vogel. Maya wandte ihren Blick dorthin um zu verbergen das sie nunmehr gar nicht anders konnte als die Augen zu verdrehen. Als sie sich ihrem Vater wieder zuwandte, war ihr Blick überraschend sanft.

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Nun gut. Ihr möchtet das ICH ihn befreien gehe. So sei es denn. Aber ich werde ein gerüttelt Maß an List aufbringen müssen um meine fehlenden Fertigkeiten im Kampf auszugleichen. Und dafür fordere ich einen Preis, Vater!“
Einen Preis?“
Exakt. Einen Preis. Ich werde mit den Hühnern aufstehen und gen Norden aufbrechen. Wenn Ihr Glück habt, gelingt meine List. Wenn nicht, habt Ihr eine Tochter und Eure einzige Thronfolgerin zu beerdigen. Seid Ihr nicht der Meinung, das Sir Rutherford’s Rettung einen Preis wert ist, Vater? Schließlich scheint Euch ja immerhin der Preis meines eventuellen Ablebens noch nicht hoch genug zu sein!“

Trotzig hielt Maya den Blick des Königs, der in erneutem Zorn feurig aufflammte. Schließlich fragte er zähneknirschend „….und was soll das für ein Preis sein, den Du für etwas forderst, was ich als Deine Pflicht unserem Königreich gegenüber bezeichnen würde, hm? Bedenke wie viele Untertanen in Gefangenschaft geraten würden wenn Heribert’s Horden hier brandschatzend, mordend und vergewaltigend einfallen würden!“

maya 1_001Zwei Dinge nur, Vater. Ich möchte das Ihr mich von dem Verlöbnis mit Rutherford entbindet. Ich fordere das Recht mir meinen Zukünftigen selbst wählen zu dürfen. Und ich brauche für diese Mission den silbernen Helm aus der Vitrine am Kamin. Denn auch bei ihm gehe ich davon aus, dass er mit Hilfe von Drachenmagie geschmiedet wurde!“

Selten hatte man den König derart sprachlos erlebt.

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Das Schweigen das auf Maya’s Worte folgte, zog sich unendlich in die Länge. Nach einer halben Ewigkeit hörte sie wie durch einen Nebel der Anspannung ein halb gemurmeltes, halb geknurrtes „So sei es denn!“. Im gleichen Moment in dem er ausgesprochen hatte, erhob sich der König brüsk und verließ mit langen, hektischen Schritten den Raum als wolle er vermeiden den Triumph in den Augen seiner Tochter schauen zu müssen.

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Dumpf polternd fiel die schwere Tür des Thronsaals hinter ihm ins Schloss und brachte die Luft um Maya herum zum Vibrieren.

Nachdem die Nacht im Reich Einzug gehalten hatte, versuchte Maya erfolglos Schlaf zu finden. Sie wusste, sie würde den nächsten Tag nur überleben wenn sie frisch und ausgeruht wäre. Doch floh der Schlaf sie so beharrlich wie sonst die Jagdhunde ihres Vaters bei Gelagen um Hühnerknochen zu betteln pflegten!

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Unruhig drehte sich die Prinzessin in ihrem Bett von einer Seite auf die andere. Die Luft in ihrem Alkoven schien stickig, und gleich welche Haltung sie einnahm, keine davon führte zur Entspannung. Schließlich erhob sie sich entnervt mit einem leisen Fluch, welcher einer jungen Dame ihres Standes ganz und gar nicht gemäß war. Mit fliegenden Händen stopfte sie den hell glänzenden Silberhelm in einen Beutel.

Wenn sie sowieso nicht schlafen konnte, so konnte sie auch auf der Stelle aufbrechen!

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Der Stallbursche staunte nicht schlecht, als Maya etwa eine Stunde vor der Morgendämmerung ihre Stute Luna gesattelt haben wollte. Noch verwunderter wurde sein Blick, als er sah, was sie mit sich führte……….
Hell glänzte der silberne Helm im Schein der Fackeln vor den Stallungen als Maya ihn vor den verblüfften Augen des Stallburschen aus dem Beutel zog und in eine Satteltasche stopfte.
Was gaffst Du?“

Schnell senkte er den Kopf und zog den Sattelgurt fest. Einige Minuten später starrte er ihr kopfschüttelnd nach. Die Wege der Herrschaften waren immer wieder ziemlich mysteriös! Der erste Hahn krähte nachdrücklich, als wolle er seine Gedanken bestätigen.

