Scherzle am Rande

Manchmal fallen einem Sachen ein. Wortspiele zum Bleistift.

Sorry, lol, aber der musste sein.

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Stadt pfändet Mops – wie seelenberaubt sind wir eigentlich?

Quelle: Pixabay

Heute habe ich durch Zufall einen Artikel entdeckt, der mich förmlich aus den Socken gehauen hat!
Einer Familie in NRW, welche verschuldet ist, hat die Stadt den Mops gepfändet um ihn dann auf Ebay zu verramschen……..und das war in der Tat noch das kleinere Übel, denn bevor das geschah wollte die Stadt eigentlich den Rollstuhl des querschnittsgelähmten Familienvaters pfänden.
Ich habe dafür keine Worte.
Den Artikel könnt Ihr hier finden.

Google bietet auch noch andere Quellen an, falls Ihr das prüfen wollt.
Ich frage mich wie entseelt eine Gesellschaft bzw. ein Staat sein muss um so etwas Krasses zu tun. Gut okay, die Familie hat Schulden und kam offenbar ihren Verbindlichkeiten nicht nach. Insofern mag dieses Vorgehen ja möglicherweise juristisch einwandfrei sein.
Aber mir stellt sich die Frage inwieweit es heutzutage wirklich nur noch um Geld geht…und ob die Seele und Psyche eines Menschen überhaupt nicht mehr zählen.

Wo ist unsere Menschlichkeit geblieben? Muss so etwas wirklich sein? Oder ist es nicht vielmehr so, dass ein Staat der seine Menschlichkeit verliert kurz davor steht sich zu einem Monstrum zu wandeln?
Müssen wir uns da noch wundern über die Tatsache das wir lieber die menschenrechtsverachtenden Staaten zu Freunden machen damit sie uns Flüchtlinge vom Hals halten, anstatt ganz klar zu machen das kein Staat der Menschenrechte nicht achtet unser Freund sein kann?

Bevor eine Pflanze groß wird ist sie ein Keimling. Dinge beginnen im ganz Kleinen und mausern sich dann zu Mammutbäumen. Mit der Zeit. Der Spruch „wehret den Anfängen“ kommt ja nicht von irgendwo!

Geld wächst auf Kosten der Menschlichkeit?
(Quelle: Pixabay)

Ich bin froh. Froh, dass ich meine zweite Lebenshälfte längst begonnen habe und vermutlich nicht mehr miterleben werde was in vierzig oder fünfzig Jahren aus uns geworden sein wird.

ESO – Für Maddy! :)

Immer herrscht ein reges Treiben vor den Handwerkshallen von Alinor!

Als ich gestern in ESO unterwegs war, musste ich an Maddy Gynoid denken, und überlegte mir in welchem der Gebiete Tamriels er sich wohl umgehend wohlfühlen würde. Und ziemlich schnell fiel es mir wie Schuppen von den Augen, grins………..
denn jeder der Maddy’s Blog kennt, weiss wie sehr er Blumen, Blüten und vor allem Kirschblüten mag. Also portete ich mich nach Summersend und lief ein wenig durch Alinor und um Alinor herum. Und schließlich bis nach Schimmerheim. Auf der Suche nach Motiven welche ihm gefallen könnten.

Und daher gibt es nun eine Auswahl an Fotos die ich exklusiv für Maddy geknipst habe 🙂 Viel Text braucht es dazu nicht. Ich denke, die sprechen für sich.

