Kap32: Der Riss

Irgend etwas war anders. Komplett anders.
Er hatte nicht einmal die Augen offen, hatte nicht einmal sehen können das die Dinge heute so scharfe Umrisse hatten, als hätte jemand sie mit etwas Flouriszierendem bestrichen. Durch das offene Schlafzimmerfenster drang dieser Ozongeruch, den man von starken Gewittern kennt. Und noch bevor er die Augen offen hatte wusste er, etwas war anders.

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Jamie öffnete schliesslich die Augen und wankte etwas schlaftrunken zum Fenster, schob das Rattanrollo hoch und blinzelte gequält ob der Helligkeit der Welt hinaus zum Tunnel. Da war sie wieder. Diese kleine, schwarzweisse Katze die ihm schon seit einigen Tagen immer wieder mal auffiel. Sich am Kopf kratzend beobachtete er wie sie offenbar in kätzischer Eile, ihres geringen Alters wegen eher tapsig als katzenhaft elegant durch das Gras unter dem Fenster in Richtung Berg schnürte, so als wolle sie zum Caern.
Ein Blick auf den Wecker verriet ihm, dass er früher als üblich erwacht war. Langsam sträubten sich seine Nackenhaare.

„Wenn das so weiter geht werde ich wirklich paranoid!“, murmelte er vor sich hin, während er innerlich alarmiert in seine Kleidung schlüpfte. Körperpflege musste warten, bis er herausgefunden hatte, woher diese äußerst sonderliche Stimmung da draußen kam. Selbst das vertraute Rauschen des Atlantiks klang heute irgendwie……metallisch?

Während er durch die fast elektrisch wirkende Luft eilte, fühlte er nach dem Seelenband das ihn mit Isar verband. Zum ersten Mal in seinem Leben funktionierte diese Verbindung nicht. Jamie war mit Seelenbändern seit der Kindheit vertraut, aber er hatte nie zuvor erlebt das es zwar wahrnehmbar war, sich aber wie zerfasert, schwammig, löcherig anfühlte. Er nahm Isar wahr, aber hätte nicht sagen können WAS er wahrnahm. So als wäre sein Prinz zwar anwesend aber dennoch nicht greifbar.

Heute achtete er beim Balancieren über die Holzstämme, die an der Seite des Baches zum Caern führten, besonders auf seine Schritte. Mit konzentriert gesenktem Kopf, die Ohren gespitzt und einem leicht erhöhten Puls näherte er sich langsam der Höhle. Sein noch fast bettwarmer Leib schauerte leicht. Die herbstliche Luft war so kühl wie der Tag überklar zu sein schien. Jamie’s Fingerspitzen schienen zu prickeln, und während er sich der Höhle näherte spürte er deutlich was ihm bereits im Haus angedeutet fühlbar war: Die Energie des Caerns scheint sich potenziert zu haben, ist viel mächtiger als er sie je wahrnahm.

Auf den letzten Metern beschlich ihn dieses Gefühl nicht alleine zu sein. Jeder kennt es. Jeder hat es schon erlebt……….das Wissen beobachtet zu werden ohne einen Beobachter ausmachen zu können. Telepatisch fragte er den Eulengeist den er tatsächlich als Wächter des Caerns gewonnen hatte: „Ankünfte?“, und verhielt erst einmal seinen Schritt. Die Antwort verwirrte ihn. „Nicht durch den Riss. Aber der Riss ist heute aktiv“.

Von was für einem verdammten Riss faselte der Eulengeist da? Der Jungmagus glaubte eine Bewegung an dem rechten der beiden Büsche vor dem Höhleneingang wahrzunehmen, sicher die kleine Katze. Er machte ein paar vorsichtige Schritte nach vorn..ja, da war sie! Irgendwie seltsam, sie schien heute durchscheinend zu sein..“miez, miez!“……so wie alles heute seltsam schien.  Der Caern schien aus der Höhle heraus zu scheinen. Selbst Menschen die keinen Draht für Magisches und Übersinnliches hatten, würden eventuell den Eindruck haben vor einer Art Hochofen zu stehen. Jamie schüttelte den Kopf, machte noch einen Schritt. Dann sah er den Schuh neben der Katze.

