Kap45: Auf die Schnelle

((OOC: Liebe Leser, ich gestehe, auch wenn ich gross kein Weihnachten feiere und auch wenn ich daher keinen Vorweihnachtsstress habe – im Augenblick ist mein Hirn aus welchen Gründen auch immer, durch den Wind. Da ich mich augenblicklich ausser Stande fühle, die letzten Rollenspiele hier in Erzählform wiederzugeben, werde ich schlicht eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse erstellen. So bleibt Ihr auf dem Laufenden, und ich kann, sobald ich wieder ich bin, mit frischem Eifer und ganz frischen RP Eindrücken wie gewohnt weiter bloggen.))

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Am nächsten Morgen überwog die Erschöpfung. Ein Triumph wollte sich bei keinem der Beteiligten einstellen……..
Denn auch wenn Redbarnes immer noch durch das Labyrinth geisterte (und natürlich hofften sie, dass er das noch möglichst lange täte), so würden sie sich erst sicher fühlen wenn sie diesen Ort verliessen.

Jamie war verblüfft festzustellen, dass das Mädchen welches er im Halbschlaf ein paar Mal wahrgenommen hatte und für einen Bestandteil seiner Träume gehalten hatte, real war. Nachdem Sig sie ihm vorgestellt hatte und dabei bemerkte, sie könne ihm vermutlich beim Erzeugen des Raum-Zeit- Risses helfen welcher sie zurück auf die Erde bringen sollte, war er erleichtert.

Er hatte es mehrere Male geschafft diesen Riss zu erzeugen, aber er war immer viel zu schnell wieder kollabiert, sodass die Zeit nie gereicht hätte um wirklich hindurch zu gehen.

Doch gemeinsam gelang es nach einigen Fehlversuchen und Verständigungsschwierigkeiten. Und am Ende waren sie alle vier heil in der Höhle des ihm anvertrauten Caerns gelandet.

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Sig hatte verblüfft konstatiert, dass dies der Ort war an dem „alles begonnen“ hatte. Der Jungmagus war unendlich erleichtert und ebenso müde. Also hatte er seine Begleiter ins Haus geführt. Eine junge Frau über deren Wesen er sich unklar war, und die Sig mit derart anbetenden Blicken bedachte, dass es schon fast wieder lustig schien wenn man es als Aussenstehender beobachtete. Wäre das nicht dieses tiefe Misstrauen gewesen.

Jamie wusste nicht mehr was er denken sollte. Aber vorerst würde es genügen ‚daheim‘ zu sein, dem Welpen Kakao zu geben und sich erst einmal auszuschlafen. Morgen könnte er versuchen herauszufinden wieso er Red nicht erreichen konnte. Morgen.
Morgen würde er sich bei Zach melden. Morgen.
Morgen würde er sich das Mädchen genauer ansehen. Lebensmittel besorgen. Nachfragen ob John etwas herausgefunden hatte. Morgen. Nachdem er geruht hatte!

Im Haus angekommen, nahm er grollend zur Kenntnis das Red hier offenbar wie angekündigt getagt hatte, und dabei adventlich geschmückt und das Mobiliar vor dem Kamin ausgetauscht! Es gefiel ihm nicht. Aber er wusste, es war ein „Dienstwohnung“, wenn man es genau nahm. Da musste man wohl Abstriche machen.

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Der Welpe der die Seele seines Gefährten beherbergte, hatte sich relativ schnell vor dem Kamin zusammen gerollt und war eingeschlafen. Nicht mal mehr Kakao………….und die anderen zogen sich in die Küche zurück. Im Kühlschrank fand er Bier für Sig und sich, die Kleine kuschelte sich auf sein Oldtimersofa und hoffte offenbar, das Sig sich zu ihr gesellen würde, doch der Wolf verzichtete darauf. Ein träges Gespräch entspann sich, im Laufe dessen klar wurde, dass Sig kein Einzelgänger und auch nicht „the Leader of the Pack“ war. Er hatte ein Rudel und es gab ihm übergeordnete Wölfe. Aber die waren weit weg und so genoss er hier eine relative Freiheit. Dennoch machte er Jamie unmissverständlich klar, dass er, sollte er die Anweisung erhalten den Jungmagus um die Ecke zu bringen, nicht zögern würde ihr pflichtbewusst nach zu kommen.

Also konnte der dem Garou nur ein eingeschränktes Vertrauen entgegenbringen. Das Mädchen war sehr müde und redete nicht viel, und ausser sich irgendwann doch näher zu Wolf zu gesellen, tat sie nichts. Irgendwann aber fragte sie ihn ob er ihr zwei Chips entfernen könne, welche der Technokrat ihr zwecks Ortung unter die Haut gesetzt hatte.

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Endlich einmal etwas, das zu seinen leichten Übungen gehörte! Er tat es ohne große Umstände und erfuhr, dass sie mehr oder weniger eine Gefangene von Redbarnes gewesen war, der offenbar ihre Hoffnung ihre dämonischen Kräfte unter Kontrolle zu bringen genutzt hatte, um ihr zu suggerieren er könne das indem er sie in einen Cyborg verwandele. Als sie erkannte  hatte um was es ihm wirklich ging, kurz vor der ersten Operation, hatte sie irgendwie Sig kontaktet und um Hilfe gebeten. Das war wohl der Grund warum sie nun wie eine Klette an dem Garou klebte.

Er versiegelte die Chips magisch, sodass Redbarnes sie nicht würde orten können wenn er dem Labyrinth erst einmal entkommen war. Aber er fragte sich ob sie nicht eventuell dienlich sein konnten. Möglicherweise könnte man Redbarnes benutzen…………auf der Jagd nach dem Dämon. Doch Jamie war viel zu müde um all das in letzter Konsequenz zu durchdenken. Er versteckte die Chips und Minnie hatte gebeten einen Schlafplatz gewiesen zu bekommen. NAchdem er sie ins Gästezimmer geschickt hatte, plauderte er ein weiteres Bier lang mit Sig, der deutlich trinkfester als er selbst schien.

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Und irgendwann konnte er nicht mehr geradeaus gucken, schnappte sich Isar und zog sich mit ihm in sein Schlafzimmer zurück, während der Garou sich einen Platz auf dem Bettvorleger des Gästezimmers suchte um in Wolfsform zu übernachten.

„Die erste gemeinsame Nacht in unserem neuen Daheim hätte ich mir anders gewünscht, mein Prinz!“ flüsterte er leise, dann fielen ihm auch schon die Augen zu.

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Oben riss sich Minnie die Kleidung vom Leib, die Redbarnes ihr gegeben hatte. Sie hatte nicht die blasseste Ahnung wem sie vorher gehört hatte und wie der Technokrat daran gekommen war, aber sie fühlte sich beschmutzt so lange das Zeug ihr am Leib hing. Dann öffnete sie den absolut leeren Kleiderschrank und die Hoffnung zu anderen Klamotten zu kommen starb.

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Seufzend ergab sich das Mädchen in sein Schicksal und nachdem sie über 48 Stunden nicht geschlafen hatte, fiel sie in einen ohnmachtsähnlichen Schlaf, in dem sie auch nicht mehr wahrnahm wie der Wolf sich auf dem Fell vor dem Bett zusammenrollte. Sie hatte ihn gebeten sie zu bewachen, und auch bevor er vor Ort war wusste sie das er das tun würde. Denn er hatte es zugesagt!

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Ihr Held wäre der Letzte, der sein Wort bräche!

In dieser Nacht lag das Haus in einem tiefen Frieden. Und es gab kaum etwas das alle Beteiligen im Moment nötiger hatten!

 

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