Der Himmel auf diesen Bildern ist so fahl, weil ausgerechnet als ich zu knipsen anfing ein Gewitter niederging. Natürlich würde es mit blauem Himmel noch besser aussehen. Und die Motten auf Summersend sind echte Brummer 🙂
Erania Silinal genießt die Landschaft.
Langsam legt sich das Gewitter und die Sonne bricht wieder durch.
Besonders liebe ich auf Sommersend die Kalkstein-Architektur der Altmer (Hochelfen). Und die vielen Wasserfälle, Brunnen und künstlichen Teiche mit Seerosen.
Hochelfische Gewächshäuser
Da lief mir die NPC genau vor den Cursor und somit ist sie leider weiss umrandet……..aber das machen die tollen Lichtreflexe wieder wett!
Langsam kommt die Dämmerung während Erania auf dem Wasserfall über Schimmerheim steht und auf die Stadt schaut. Hier wird sehr schön deutlich warum ich in Bezug auf Sommersend immer von „Neuschwanstein Feeling“ spreche.
In unmittelbarer Nähe dieses tollen Aussichtspunktes über Schimmerheim fand ich eine Himmelsscherbe, welche ich natürlich sofort nutzte. Diese blau leuchtenden Kristalle geben Fertigkeitspunkte. Einen Punkt wenn man drei Scherben gesammelt hat. Ich mag das Leuchten welches den Char überzieht wenn man sie nimmt.
Erania sprang dann den Wasserfall hinab und landete kurz vor den Docks von Schimmerheim. Ich liebe auch sämtliche Häfen in ESO, egal in welchem Gebiet. Das rege Treiben der NPCS welche die Schiffsladungen löschen…. und natürlich die Schiffe selbst. Immer wieder majestätisch anzusehen.
Auch oder gerade bei Nacht! Denn inzwischen war es dunkel geworden.

So, lieber Maddy!
Ich hoffe ich konnte Dir hiermit eine kleine Freude machen. Denn Dein Blog hat mich über so viele Jahre auf dem Laufenden gehalten, und mir so viele Simtipps geliefert aus denen dann wiederum tolle Fotos entstanden. Da muss eine kleine „Ehrung“ auf meinem Blog mal sein! Ich wünsch Dir einen entspannten Sonntag! 🙂

ESO – Meine Charaktere

Man hat in ESO wirklich eine Riesenauswahl an Möglichkeiten seinen Char zu erstellen. Und wenn wir mal die unglaubliche Detailfülle von Second Life vergessen, dann ist ESO mit Sicherheit eines der Spiele die einem auch bei der Gestaltung des Chars grösstmögliche Gestaltungsfreiheit erlauben.
Figur, Ohren, Augen, Haare, Stirnhöhe, Lippenform, Brauen, Höhe und Form der Brauen, Schulterbreite, Muskeln, Handgrösse etc pp……….das kenne ich bisher so wirklich nur aus SL.

Die „Krähenplage“ vor den Toren Immerfort’s

Alle Völker (oder auch Rassen) Tamriels stehen zur Auswahl. Also Nord, Bretonen, Rothwardonen bei den menschlichen Völkern. Khajit (Katzenartige) und Argonier (Echsenartige) bei den Furry Rassen, und last not least Hochelfen, Dunkelelfen, Waldelfen und Orks bei den „Mer“, den Elfenrassen. (jaja, man glaubt es nicht aber auch Orks sind von der Genetik her Elfen. )
Wer noch das DLC der Kaiserlichen hat, kann auch einen Kaiserlichen Menschen spielen, aber das habe ich mir nie angeschafft.
Und schlussendlich kann man sich noch zum Werwolf oder Vampir machen lassen…….was zusätzliche Skill Linien gibt, aber nicht für jeden sinnvoll ist.

Als ich vor etwa anderthalb Jahren loslegte, hatte ich natürlich keine Ahnung was ich tat. Klar, im Charakter Editor steht natürlich eine Beschreibung der Fähigkeiten jedes Volkes. Und bei jeden Volk kann man noch die Charakterklasse wählen, die unabhängig von den Völkerfähigkeiten ist. Also Zauberer, Templer, Hüter, Nachtklinge oder Drachenritter.
Dennoch kann man sich als absoluter Noob nicht unbedingt vorstellen wie genau sich diese Fähigkeiten dann im Spiel verhalten. Es gibt in ESO zwar ein Tutorial welches man mit seinem ersten Char durchläuft, aber das ist kurz und bündig und beschränkt sich auf Themen wie „Du läufst mit W, A, S, D und wenn Du springen willst, drück die Leertaste“ etc.!
Man wird mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen, aber das ist okay, denn Learning by Doing macht sowieso mehr Freude als ellenlange Texte lesen. Also legte ich los und schuf Nori Don. (Der Einfachheit halber habe ich die Chars aus der Charakterauswahl abfotografiert. Faulfieber und so…..:) ……)

Nori Don, Bretone, Nachtklinge

Die ersten Level gingen schnell und einfach, aber irgendwann stellte ich fest, dass eine Nachtklinge nicht unbedingt die Charakterklasse ist, welche meiner Spielweise entspricht. Ich machte mir zwar noch die Mühe ihn zweimal gegen teures Gold umzuleveln aber……….bei Level 36 war dann Ende. Denn inzwischen hatte ich vor lauter Neugierde den Char angelegt, der jetzt mein Champ ist…..und den Ihr schon kennt. Und den hatte ich als Templer erstellt.

