Reblog: Traumwandler

Der gleiche Morgen des Kapitels 23 aus der Sicht von Isar.

Über die Eleganz der Vermeidung

Es war noch einige Stunden bis zum Morgengrauen. Der frühherbstliche Tau war schon gefallen und markierte seine Schritte vom Haus bis hier hinauf auf den Hügel. Die Dunkelheit stieg von der Bucht auf und floss wie Wasser über die sich zur Erde biegenden Grashalme. Die Luft war erfüllt vom Salzduft des Meeres und einem scharfen Ozongeruch, als sei ein Gewitter im Anzug.

Einen Fuß vor den anderen. Längst waren aus viel zu empfindlichen Zehen wieder Hufe geworden. Das Tier, die vorzeitliche Gottheit. Heraustretend aus einer Quelle oder einem Findling, verehrt und im Jahreskreis immer wieder blutgeopfert.

Die Wärme des Gefährten, der weiter unten schlief, sicher in einem Nest aus Decken und Magie, hing noch an ihm. Genau wie das Band, das zwischen ihnen gespannt war, sich hinunter zog, Wände durchdrang. Und sich immer mehr anspannte, je näher er dem Ort kam.

Der Caern. Ein Knoten in den Linien, sanft pulsierend vor…

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