Von Japan nach Westafrika!

Es macht Freude, Bilder mit Liedern zu verbinden. Und weil es solche Freude macht, und ich ein großer Fan von afrikanischer Musik bin, lag eigentlich nichts näher als meine schwarze Schönheit zu aktivieren und mit ihr ein wenig in die Savanne zu gehen um dort Bilder zu schießen.

Savannah

Viele Menschen machen sich gar keine Vorstellung von der unglaublichen Vielfalt der afrikanischen Musikstile, besonders wenn man es pan-afrikanisch betrachtet. Es ist nun mal ein großer Kontinent mit extrem vielen Ethnien.
Und jede Ethnie hat ihre musikalischen Besonderheiten – egal ob es sich um eher traditionelle Weisen handelt, also dem was wir hier als „Volksmusik“ bezeichnen würden, oder ob es Afro Pop, Afro Rock oder ein mixed Genre ist.

Die Zahl der Berühmtheiten, die bereits mit dem ein oder anderen afrikanischen Sanges-Star zusammen produziert haben, ist viel höher als man glaubt. Sicher, selten schafft es eine solche Produktion ins Radio und schon gar nicht in die Charts (so wie „7 Seconds“ dazumal. 1984 stürmte Youssou N’Dour zusammen mit Neneh Cherry damit ja die Charts, in denen es gleich europaweit mehrere Wochen blieb. Am längsten in Frankreich mit 16 Wochen!).
Ein anderes Beispiel ist Peter Gabriel, und das wiederum mit Youssou N’Dour, „Shaking The Tree“.  Was aber kaum jemandem bekannt ist, ist die Tatsache, dass Peter Gabriel ein Album aufgenommen hat und auch ein Plattenlabel gründete,  in dem es ausschliesslich um „Weltmusik“ geht.

The Lodge

(Tante Wiki sagt hierzu: „Gabriels großes Interesse an Weltmusik seit seinem dritten Album ließ ihn das Projekt WOMAD (World of Music, Arts and Dance) ins Leben rufen, bei dem Musik, Kunst und Tanz aus verschiedenen Kulturen aufgeführt werden. Das erste WOMAD-Festival fand im Jahr 1982 in Shepton Mallett, England statt. Bis heute folgten rund 145 Veranstaltungen in 22 verschiedenen Ländern.

Ende der 1980er Jahre gründete Gabriel die an sein gleichnamiges Plattenlabel gekoppelten Real World Studios, um unbekannte Künstler aus fremden Kulturen in die Musik der westlichen Kultur zu integrieren. Die Studios befinden sich in einer alten Mühle im Dorf Box in der Grafschaft Wiltshire und dienen Musikern aus aller Welt als Sprungbrett, um ihre Musik in Gebiete und Kulturen zu bringen, die sie selber nicht erschließen können, speziell in die Vereinigten Staaten, in denen Musik aus Afrika, Asien und Lateinamerika selten über die gängigen Sender verbreitet wird. Bekannt geworden sind dadurch Musiker wie Yungchen Lhamo, Nusrat Fateh Ali Khan und Youssou N’Dour.“)

Ich selbst habe etliche CDs vom Real World Label, und da sind wahre Perlen dabei. Aber genug abgeschweift…………

Africa

To make a long story short: Es gibt einen Haufen verschiedenster afrikanischer Stilrichtungen. Und ich mag verdammt viele davon. Das beginnt in Nordafrika mit dem Rai und endet bei einer südafrikanisch-westlichen Melange wie sie beispielsweise Johnny Clegg und seine Band Savuka produzieren.
Dazu kommen dann noch die karibischen Musikstile, die ja im Grunde von den aus Afrika verschleppten Sklaven ‚erfunden“ wurden und sich häufig mit lateinamerikanischen Einflüssen vermengten.

Ich könnte also locker jeden Tag einen afrikanischen Sänger vorstellen, der zu meinen Favoriten gehört, und hätte ein bis zwei Monate täglich was gepostet 🙂
Eine Weile war ich sogar im richtigen Leben an Wochenenden als DJ für „afro-karibische Nächte“ unterwegs……. aber….. das ist lange her! Nun gut, ich möchte Euch jetzt einen meiner Alltime Favoriten unter den afrikanischen Stars vorstellen, und ich tue das indem ich einfach den youtube Link unter die Bilder poste.

Die Ausdrucksfähigkeit seiner Stimme begeistert mich immer wieder aufs Neue, je nachdem welches Lied er singt, hat sie eine völlig andere Farbe.

Dream-Escapes

ISMAEL LÔ
…ist Sänger und Schauspieler, lebt im Senegal und ist Sohn eines senegalesichen Vaters und einer nigerianischen Mutter. Er singt in verschiedenen afrikanischen Sprachen, die meisten seiner Lieder sind aber in „Wolof“, der Sprache der im Senegal mit am stärksten verbreiteten Ethnie.

In „Jammu Africa“ geht es um Frieden in Afrika. „Jamm“ ist das Wolof-Wort für Frieden.