Idriss Djibril, Rothwardone, Templer

Es war eine Offenbarung einen Templer zu spielen, schon alleine weil der Heilskills hat. Worüber man als Solo Spieler natürlich happy ist, hat man wenn man alleine loszieht ja keinen Heiler dabei!
Aus meinen Erfahrungen in anderen Spielen wusste ich, dass ich auf Magica und Stäbe stehe…..oder auch Bögen. Ich bin ein typischer Fernkämpfer. Ich mag es, Feinde schon auf die Distanz anzugreifen, damit sie im günstigsten Fall schon liegen bevor sie mich erreicht haben 🙂
„Du kummst hier net ran“ oder so.
Natürlich hat so ein Stab den Vorteil das er auch im Nahkampf taugt, sofern dieser unvermeidbar ist. Was natürlich oft passiert wenn gleich zwei oder mehr Feinde auf einen losgehen. Ich war mit Idriss wirklich glücklich und bin es noch heute. Und er ist mein „höchster“ Charakter vom Level her. In Eso levelt man erst mal bis Level 50. Das ist Maximum. Aber danach bekommt man sogenannte Championpunkte, die gehen momentan bis achthundertirgendwas, mit jedem neuen Kapitel oder DLC kommen ein paar mehr dazu. Das Geniale daran ist: Sobald man einen Champion hat, der Championpunkte verdient, können auch die anderen Chars die noch nicht Level 50 sind von diesen Punkten profitieren. Das macht die „kleinen“ Chars natürlich kräftiger als sie es ohne diese Championpunkte wären. Und somit macht es mehr Freude immer andere Chars zu erstellen und auszuprobieren.

Nach Idriss schuf ich eine Nord, verlor aber relativ schnell den Spass an ihr. Als ESO beschloss, dass man die Klasse „Hüter“ nicht mehr extra kaufen musste sondern das diese ab einem bestimmten DLC automatisch freigeschaltet wurde, machte ich meinen dritten Char den ich bis heute spiele:

Binta Cissé, Rothwardonin, Hüterin

Auch sie habt Ihr bereits gesehen, sie ist inzwischen Level 50 und somit ein Champ. Bei den Hütern geniesse ich es, das die Skill Linie einem anbietet Schaden machende Pets mitzuführen. Somit ist man als Solo Spieler nicht mehr so ganz alleine, sondern kann den Hüterbären einige Feinde erledigen lassen während man sich um den Rest kümmert. Die einzige andere Klasse welche Schadens Pets mitführen kann, sind die Zauberer.

Ich probierte in der Folge etliche Chars aus die ich irgendwann dann doch wieder löschte. Und da man nicht jeden Tag gleich gelaunt ist, spiele ich mal den einen, mal den anderen Char. Allerdings habe ich nur Nori, Idriss und Binta im Handwerk gelevelt. Denn die Skillpunkte die man aufs Handwerk packt, fehlen einem am Ende bei den anderen Fähigkeiten im Kampf. Idriss als mein Main Char (Main im Sinne von am weitesten gelevelt, nicht im Sinne von „der erste von allen“) ist mein Rüstungsbauer, bei ihm ist das Handwerk voll ausgelevelt. Er sammelt zwar immer noch Rezepte und Blaupausen, denn die seltenen sind schliesslich deshalb selten weil sie kaum droppen…….aber er baut Rüstungen und Möbel und ist somit auch der Char fürs Housing.
Binta und Nori Don haben zwar alle Handwerke gelernt aber nicht ausgelevelt. Ich schicke sie mit Idriss zusammen tägliche Handwerksschriebe machen wenn ich Gold brauche. Man verdient wenn man alle Handwerke kann je nach Level so etwa viertausend bis fünftausend Gold mit den täglichen Schrieben. Somit kann ich an einem Kalendertag maximal 15.000 Gold machen. Die restlichen Chars können kein Handwerk, da nutze ich die Skillpunkte voll für Waffen und Fähigkeiten.