Der Hüne war gut verborgen in dem Busch. Und angezogen als sei er ein Angehöriger irgend einer paramilitärischen Bande. Bewaffnet bis an die Zähne.

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Während die Katze sich gelassen putzte, machte Jamie einen Satz nach hinten und hob in einer Art Verteidungsbewegung beide Hände „whoaaaaa!“

Doch gerade als er sich vom Schreck erholte und den Fremden ansprechen wollte, machte dieser einen Schritt auf den Magus zu. Es war als würde man von einem Berg Testosteron angefallen, dabei berührte er Jamie nicht einmal. Ähnlich wie dieser hielt auch der Fremde seine Hände mit leicht gespreizten Fingern vor sich, schob mit dem Fuß dabei die Katze zur Seite. Als er dann sprach, wirkte sein Akzent sehr britisch (mit einer ganz leichten Andeutung eines nordischen Einschlags, so wie man den Smorrebrod Koch aus der Muppetshow kannte). „Hier, um es zu Ende zu bringen?“

Die Worte machten Null Sinn in Jamie’s Ohren, er tänzelte leicht rückwärts und umfasste dabei die Basaltkugel die Red ihm und Isar zur Verteidigung gegeben hatte in der Hosentasche. Adrenalin schoss in seine Adern als habe jemand eine Sprinkleranlage ausgelöst. Sein „STOP! Was willst Du? Wer bist Du?“ kam knapp, schnell und bellend.

Damit hat der Jäger, (Jamie titulierte ihn in Gedanken so da das am treffendsten schien), wohl nicht gerechnet. Er riss die Hände mit gekrümmten Fingern auseinander, angespannt, als erwarte er das Jamie auf ihn los gehen würde oder sonst etwas geschähe. Als die Frage des Magus erklang, fluchte er in einer diesem gänzlich unbekannten Sprache und sprang in Richtung des Caerns. „DEN HIER macht ihr nicht leer!“

Für einen Moment hatte Jamie das Gefühl jeden Moment aus einem wirren Traum aufwachen zu müssen. Eine kurze Lähmung von der Sorte ja und nun? Was geht hier ab?, dann fluchte auch er. Nein, er hatte keinen blassen Dunst was vor sich ging, aber eins war klar wie Kloßbrühe: Die Schamanenvereinigung hatte ihn mit der Pflege dieses Caerns betraut, ihm dafür ein Haus, ein Auto und ein Gehalt zur Verfügung gestellt. Er musste handeln. Also sprang er dem Jäger hinterher in die Höhle. „EEEY, ich sagte stop, Mann!“

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Auch dem Jungmagus standen Adrenalin und Testosteron nun bis Oberkante Unterlippe, was durchaus hilfreich war einen klaren Kopf zu behalten nachdem die erste Verwirrung überwunden war. Die Hand fest an der Basaltkugel, die alles und jedes verbrennen würde wenn er sie aktivierte, starrte er dem Mann in die Augen.

Der drehte sich zu ihm, schnaubte, starrte einen Bruchteil einer Sekunde zurück, und begann sich auf eine seltsame Weise zu strecken………..ein Flirren und Flimmern erfüllte urplötzlich die Caern Höhle.

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Es musste doch ein Alptraum sein! Der Fremde schien kurz in dem Flirren zu verschwinden………..und dann, als die Sicht wieder klar war, fand sich Jamie unversehens einem riesigen, grauen Fellmonster gegenüber, welches „Ich reiss‘ Dir den Kopf ab!“ brüllte, und zwar auf eine kaum verständliche Weise, da die wolfsähnliche Schnauze beim besten Willen nicht für menschliche Artikulation geschaffen war. Nur die Waffe war von der Wandlung nicht betroffen, schien nun lediglich nicht mehr überdimensional sondern dem riesigen Leib entsprechend passend zu sein. Das Brüllen hallte von den Höhlenwänden wieder.

