„Schreib mit mir!“, eine geniale Idee.

Vor einigen Monaten stieß ich auf ein Blog das ich seither umkreise wie eine Motte das Licht.
Jette entwirft Settings, zu denen ihre Leser Kurzgeschichten verfassen können. Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich Schreiberlinge wie Du und ich den gleichen Grundgedanken aufnehmen und vor allem umsetzen.

Hier könnt Ihr Euch das Blog anschauen.

Immer wieder hatte ich mir vorgenommen, mich zu beteiligen. Und immer wieder kam irgendetwas dazwischen. Bis jetzt. 🙂
Wie man es von mir gewohnt ist, werde ich meine Geschichte mit Bildern aus Second Life illustrieren, denn ein Blog braucht nun mal Bilder. Und es ist nach wie vor eine meiner erklärten Lieblingsbeschäftigungen, einen Charakter zu stylen und abzulichten, sodass meine Geschichte die passenden Bilder dazu hat.

Und bevor meine Langatmigkeit sich nun Bahn bricht und ich mehr Worte auf das Vorwort verwende als auf die eigentliche Story……….es ist Setting Nummer 26, dem ich mich widmen werde.
(Setting:Dein/e Protagonist wacht auf einem Boot auf. Er/sie sieht sich um. Niemand sonst befindet sich auf dem Boot. Er/sie weiß auch überhaupt nicht wie er/sie dort hingekommen ist. Das Boot treibt mitten auf einen Ozean. Weit und breit ist kein Land zu sehen. Was erlebt er/sie auf hoher See? Wie kommt er/sie auf das Boot? Und wer hat das Boot hinausgefahren?

Gegenstände: Bullauge, Steuerrad, Wischmop)

Los geht’s!

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BLACKOUT

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Das Geräusch war subtil. Was es nicht davon abhielt, hartnäckig zu sein.
Stur bohrte es sich in Pat’s Wahrnehmung. Zog sie immer weiter aus ihrem Traumland heraus, zerrte sie in das wache Bewußtsein.

Gluck. Gluckgluck. Gluck.

Ihr Kopf fühlte sich bleischwer an. Pat wollte nicht aufwachen. Mit einem leisen Ächzen klammerte sie sich an den Lieblingstraumbaum auf der Lieblingstraumwiese in ihrem Lieblingstraumland. Dem Ort, an dem immer alles in Ordnung war. An dem es keine Klagen gab. Keine Schwierigkeiten. Keine Probleme. Keine Herausforderungen. Somit auch kein Versagen.

Gluck. Gluck.

Das gluckernde Geräusch bekam nun Verstärkung in Form eines Duftes. Er stieg langsam aber stetig von der Bettwäsche in Pat’s Nase, passierte die Flimmerhärchen, wandt sich höher und höher bis er nicht mehr ignorierbar war.
Das roch nicht wie ihr Bett.
Ganz und gar nicht. Gequält machte sie sich bereit den Lieblingstraumbaum los zu lassen.

Etwas irritierte sie. Je wacher sie wurde, je mehr sie wahrnahm, desto mehr klingelten die Alarmglocken in ihrem Hinterkopf. Es fühlte sich an als dümpele das Bett mit ihr hin und her. Ganz leicht nur, aber es dümpelte. Nein, sie hatte nichts getrunken bei diesem Speed Dating. Außer Gingerale. Und davon pflegen Betten am anderen Morgen nicht zu dümpeln.

War es überhaupt schon Morgen? Müßte dann nicht die Sonne ihre Lider kitzeln und dieses diffuse Rot des durch die Lider fließenden Blutes auf ihre Netzhaut zaubern?

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Mit einem Schlag war Pat hellwach. Öffnete die Augen, blinzelte. Und sah……..nichts! Es war dunkel. Als ihre Augen sich nach einigen Sekunden an das Dunkel gewöhnt hatten, erschienen die ersten Umrisse. Ein Herd. Ein Teppich mit einem Anker darauf. Mondlicht, welches durch eine Dachluke fiel.
DACHLUKE???

Ihr Schlafzimmer hatte keine Dachluke!

Abrupt setzte Pat sich auf, schloss dann gequält die Augen weil ihr schwindelte. Nachdem sie sie wieder geöffnet hatte, schien ihr Herzschlag sich verdoppeln zu wollen. Sie befand sich offenbar auf einem Schiff.

Gluckgluck. Gluck. ……..  Ja. Das Bett dümpelte weil das Schiff leicht rollte. Das war keine Einbildung gewesen.