In „Souleymane“ besingt er den Schmerz über das Zerbrechen einer Männerfreundschaft……… Souleymane ist berühmt geworden und hat für seine alten Freunde kein Auge mehr. Mich beeindruckt besonders die Art, wie gegen Ende des Songs die Verzweiflung immer deutlicher hörbar wird.

In „Nafanta“ spricht er mit Fanta, einer Frau, welche über den Tod von Bintou weint. Dennoch ist dieses Lied ein gutes Beispiel dafür wie anders der Tod wahrgenommen wird, denn die Melodie sowie der Rhythmus sind äußerst beschwingt.

Sandstorm

Und jetzt möchte ich zwar in Westafrika bleiben, Euch aber einen ganz anderen Stil präsentieren:

ROKIA TRAORÉ
…ist eine Frau aus Mali und gehört der Ethnie der Bambara an. In vielen Westafrikanischen Kulturen gibt es eine Sängerkaste. Rokia gehört dieser Kaste nicht an, weshalb sie es nicht leicht hatte ihren Traum zu leben und zu singen. Ihre Eltern waren strikt dagegen, dass sie eine „Griotte“ wurde, oder wie es in Bambara heisst, eine „Jeli“. 

Die Westafrikanischen Sängerkasten haben traditionell die Aufgabe eines Historikers. Da bis zur Kolonialisierung die wenigsten Sprachen eine Schriftform hatten, und es somit auch keine Geschichtsbücher gab, waren es die „Griots“, die die Historie einer Ethnie oder eines gesamten Landstrichs in ihren Liedern festhielten. Noch heute gibt es das Sprichwort „wenn ein Griot stirbt, ist es als brenne eine ganze Bibliothek ab“.

Nun, Rokia hat sich gottseidank durchgesetzt. Sie singt häufig über soziale oder auch feministische Themen und bezeichnet ihren eigenen Stil als „zeitgenössische Musik aus Mali“, ich persönlich finde aber, dass sie von den Rhythmen und auch von der Harmoniegebung her sowie vom Instrumentarium doch sehr dicht an dem was ich an traditionellen Weisen aus Mali kenne, bleibt. Im Afropop bedient man sich doch eher selten einer Kora oder eines ähnlich traditionellen Instruments….

Fragt mich nicht worum es genau in dem Song geht, grins…………ich spreche kein Bambara. Und ich konnte auch keine Quellen finden. (Was nicht heisst, dass es keine gäbe. Aber es ist schon spät und ich bin eine faule Socke. Ich höre Rokia oft und gerne zu, und Musik braucht zuweilen auch gar keine Worte….)

Hierzu gibt es die Übersetzung ins Englische eines Kommentators des Videos. Falls Ihr also wissen mögt worum es geht, ruft es auf Youtube auf 🙂

So. Für heute soll das genug sein. Ich verabschiede mich mit dem Rest der Bilder von der Sim Devin2, die mit vereinzelten Eukalyptusbäumen nicht wirklich authentisch afro ist, aber doch ausreichend „savannisch“ für meine Bilder war 🙂

Shelter

Solitude

Wildlife

Michaela, japanische Bands und meine Bilder…….:)

Ich schlafe schlecht in der letzten Zeit. Kann daran liegen, dass schon seit über einer Woche die Heizung hier im Haus kaputt ist. Totalschaden. Dauerte lange das heraus zu finden. Nun weiss es mein Vermieter. Der Arme. Sie ist erst drei Jahre alt.
Am Dienstag und Mittwoch wird die neue Heizung installiert. Also muss ich noch eine Weile weiterfrieren.
Den Wohnraum heize ich notdürftig mit einem elektrischen Heizlüfter. Wenn ich an meine Stromkosten denke, wird mir übel.

Kann aber auch andere Gründe haben, dass der Schlaf mich flieht.

Was tut man dann? Man hockt am Computer. Und hat viel Zeit. Auch um mal in Michaelas Songvorstellungen ihrer japanischen Bands reinzuhören.

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Henne oder Ei? Also eigentlich war zuerst das Bild da. Ich hab einen alten Avatar ein wenig umgestyled. Und mir war so asiatisch zumute, gleichzeitig aber auch irgendwie androgyn und mystisch……….was soll ich sagen? Ich brauchte einen Kontrast zu dem absolut niedlichen Aussehen meines Avatars, und legte die Wunden über das Bild.

Und dann suchte ich nach Musik welche ich für das Bild in meiner Flickr Gruppe „Pics’N’Tunes in Second Life“ verlinken konnte. Es sollte japanisch sein. Und es sollte brutal sein. Was liegt da näher als bei Michaela zu recherchieren?

Ich entschied mich für Saku von Dir En Grey. Die unzensierte Version.

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Die ich ohne Michaela niemals entdeckt hätte.

Hier noch ein paar der Bilder der Fotosession ohne tiefsinniges Gegrowle……….

Ich wollte, es wäre nicht so verdammt kalt!

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Danke Michaela 😉

Die List der Königstochter

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Schon seit einer geraumen Zeit habe ich ja vor, eine der „Schreib mit mir“- Geschichten von Offenschreiben zu entwickeln. Und genau so lange wie ich das vor habe, wußte ich auch bereits, welche es sein sollte.