Ich glaube ich bin eh ein recht „ungewöhnlicher Spieler“, da mein Hauptinteresse darauf liegt die Quests der Gebiete zu machen, aber entgegen den meisten anderen Spielern lege ich keinen gesteigerten Wert auf „Errungenschaften“, und daher queste ich auch ein Gebiet selten am Stück durch. Denn da die Gebiete so unterschiedlich gestaltet sind, ist mir je nach Laune mal das eine dann das andere lieber. Wenn mir heute nach dem Dschungelsumpf Murkmire ist und ich die an Atzteken erinnernde Architektur mag, dann mache ich Quests in Schattenfenn oder Murkmire, wenn mir mehr nach dem Neuschwanstein Prinzip der Hochelfen ist, dann gehe ich halt nach Sommersend oder so.
Auch spiele ich nicht einen Char konstant „fertig“ sondern wechsele nach Lust und Laune. Ausserdem verzichte ich auch auf das „ich habe den besten Build von allen“ Ding……ich habe entgegen der meisten Leute die spielen um „etwas zu erreichen“ keinerlei Ehrgeiz. Errungenschaften kommen irgenwann. Dann freu ich mich aber ich strebe sie nicht gezielt an. Und mein Build muss nur reichen damit ich locker überleben kann. Soll heissen, wenn ich drei bis vier Gegner gleichzeitig schaffe ohne zu sterben ist es okay. Ab einem Mob von fünf Gegnern erlaube ich mir zu schwächeln und auch mal umzufallen 🙂
Für mich sind die Quests einfach das Wichtigste, die und das Housing. Questen ist in ESO wie ein Buch lesen in dem man selbst mitspielt. Die Geschichten sind abwechslungsreich. Mal politisch, mal einfach menschlich, mal lustig, mal dramatisch und mal einfach nur spannend und geheimnisvoll. In der Welt sein, die Bilder und Geschichten zu genießen ist was mich antreibt. Weder muss ich möglichst schnell leveln noch den perfekten Kämpfer haben.

Und hier sind meine „kleinen“ Chars, die sind irgendwo zwischen Level 16 und 30, und sie machen mir ebensoviel Freude wie die „Grossen“.

Shiraa – Daro, Khajit, Drachenritterin

Luc Lagache, Bretone, Zauberer

Irgendwann stellte ich fest, dass ich ein extrem eitler Pfau bin. Mag daher rühren, dass ich mir im RL so gar nicht gefalle 😉
Jedenfalls spiele ich gern stundenlang am Aussehen meiner Chars herum, und habe sogar die Marotte, das Reittier halbwegs den Farben des Chars anzupassen. Was mir lediglich beim nächsten Char nicht gelungen ist 🙂
Aber grüne Pferde sind halt selten. Grins. Zumindest passt die Farbe der Mähne zur Haarfarbe. Klar, ich könnte ihre Montur auf Braunweiss umfärben, aber dann sieht sie nur noch halb so entzückend aus!

Erania Silinal, Hochelfin, Zauberin

Floats-with-Tides, Argonierin, Templerin

Ich kann mir nicht helfen aber……….seit sie den Schuppensenche reitet fällt mir immer wieder auf das die beiden sich extrem gleichen. Könnten fast „Eigeschwister“ sein, wie es in argonisch so schön heisst 🙂

Das ein so untypischer Spieler wie ich sich in ESO wohlfühlt zeugt davon, dass Eso seinen Spielern wirklich die größtmögliche Freiheit anbietet. Sowohl was den Spielstil als auch das eigene Tempo angeht. Und last not least ist es genial das die Gegner jedes Gebiets vom Schaden her mit dem eigenen Char skalieren. Somit gibt es kein Gebiet von dem man sagen muss „oh Mist, die sind zu stark, da kann ich erst mit level 40 hin“. Und natürlich erlaubt das einem auch mit Freunden zusammen zu spielen welche entweder deutlich höher oder niedriger gelevelt sind. Wobei das bei mir wie gesagt nur selten vorkommt, da ich ja ein eingefleischter Solo Spieler bin.
Es hat natürlich Nachteile wenn man viele Chars gleichzeitig spielt…..jeder levelt langsamer, da die Spielzeit ja auf alle verteilt wird. Aber das macht mir nichts aus, einen kann ich noch erstellen, denn acht Charaktere kann man machen. Man kann danach noch Charakterslots für Echtgeld kaufen, ich glaube bis 15 Chars sind dann möglich. Und last not least gibt es Spieler die sich einen zweiten Account machen um dann nochmal so viele Chars zu erschaffen. Aber das wird bei mir nicht nötig sein. Falls ich mal acht habe und gern was Neues ausprobieren würde, dann wird der am wenigsten geliebte Char einfach gelöscht! Ich würde mich sonst nur verzetteln.