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Fassungslos starrte Pat auf die Bullaugen in der gegenüberliegenden Wand. Drehte den Kopf. Auch hinter ihr – Bullaugen. Das Mondlicht floss hindurch und beleuchtete die fremde Umgebung auf eine fast traumhafte Weise. Ja! Das musste es sein. Sie träumte noch. Sie hatte nur geträumt erwacht zu sein. Gleich würde sie aufwachen und sich sicher in ihrem Bett wiederfinden.
Gluck. Gluck.

Ihre Blase drückte. Und zwar auf eine derart reale Art, dass es kein Traum sein konnte. Wenn sie sich kneifen würde………..sie tat es. Es tat weh. Verdammt. Wacher ging nicht!

Das Adrenalin bahnte sich mit Gewalt den Weg in ihre Adern. Sie war wach, sie befand sich auf einem Schiff welches sie noch nie zuvor gesehen hatte, und sie hatte nicht die leiseste Ahnung wie sie hier her gekommen war. Das letzte an das sich Pat erinnern konnte, war dieses Speed Dating an dem sie teilgenommen hatte. Silvio. Der letzte Kandidat an ihrem Tisch hatte sich als Silvio vorgestellt.

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Während sie atemlos die Hände in die fremde Bettdecke krallte, entstand die Situation in ihrem Geist noch einmal.
„Ich bin Silvio.“ Ein warmes Lächeln, große, dunkle Augen mit unglaublich langen Wimpern, Dreitagebart.
„Ich bin Pat. Und ich will gar nicht lange drumherum reden. Ich bin kein Mädchen. Wenn dich das schockt, kannst Du weiterwandern, bitte.“
Die Weise auf die er seinen Kopf verblüfft ein wenig neigte, die Art wie die sowieso schon großen Augen für einen Moment noch größer zu werden schienen………dann ein trockenes „Sondern?“, gepaart mit einem weichen, leisen Lachen.

„Ich verarsche Dich nicht – ich will es nur gleich klarstellen. Ich bin nicht was Du wahrnimmst.“
„Und woher weisst Du, was ich wahrnehme?“
„Ich hab ’nen Spiegel zuhause. Ich weiss, wie ich aussehe. Wie ein Mädchen.“
„Das du nicht bist?“
„Das ich nicht bin. Ich bin eher ……..ein Alien.“

Silvio hatte die Lippen etwas geschürzt, war aber nicht weiter gewandert. Und das obwohl eine umwerfend hübsche Blondine am Nebentisch saß und wartete. Für ein Blitzdating hatten Silvio und Pat sowieso schon viel zu lange geredet. Sie würde das nie wieder tun. Es machte keinen Sinn, sich beim Kennenlernen auf ein paar wenige Minuten beschränken zu müssen. Wieso war er nicht geschockt?

„Ein Alien! Das ist wunderbar, dann bin ich nicht mehr das einzige Alien auf dem blauen Planeten!“ Nun war es an Pat, große Augen zu machen.
„Na gut“, hatte sie schliesslich gemurmelt, „Du bist auch eins. Aber ich meine es ernst. Ich bin sowohl psychisch als auch physisch genderfluid. Meine Seele hat keinerlei Geschlecht und mein Körper hat zwei.“ Nun war es heraus. Jetzt würde er gehen.

Doch Silvio hatte nicht die geringsten Fluchttendenzen gezeigt. „Ein Hermaphrodit? Dann bist Du kein Alien, Pat! Du bist in meiner Wahrnehmung ein Erdling.“
„Ach!? Und ….Du nicht? Du bist ein echter E.T.?“
„Wenn Du so möchtest……ja!“

Um sie herum war Unruhe entstanden, denn Pat und Silvio hatten den Rhythmus des Datings für sämtliche anderen Teilnehmer völlig aus der Bahn geworfen. „Komm, gehen wir vor die Türe, okay?“ hatte Silvio vorgeschlagen. Und genau das hatten sie getan. An dieser Stelle verschwamm ihre Erinnerung und das Glucksen des absolut windstillen Ozeans am Rumpf des Schiffes drang wieder hartnäckig in ihr Bewusstsein.

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An ihrer Unterlippe nagend hatte sie sich erhoben, war unruhig auf und ab gegangen bis sie entdeckte, dass es eine Toilette gab, sie verbarg sich hinter der Wand am Kopfende des Bettes. Nachdem Pat sich erleichtert hatte, war zwar der Druck auf der Blase verschwunden, aber dafür verstärkte sich der Druck in ihrem Herzen. Leichte Panik kam auf.
Und dann fiel ihr Blick auf einen Mopp. Er lehnte an der Wand, neben einem Eimer und einem Feuerlöscher. Irgendwie gelang es ihr kaum, den Blick wieder davon abzuwenden, es war als sauge der Mopp ihre Augen mit Macht zu sich hin. Als riefe er „Komm, komm doch her! Fass mich an! Alles wird gut wenn Du mich fühlst!“

Während die Schatten langsam zu verblassen begannen, während sich die Sonne über den Horizont schob, stand Pat wie festgenagelt und starrte diesen Mopp an. Schließlich schüttelte sie unwillig den Kopf und begann zu schreien.