Aber irgendwie war die Muse mir nicht hold. Und die Suche nach einem entsprechenden Kleid in SL für die Bilder war erfolglos. (Nicht, dass ich keine langen, mittelalterlichen Kleider dort besäße, aber da meine Kill the Cliché Prinzessin ja reiten soll, und mein neues Pferd nicht über einen Damensattel verfügt, war das einfach technisch ein wenig suboptimal. Denn nichts sieht dämlicher aus als wenn sich ein langer Rock in ein Pferd hinein senkt! Da ich nun aber so lange erfolglos gesucht habe, habe ich beschlossen dass sie ihr Pferd auf den Fotos eben nur am Zaumzeug führen wird, grins.)

Ups, so verplaudert man sich.

Ja! Genau. Es ist Teil 10. Hier die Vorgaben:

Hier kommt eine Kill-the-cliché-Runde. In diesen Runden wollen wir Klischees umdrehen und verbiegen. Vielleicht mit Charakteren die klischeebehaftet sind und etwas vollkommen Untypisches tun. Oder mit einer klischeebehafteten Situation in der die Charaktere aus der Reihe fallen.

Setting:
Ein großer Held wird von einem Drachen entführt. Der König braucht seinen besten Ritter allerdings unbedingt am Hof. Also reitet seine Tochter die Prinzessin aus, um den Helden zu retten.  Wird sie es schaffen? Wer stellt sich ihr in den Weg?

Gegenstände:
ein wertvolles Schwert, ein weißes Pferd, ein silberner Helm

Charaktere:
Der Held. Er ist ein typischer Ritter in schimmernder Rüstung. Er ist mutig, kampferprobt und stark. Seine Loyalität zeichnet ihn besonders aus. Trotzdem hat es der Drache geschafft ihn zu entführen. Aber wie nur?

Die Prinzessin. Sie ist eine typische Prinzessin. Sie hat weder Kampferfahrung noch Waffen und trägt immer lange fließende Kleider. Warum reitet sie aus um den Helden zu retten? Wird sie es schaffen den Helden zu retten?  Und wenn ja, wie stellt sie das an, obwohl sie keine typischen Fähigkeiten für eine solche Tat besitzt?

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Die List der Königstochter

Nun komm‘ mir nicht schon wieder mit der vermaledeiten Artus Sage!“

Die Stimme des Königs klang so cholerisch, dass Maya leicht zusammenzuckte, obwohl sie den Jähzorn ihres Vaters ja gewohnt war.
Es geht mir nicht um König Artus, Vater! Aber Ihr erwartet ein wenig zuviel von mir nur um den besten Ritter Eurer Tafelrunde wieder am runden Tisch zu sehen! Wie oft habe ich Euch in meiner Jugend gebeten, im Kampf unterrichtet zu werden? Und wie oft habt Ihr Euch über diesen meinen Wunsch ohne Ende echauffiert?“

Da die Antwort auf diese rhetorische, leicht aufsässige Frage ausblieb, fuhr Maya – den Faden wieder aufnehmend – etwas weniger ärgerlich fort: „Nein, es geht mir nicht um Artus oder Camelot! Aber ich bin mir sicher das dieses Schwert, welches Euer erster Ritter Sir Rutherford trägt, aus der Linie von Uther Pendragon stammt. Was die Vermutung nahelegt das es zum Kampf gegen einen Drachen denkbar ungeeignet ist. Im Gegenteil, als es geschmiedet wurde dürfte Drachenmagie im Spiel gewesen sein!“

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Man konnte sehen, wie König Ferdorn sich bemühte seine Verärgerung niederzukämpfen.
Maya – das wäre, so Du denn recht hast, eine Erklärung warum Rutherford nichts gegen das Biest ausrichten konnte und nun in dessen Höhle in Eisen liegt. Aber die Erkenntnis bringt ihn mir nicht zurück. Und seit wir jede Sekunde mit Heribert’s marodierenden Horden rechnen müssen, brauche ich jedes verfügbare Schwert genau HIER!“ Beim letzten Wort krachte seine lederbehandschuhte Faust auf den kleinen Tisch neben dem Thron auf der er ruhte. „Und einen anderen Ritter zu schicken ist mir viel zu gewagt. Genau aus dem gerade genannten Grunde! Ich brauche sie allesamt an meiner Seite!“

Vor dem Spitzbogenfenster zirpte ein Vogel. Maya wandte ihren Blick dorthin um zu verbergen das sie nunmehr gar nicht anders konnte als die Augen zu verdrehen. Als sie sich ihrem Vater wieder zuwandte, war ihr Blick überraschend sanft.

