Liebster-Award Nominierung! Yaaay (Teil 2)

Damit wären wir dann bei Michaela’s nächster Frage. (Btw, kann irgendjemand WordPress mal beibringen, dass es eine Zumutung ist, einen Umbruch in einem Text sofort in einen Absatz ausarten zu lassen? Manchmal möchte man doch schlicht in der nächsten Zeile weiterschreiben, und nicht gleich einen Absatz machen! In den Kommentaren geht das doch auch – wieso dann bitte nicht in den Blogs?)

Frage 5: Wer ist dein Lieblingsantagonist aus Buch, Film, Spiel, Serie…?

Ohhh, so lange es mir nicht im „echten Leben“, sondern nur in Geschichten begegnet, mag ich das Böse sehr! Da gibt es eine ganze Menge Lieblingsantagonisten, zum Beispiel den Sheriff von Nottingham in Robin Hood.

Ganz aktuell ist es ein Antagonist aus einem Film, den ich auch zuvor als Buchreihe schon verschlang: Outlander! Als die Bücher von Diana Gabaldon erschienen, habe ich diese Wälzer sobald sie erschienen in meinen Besitz gebracht und sie derart gierig gelesen, dass die Zeit von der Herausgabe des einen bis zum Erscheinen des nächsten vieeeel zu lang und eine Tortur war. (Erwähnte ich, dass es mir zuweilen an Geduld mangelt? 🙂 )

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Quelle: Starz

Jonathan Wolverton Randall, gemeinhin bekannt als „Black Jack Randall“, ist ein Charakter der bereits von Gabaldon derart dicht und genial gewoben wurde, dessen perverser Sadismus derart hintergründig beleuchtet und erklärt wird, dass man denkt er könne fast nicht schauspielerisch umgesetzt werden. Doch dem Schauspieler Tobias Menzies gelingt diese Umsetzung so perfekt, dass ich bei mehr als einer Szene mit Gänsehaut auf dem Sofa sass. Menzies spielt Randall auf eine Weise, die hauptsächlich von seinem extrem gekonnten Mienenspiel getragen wird. Besonders jenseits der actiongeladenen Momente wird das offensichtlich.

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Dieser Antagonist schafft es, dem Leser/Zuschauer tatsächlich erfahrbar zu machen worin die Freude, die Erotik des sadistischen Dominierens liegt, und noch mehr: In einer ganz bestimmten Szene mit Jamie Fraser überlagert sich dieses Erfreuen am Schmerz und dem psychischen Brechen einer Person mit leicht romantischen Gefühlen, was vermutlich das Schwierigste ist das ein Schauspieler auszudrücken gefordert sein kann.

Und bevor ich jetzt einen eigenen Roman über Black Jack Randall zu tippen beginne, 😉 gebe ich Euch einfach einen kleinen Trailer an die Hand, in dem Randall in Aktion zu sehen ist.

Frage 6: Draußen regnet es in Strömen. Wie verbringst du deinen Tag?

Aufstehen. Kaffee kochen. Blogs checken. Das zweite Leben öffnen und den Regen durch SL verpassen. Schlafen gehen.

Frage 7: Draußen ist herrlichster Sonnenschein. Was machst du nun?

Aufstehen. Kaffee kochen. Blogs checken. Das zweite Leben öffnen und den Sonnenschein aussperren weil er mir genau auf den Monitor scheint. Schlafen gehen.

😀

Frage 8: Wenn du für einen Tag lang ein Tier sein könntest, was wärst du für eines?

Da schwanke ich zwischen einem Löwen und einem Adler. Vermutlich um das Einhorn etwas auszubalancieren, das ich in Wirklichkeit bin!

Frage 9: Welche drei Worte könnten dich beschreiben?

Das ist die einzige Frage, die ich nicht beantworten kann. Ich finde Menschen zu komplex, um sie mit drei Worten zu beschreiben, weshalb es auch nix  Fürchterlicheres für mich gibt als ein Profil von mir für irgend ein Netzwerk erstellen zu müssen.

Frage 10: Was ist (aus deiner Sicht) deine größte Schwäche?

Ein extremer Mangel an Selbstdisziplin. Mein innerer Schweinehund ist gleich ein ganzes Rudel davon, und größer als Mammuts!

Frage 11: Welche Frage, die bislang nicht gestellt wurde, würdest du sonst noch gerne beantworten und wie würde deine Antwort darauf lauten?

„Findet man Forwalu als Avatar in Second Life? Und könnte ich Dich dort treffen?“

Nein, Forwalu ist ein Pseudonym, da ich mehrere Avatare in SL habe. Forwalu faßt sie sozusagen in Personalunion zusammen. Formwandlerlust. Daher gibt es auch kein festgelegtes Geschlecht, da ich sowohl in männlichen als auch in weiblichen Avataren, sowie in Hermaphroditen unterwegs bin.

Das ist eine wundervolle Art, meine Seele auszudrücken, die (wie meines Erachtens alle Seelen), nicht auf ein bestimmtes Geschlecht ausgelegt ist. Der Mensch hinter Forwalu ist eine pansexuelle Genderfluid-Person. Und das ist im „Real Life“ eben in der Regel nicht zu verwirklichen, da die meisten Menschen mit einem festgelegten physischen Geschlecht die Bühne des Lebens betreten. Da kommt mir das Second Life extrem entgegen.