Buuuuh!

So, und nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende! Habt Spass, wo immer Ihr seid und was immer Ihr tut!

ESO – …eine positive Überraschung

Manche Ausblicke sind wirklich schwer beeindruckend.

Es wird allgemein behauptet das ESO eine extrem freundliche, engagierte und hilfreiche Community hat.
Ich habe da keinerlei Vergleichsmöglichkeiten, da ich niemals ein anderes MMORPG gespielt habe (abgesehen von Sacred online, aber das ist gefühlt 100 Jahre her. Und da war die Community im Schnitt unter zwanzig und nur aufs Leveln fixiert, lauter Cheater im Speedrush. Soll heissen ich spielte es meist offline; bei Sacred ging beides.)
Aber auch ich finde die Community ziemlich cool. Klar gibt es immer auch seltsame Mitspieler aber die breite Masse ist wirklich extrem nett und hilfreich.

Idriss kurz nach dem er sich von der dunklen Bruderschaft anheuern liess.

So ist es mir beispielsweise nicht nur einmal passiert, dass ich etwas craften wollte, und ich zum Beispiel nur sechs von acht benötigten Rubinesche Mats hatte. Sich unterbrechen und zum Gildenhändler reisen, rumsuchen für zwei popelige Teile Rubinesche? Nö. Also im Handelsgildenchat einer meiner Gilden rumgefragt „könnte mir jemand eben schnell 2 Teile Rubinesche verkaufen damit ich meine Handwerksschriebe abschließen kann?“
Und sehr oft kommt es vor das man die Rubinesche dann eben geschenkt erhält oder aber sogar einen ganzen Stack (200 Stück) davon. Einfach so. Aus Freundlichkeit. Das finde ich toll. Aber das ist nix im Vergleich zu dem, was mir vorige Woche passierte! 🙂

Bisher hatte ich zwar verschiedenste Chars aber nie eine Echse. Doch als das Murkmire DLC raus war, und ich mich über die Kultur der extrem „ge-ZEN-ten Argonier“ erstens amüsierte und zweitens über deren Lebenseinstellung beeindruckt war, beschloss ich mir eine zu machen. Also entstand meine Argonierin „Floats with Tides“. Ich gab mir Mühe mit der Charaktererstellung und hübschte sie mit einer feinen Montur auf, aber was fehlte war ein Reittier. Abgesehen von meinen Rothwardonen, die standesgemäss mit Kamelen unterwegs sind, bevorzuge ich Pferde. Für die Argonierin schien mir das aber irgendwie nicht passend, und ich checkte meine im Laufe der Zeit gesammelten Mounts. „Typisch argonisch“ war leider nur ein Guar, welcher dottergelb leuchtende Flecken hat. Gefiel mir nicht so super aber okay, es war passend.

Zeitsprung.

Letzte Woche befand ich mich auf Facebook als ich in einer meiner Eso Gruppen las das jemand einen Spieler suchte der ihn an einen bestimmten Wegschrein porten könnte. Er hatte sich einen neuen Char gemacht, wollte unbedingt in dieses Gebiet wo er aber keinen Wegschrein freigeschaltet hatte, und da neue Chars ja nunmal in den wenigsten Gebieten gleich von Anfang an Wegschreine freigeschaltet haben, hätte er viel Zeit verschwenden müssen um dort hin zu reisen. Da ich nicht online war reagierte ich nicht, aber als ich ne halbe Std. später sah das sich niemand angeboten hatte, fragte ich nach ob er denn inzwischen sein Ziel erreicht hätte. Er verneinte fast umgehend und ich bot an mich einzuloggen und ihn dort hin zu porten.