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Nun gut. Ihr möchtet das ICH ihn befreien gehe. So sei es denn. Aber ich werde ein gerüttelt Maß an List aufbringen müssen um meine fehlenden Fertigkeiten im Kampf auszugleichen. Und dafür fordere ich einen Preis, Vater!“
Einen Preis?“
Exakt. Einen Preis. Ich werde mit den Hühnern aufstehen und gen Norden aufbrechen. Wenn Ihr Glück habt, gelingt meine List. Wenn nicht, habt Ihr eine Tochter und Eure einzige Thronfolgerin zu beerdigen. Seid Ihr nicht der Meinung, das Sir Rutherford’s Rettung einen Preis wert ist, Vater? Schließlich scheint Euch ja immerhin der Preis meines eventuellen Ablebens noch nicht hoch genug zu sein!“

Trotzig hielt Maya den Blick des Königs, der in erneutem Zorn feurig aufflammte. Schließlich fragte er zähneknirschend „….und was soll das für ein Preis sein, den Du für etwas forderst, was ich als Deine Pflicht unserem Königreich gegenüber bezeichnen würde, hm? Bedenke wie viele Untertanen in Gefangenschaft geraten würden wenn Heribert’s Horden hier brandschatzend, mordend und vergewaltigend einfallen würden!“

maya 1_001Zwei Dinge nur, Vater. Ich möchte das Ihr mich von dem Verlöbnis mit Rutherford entbindet. Ich fordere das Recht mir meinen Zukünftigen selbst wählen zu dürfen. Und ich brauche für diese Mission den silbernen Helm aus der Vitrine am Kamin. Denn auch bei ihm gehe ich davon aus, dass er mit Hilfe von Drachenmagie geschmiedet wurde!“

Selten hatte man den König derart sprachlos erlebt.

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Das Schweigen das auf Maya’s Worte folgte, zog sich unendlich in die Länge. Nach einer halben Ewigkeit hörte sie wie durch einen Nebel der Anspannung ein halb gemurmeltes, halb geknurrtes „So sei es denn!“. Im gleichen Moment in dem er ausgesprochen hatte, erhob sich der König brüsk und verließ mit langen, hektischen Schritten den Raum als wolle er vermeiden den Triumph in den Augen seiner Tochter schauen zu müssen.

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Dumpf polternd fiel die schwere Tür des Thronsaals hinter ihm ins Schloss und brachte die Luft um Maya herum zum Vibrieren.

Nachdem die Nacht im Reich Einzug gehalten hatte, versuchte Maya erfolglos Schlaf zu finden. Sie wusste, sie würde den nächsten Tag nur überleben wenn sie frisch und ausgeruht wäre. Doch floh der Schlaf sie so beharrlich wie sonst die Jagdhunde ihres Vaters bei Gelagen um Hühnerknochen zu betteln pflegten!

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Unruhig drehte sich die Prinzessin in ihrem Bett von einer Seite auf die andere. Die Luft in ihrem Alkoven schien stickig, und gleich welche Haltung sie einnahm, keine davon führte zur Entspannung. Schließlich erhob sie sich entnervt mit einem leisen Fluch, welcher einer jungen Dame ihres Standes ganz und gar nicht gemäß war. Mit fliegenden Händen stopfte sie den hell glänzenden Silberhelm in einen Beutel.

Wenn sie sowieso nicht schlafen konnte, so konnte sie auch auf der Stelle aufbrechen!

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Der Stallbursche staunte nicht schlecht, als Maya etwa eine Stunde vor der Morgendämmerung ihre Stute Luna gesattelt haben wollte. Noch verwunderter wurde sein Blick, als er sah, was sie mit sich führte……….
Hell glänzte der silberne Helm im Schein der Fackeln vor den Stallungen als Maya ihn vor den verblüfften Augen des Stallburschen aus dem Beutel zog und in eine Satteltasche stopfte.
Was gaffst Du?“

Schnell senkte er den Kopf und zog den Sattelgurt fest. Einige Minuten später starrte er ihr kopfschüttelnd nach. Die Wege der Herrschaften waren immer wieder ziemlich mysteriös! Der erste Hahn krähte nachdrücklich, als wolle er seine Gedanken bestätigen.

Das Donnern der Hufe hallte dumpf aus der noch nachtfeuchten Erde zurück, als Maya in gestrecktem Galopp über die Felder preschte. Doch nach einer Weile besann sie sich. Wenn sie Luna nicht zu sehr erschöpfen wollte, würde sie langsamer machen müssen!

Der kleine See, etwa eine Stunde vom Schloß entfernt, lag spiegelglatt und still vor ihnen und reflektierte die Morgenröte auf eine gar mystische Weise. Nachdem die Prinzessin abgestiegen war um Luna am Ufer trinken zu lassen, ließ sich sich auf einem kleinen Findling nieder und zog die kleine Kladde aus einer Tasche ihres Gewands. Wenn der Spruch sitzen sollte, durfte sie keine Silbe davon auslassen! Wieder und wieder glitten ihre Augen über den verblichenen Text, wobei sie stetig „Draco, audite verbum dominae cura molesta tua!“ murmelte.

Eine kleine Blindschleiche die in der Nähe unter einem flachen Stein ruhte, hob aufmerksam züngelnd den Kopf als erwarte sie Befehle von einer unsichtbaren Macht, doch sie war zu gut getarnt als das Maya sie hätte wahrnehmen können………..

