Kap15: Vollbracht. Prachtvoll.

Vollbracht in New York, 23.00 Uhr. – war die Befreiung Isar’s aus den Klauen der Technokraten. Jamie  bewachte den Schlaf des mitgenommenen und völlig dehydrierten Satyrs.

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Viel war an diesem denkwürdigen Abend nicht mehr aus Isar heraus zu bekommen gewesen; außer das er offenbar große Gedächtnislücken hatte und man ihm überall am Körper kleine Wunden, Stiche und Verletzungen beigebracht hatte – hervorgerufen durch den offensichtlichen Einsatz von Forschungswerkzeugen. Die einzigen, die Jamie davon zu Gesicht bekommen hatte waren diese kleinen spinnenförmigen KI’s aus Metall. Aber es musste noch andere gegeben haben.

Jeglicher Schmuck der magische Funktionen erfüllte war ihm abgenommen worden. Nur die kleinen Ohrringe, welche lediglich einem schmückenden Zweck dienten, trug er noch, und seine Piercings.

Hätte Jamie, als er in der Zelle stand, mit Umbra-Augen schauen können, so hätte er die Maschinengeister erspäht welche dem Satyr seinen Glamour absaugten und seine Vitalfunktionen auf ein unverzichtbares Minimum gedrosselt hatten. Aber das war gar nicht nötig, denn rein intuitiv hatte er erkannt das sein Geliebter seiner Magie völlig beraubt worden war.

Aber schön der Reihe nach: Der Plan den er mit Red gesponnen hatte sah vor, dass der alte Schamane, (der es tatsächlich geschafft hatte mit Hilfe von Jamies mageren Angaben nicht nur das Lagerhaus zu orten sondern auch herauszufinden wer es gemietet hatte), den Entführer unter einem dringlichen Vorwand kontaktieren und in einen Club locken würde, wo er ihm wichtige Informationen anbieten würde. So hätte Jamie, der sich von seinem Geistführerdrachen Lung Ninurta im Penumbra begleiten liess, sturmfreie Bude im Labor. Der Plan sah auch vor, dass Lung Ninurta Isar auf seinem Rücken transportieren würde, was der Drache aber vorab gar nicht erfahren würde. Jamie und Red waren sich einig gewesen das Jamie, je nachdem in welchem Zustand er Isar finden würde, unmöglich den Satyr den ganzen Weg vom Hafen bis zu seinem Loft tragen konnte.

Teil eins war aufgegangen. Als Jamie und Lung vor den Toren der Lagerhalle erschienen, hatte Red bereits mit Sir Hyppolite Redbarns ein äußerst frugales Dinner genossen und die beiden taten sich ob der großen Auswahl mit der Entscheidung für ein Dessert schwer. Red war nur in Geistform erschienen, die Welt in der das Treffen stattfand war eine völlig neutrale Sphäre die fast jedem Magus bekannt war, aber kaum einem anderen Wesen zugänglich. Sein Leib wurde während dessen von Nina auf Hawaii bewacht.

Es war nicht einfach gewesen den Technokraten hinter seinem Ofen vor zu locken……..und Red hatte faktisch keinerlei Informationen mit denen er ihn hätte anfixen können. Aber der Schamane hatte Kontakte. Unter anderem gab es einen Nosferatu auf Hawaii, der besser funktionierte als die Bildzeitung – auch wenn er exorbitante Preise hatte! Und so hatte Red genügend Zeit schinden können indem er die für Sir Redbarns vermutlich wirklich wichtige Information scheibchenweise und mit vielen Kunstpausen serviert hatte.

Teil zwei war leider tricky: Niemand hatte damit gerechnet, das Redbarns einen Erfüllungsgehilfen einsetzen würde – auch wenn es sich lediglich um einen ganz normalen und offenbar völlig uneingeweihten Security Typen handelte, der glücklicherweise am Vorabend dem Vodka zu sehr zugesprochen hatte und über eine ziemlich magere Arbeitsmoral verfügte. Ärgerlich für seinen Arbeitgeber Redbarns, gut für Jamie. Denn der Security Mann hatte schnarchend mit dem Kopf auf dem Laptop gehangen, als Jamie von aussen die Räumlichkeiten mit Hilfe einer Visualisierungstechnik scannte.