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Damals. In Deutschland. Seine Kindheit…….die Sportfeste in der Schule. Es hatte nie zu einer Urkunde gereicht. Er war schlecht im Weitsprung. Was die Sportfeste hätte retten und ihm Urkunden hätte einbringen können wäre dieses Monster gewesen. Das wurde klar, als Jamie sich mit dem weitesten Satz seines Lebens hinter dem Runenstein in Deckung brachte!
„FASSSSS mich nicht an, was immer Du bist! Verdammt ich hab‘ Dir nichts getan!“

„Ihr fresst den Caern! Ihr lockt Wyrm damit! Verdammte Magier!“

Es musste ein Werwolf sein, einer der vielzitierten Garou! Jamie blieb in Deckung, seine Neugierde paarte sich mit seiner Furcht, beide zusammen sorgten dafür das er nur sehr langsam und vorsichtig rückwärts ging ohne seine Deckung aufzugeben, dabei aber um den Stein schielte um das Wesen im Auge zu behalten. „Bist Du ein Garou? Es gibt nichts, worüber man nicht reden könnte…….Du siehst nicht blöd aus, Mann!…..Dir sollte klar sein, dass man ebensowenig alle Magier über einen Kamm scheren kann wie alle anderen Wesen! Und jetzt komm mal runter! Ich habe hier noch keinen einzigen Wyrm gesehen!“

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Die seltsame Energie im Caern schien sich noch zu steigern. Dennoch war Jamie recht sicher, das nicht der Garou die Ursache dafür war. Vielmehr schien er Jamie dafür verantwortlich machen zu wollen. Er bewegte unruhig den massigen, behaarten Oberkörper hin und her, wobei die unproportional langen Arme langsam mitpendelten, und der Blick aus den stahlblauen Augen unverwandt auf Jamie lag. „Versuch‘ nicht, mich reinzulegen! Stell‘ Dich nicht dumm, Du spürst es doch auch!“

Tatsächlich hatte sich die Temperatur der Luft am Caern erhöht, die flimmernden, glitzernden Kanten um alle Dinge hatten sich sichtlich verstärkt. Jamie sah wie die Nackenhaare des Werwolfs sich stellten als seien sie statisch aufgeladen. Der Jungmagus wird sich plötzlich darüber klar, das das Wissen was Red ihm über Caerns vermittelt hatte, ihm hier nicht ausreichen würde. Dieses Wesen jedoch würde ihm unter Umständen helfen können, sofern er es schaffte beruhigend auf es einzuwirken. Nach Luft schnappend und mit stetig steigendem Puls pokerte er nun hoch……..

„Fuck, ja! Ich spüre es. Ich dachte Du seiest die Ursache. Wenn der Caern in Gefahr ist, ist das nicht in unser beider Interesse, Garou! Du rettest ihn mit Sicherheit nicht dadurch, dass Du mir den Kopf abreißt! Nichts liegt mir ferner als Dich herein zu legen, sonst hätte ich längst irgend einen Zauber über Dich werfen können, das ist Dir doch wohl klar, eh?“

Ein wölfisches Schnauben, welches fast ein Lachen sein könnte. Doch der Garou blieb sichtbar wachsam, was die entblößten, fingerlangen Fangzähne auch zeigten. „Du bist ein Welpe! Das seh‘ ich!“ Während er so schwer verständlich spricht, konnte Jamie sehen das sich hinter dem Wolf ein bläuliches Leuchten ausdehnte, welches die Oberfläche des entstehenden Risses formte. Ausserhalb des Sichtwinkels des Garou.

