Liebster-Award Nominierung! Yaaaay! (Teil 1)

Wow! Da war ich ausnahmsweise mal weder gelangweilt noch regnete es. Und dann lese ich doch tatsächlich im Punkt „Über“ meines Blogs, dass mich Michaela, eine meiner treuesten Followerinnen, für den Liebster-Award nominiert hat!

Was das ist? Nun, so ganz genau weiss ich es auch nicht 😉

Naja, offenbar ist es ein „Ding unter WordPress Blogs“, welches eine Art Kettenreaktion hervorruft. Wer es erfand ist mir nicht bekannt. Die Schweizer waren es aber vermutlich eher nicht. Gemäss der Ordung werde ich nun die Regeln des Liebster-Awards hier bekanntgeben. Mit der Ordnung haben es die Schweizer; auch wenn sie wohl diesen Award nicht erfanden. (Jaja ich weiss schon, gemäss der Ordnung würde man ‚gemäß der Ordnung‘ mit scharfem ß schreiben. Aber da habe ich meinen eigenen Kopf. Weil ich mich beim ß grundsätzlich vertippe.)

Regeln. Ja. Genau.

Das ist nämlich das Erste, was ein Nominierter zu tun hat.Ich mag ja solche Kettendinger nicht. Nee, nicht wirklich. Aber irgendwie fühle ich mich so gebauchpinselt, (und wir sind ja hier auch nicht auf dem Fratzenbuch), dass ich mitmachen werde. Das Gute am Liebster Award ist, dass man sehr viele neue, interessante Blogs kennenlernen kann wenn man ihm folgt. Blogs von Schreiberlingen. Für Leserlinge. Von unentdeckten Autoren. Für geneigtes Publikum. Nun denn……..

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, gestellt hat.
  3. Nominiere bis zu 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. 
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  6. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.

Fein. Punkt eins ist innerhalb der Kommentare passiert, da habe ich mich obwohl ich doch gar keine Ruhe hatte und so beschäftigt war, artigst bedankt. Eigentlich sogar doppelt. In den Kommentaren bei Michaela’s Nominierungspost auch. Und verlinkt habe ich Michaela’s Blog „Michaela schreibt“ oben im allerersten Absatz. Meine Güte, wie korrekt ich doch heute wieder bin…….Aber weil ich meine Leser ja nicht wirklich kreuz und quer durch Kommentare schicken möchte (ausser jemand wäre scharf auf eine Odyssee, der sage es bitte!), hier nochmal einen heissen Dank an Michaela für diese Nominierung!

Punkt sechs ist erledigt, siehe oben.

Bei Punkt zwei wird es spannend. Michaela’s Fragen beantworten. Das ist ein Interview. Normalerweise werden nur VIPs interviewed. Im Fernsehen. Und manchmal auf Youtube. Oder beides. Yaaaaaay. Fühlt Ihr meine Bauchpinsel-Gänsehaut? Ich bin ein VIP! Zumindest in Michaela’s Augen. Wie geil ist das denn? Okay dann mal los.

Frage 1: Stadtmensch oder Landei – als was fühlst du dich (warum?) wohler?

Oh das ist sehr schnell und sehr schlüssig zu beantworten. Ich bin weder ein Stadtmensch noch ein Landei. Ich bin eher ein Stadtlandei. Soll heissen, am wohlsten fühle ich mich an der Peripherie von nicht allzu grossen Städten. Es sollte ländlich wirken, mit viel Natur drumherum, am besten hinterm Garten schon den Spazierweg in den Wald.

Aber es sollte nahe genug an der Stadt sein, um den Besuch bei Fielmann nicht zu einem Tagesausflug mutieren zu lassen. (Essentiell wichtig für Viel-Leser in fortgeschrittenem Alter!) Guter öffentlicher Nahverkehr und Einkaufsmöglichkeiten, große Auswahl an Ärzten, kurze Wege zur Kultur und Sozialen Treffpunkten, aber die Ruhe und das gemütliche Ambiente von Hinterkleintupfingen. Stille in der Wohnung. Kein Verkehrslärm. Keine Kneipen nebenan und bitte keine plärrenden Teppichratten im Wohnsilo………Genau so mag ich das 🙂

Leider habe ich das im Augenblick nicht 😦    Ich bin sozusagen ein Exil-Landei wider Willen. Aber DAS ist wieder ’ne andere Geschichte………..

Frage 2: Wie bzw. woher bekommst du deine kreativen Einfälle?

Das wäre leichter zu beantworten, wenn mir dazu nicht Tausenderlei einfiele…..und wer mich kennt weiss, ich bin ein Overwriter. Auf den Punkt kommen ist eine meiner schwersten Übungen. Okay, I promise: I’ll try my best!

Ich gehörte zu den wenigen Kindern, die sprechen konnten bevor sie sich daran machten, das Laufen zu erlernen. Normalerweise ist es eher umgedreht.

Ich wurde sehr jung schon von meiner Mutter, die eine Leseratte war, ans Lesen herangeführt. Und schon als Kind war ich eher ein schüchterner Einzelgänger. Der viel Zeit damit verbrachte auf dem Sofa zu hängen und seine Pixie Büchlein auswendig zu lernen. In der Schule wurde Deutsch dementsprechend mein Lieblingsfach, hach, wenn alle jaulten weil ein Aufsatz anstand, dann waren das die einzigen Tage an denen ich wirklich voll freudig und motiviert den Schulweg antrat.