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Jamie hatte es geschafft, sich Zugang zum rückwärtigen Teil der Lagerhalle zu verschaffen. Dummerweise landete er nicht in dem (mit eleganten Vorhängen die einen sonderbaren Kontrast zum Labor herstellten abgeteilten) hinteren Bereich der wohl Studienzwecken diente – sondern auf einem hightech OP-Tisch, der, kaum das seine Sensoren Jamies Gewicht verzeichneten, mit einem lauten pneumatischen Zischen seine Position veränderte. Jamie hoffte, das das Knistern der uralten Tesla Spule in der anderen Ecke des Raumes das übertönt hatte……meine Güte, Redbarns schien ein Faible für Antiquitäten zu haben!

Es war gut gegangen. Der Security war zwar erwacht, aber Jamie konnte sich schnell genug in Deckung bringen. Und als der Mann dann austreten musste und unterwegs auf die Idee kam sich gleich noch ein Hotdog kaufen zu gehen, war der perfekte Zeitrahmen geschaffen in dem Jamie hatte aktiv werden können. Es galt einige Hindernisse zu überwinden. Ein Pentagram verschloss Isar’s Zelle zusätzlich zur Gittertür. Beide konnten mit Hilfe des Feuerstabs den Red ihm geschickt hatte, überwunden werden.

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Und dann der Schreck als Jamie bewusst wurde, wie phlegmatisch und vor allem nicht ansprechbar Isar da lag. Und die völlige Ahnungslosigkeit ,wie er mit den metallenen kleinen Helfern Redbarns umgehen sollte ohne Isar oder sich selbst zu schaden. Jamie hatte niemals zuvor solch spinnenbeinige, klappernde und klickende künstliche Intelligenzen gesehen – Iteration X war ein Begriff, der ihm dank Red zwar bekannt war, aber dessen „Produkte“ ihm niemals zuvor begegnete waren – jedenfalls nicht die, welche vor der „normalen Welt“ verborgen werden mussten um einen großen Paradoxknall zu verhindern oder unerwünschte Fragen zu unterbinden.

Es war wirklich gut, dass er Lung mitgenommen hatte! Alles was Jamie nicht sehen konnte, sah Lung Ninurta für ihn. Und er warnte als der Security sich wieder näherte………

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Doch auch die brenzligste Episode wurde heil überstanden. Jamie hatte es geschafft, die Maschinengeister mit dem Feuer an die Zimmerdecke zu bannen und dann Feuer als Schutzschild verwendet als sie begannen, ihn angreifen zu wollen. Der Security hatte sich sofort nach seiner Rückkehr auf den Laptop gestürzt, da er fälschlicherweise den Geruch von heissem Metall (Jamie hatte das Schloss der Zellentür aufgeschmolzen) so interpretierte, das er fürchtete etwas im Inneren des Laptops sei durchgebrannt. Als er Jamie schliesslich bemerkte, war Lung San schon längst mit Isar unterwegs zum Loft, und Jamie kurz vor dem Kollabieren. Zuviel Energie in die Feuerzauber gesteckt, und viel zu viel Adrenalin zu verstoffwechseln!

Doch er hatte es gerade noch so geschafft die völlige Verblüffung des Security Mannes, der sich unversehens mit dem Verschwinden eines Gefangenen und der Anwesenheit eines von kleinen Feuerzungen umwaberten Fremden konfrontiert sah, auszunutzen und durch die Tür zu schlüpfen.

Nun lag er also und bewachte Isar’s Schlaf. Tausend Fragen auf der Zunge, die er allesamt nicht aus Isar’s gefangenschaftsgeschädigter Nase hatte ziehen können. Die Wunden mit einer magischen Salbe von Red versorgt, Isar zu Trinken gegeben, ihm klar gemacht das er erst einmal wieder sicher war.

Morgen. Morgen würden sie reden. Morgen würden Wege gefunden, Pläne gemacht und Fragen beantwortet werden. Isar lebte! Wenn das mal kein guter Anfang war. Alles andere würde sich finden.

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Vollbracht in Hawaii, 05:00 Uhr  – war das Ablenkungsmanöver!