Der Wind spielte mit den vergilbten Blättern der kleinen Kladde, die Maya vor langer Zeit von einer Magd erhalten hatte, mit der sie im Backfischalter gerne Pläne geschmiedet und gemeinsam geträumt hatte. Was junge Mädchen halt so träumen……
Man hatte die Magd hingerichtet. Sie sei eine Hexe gewesen, hatte es geheißen.

Luna senkte den großen Kopf und begann, in den Falten des Gewandes der Prinzessin nach dem Apfel in ihrer Tasche zu schnuppern. Maya lachte leise und hielt ihn Luna vor die Nüstern.
„Ich bin mir nicht sicher ob Liane wirklich eine Hexe war, und ob dieser Drachenzauber funktionieren wird, Luna. Aber, weisst Du, wenn es schiefgeht und mich der Drache als Zwischenmahlzeit vernascht, dann ist das besser als weiter zu leben und mit Rutherford verheiratet zu sein. Sicher, er sieht gut aus. Und er ist tapfer. Und Vater hält große Stücke auf ihn. Aber….er ist so alt! Mindestens fünfunddreissig!…….Du verstehst mich, nicht wahr, meine Süße? Schließlich dürfen die Hengste welche nicht Dein Interesse wecken, ja auch immer wieder Deine auskeilenden Hufe küssen!………ich liebe ihn nicht. Wenn ich es überlebe, dann darf ich Rutherford auch die Hufe vor den Latz knallen und mir meinen Hengst selbst aussuchen! Und das ist das Risiko wert! Denn ein Leben an Rutherford’s Seite wäre keins. Dann lieber tot!“

Luna hatte nur leise geschnaubt nachdem der Apfel verzehrt war, und die Prinzessin nahm den Weg zur Drachenhöhle wieder auf.

maya 12_001Es war später Nachmittag, als Maya den Waldrand und somit auch das erste Schild erreichte. Sie zügelte Luna. Auch wenn die Farbe bereits abblätterte, die Warnung an Ortsfremde diesen Waldweg besser nicht zu beschreiten, es sei denn sie wären lebensmüde, war noch gut lesbar.

Wir sind am Ziel, Süße. Ab jetzt müssen wir auf der Hut sein, ich war noch niemals an der Drachenhöhle.“ Herrjeh, wie oft hatten Mütter und Ammen den Kindern eingeschärft, sich von diesem Wald nur ja fernzuhalten!

Im Schritt ritt die Prinzessin nun langsam den engen Waldweg entlang. Die Schatten waren lang um diese Zeit, nur wenig des bereits eine rötliche Färbung annehmenden Sonnenlichts erreichte den Waldboden. Hier und da duftete es nach Waldmeister.

Je weiter sie kam, desto stiller und düsterer schien der Wald zu werden, und desto dichter standen die Bäume. Mehr und mehr gewaltige, dunkle Tannen und immer weniger Laubbäume. Selbige verschwanden schließlich zur Gänze, und Maya nahm wahr das sich ein Wind erhob, der die Tannen leise drohend rauschen ließ.

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Mit leicht zitternden Händen band sie sich die blonden Locken zu einem Schwanz und fummelte den Helm aus der Satteltasche. Es gelang ihr nicht auf Anhieb ihn aufzusetzen, doch schließlich hatte sie ihn übergestülpt. „Meine Herren, dass die Ritter überhaupt kämpfen können mit sowas auf dem Kopf! Man sieht ja kaum was!“ rief sie leise. Und klappte genervt das Visier hoch während die Stute als Antwort ein leises, verhaltenes Wiehern von sich gab.

Nach weiteren zehn Minuten vorsichtigen Vordringens machte der Waldweg eine scharfe Biegung. Dahinter wuchs die Höhle des Drachens aus dem Zwielicht, welches der Sonnenuntergang hervorrief. Steile Wände aus einem lehmartigen Material erhoben sich vor Maya. In ihrer Mitte eine düstere Öffnung, etwas mehr als eine Pferdelänge breit und etwa drei Mann hoch.

Zischend sog Maya den Atem ein.
Was da so glänzte waren die Ketten von Sir Rutherford, die von eisernen Manschetten an seinen Handgelenken zu zwei riesigen Ösen an der Seite des Höhleneingangs führten.
Der entführte Held sass matt an der Höhlenwand und schien eingenickt zu sein. Ohne ein Geräusch zu machen stieg Maja ab.
Es hatte etwas durchaus Groteskes, wie die zierliche junge Frau in dem prächtigen Gewand nun da stand und die Zügel ihrer Stute an einen Ast band……..während ein martialisch wirkender Helm das bedeckte, was eigentlich ein zartes, blondes, jungfräuliches Haupt sein sollte.

Als Luna schnaubte, riss Rutherford den Kopf hoch. Erstaunlicherweise erkannte er im Zwielicht sofort wen er da vor sich hatte.
Lady Maya!“, raunte er verblüfft, „fort mit Euch! Es ist gefährlich hier! Da drinnen haust ein Drache!!“
Ich weiss“, gab sie leise zurück und näherte sich ihm unbeirrt, „ruft ihn heraus, Sir! Ich möchte mit ihm sprechen.“
Ihr möchtet WAS??????“
Mit ihm sprechen.“ Es kam recht trocken zwischen ihren Lippen hervor, und sofort begann der Ritter heftig den Kopf zu schütteln.