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Erst lange nachdem ihr Schrei verhallt war, fand sie die Kraft die Tür zu öffnen und den Bug zu betreten. Im blassen Morgenrot betrachtete sie die Umgebung, versuchte sich zu orientieren. Da war nichts ausser ein paar wenigen, kleinen Inseln auf denen nicht einmal Bäume wuchsen. Gras. Nur Gras. Sonst nichts. Grasinseln und die fast spiegelglatte Oberfläche des Meeres. Der Himmel war stark bewölkt und das lachsfarbene Licht des Sonnenaufgangs schien die Wolken in Zuckerwatte zu verwandeln. Das Gefühl der Unwirklichkeit ließ sich nicht abschütteln.

Pat stürzte zurück ins Boot. Versuchte das Funkgerät. Aber es war völlig tot, es knisterte nicht einmal. Verzweifelt ließ sie sich neben das Bett auf den Boden sinken, und wieder schob sich dieser Mopp in ihr Gesichtsfeld.

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Sie hatte keine Ahnung wie lange sie so dort gekauert hatte, die Gedanken hatten sich überschlagen und ein geschäftig-panisches Summen und Brummen in ihren Hirnwindungen generiert. Sie musste hier weg! Irgendwo musste Land sein, irgendwo musste es einen Hafen geben! Sie wohnte in Limburg – da war nun wirklich weit und breit kein Meer – aber Hamburg, Bremen, Rostock……..irgend eine deutsche Hafenstadt wäre doch ein guter Anfang!

Nachdem ihr klar geworden war, dass sie handeln musste, hatte sie sich auf die leicht zitternden Beine gestemmt, das Boot auf den Kopf gestellt. Nirgends fand sich etwas Hilfreiches. Die Seekarten auf dem Laptop, der vor sich hin flimmerte als hätte jemand einfach vergessen ihn abzuschalten, sagten ihr nichts. Dieses gesamte Hausboot war unpersönlicher als ein Hotelzimmer. Pat hatte niemals in ihrem Leben ein Boot gelenkt, aber so schwer konnte das doch nicht sein!

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Sie schaffte es nicht herauszufinden wie man den Motor startete. Frustriert schlug sie wieder und wieder auf das Steuerrad ein, bis ihre Hände so sehr schmerzten als hätte ein antiquierter Lehrer sie mit einem Rohrstock bearbeitet.
Unruhig begann sie, auf und ab zu wandern wie ein Tiger im Käfig. Die Orientierungslosigkeit wuchs ins Uferlose. Es war ja nicht einmal klar, auf welchem der sieben Weltmeere sie sich befand. Was, wenn es Untiere gab? Unter ihr war vermutlich meilenweit nichts als kaltes Salzwasser. Und……….Seeungeheuer?

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Es irritierte Pat, dass nun bereits so viel Zeit vergangen war, aber der Sonnenstand immer der gleiche zu bleiben schien. Auch klarte der Himmel in keinster Weise auf…….es fühlte sich an als hätte jemand die Zeit einfach eingefroren.

Was, wenn sie längst aus der Zeit gefallen wäre? Das Szenario von Stephen King’s „Langoliers“ geisterte durch ihren Kopf, und sie bemühte sich, es so schnell wie möglich wieder abzuschütteln. Es wäre gefährlich, jetzt in Panik zu verfallen. Vielleicht würde man vom Dach aus mehr sehen………Überblick! In allen Filmen die sie je über die historische Seefahrt gesehen hatte, stiegen die Matrosen in den Mastkorb, weil ein Wechsel der Perspektive oft den nötigen Überblick bot um Land zu erspähen.

Auf dem Weg zum Oberdeck kam Pat wieder an diesem verfluchten Mopp vorbei, es war ihr unheimlich wie er ihren Blick magnetisch anzog. Es kostete Kraft, ihn zu ignorieren. Viel Kraft. Unnatürlich viel Kraft!

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Die Hoffnung auf „Land in Sicht“ starb, als Pat sich oben umgeschaut hatte. Müde war sie in einen der Liegestühle gesunken und hatte in die Wolken gestarrt.