Nachdem Red die halbe Nacht durchwacht  hatte um Redbarn abzulenken, war er verständlicherweise mehr als erschöpft. Nina, die seinen Körper bewacht hatte, freute sich offenbar als sein Geist zurück kehrte. Sie hatte ihn fürsorglich massiert und als kurz nach sechs Uhr die Sonne aufging rannte sie an die Rezeption um Red ein Frühstück zu machen. Als er recht benommen hinterher getappt war, fiel ihm auf wie Nina gekleidet war.

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Er nahm auf dem hässlichen, gestreiften Sofa platz (irgendwann würde er in ein Schöneres investieren müssen!),  und aß sein Frühstück während er Nina beobachtete, die hinter der Rezeption an einem Softdrink nippte und ganz nebenher den Terminkalender in Ordnung brachte, das Gästebuch verkleckerte und immer wieder übernächtigt blinzelnd mit den langen Wimpern flatterte. War das Bustier das sie trug wirklich nur aus dünner Spitze? „Nina, wir haben im Augenblick nichts Dringliches zu erledigen. Mach‘ Pause und komm mal her!“

Als sie sich näherte sah Red das es tatsächlich ein ziemlich anrüchiges Oberteil war. „Du hast das gestern an der Rezeption getragen?“ hatte er gefragt während er beobachtete wie die kleinen rosigen Brustwarzen sich durch die Löcher der relativ grossmaschigen Spitze zu drücken versuchten. „Ja, warum?“

„Weil das wohl kaum angemessen ist.“ Nina’s Augen hatten sich verdunkelt und waren schmäler geworden. „Oh Mann ey! Willste mich vielleicht in eine geschlossene Stewardessen-Uniform stecken, Red? Es ist geil hier, ich mach den Job gern. War nicht so lustig auf Platte………..aber das ich nicht tragen darf was ich mag hättste mal vorher sagen sollen, dann hätt ich dankend verzichtet.“ Sie war wirklich eine Queen im Schmollen. Während sie die Unterlippe vorschob war sie aus ihrer Jeansjacke geschlüpft, und hatte sich im Versuch ihn zu becircen von hinten gegen ihn geschmiegt, er konnte die kleinen, festen Brüste deutlich an seiner Schulter spüren.

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Aber Red war viel zu lebenserfahren und alt, um sich davon beeinflussen zu lassen. Das Gefühl durchaus genießend, fuhr er fort ihr klar zu machen, um was es letztendlich ging.

„Nina, Du weisst sehr genau, dass es Dir nirgends besser geht als hier in meinem Zentrum. Und Du weisste ebenso genau, dass ein Seminarzentrum kein Puff ist. Dann sorge dafür, dass kein Gast auf die Idee kommt es könne einer sein! Du hast Kost und Logis frei, eine eigene kleine Hütte – und das Taschengeld das ich Dir zahle ist nicht knauserig! Das Leben besteht nicht nur aus Vorteilen, sondern auch aus Verfplichtungen.“

„jaaaaa neeee, is klar! Du gibst unter anderem Tantra Seminare. Nacktheit ist obenrum erlaubt. Du bist doch gar nicht prüde, was ist denn auf einmal los?“

„Es hat mit Prüderie wenig zu tun! Von mir aus kannst Du grundsätzlich den ganzen Tag oben ohne herumlaufen, Dir die Haare schwarz färben, eine Blumenkette umhängen und einen auf Hawaii Klischee-Erfüllungsfee machen indem Du pausenlos aloha rufst, Nina! Und Du bist, das weiss ich, intelligent genug um zu verstehen um was es mir geht. Tantra ist Tantra. Ein Puff ist ein Puff. Dazwischen liegen Welten! Wenn Du mit der Art Dich zu kleiden mein Seminarzentrum in Verruf bringst, wenn die Kunden ausbleiben, weil es „anrüchig“ wahrgenommen wird, und niemand der auf seinen Ruf achtet noch herkommt, dann gehe ich pleite. Und damit ist Dein Dolce Vita gestorben. Habe ich mich klar ausgedrückt? Es ist also auch in Deinem eigenen Interesse, nicht wie eine kleine Nutte hier herum zu stolzieren!“