Ich denke, das viele Lesen hat meine Phantasie geschult. Das ist das eine. Das andere ist schwieriger in Worte zu fassen. Am leichtesten geht das mit dem Satz, mit dem eine astrologische Charakteranalyse welche ich mir vor einigen Jahren einmal von einer namhaften Astrologin fertigen liess, beginnt: „Das Wort ist Dein Schwert.“

Ich liebe es mit Worten zu spielen, zu jonglieren, zu tanzen. Worte haben Macht. Sie haben die Macht all das nach aussen zu tragen, das mich innerlich bewegt. Und noch viel mehr. Worte können einen in Welten schicken die nicht real sind. Worte sind Schöpfung. Die Macht des Logos wird schon in der Bibel erwähnt.

Last not least: Wenn man arbeitslos ist weil einem vor drei Jahren der Job unterm Hintern wegrationalisiert wurde, und seitdem aufgrund gesundheitlicher und infrastruktueller, sowie lebensalterbedingten Umständen keinen neuen auftun konnte, dann muss der Tag mit irgend etwas Sinnvollem gefüllt werden. Da kommen die Ideen in Heerscharen. Einfach so. In den Kopf spaziert.

Frage 3: Was ist deine Lieblingsmusik (Lieblingslied, Lieblingsband, …)?

Das ist eine ganz und gar böse Frage, liebe Michaela! Wie kann ein halbwegs vernünftig-musischer Mensch sich auf eine einzige Lieblingsmusikrichtung festlegen? Das ist ja schlimmer als in eine Zwangsjacke gesteckt zu werden!

Vermutlich strapaziere ich meine Leser weniger, wenn ich aufzähle was ich NICHT hören mag: Deutsche Volksmusik. Deutschen Schlager. Techno. Sopranistinnen.

Das war’s. Alles andere liebe ich, je nach meiner Stimmung sehr. Am ’sehrsten‘ World/Ethno Music, Folkrock, R&B, Classic Rock, Afro-Pop, Goth-Rock,alles was Groove hat. Irish Folk, Mittelalterfolk, Jazz, Swing, ………..und so weiter und so fort.

Es gibt viel zu viel gute Musik um sich festzulegen. Aus den aktuellen Charts begeistert mich er hier gerade über die Maßen:

Ein anderes Beispiel für eins meiner meistgehörten Dinge sind gut gemachte Covers, vor allem die A-Capella Sachen von Pentatonix (hier „Radioactive“ von Imagine Dragons, mit Lindsey Sterling und dezenten Instrumenten)

Frage 4: Spielst du Computerspiele? Wenn ja, was denn so?

Bevor ich mein zweites Leben auf Second Life antrat, habe ich in der Tat gerne MMORPGS gezockt. Das begann vor Urväterzeiten mit Actionrollenspielen wie Diablo, setzte sich dann fort mit Neverwinter Nights,  Spellforce oder Sacred, Sacred 2 und Sacred Underworld. Letzteres fiel in die Zeit als ich Internet bekam, das wurde dann auch online gespielt. Wobei ich es bevorzugte, es offline zu absolvieren, da ich nunmal ein Einzelgänger bin und mir die meist sehr jungen, wilden Online Spieler auf den Keks gingen, viel zu schnell, viel zu ungeduldig und viel zu sehr aufs Modden und Cheaten aus!

Auch Aufbau- und Strategiespiele wie Age of Empires oder Der erste Kaiser mochte ich sehr gern.

2011 packte mich dann die Neugierde auf Second Life. Wobei ich das gar nicht unbedingt als Spiel betrachtete, sondern eher als eine virtuelle Welt mit einer Community und ungeahnten Möglichkeiten. Und so sehe ich es noch heute. Was daraus alles entstehen kann, sieht man ja an diesem meinem Blog. SL ist viel mehr als ein Spiel. Nicht vergleichbar! Man kann innerhalb von SL durchaus „Spiele mit Quests“ finden oder selber welche auf die Beine stellen. Aber für Kreativlinge bietet es wirklich eine Menge mehr. Vor allem das Rollenspiel ist was die Charaktergestaltung angeht und die Regie, die man selbst spontan gemeinsam erfindet, etwas völlig unvergleichbar Tolles. Tja. Seit ich mich in SL angemeldet habe, habe ich kein Computerspiel mehr gespielt. No need to……

Sooo und nun zeigt mir die Uhr fast ein Uhr morgens und meine Augen flattern. Mit Frage 5 geht es dann in der Fortsetzung weiter. 😉

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2 Kommentare zu „Liebster-Award Nominierung! Yaaaay! (Teil 1)

  1. Ein Peripherie-Mensch! Kenne ich, bin selber einer^^ Und ja, die Frage mit der Musik ist wirklich fies. Ich könnte sie ebenfalls nicht hundertprozentig endgültig beantworten… Aber ohne fiese Fragen wär’s irgendwie langweilig, hehehe… 😉

    1. Willkommen im Peripherie Club, Madame la Banlieue!
      Es macht aber ohne Ende Spass. Ich muss nur bei jeder Frage aufpassen, also ich als Overwriter, das nicht ein ganzer Blogpost draus wird. Wenn ich einmal angestossen bin, rede ich ohne Punkt und Komma in so einem ‚Interview‘, hehe

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