Wie es kam, dass sie dann dort einnickte, wusste Pat später nicht zu sagen. Eigentlich verhinderte Angst das man einschläft……….
und dennoch war es als gleite sie in einen Traum hinein.

Der Mopp konnte sprechen. Und er sprach mit Silvio’s Stimme.

„Nun………glaubst Du mir jetzt, dass die Realität als solche nicht existiert? Real ist was wir wahrnehmen. Und unsere Wahrnehmung wird von unglaublich vielen Faktoren beeinflusst! Es gibt vermutlich so viele Realitäten, wie es Individuen gibt, Pat! The one and only truth ist nicht existent!“
Der Mopp schien in die Luft zu steigen, kurz in den Eimer zu tauchen………wie in Zeitlupe fielen die Tropfen hinab, zurück ins Putzwasser……..gluck………gluckgluck…….
„Jetzt wach auf. Geh runter und nimm ihn in die Hand. Du wirst nur dann zu der Dir vertrauten Wahrnehmung zurück kehren, wenn Du den Mopp in die Hand nimmst. Daran ist meine Alienmagie gebunden. Tust Du es nicht, wirst Du in alle Ewigkeit auf diesem Hausboot sein…..na los. Ich möchte später mit Dir tanzen gehen, Pat! Wie sollen wir uns kennenlernen, wenn Du darauf bestehst, in meinem Experiment hängen zu bleiben? Eigentlich wollte ich Dir doch nur beweisen, dass ich wirklich ein Alien bin, auch wenn Du mich wie einen Menschen wahrnimmst. Nicht Du, mit Deiner Zweigeschlechtlichkeit bist das Alien! Ich bin es. Denn ich bin derjenige, der Deine Wahrnehmung manipulieren kann bis Du Deinen Namen vergisst. Doch meine Absichten sind keine bösen.
Aber den Schritt zurück in die Realität kann ich Dir nicht abnehmen. Erinnere Dich! Wir hatten abgemacht, dass Du den Mopp in die Hand nehmen und das Boot feudeln wirst, und dass jeder Schwenk mit dem Mopp Dich wieder mehr und mehr ins Hier und Jetzt bringen wird. Komm! Steh auf und komm heim. Heim zu Dir!“

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13 Gedanken zu “„Schreib mit mir!“, eine geniale Idee.

  1. Eine unerwartete Wendung … Wobei, vielleicht auch wieder nicht. Jedenfalls eine sehr interessante Interpretation des vorgegebenen Settings. Mit Aliens hätte ich hier nicht gerechnet.^^ Ach ja, das Wort „feudeln“ musste ich erst im Duden nachschlagen, das war mir nicht bekannt. Zu meiner Verteidigung steht da aber auch, dass es ein norddeutscher Ausdruck ist. 🙂

    • Hehe, ich bin ja auch kein Flachlandindianer. Da aber eine meiner besten Freundinnen aus dem hohen Norden stammt, war mir der Begriff geläufig.
      Ich finde das klingt sehr edel……….im Gegensatz zu „moppen“, grins

  2. Hallo Forwalu,
    ganz lieben Dank fürs Mitmachen. Ich hatte großen Spaß an deiner Geschichte.
    Eine wirklich interessante Interpretation, mit der ich so auch nicht gerechnet habe. Die Wendung war super eingebaut und überraschend. Auch das ganze Thema der Geschichte gefiel mir. Und die Arbeit, die du dir mit den Bildern machst ist bemerkenswert. Sie passen ins Geschehen und unterstützen es perfekt.
    Deinen tollen Beitrag musste ich einfach verlinken und ich hoffe du kreist noch eine Weile um mein Blog herum. 🙂 Vielleicht findest du noch einen Teil, bei dem du gerne mitmachen möchtest. Es würde mich sehr freuen.
    Liebe Grüße
    Jette

    • Wow, hallo Jette – das ging ja schnell. Und ich freue mich sehr, dass meine kleine Story Dir so gut gefallen hat. Da man bei Dir ja auch auf ältere Settings zurückgreifen kann, bin ich sicher das mir noch die ein oder andere Geschichte einfallen wird. Erst mal heissen Dank für die Anerkennung und das Verlinken. Wir werden uns lesen 😉

    • Ach Du lieber Himmel, erst heute zeigt mir WordPress, dass da ein Kommentar in der Warteschlange hängt. Tut mir super leid, dass ich so lange brauchte um Deine beiden Kommentare freizuschalten. Man sollte doch öfter mal manuell gucken anstatt sich auf die Neuigkeitenanzeige zu verlassen 😉

      Danke Dir, ich freu mich das magisch manipulierene Mopps mystifizierend auf Dich wirken, *breit grins

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