Gesagt getan. Da ich sonst nix vor hatte bot ich ihm in der Folge an wenn er Lust hätte würde ich ihn auch in jedes andere Gebiet porten, sodass sein neuer Char in jedem der Gebiete wenigstens einen Wegschrein benutzen könne. Das fand er toll, also machten wir das eine halbe Stunde lang. Es hatte mir Spass gemacht und ihm sehr geholfen, und wir porteten in mein Heim mit den Werkbänken wo ich ihm noch einige Buffs machte. Er hatte erwähnt das der Char noch keine hatte.
Beim Verabschieden meinte er dann er würde sich gern erkenntlich zeigen, ich möge doch einen Moment warten……und kurz darauf erhielt ich eine Kronen Kiste als Geschenk von ihm!
WOW! Immerhin kostet eine solche ja Echtgeld! Er meinte noch er würde sehr hoffen das was „Gescheites“ drin sei, denn bei Lootboxen weiss man ja nie, es kann auch lauter Kram sein den man schon hat oder nicht braucht.

Ich lud ihn ein dabei zu bleiben und sie gleich zu öffnen. Es war eine aus der Xanmeer Reihe, also mit argonischen Inhalten. Und meine Augen wurden gross, als tatsächlich eine „fünfte Karte“ gezogen wurde……also eins der hochwertigen „Zusatz Items“. Was es war?
Es war das Mount das ich ziemlich geil finde……..der Schuppensenche. Dieser Senche sieht ja gar nicht mehr wie ein Löwe oder Tiger aus sondern eher wie ein raubtierförmiger kleiner Dinosaurier, und da Schuppensenche aus Murkmire stammen gibt es ja auch kaum etwas das besser als Reittier meiner neuen Argonierin geeignet wäre!
Klar das ich mich überschwänglich bedankte und die Freude auf beiden Seiten gross war.
Solche Erlebnisse können einem wirklich einen ganzen Tag versüssen!

„Floats with Tides“ auf ihrem Schuppensenche, der gerade Feuer gespuckt hat (oder ist das eher Lava?) was man an den Restflammen im Himmel und an den gelben Flecken sieht, welche nur leuchten nachdem er das getan hat. (Man löst es aus indem man die Leertaste drückt wenn man auf ihm sitzt.)
„I’m the mount of hell fire!“ 🙂

ESO – Licht und Schatten

Wenn die Macher von The Elder Scrolls Online eins drauf haben, dann ist es der Umgang mit Licht und Schatten. Wobei ich betonen möchte, das man das auf Bildern wirklich nur sehr unzureichend wiedergeben kann. Denn wie Licht und Schatten und die dazugehörigen Reflexionen wirken hängt ja ungemein stark von Bewegungen ab.
Ein Schatten der von einem Laubbaum geworfen wird, bewegt sich ja mit den Blättern dieses Baumes…..usw.!
Oder man steht am Ufer des Meeres / eines Sees und angelt…da sind es die Reflexionen des Sonnenlichts auf dem Wasser (oder bei Regen die Ringe welche die Tropfen auf die Wasseroberfläche zaubern), die einen so faszinieren.

Mein Main Char auf seinem heissgeliebten dunklen Kamel am Hafen von Dolchsturz….ich finde den Leuchtturm bei Nacht extrem gelungen.

(Btw., habe ich schon erwähnt wie ungeheuer lebensecht die Gewitter in ESO sein können? Und nein, niemand bezahlt mich für Lobeshymnen, es ist in der Tat so das ich nach anderthalb Jahren in denen ich ESO inzwischen spiele, einfach immernoch oft von der wunderschönen Umwelt geflasht bin, die je nach Region extrem unterschiedlich aussieht, aber immer faszinierend und sehr realistisch ist.)

Die folgenden Screenshots bezüglich Licht und Schatten sind Null bearbeitet……. die sehe ich exakt so beim Spielen auf mittlerer Grafik mit ein paar kleinen persönlichen Anpassungen. (und wer meinen bescheidenen Rechner kennt, darf sich gern ausmalen wie es mit einem High End Computer auf der höchsten Grafikstufe aussehen würde!)