Nicht doch, seid Ihr denn vom Wahnsinn besessen? Reitet heim so lange Ihr noch könnt!“
Ich bin auf Geheiß meines Vaters hier um Euch zu befreien! Also spart Euch den Atem für die Warnungen, wo ist Euer Pferd?“
Rutherford’s Mimik glich mit einem Schlag der des debilen Wechselbalgs der Köchin. Als er schließlich ungläubig zu einer Antwort ansetzte, ging diese in einem mächtigen Getöse aus dem Höhleninneren unter.

Mit einem gleitenden Geräusch wie es nur Schuppen auf Sand verursachen können, schob sich der Kopf des Drachen langsam aus der Öffnung, während er laut und dunkel knurrte „WER STÖRT MEINE RUHE?“ Die Stimme war so tief, dass sie sogar in Maya’s Magengrube eine vibrierende Resonanz hervorrief!
Für den Bruchteil einer Sekunde stockte der Prinzessin der Atem. Doch dann konzentrierte sie sich todesmutig auf den Gedanken der Freiheit……..der Selbstbestimmtheit……. und stemmte ihre Hände fest in ihre Hüften. Breitbeinig schaute sie dem Untier entgegen, holte tief Luft und rief mit überraschender Selbstsicherheit:

Draco, audite verbum … dominae cura molesta tua!“
Die Zeit schien still zu stehen.
Dehnte sich wie eine stille Blase in einem geräuschlos siedenden Universum aus Sternenstaub.
Als erstes fiel der Ritter in Ohnmacht. Ob aus Scham darüber das eine unbewaffnete Königstocher sich anschickte ihn retten zu wollen, oder aus Angst um selbige – wer wusste das schon zu sagen?

Als nächstes wurde Maya bewusst, dass ihr Leben gerade noch an einem seidenen Faden hing, und als den Nüstern des Drachens eine Feuerlohe entfuhr, welche haarscharf an Maya vorbei zischte, nässte sie sich ein.

Und schließlich begann der Drache laut und dämonisch zu lachen. Erheitert musterte er die nun doch leicht zitternde Prinzessin mit dem Silberhelm, welche nicht einmal ein korrektes Latein zustande brachte. „Du willst meine Herrin sein? Hahaha……..beim Barte des Höllendrachens! Das ist guuuuuut…..hohhohaahaaaaaaaaa guuuuuut! Welcher Hofnarr hat sich das augedacht, eh?“

Maya versuchte standhaft zu bleiben und ihre Knie nicht unter sich wegsacken zu lassen. „Schweig, Du Wurm! Ab sofort unterstehst Du meinem Befehl. Und Du wirst diesem Ritter nun freies Geleit geben!“
Das Lachen wurde frenetisch. „Und Dich dafür behalten, Herrin?“ Der Drache stiess das Wort ‚Herrin‘ zwischen zwei Lachsalven auf eine äusserst ironische Weise hervor.

Noch bevor Maya antworten konnte, verschluckte er sich an den eigenen Worten, die Luft wurde ihm knapp. Maya konnte sehen, wie der schlangenartige Hals des Drachen begann, spastische Zuckungen zu vollführen. Und genau in dem Augenblick, in dem Luna scheute, und sich von dem Baum lossriss, knallte der Drachenkopf mit blind werdenden Pupillen in den Staub vor dem Höhleineingang.

Ein mächtiger Rumms, Staub wirbelte auf und brachte Maya zum Husten……….
und als er sich endlich legte und die staubige Szene wieder sichtbar wurde, starrte Maya ungläubig auf das Bild das sich ihr bot.

Das Untier hatte sich tatsächlich totgelacht. Ihre List war aufgegangen, wenn auch ganz ganz anders als geplant. Von Luna sah man nur noch den hellen Schweif in der Ferne zwischen den Bäumen wehen, dann war die Stute ausser Sicht. Der Rückweg würde mühsam werden.
Aber erst einmal galt es, den ohnmächtigen Helden zurück ins Bewusstsein zu holen. Und sich der nassen Unterwäsche zu entledigen.

Hach, das Leben konnte so schön sein!

 

 

Nicht ausreden lassen….

… ist etwas das ich liebe! Ich bin immer völlig begeistert und aus dem Häuschen wenn man mit jemandem ein Problem lösen möchte und derjenige dann einfach den Telefonhörer auflegt oder die Tür hinter sich schließt und „blockt“.

Dann werde ich cholerisch. So richtig böse cholerisch. Denn diese Ohnmacht, die dadurch hervorgerufen wird, die kann ich nicht händeln, die packe ich nicht!
Und dann löst die Ohnmacht einhergehend mit „aber wir müssen das doch klar kriegen!!!“, sprich der Dringlichkeit, einen ungeheuren Schub heisser Wut aus.