Plötzlich machte sich das Seelenband auf eine Weise bemerkbar die Jamie zum Japsen brachte. Es fühlte sich an als werde es mit einem einzigen Ruck merklich kürzer.
„Jaaaaa nenn mich einen Welpen! Aber wenn wir gegen DAS DA nichts tun können, lass uns unsere Ärsche hier raus bewegen! Oder hör‘ zumindest auf mir den Kopf abreissen zu wollen, damit wir gemeinsam versuchen DAS DA zu stoppen! Scheisse!“ Ein hörbares Grollen aus dem Riss. Jamie verließ seine Deckung, wie hypnotisiert auf das energetische Geschehen starrend. Keine Frage, etwas schien sich zu öffnen.

Bei allen Schulstunden seines schamanischen Lehrers war Jamie nie ganz klar geworden, wie die Welten sich überlappten, durchdrangen, von einander abgrenzten. Erde, Penumbra, Umbra. Der Todesgürtel, die Untiefen………das tiefe Umbra……..die Bereiche jenseits des Umbra. Er hätte ein drei D Modell gebraucht, das er anhand von Reds  Informationen jedoch nie in Gedanken hatte zusammenbauen können. Aber das hier etwas geschah, was pures Unheil ankündigte, war seinem Magierinstinkt ohne jegliche Spur von Zweifeln klar.

Mit einem Schlag wurde er von dieser eiskalten Ruhe erfasst. In dem Garou sah er keine Gefahr mehr, angesichts dessen was energetisch in dessen Rücken passierte. Fast stickig heiss, die Luft in der Höhle! „Es gibt keine Zufälle, Garou! Wir sind beide hier!“ Ruhig blickte er in die Wolfsaugen. „Alleine hat keiner von uns eine Chance das aufzuhalten. Gemeinsam können wir es vielleicht. Welchem Element ist dieser Riss zugeordnet?“

Ein überraschtes Blinzeln des Werwolfs. Offenbar ist es ihm noch nie passiert, das etwas, das er als „Beute“ wahrnimmt, sich so furchtlos vor ihn stellt. Seine Aggression war immer noch deutlich zu fühlen, doch möglicherweise war das ja ein natürlicher Artenzustand eines Werwolfs, so wie es für Isar und Konsorten natürlich war, gelassen und verspielt zu wirken.  Er knurrte „Ihr habt diesen Riss erzeugt! Gaias Titten!“

Jamie blieb absolut wachsam. Für Schuldzuweisungen oder Klärungen war keine Zeit, verdammt! Seine Aura schien sich weit auszudehnen, seine Präsenz in der Höhle wurde stärker, fast gleich stark wie die des Garou. „Dann können wir ihn auch flicken! Bloß das ich als Welpe kaum weiss, wie! Lass uns eine Allianz bilden, Garou! Fressen kannst Du mich immer noch. Ich bin hier um diesen verdammten Caern zu schützen – nicht um zuzuschauen wie er in den Arsch geht! Und jetzt sag schon, WAS FÜR EIN ELEMENT ist dieser Riss?“

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Er hoffte, das Wesen würde ihm endlich antworten, denn naiv wie er war, glaubte Jamie den Riss mit Materie wieder zukleben zu können. Sollte er also zum Erdelement gehören, so könnte er Erdgeister beschwören, die dann den Riss mit jeder Menge kühler, feuchter Erde stopfen und so den Caern wieder heilen würden. Aber er war nicht sicher, ob Erde das richtige Element war.
Oh hätte er Red doch etwas aufmerksamer zugehört anstatt während der Lektionen immer halb abwesend zu sein weil seine Fantasie sich mit der letzten heißen Nacht mit seinem Gefährten befasst hatte!