Hier steht mein Main (Idriss Djibril, Rothwardone, Templer) in einer der unzähligen Kirchen / Kathedralen und lässt sich die Sonne durch die Buntglasfenster auf den Pelz scheinen.
Mein zweitliebster Char Binta Cissé (Rothwardonin, Hüterin) beim Erledigen einer Quest bei der man Farbstrahlen so auf ein Prisma lenken muss, dass sie in den vom Questgeber geforderten Farben entsprechen. Und sowas kommt „bewegt“ natürlich noch viel besser als auf einem Bild, weil die Lichtstrahlen ja auch „flirren“.
Gleicher Char nach einem Angelausflug – da verpasst ihr die beinahe untergehende Sonne einen Heiligenschein 🙂
Mein Waldelf, der nicht mehr existiert weil er so verskillt war, dass ich ihn gelöscht habe, gibt ein Ständchen mit der Laute. Alle ESO Kenner bitte mitsingen: „Bewaaaaahr uns, bewaaaahr uns……oh roter Diamant…..“ Die Berge in der Halbwüste werfen bereits dunkle Schatten.
Ich weiss nicht mehr in welcher Dungeon Höhle das war. Aber…….ist es nicht entzückend?
Da findet man keine Worte mehr. Leute stellt Euch das doch bitte mal im RL vor!
Diesen Indrik (in dem Fall hier fungiert er als Weltboss) habe ich auf der schattigen Lichtung in Sommersend geknipst als ich nach seinem Respawn darauf wartete das genügend Spieler für einen Angriff zusammenfinden. So gaaaanz entfernt erinnert mich das Bild an Oma’s röhrenden Hirschen! 🙂
Ich glaube auch DAS muss man nicht kommentieren 😉
Der Frieden täuscht, ein Weltenboss haust direkt hinter mir …

So viel zum Thema Licht und Schatten. Im nächsten Beitrag erzähle ich Euch was über „positive Überraschungen“ die man in der Community erleben kann.

ESO Housing…Fun pur!

Nicht nur in Second Life, auch in ESO macht es mir unendlich Freude, das „Housing“. Klar, man hat nicht so viele Freiheiten wie in Second Life, denn ESO ist nunmal keine Sandbox. Und natürlich ist auch die Auswahl an Möbeln nicht so riesig. Der Editor ist für jemanden der an SL gewöhnt ist relativ unhandlich zu bedienen, und dennoch besitze ich nach nur anderthalb Jahren Spielzeit bereits 16 Heime.
Das bedeutet, ich habe außer der waldelfischen Kuschelkapsel und noch einem weiteren Heim nun alle in der unteren Preiskategorie erworben. Oh und natürlich die riesige Villa die ESO den Spielern nach der Release des Kapitels Sommersend spendiert hat, sofern man fleissig die dafür notwendigen Aufgaben absolvierte. Die ist aber so riesig, dass ich sie innen gar nicht eingerichtet habe, sondern lediglich den wunderschönen Außenbereich gestaltet. Was angesichts der Tatsache das es nichtmal Bäume gab (was sehr unüblich für die Aussenbereiche im Housing ist…die meisten kaufbaren Heime haben zumindest einen Basis Pflanzenbewuchs, auch wenn man sie unmöbiliert ersteht) ziemlich mühsam war. Aber es macht mir Freude.

Mein „Hauptwohnsitz“, das Zwillingsbogen Haus. Der Innenhof.


Fast all mein ingame verdientes Gold fliesst da hinein. Und wenn man ein neues hat, braucht man ja auch noch Möbel. Viele kann ich selber craften, einige nicht. Die kaufe ich mir dann in Gildenläden zusammen, immer schön Stück für Stück und so wie ich grad Gold habe. Manchmal crafte ich auch Möbel die ich kann und die selten sind, und verkaufe sie in den Gildenläden um mir vom Gewinn dann wiederum welche zu erwerben für die ich noch nicht das Glück hatte, Blaupausen zu finden.

Der Nebeneingang vom Zwillingsbogen Haus. Mitsamt Bank zum Ausruhen und Monturtisch um sich ein „Kostüm zu basteln“ damit man nicht ständig die Lootrüstung sieht, die seltenst harmonisch ist. 🙂

Viele Spieler die Spass am Housing haben, richten sich extrem ein, soll heissen sie kombinieren die Möbelstile aller ESO Gebiete wild miteinander und bauen selbst noch Dinge hinzu indem sie mit Planen, Böden oder Holzbohlen oder auch mit Pflanzen eigene Möbel erdenken. Das ist durchaus faszinierend aber eher nicht mein Ding. Ich mag es, mich an den Stil des Gebiets zu halten in dem das Haus liegt, im Fall vom Zwillingsbogenhaus ist das eben der „1001-Nacht“ Stil der Rothwardonen.

Ein Brunnen ist für ein Haus in der Wüste ein Muss!