Ich gestehe, als Kind habe ich in solchen Momenten sogar Gipsmadonnen gegen Waschtisch-Spiegel geschleudert. Sehr zur Erquickung meiner Frau Mutter.

Und gerade bin ich am Toben! Wegen der Flickr Gruppe aus dem letzten Blogpost.

Sieht hier irgendjemand einen Link zu einem Lied in der Beschreibung unter dem Bildtitel „Vessa“?

https://gyazo.com/13d10a8fe36b84f36619396020f5b721

Also ich nicht. Und er behauptet steif und fest er hat da einen. Dabei haben wir um die zwanzig mails ausgetauscht, und so wie er schrieb bin ich nach wie vor fest davon überzeugt, dass er überhaupt nicht verstanden hat um was es geht.
Als ich diesen Screenshot aufnahm, und ihm den schicken wollte, sagt mit Flickr das er mich geblockt hat. Hallo? So lösen wir das Problem sicher nicht!

Schliesslich könnte es ja auch an Flickr liegen, das System darf ja auch mal spinnen. Naja gut, nun könnte man sagen ab dafür! Nur, da er mich geblockt hat kann ich ihn jetzt nichtmal mehr aus der Gruppe werfen!

Und die Zahl der Leute, die völlig am Gruppenthema vorbei, Bilder ohne Musik einstellen nimmt nicht ab. Ich bin ständig damit beschäftigt solche Bilder aus der Gruppe zu werfen. Wenn das nicht besser wird muss ich die Gruppe so einstellen, dass ich alle Neuzugänge erst absegnen muss bevor sie sichtbar werden. Oh Mann.

Wundert sich da noch irgendjemand, dass wir bei einem solchen Haufen Oberlfächlichkeit, Sturheit und Uneinsichtigkeit im „Menschenpool“ keinen Weltfrieden haben? Wenn nichteinmal die simpelsten Dinge sich regeln lassen?

 

Neue Ufer – und die Dummheit der Menschen

Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich ein Bild gemacht, zu dem ich dann eine Idee bekam: Ich taufte es „Blinded By The Light“, nach dem Lied von Manfred Mann’s Earth Band.

blinded by the light

Als ich es bei Flickr einstellte, kam mir die Idee eine Gruppe zu gründen. Denn es könnte ja Menschen/Künstler beflügeln auch ihre Second Life Bilder mit Musik zu kombinieren. Oder überhaupt ein Bild zu einem ihrer Lieblingshits zu schießen.

Heute früh eröffnete ich dann eine Flickr Gruppe namens „Pics’N’Tunes Second Life„.

Fröhlich machte ich mich ans Werk, gestaltete ein Gruppen Icon, wählte ein Bild für den Header aus. Ha! Da machte es sich bezahlt, dass ich am „Rezzday“ von Atlan Bade,(Anmerkung d. Redaktion: Geburtstag in SL. Wenn sich der Tag jährt an dem man Second Life beitrat), so viele Bilder des Tribute-to-Marillion Konzertes der Gruppe geschossen hatte die dort auftrat.
Als das Optische erledigt war, machte ich mir Gedanken über die Regeln und Einstellungen der Gruppe, denn ich werde sie ja administrieren müssen.

Zum Beispiel habe ich die Settings für Content auf safe und moderate gesetzt, allerdings darf niemand Bilder in die Gruppe packen welche „restricted“ sind. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte wenn jemand ein versautes Bild einstellt, aber wir armen User in Deutschland bekommen „restricted“ Inhalte auf Flickr schlicht nicht zu sehen. Die ganze Welt kann sie sehen wenn sie ihren Flickr Account so einstellt, dass alles angezeigt wird, nur die Deutschen nicht. An was erinnert uns das wohl? *grins

Als die Gruppe so weit stand, lud ich als erstes meinen Best SL Buddy ever ein (natürlich Zasta, wen denn sonst?), und dann nach und nach einige meiner Follower auf Flickr.

Nachdem die Gruppe gegründet war begab ich mich nach SL, schliesslich ins real life, und nach einer Weile Hausputz und körperlicher Ertüchtigung kreierte ich eine kleine Küche, baute Postkarten aus Los Angeles in Second Life, bappte sie auf einen Kühlschrank und schoss zwei Werke zum Song „Picture Postcards from LA“

picture postcards from LA 1

picture postcards from LA 2

Ich hatte noch nie eine Gruppe auf Flickr und habe mich bisher auch dem Community-Geschehen bei Flickr eher enthalten. Mir war allerdings schon öfter aufgefallen, dass viele Leute in tausend Gruppen sind und sich um die Gruppenregeln keinen Deut scheren.
Okay, wenn man viele Gruppen hat, kann man sich natürlich nicht von jeder die Regeln merken, aber man sollte es doch irgendwie schaffen im Zweifelsfall schnell eine bestimmte Gruppe zu öffnen und nachzuschauen. Oder sich Eselsbrücken bauen. Was weiss ich !?