Der Wolf knurrte nur und beugte sich etwas weiter vor, es schien tatsächlich als würden diese Wesen von Zorn angetrieben. „Das ist ein verdammter Riss im UMBRA! Was hat das mit Elementen zu tun? Ihr spielt mit Rissen, die Geister anziehen!“

Diese Information leuchtete Jamie aber nicht ein. Wenn das ein Riss im Umbra war, dann würde man ihn mit dem stopfen können aus dem das Umbra bestand. Der Druck zu handeln wurde übermächtig. Jamie begann, Erdgeister zu beschwören…….das hatte er bereits vor dem Erwachen oft getan, als er noch ein ganz normaler „irdischer“ Schamane gewesen war. Keuchend und mit heftigem Herzklopfen wies er sie an, Erde zu erschaffen und auf den Riss zu werfen, was die erst einmal verspielt herumflackernden Geister dann schliesslich auch taten. Zum Garou brummte er lediglich:
„Wir haben nicht die Zeit, Dir das zu erklären. Wenn Elektrizität für den Riss verantwortlich ist, was ich vermute, dann ist Erde etwas das sie aufhält. Wasser würde sie leiten, aber Erde leitet sie ab! Geh da weg, bevor Du hineingezogen wirst, Mann!“

„Ins Umbra gezogen werden……..nicht schlimm für mich!“

Jamie überlegte gerade wieso man durch einen Riss im Umbra denn ins Umbra gezogen werden würde………das schien alles so derart keinen Sinn zu ergeben. Möglicherweise war der Garou diesbezüglich doch nicht schlauer als er selbst. Während seine Gedanken sich jagen, die Geister Erde auf den Riss materialisierten, blieb Jamie’s Herz fast stehen. Ein Lachen. Aus dem Riss.

Es klang aus dem Riss und es war ganz eindeutig Isar’s Lachen!!! DAS KONNTE NICHT SEIN! Isar lachte doch nicht wenn Gefahr im Verzug war. Oder ……war es einfach ein Echo aus dem Umbra und sagte nichts weiter als das es seinem Geliebten gut ging? Die Stimme des Monsters unterbricht seine Gedanken „Nein, nein Du Idiot, nicht noch mehr Geister!! Der Riss……….“

Jamie sah wie der Wolf versuchte die von ihm beauftragten Erdgeister wegzuscheuchen, zu erhaschen, doch offenbar befand er sich in einer anderen Sphäre als Jamie und seine Geister. Jedenfalls bekam er sie nicht zu fassen. Er grollte vor Zorn, der inzwischen wohl nicht nur der wölfischen Natur sondern auch einer gewissen Verzweiflung zu entspringen schien.
Dem Magus jedoch wurde schlagartig klar, das Geister jeder Couleur offenbar diesen Riss verstärkten und er sich mit seiner Erdenelementstheorie wohl mächtig vergalloppiert hatte. Er brüllte einen Befehl um die Geister die er beschworen hatte zurück zu pfeifen.

Doch es war zu spät. Viel zu spät.

Dort wo die Geister sich auf den Rand des Risses gesetzt hatten, begann sich ein unglaublich heftiger Sog zu entwickeln….ein Geräusch wie ein tobender Sturm…..Jamie fühlte wie er dort hin gezogen wurde, es half nichts die Füße in den Boden zu stemmen……..seine Sohlen verursachten Furchen im Höhlenboden während nun auch der Wolf erfasst wurde und wild zu kämpfen schien!

Näher, immer näher, unaufhaltsam.

Jamie’s Lippen öffnen sich, ein lauter Schrei nach Red……..Hilfe………ein Rudern mit den Armen. Dann war der Rand erreicht, der Sog stärker als zuvor, der Garou genau neben ihm.

Mit einem Brausen in den Ohren und dem Geruch von Ozon in den ängstlich geblähten Nasenlöchern fiel Jamie gemeinsam mit dem Wolf hinterrücks in den Riss hinein. Fallen. Fallen. Ohne Ende. Gemeinsam ins Nichts. Keine Wahrnehmung mehr. Nichts. Einfach nur Nichts.

 

(Fortsetzung folgt.)

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