Während sie ihm zuhörte, war sie ganz offensichtlich immer ärgerlicher geworden. Und natürlich verstand sie ganz genau, worauf er hinaus wollte. Aber sie musste einen letzten Versuch unternehmen ihren Hang zum Aufreizen zu verteidigen……… „Oh ja klar…….bloss nicht wie eine kleine Nutte aussehen! Aber ich darf die Beine für Dich breitmachen, da sagst Du nicht nein, alter Mann! Und das obwohl Du weisst, das noch neun Monate zwischen meiner Volljährigkeit und dem heutigen Datum liegen, eh? Wenn das raus käme, wäre nicht nur dein Zentrum ruiniert, sondern Du würdest ne hübsche kleine Wohnung mit Gitterstäben beziehen, wegen Verführung Minderjähriger! Also lass mich mich anziehen wie ich mag! Sonst klebt vielleicht bald ein „Pädobär-Schild“ an Deiner Stirn!“

Oh wunderbares jugendliches Rebellentum! Red war ruhig geblieben. Nach einer ganzen Weile des Schweigens, in dem er gelassen seinen Kaffee ausgetrunken hatte, und sich Nina nicht hatte entscheiden können ob sie nach ihrer Tirade weiter an seinem Rücken kleben bleiben oder ganz beleidigte Prinzessin davon rauschen sollte, hatte er sie am Arm gepackt und sanft aber bestimmt zur Sofakante gezogen, um sie sich schliesslich auf seinem Schoss zu positionieren, sodass er ihr in die hellen, trotzigen Augen schauen konnte.

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„Du wirst es nicht schaffen, mich zu provozieren. Diese Energie darfst Du Dir getrost sparen. Und Du wirst mich auch nicht mit Deinem Alter erpressen, Nina. Denn Dir ist sonnenklar was die Folge wäre: Staatliche Jugendfürsorge. Wir beide wissen warum Du hier bist, weil ich Dich mag und Dir einen guten Start ermöglichen möchte. Du musst nicht in mein Bett kommen – das habe ich niemals verlangt. Darf ich Dich daran erinnern, das DU den ersten Schritt tatest? Sollte es so sein, dass Du das inzwischen bereust, steht es Dir jederzeit frei auf Intimitäten mit mir zu verzichten.“ Während Red sprach, war sein Gesicht ebenso entspannt als erkläre er einem Seminarteilnehmer die Inhalte eines bestimmten Seminarblocks. Sein Tonfall klang plaudernd, fast als betriebe er ein wenig Smalltalk mit einem netten Besucher.

„Und nun geh und kleide Dich um! Wenn ich dieses „Dessou“ noch einmal öffentlich getragen sehe, bist Du raus. Und Du weisst, ich scherze nicht und ich bin auch keiner der Hunde die nur bellen aber nicht beissen. Ich werde Dich nicht ein zweites Mal warnen. Es ist Deine Entscheidung. Wie gesagt, von mir aus geh ganz und gar oben ohne…..aber bleibe dabei ein unschuldiges Naturkind, das man anschauen kann ohne ans Rotlicht zu denken. Ich weiss zwar nicht was Dir das gibt, aber ich bestehe nicht darauf das Du Dich bedeckst……….haben wir uns verstanden?“

Nina hatte schlussendlich den Kopf gesenkt. Ohne ihn anzuschauen, machte sie den Ansatz einer Erklärung: „Naja….ich……..es gibt mir ein gutes Gefühl. Mit zwei Effekten: Einmal fühle ich mich der Welt viel näher wenn ich nichts an habe……..es ist so, als sei der Mensch dafür geschaffen, den Wind über die Haut zu fühlen, oder die Spritzer der Gischt………..die Blätter der Pflanzen die man versehentlich streift……….!  Es ist…… urig! Fühlt sich gut an. Lässt mich eins werden mit dem was mich umgibt……..“

„Verstehe, aber dafür brauchst du doch keine Reizwäsche!“

„Ja. Also ehm nein. Das ist der zweite Effekt, Red. Es gibt mir Macht und das fühlt sich so……..befriedigend an. Es macht mir gute Laune diese Macht zu spüren.“