Ich habe lange gespart um mir Werkbänke zu kaufen, und die habe ich im Innenhof vom Zwillingsbogen aufgestellt. Fehlt nur noch ein Schmuckhandwerkstisch, das dauert länger weil der teurer ist als die anderen. So kann ich ganz in Ruhe meine täglichen Handwerksschriebe erledigen ohne in super bevölkerten Orten mit Mitspielern an den Tischen herumrangeln zu müssen.

Die Werkbänke mitsamt Feuerstelle für Buffs 🙂

Ich mag es gern wie der Wüstenwind hin und wieder Sand in den Hof weht, manchmal sogar ein kleiner Sandsturm tobt. Dann zieht mein Char sich ruckzuck ins Innere des Hauses zurück und grillt sich ein paar Spieße (die verblüffend an RL Döner erinnern hehe).

Und nun, ohne viel Text, einfach mal meine Innenansichten des Hauses aus verschiedenen Blickwinkeln. Es hat lange gedauert bis ich es so detailreich möbiliert hatte, und nun bin ich fast traurig das es fertig ist……….weil Einrichten einfach so viel Freude macht! Ich glaub ich leide am Nestbau-Virus! 😉

Ich hoffe die Bilder haben Euch ein wenig Spass gemacht, und vielleicht Lust auf The Elder Scrolls online. Übrigens, wenn man ESO Housing auf youtube als Suchbegriff eingibt, kann man viele interessante Häuser bewundern. Teilweise sind die Videos über neu erscheinende Häuser die von den Youtubern neugierig besichtigt werden (dann sind sie ja meist unmöbiliert oder aber so möbiliert wie ESO es als prefab anbietet), oder aber es sind stolze Hausbesitzer welche ihre Heime gern im Video präsentieren. Ich denke darüber nach hier noch mehr meiner kleinen Häuser vorzustellen……..Immer wieder mal wenn ich Lust auf Knipsen kriege (was in ESO wegen der Kameraführung weitaus weniger komfortabel ist als in SL!)

Bis dahin, lasst es Euch gut gehen!

TESO Screenshots

Da ich mich immer weniger in Second Life herumtreibe, (vielleicht ist es nach über acht Jahren ja einfach schwer etwas zu finden das einen wirklich noch überrascht oder Neugier auslöst), gibt es heute ein paar Screenshots aus The Elder Scrolls Online.

Ich habe einfach mit diversen Bildbearbeitungsprogrammen und Filtern herumgespielt um zu sehen ob sich aus TESO Screenshots Bilder machen lassen, welche entfernt an „Gemälde“ erinnern. Mit dem Ergebnis bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Dennoch werde ich sie hier mal einstellen, denn das ich damit nicht zufrieden bin heisst nicht, dass sie nicht ansehnlich wären 🙂
Es ist lediglich ein Indiz dafür das ich ein extremer Perfektionist bin.

Bitte anklicken um sie in Originalgröße zu betrachten, die Details gehen in der kleinen Blogansicht zu sehr verloren. (Pinselstriche, Leinwandstruktur etc.)

Cold Nordic Morning
Vivec
Jode & Jone
Idriss
Dolchsturz Markt
Shivering

Mein Problem bei dieser Art Bearbeitung ist, dass ich einerseits möchte das man Pinselstriche und Leinwandstruktur gut erkennt, andererseits soll es aber auch scharf sein. Das sind zwei Dinge die sich eigentlich widersprechen. Und somit bin ich eben immer nur halb zufrieden. Natürlich hängt es auch sehr von den Programmen ab, die man benutzt. Und da bin ich ja vom Budget her leider ziemlich limitiert. Mal schauen…….ich übe weiter.

Sorry für die Stille

Ich bin im Augenblick wirklich sehr weit von diesem meinem Blog weg. Das liegt wohl an meinem RL…….damit das Blog aber nicht ganz und gar einschläft, poste ich Euch hier mal ein paar Bilder zum Blogthema „dare to be different“ 🙂

Vorsicht. Wie immer sind auch nicht jugendfreie Fotos dabei.

Dare to be different
merry Christmas
no need to be perfect……
horny like hell
Lores of hermaphrodites
bullet

Ich hoffe Second Life bleibt noch lange am Leben, denn nirgends kriegt man Models so einfach als wenn man sie sich selbst basteln kann 🙂