Sicher könnte man mich dort treffen. Aber nicht als Forwalu, sondern nur als eine der Personen, die in den Rollenspiel-Geschichten meines Blogs auftauchen. Du hast die Wahl 🙂

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Damit wären wir bei Punkt drei der Regelliste angekommen. Das wird schwierig, das Nominieren. Ich gestehe, dass ich nicht allzuvielen Blogs folge da mir dazu schlicht die Zeit fehlt. Und einige die ich sehr interessant finde, bloggen nicht auf WordPresss. Ich hatte es  so verstanden das der „Liebster-Award“ eine reine WordPress Angelegenheit ist. Google hat mich dann eines Besseren belehrt. Unter anderem darüber, dass sehr viele Blogger die viral Blogawards welche im Netz herum geistern, extrem wichtig nehmen, und sich dadurch unter Druck fühlen die Kette fortzusetzen. Bei diesen Awards gibt es nur zwei Haltungen, man hasst oder liebt sie.

Daher möchte ich eines ganz klar stellen: Ich werde mir weder den Stress machen nun mehr als ein Blog zu nominieren, noch werde ich in irgend einer Weise enttäuscht sein, sollte sich mein Nominee als „Stöckchenverweigerer“ heraussstellen! Gesellschaftsdruck war noch nie etwas Gutes. Schon gar nicht in Hobbybereichen, die ja Spass machen sollen.

Somit würde ich gern Eatsbluecrayon nominieren, meinen Counterpart im Rollenspiel, meinen wunderbaren Mit-Autor, ohne den dieses Rollenspiel ja gar nicht stattfinden könnte, und der in seinem Blog  „Über die Eleganz der Vermeidung“ nicht nur über RP in Second Life berichtet, sondern auch in seiner Eigenschaft als Grafikdesigner wundberbare Bilder zu seinen Charakteren erstellt und über andere Computerspiele berichtet in denen er sich herumtreibt. Ich fürchte nur, das ihm das möglicherweise unangenehm sein könnte. Wir werden sehen. …Verweigern….. Zasta, Du darfst! 🙂

Punkt vier: Elf Fragen erstellen. Hmmmmmm. Da ich ja nun nur einen einzigen Nominierten habe, muss ich mir sehr genau überlegen was ich für Fragen stelle.

  1. Was gab den Anreiz Dein Blog zu erstellen? (Was war damals das „treibende Bedürfnis“?)
  2. Unterscheidet sich die damalige Intention von der aktuellen, und wenn ja, wie?
  3. Hast Du schriftstellerische Vorbilder?
  4. Wie gehst Du mit „Schreibblockaden“ um, gezielt lösen oder einfach aussitzen?
  5. Angenommen, Du könntest Dein Leben mit dem einer Romanfigur oder eines Filmcharakters tauschen, auf welche fiktive Person fiele Deine Wahl? (one way!)
  6. Wie sieht Dein „perfekter Tag“ aus?
  7. Wenn Du der Menschheit eine Eigenschaft hinzufügen und eine andere löschen könntest, welche wären das?
  8. Gibt es einen Film den Du so oft gesehen hast, dass Du die Dialoge fast auswendig mit-zitieren kannst, und den Du immer wieder gerne ansiehst?
  9. Sekt oder Selters? Klotzen oder Kleckern?
  10. Mit welcher prominenten Person würdest Du gern eine Verabredung zum Tee treffen?
  11. Die letzte Frage übernehme ich schlicht mal von Michaela, denn sie macht Sinn: Welche Frage, die bislang nicht gestellt wurde, würdest du sonst noch gerne beantworten und wie würde deine Antwort darauf lauten?

 

Punkt 5: Natürlich informiere ich meinen Nominierten, aber ich werde dabei auch betonen das es völlig in Ordnung ist, so eine Kette zu brechen. Denn genau das ist, was mich schon immer an Kettenbriefen (und genau genommen ist so ein viraler Award nichts anderes), geärgert hat – diese bierernste Verbissenheit mit denen viele Leute sie anwenden und der Erwartungsdruck den sie übermitteln. Und als kleiner Rebell darf ich das einfach abschalten, das Negative.

Relax! Die Welt da draussen ist anstengend genug!

 

 

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2 Gedanken zu “Liebster-Award Nominierung! Yaaay (Teil 2)

  1. Black Jack Randall… soso… Kenne ich^^ Nur aus der Serie, aber immerhin 😉
    Ach ja, probier’s mal mit Shift+Return, dann sollte eine neue Zeile ohne Absatz erscheinen^^ Nochmal danke fürs Mitmachen! Ich kann es auch sehr gut verstehen, wenn man an Kettenbriefen nicht teilnehmen möchte, hab ich früher in der Schule auch nicht gemacht. Hier auf dem Blog ist es etwas zwangloser und von daher für mich OK…

    • naja, es gibt ja viele Gute! Hannibal Lecter und Voldemort sind zum Beispiel für mich auch wundervolle Schurken. Du siehst, ich mag die Antagonisten besonders, die durch ihren Psychohorror auffallen 🙂
      Shift + return, danke für den Tip! *strahl*
      Es hat Spass gemacht, mitzumachen!

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