„Macht? Von welcher Art Macht sprichst Du? Über wen, über was?“

„Najaaa………Du bist ja nicht immer bei mir. Aber Du solltest das sehen! Wenn ich hinter der Rezeption stehe und einen Neuankömmling begrüsse…….diese Blicke! Diese leuchtenden Augen wenn der Typ (und manchmal auch eine Frau) sieht, das man durch die Spitze meine Nippel sieht. Wenn ich mich dann ganz in Ungedanken daran kratze, beiläufig als würde mich was jucken, und sie dann hart werden, durch die Spitze raus kommen………..und dann weiss der auf einmal nicht mehr so recht wie er sich halten soll, Red. Dann kann ich sehen wie der Kunde sobald ich ihm sein Zimmer zeigen will, versucht Zeit zu schinden um sich nicht von der Theke wegdrehen zu müssen weil er genau weiss, das nun jeder in seinen weiten Bermudashorts seinen Harten sehen würde…….Es ist geil, Verlangen wecken zu können. Es………naja es gibt mir Macht.“

Red musste lachen. „okay, das verstehe ich. Aber auch dazu brauchst Du keine Reizwäsche. Ich bin sicher, wenn Du oben ohne und mit einer Hibiskusblütenkette um den Hals die outdoor Möbel auf der Terasse am Pool scheuern gehst, werden eben so viele Blicke an Dir kleben bleiben und eben so viele Würmer sich zu stolzen Drachen entwickeln! Mach sie an, reize sie, aber sei ein „postitives Aushängeschild“ anstatt eines Anrüchigen. Okay?“

Sie hatte nur genickt, aber er hatte den Eindruck das es angekommen war. „Dann tu das………Mister Donahue hockt am Pool. Geh hin, nur mit deiner Shorts bekleidet, und biete ihm einen Drink an. Wenn er keinen mag, mach die Tische sauber und schrubb die Liegestühle ab“.  Sie war lachend abgerauscht und Red hatte beschlossen, dass es Zeit war, Schlaf nachzuholen.

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Prachtvoll in den Hamptons – 23:00 Uhr: ………….stand die alte Mühle auf Aranza’s Insel. Ja, der Bau war vollbracht. Und er war wahrlich prachtvoll.

Aranza hatte Pat übers Wochenende alleine gelassen, die war in der Reha in Philly gut versorgt, um sich von Lena zeigen zu lassen wie es geworden war und vor allem um zu überprüfen ob der Innenarchitekt mit der Möbilierung ihren Geschmack getroffen hatte.

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In dieser Nacht war der Mond ungewöhnlich hell, als Aranza ihre Insel erreichte. Lena war die Treppen hinab galloppiert um die Freundin stürmisch zu umarmen. „Du bist wieder da! Gottlob ich kann nach hause……….mir ist viel zu viel Arbeit liegen geblieben!“

Aranza hatte richtig gestellt, das sie nur zu einem Kurzbesuch hier war, und Lena hatte sich die roten Haare gerauft. „Ich muss zurück, Aranza. Was ist mit diesem Jamie? Ach ja, der war übrigens auch mal ganz kurz hier…….reiste aber am anderen Morgen wie von Furien gehetzt wieder mit der ersten Fähre ab. Keine Ahnung, was ihn ritt!“

Als Aranza ihr sagte das Jamie ihr erklärt hätte er sei im Augenblick unabkömmlich in New York, hatte Lena unwillig den Kopf geschüttelt. „Also gut, okay. Eine Woche schaffe ich es noch Dich zu vertreten. Aber dann muss ich heim. Und … ich möchte auch mal wieder Kleider tragen dürfen, ich kriege schon Hornhaut am Hintern vor lauter Nacktsein!“

Lachend und scherzend hatten sie sich das Haus angesehen und Aranza war begeistert. Hier und da gab es Kleinigkeiten zu bemängeln, die sie mit den Dekorateuren noch besprechen musste, aber im Großen und Ganzen war sie mehr als zufrieden. Nicht mehr lange und die Gäste konnten kommen. Es war höchste Zeit wieder Normalität einkehren zu lassen! Es würde Pat nicht gefallen, dass sie kein eigenes Zimmer mehr hatte. Aber auch dafür würde man eine Lösung finden.

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2 Gedanken zu “Kap15: Vollbracht. Prachtvoll.

    • LOL, bauen würde ich ihn auch äusserst ungern. Und spielen ebenfalls. Der muss bei dem Überfluss an Landschaft, Meer und Sonnenschein ständig irgendwo in der Kanalisation von Honolulu hocken, wie ärgerlich 🙂

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