Das Donnern der Hufe hallte dumpf aus der noch nachtfeuchten Erde zurück, als Maya in gestrecktem Galopp über die Felder preschte. Doch nach einer Weile besann sie sich. Wenn sie Luna nicht zu sehr erschöpfen wollte, würde sie langsamer machen müssen!

Der kleine See, etwa eine Stunde vom Schloß entfernt, lag spiegelglatt und still vor ihnen und reflektierte die Morgenröte auf eine gar mystische Weise. Nachdem die Prinzessin abgestiegen war um Luna am Ufer trinken zu lassen, ließ sich sich auf einem kleinen Findling nieder und zog die kleine Kladde aus einer Tasche ihres Gewands. Wenn der Spruch sitzen sollte, durfte sie keine Silbe davon auslassen! Wieder und wieder glitten ihre Augen über den verblichenen Text, wobei sie stetig „Draco, audite verbum dominae cura molesta tua!“ murmelte.

Eine kleine Blindschleiche die in der Nähe unter einem flachen Stein ruhte, hob aufmerksam züngelnd den Kopf als erwarte sie Befehle von einer unsichtbaren Macht, doch sie war zu gut getarnt als das Maya sie hätte wahrnehmen können………..

Der Wind spielte mit den vergilbten Blättern der kleinen Kladde, die Maya vor langer Zeit von einer Magd erhalten hatte, mit der sie im Backfischalter gerne Pläne geschmiedet und gemeinsam geträumt hatte. Was junge Mädchen halt so träumen……
Man hatte die Magd hingerichtet. Sie sei eine Hexe gewesen, hatte es geheißen.

Luna senkte den großen Kopf und begann, in den Falten des Gewandes der Prinzessin nach dem Apfel in ihrer Tasche zu schnuppern. Maya lachte leise und hielt ihn Luna vor die Nüstern.
„Ich bin mir nicht sicher ob Liane wirklich eine Hexe war, und ob dieser Drachenzauber funktionieren wird, Luna. Aber, weisst Du, wenn es schiefgeht und mich der Drache als Zwischenmahlzeit vernascht, dann ist das besser als weiter zu leben und mit Rutherford verheiratet zu sein. Sicher, er sieht gut aus. Und er ist tapfer. Und Vater hält große Stücke auf ihn. Aber….er ist so alt! Mindestens fünfunddreissig!…….Du verstehst mich, nicht wahr, meine Süße? Schließlich dürfen die Hengste welche nicht Dein Interesse wecken, ja auch immer wieder Deine auskeilenden Hufe küssen!………ich liebe ihn nicht. Wenn ich es überlebe, dann darf ich Rutherford auch die Hufe vor den Latz knallen und mir meinen Hengst selbst aussuchen! Und das ist das Risiko wert! Denn ein Leben an Rutherford’s Seite wäre keins. Dann lieber tot!“

Luna hatte nur leise geschnaubt nachdem der Apfel verzehrt war, und die Prinzessin nahm den Weg zur Drachenhöhle wieder auf.

maya 12_001Es war später Nachmittag, als Maya den Waldrand und somit auch das erste Schild erreichte. Sie zügelte Luna. Auch wenn die Farbe bereits abblätterte, die Warnung an Ortsfremde diesen Waldweg besser nicht zu beschreiten, es sei denn sie wären lebensmüde, war noch gut lesbar.

Wir sind am Ziel, Süße. Ab jetzt müssen wir auf der Hut sein, ich war noch niemals an der Drachenhöhle.“ Herrjeh, wie oft hatten Mütter und Ammen den Kindern eingeschärft, sich von diesem Wald nur ja fernzuhalten!

Im Schritt ritt die Prinzessin nun langsam den engen Waldweg entlang. Die Schatten waren lang um diese Zeit, nur wenig des bereits eine rötliche Färbung annehmenden Sonnenlichts erreichte den Waldboden. Hier und da duftete es nach Waldmeister.