Als ich eben, bevor ich anfing diesen Blogpost zu tippseln, Flickr besuchte war ich erstaunt, ausser meinen schon acht Bilder zu finden. Vier davon waren auch regelkonform mit einem Link zu einem youtube versehen. Sie waren allerdings nicht dem Song gleich betitelt. Doch das fand ich tolerierbar, da diese Bilder mitsamt dem Link zum Song schon lange in Flickr sind und ich ja nicht erwarte das jemand seine Lied-Bild-Kombination umtauft nur weil ich jetzt eine Gruppe habe 🙂

Doch drei davon hatten weder bildlich einen Bezug zu irgend einem Lied das ich kenne, (Okay klar, ich kenne natürlich nicht alle Songs dieser Welt!), noch eine Erklärung oder einen Link zu einem Lied in der Description. Also warf ich sie raus und schrieb den Menschen an, der sie in meiner Gruppe gepostet hatte, erinnerte ihn an die Regeln, bat ihn sie nochmal zu lesen und erklärte ihm so höflich ich konnte, dass ich ihn bei Zuwiderhandlung ohne Kommentar aus der Gruppe kicken werde.

Hm.

Wieso verblüfft es mich eigentlich immer noch, dass der Mensch in der Masse ein thumbes Wesen ist? Wieso bin ich erstaunt festzustellen, dass in der heutigen Zeit sich kaum noch jemand die Zeit / Geduld nimmt, sein Tun sorgfältig auf Regelkonformität zu prüfen? Gerade in Zeiten der Social Media sollte mich das nicht wirklich umhauen!

Naja. Nun hab ich also diese Gruppe. Und es wird sicher spannend zu beobachten, was dort alles so aufschlägt. Die bisher eingegangenen Bilder im Zusammenhang mit der Musik die dazu verlinkt wurde, haben mir jedenfalls Spass gemacht und positiv überrascht. Schaut rein, wenn Ihr mögt. Der Link ist gleich oben im zweiten Absatz 🙂

(Edit, fünf Minuten nach Veröffentlichung dieses Posts:) Gerade habe ich eine Flickr Nachricht von dem User erhalten dessen Bilder ich löschen musste. Darin entschuldigt er sich und sagt er hätte das nicht bemerkt. Hm. Jeder der meiner Gruppe beitritt bekommt im Zuge des Groupjoin-Verfahrens ein Popup geliefert, indem er nochmal die Regeln abhaken muss. Wie kann man das da nicht merken? Er hat sich wohl nicht die Mühe gemacht, sie zu lesen. Ist ja auch ne Zumutung, schliesslich ist Lesen ja ARBEIT! keuch.

Bento-Pferde von Waterhorse die Zweite

Nachdem Ihr gelesen habt, was ich von Zasta rebloggte, hier einfach nur noch ein paar Bilder von mir und dem Pferd, das bereits zwei Wochen nach seiner Release Tendenzen aufweist berühmt zu werden.
(Und für diejenigen, die sich für die Handhabung und Details bezüglich Second Life interessieren: Strawberry Singh hat ein Video darüber auf ihrem kommerziellen Blog veröffentlicht, in dem man auch die Huds und viele Optionen sehen kann. Link dorthin.)

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Ani & Roamer 3_001

Ani & Roamer 6_002

Dee horse 2_001

Dee horse 7_001

Dee horse 6_001

Ani & Roamer 8_001

Ani & Roamer 7_001

die Schimmel Textur, welche Zasta zu hell ist.

Bentopferde

Nachdem ich durch einen guten Freund erfuhr, dass am 25. März ein neues Pferd released wurde, und zwar mit Bento Skelett und umwerfend natürlichen Bewegungen, war ich neugierig und schaute es mir an. OMG – ich war völlig geflasht. Sobald ich Isar’s Erfinder online zu greifen bekam, zeigte ich es ihm. Und steckte ihn an. Kurzentschlossen kauften wir beide das Bento Pferd von Waterhorse. Ich wollte drüber bloggen, aber er kam mir zuvor und so zeige ich es Euch eben über Zasta’s Blog:

Über die Eleganz der Vermeidung

Es ist soweit, Second Life ist im Jahrhundert des Flughunds angekommen. Project Bento macht´s möglich.

Vorgestern hat mich Jamies Steuereinheit aufgeregt und fröhlich auf die Water Horse-Bentopferde aufmerksam gemacht. Und was soll ich sagen … sofort gekauft.

3500 Linden (mit Gruppenrabatt, ist aber free to join) sind kein Portogeld, aber erstens immer noch billiger als die bisherigen Platzhirsche von Realistek und zweitens … alter Schlappen, das ist ein Quantensprung!

Die Pferde sind Attachments (und recht günstig vom Draw Weight, deutlich weniger als ein Aeros Cock, wem der Vergleich etwas sagt *hust*), haben vier Gangarten, die völlig weich und absolut realistisch animiert sind und … der Hersteller hatte Ahnung von der Sache! Bei der Piaffe (ein Bonusgadget) gibt der Charakter sogar korrekte Schenkelhilfen! Gar nicht zu reden davon, dass das Pferd sich (zumindest in der englischen Variante) versammeln lässt, im kurzen Galopp eine ordentliche Aufrichtung hat und sich selbst…

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