Je weiter sie kam, desto stiller und düsterer schien der Wald zu werden, und desto dichter standen die Bäume. Mehr und mehr gewaltige, dunkle Tannen und immer weniger Laubbäume. Selbige verschwanden schließlich zur Gänze, und Maya nahm wahr das sich ein Wind erhob, der die Tannen leise drohend rauschen ließ.

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Mit leicht zitternden Händen band sie sich die blonden Locken zu einem Schwanz und fummelte den Helm aus der Satteltasche. Es gelang ihr nicht auf Anhieb ihn aufzusetzen, doch schließlich hatte sie ihn übergestülpt. „Meine Herren, dass die Ritter überhaupt kämpfen können mit sowas auf dem Kopf! Man sieht ja kaum was!“ rief sie leise. Und klappte genervt das Visier hoch während die Stute als Antwort ein leises, verhaltenes Wiehern von sich gab.

Nach weiteren zehn Minuten vorsichtigen Vordringens machte der Waldweg eine scharfe Biegung. Dahinter wuchs die Höhle des Drachens aus dem Zwielicht, welches der Sonnenuntergang hervorrief. Steile Wände aus einem lehmartigen Material erhoben sich vor Maya. In ihrer Mitte eine düstere Öffnung, etwas mehr als eine Pferdelänge breit und etwa drei Mann hoch.

Zischend sog Maya den Atem ein.
Was da so glänzte waren die Ketten von Sir Rutherford, die von eisernen Manschetten an seinen Handgelenken zu zwei riesigen Ösen an der Seite des Höhleneingangs führten.
Der entführte Held sass matt an der Höhlenwand und schien eingenickt zu sein. Ohne ein Geräusch zu machen stieg Maja ab.
Es hatte etwas durchaus Groteskes, wie die zierliche junge Frau in dem prächtigen Gewand nun da stand und die Zügel ihrer Stute an einen Ast band……..während ein martialisch wirkender Helm das bedeckte, was eigentlich ein zartes, blondes, jungfräuliches Haupt sein sollte.

Als Luna schnaubte, riss Rutherford den Kopf hoch. Erstaunlicherweise erkannte er im Zwielicht sofort wen er da vor sich hatte.
Lady Maya!“, raunte er verblüfft, „fort mit Euch! Es ist gefährlich hier! Da drinnen haust ein Drache!!“
Ich weiss“, gab sie leise zurück und näherte sich ihm unbeirrt, „ruft ihn heraus, Sir! Ich möchte mit ihm sprechen.“
Ihr möchtet WAS??????“
Mit ihm sprechen.“ Es kam recht trocken zwischen ihren Lippen hervor, und sofort begann der Ritter heftig den Kopf zu schütteln.

Nicht doch, seid Ihr denn vom Wahnsinn besessen? Reitet heim so lange Ihr noch könnt!“
Ich bin auf Geheiß meines Vaters hier um Euch zu befreien! Also spart Euch den Atem für die Warnungen, wo ist Euer Pferd?“
Rutherford’s Mimik glich mit einem Schlag der des debilen Wechselbalgs der Köchin. Als er schließlich ungläubig zu einer Antwort ansetzte, ging diese in einem mächtigen Getöse aus dem Höhleninneren unter.

Mit einem gleitenden Geräusch wie es nur Schuppen auf Sand verursachen können, schob sich der Kopf des Drachen langsam aus der Öffnung, während er laut und dunkel knurrte „WER STÖRT MEINE RUHE?“ Die Stimme war so tief, dass sie sogar in Maya’s Magengrube eine vibrierende Resonanz hervorrief!
Für den Bruchteil einer Sekunde stockte der Prinzessin der Atem. Doch dann konzentrierte sie sich todesmutig auf den Gedanken der Freiheit……..der Selbstbestimmtheit……. und stemmte ihre Hände fest in ihre Hüften. Breitbeinig schaute sie dem Untier entgegen, holte tief Luft und rief mit überraschender Selbstsicherheit:

Draco, audite verbum … dominae cura molesta tua!“
Die Zeit schien still zu stehen.
Dehnte sich wie eine stille Blase in einem geräuschlos siedenden Universum aus Sternenstaub.
Als erstes fiel der Ritter in Ohnmacht. Ob aus Scham darüber das eine unbewaffnete Königstocher sich anschickte ihn retten zu wollen, oder aus Angst um selbige – wer wusste das schon zu sagen?

Als nächstes wurde Maya bewusst, dass ihr Leben gerade noch an einem seidenen Faden hing, und als den Nüstern des Drachens eine Feuerlohe entfuhr, welche haarscharf an Maya vorbei zischte, nässte sie sich ein.

Und schließlich begann der Drache laut und dämonisch zu lachen. Erheitert musterte er die nun doch leicht zitternde Prinzessin mit dem Silberhelm, welche nicht einmal ein korrektes Latein zustande brachte. „Du willst meine Herrin sein? Hahaha……..beim Barte des Höllendrachens! Das ist guuuuuut…..hohhohaahaaaaaaaaa guuuuuut! Welcher Hofnarr hat sich das augedacht, eh?“

Maya versuchte standhaft zu bleiben und ihre Knie nicht unter sich wegsacken zu lassen. „Schweig, Du Wurm! Ab sofort unterstehst Du meinem Befehl. Und Du wirst diesem Ritter nun freies Geleit geben!“
Das Lachen wurde frenetisch. „Und Dich dafür behalten, Herrin?“ Der Drache stiess das Wort ‚Herrin‘ zwischen zwei Lachsalven auf eine äusserst ironische Weise hervor.

Noch bevor Maya antworten konnte, verschluckte er sich an den eigenen Worten, die Luft wurde ihm knapp. Maya konnte sehen, wie der schlangenartige Hals des Drachen begann, spastische Zuckungen zu vollführen. Und genau in dem Augenblick, in dem Luna scheute, und sich von dem Baum lossriss, knallte der Drachenkopf mit blind werdenden Pupillen in den Staub vor dem Höhleineingang.

Ein mächtiger Rumms, Staub wirbelte auf und brachte Maya zum Husten……….
und als er sich endlich legte und die staubige Szene wieder sichtbar wurde, starrte Maya ungläubig auf das Bild das sich ihr bot.

Das Untier hatte sich tatsächlich totgelacht. Ihre List war aufgegangen, wenn auch ganz ganz anders als geplant. Von Luna sah man nur noch den hellen Schweif in der Ferne zwischen den Bäumen wehen, dann war die Stute ausser Sicht. Der Rückweg würde mühsam werden.
Aber erst einmal galt es, den ohnmächtigen Helden zurück ins Bewusstsein zu holen. Und sich der nassen Unterwäsche zu entledigen.

Hach, das Leben konnte so schön sein!

 

 

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3 Gedanken zu “Die List der Königstochter

  1. Das nenne ich mal eine schöne List. Da hatte der arme Drache ja auch keine andere Chance. Ich mochte die Geschichte und deine Bilder waren wunderbar stimmig. Ich finde es immer wieder schön, wie viel Mühe du dir gibst.
    Danke fürs erneute Mitmachen.
    Ich habe dich verlinkt.
    Liebe Grüße 😀

    • Danke sehr für’s Verlinken. Jetzt ist Nummer 10 nicht mehr jungfräulich, grins.
      Ich weiss nicht ob es Mühe ist………..es ist halt meine Passion Geschichten und Bilder zu verbinden, und das ist im richtigen Leben eigentlich nur umzusetzen wenn man ein Fotograf ist und auch genügend Locations und Models an der Hand hat. Und selbst dann ist vieles was in Secondlife sehr einfach darzustellen ist (wie zum Beispiel Magie) im RL schwer abzulichten und zu inszenieren.
      Es ist einfach toll in SL die ganze „Welt“ und auch die Models selbst erschaffen zu können. Und wir wissen ja, wenn man für etwas brennt, dann erscheint es einem nie als „Mühe“ oder „Arbeit“. Ich wollte nur ich würde für etwas brennen das sich zu Materie transformieren lässt, grins……..und Geld damit verdienen. Aber „Kunst“ und alles was damit verwandt ist war ja schon immer brotlos. Insofern schreibe ich mir auf die Fahnen wenigstens in einer „guten Tradition“ zu stehen, LOL

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